













Auf dem Scheitel befindet sich ein Punktauge (Ocellus) [Abb. 15]. Fühler 9-gliedrig. Um 5 mm. In Häusern, Insektensammlungen und ähnlichen Lebensräumen. (♀) Dermestidae, Gattung
Hintertarsen 4-gliedrig. Kopf breit und rundlich, nicht vom Halsschild überdeckt. Augen sehr klein. Halsschild trapezförmig. Ca. 5 mm. (=Rhipiphoridae)
Kopf frei, nicht vom Halsschild überdeckt. Fühler vor den Augen unter dem Seitenrand der Stirn eingelenkt. Beine dick und plump, Trochanteren groß. 4. Tarsenglied mit ungeteiltem Lappen. Körper kurz braun behaart [Abb. 17]. Ca. 10-15 mm. Im Freiland an feuchten Stellen, Larvenentwicklung in Schnecken. (♀)
-Kopf unter dem Halsschild verborgen. Fühler am Vorderrand der Stirn eingelenkt. Beine schlanker mit kleinen Trochanteren. Körper nicht behaart, Abdomen mit Leuchtorgan an der Unterseite. 4. Tarsenglied mit geteiltem Lappen. 8-20 mm. (♀)








-Nur 1,8-2,5 mm groß, kurz, zylindrisch. Fühler mit langem Schaft und 3-gliedriger, fächerförmig geblätterter Keule [Abb. 27]. >>>Scolytidae Gattung



-Tarsen pseudotetramer, das 4. Glied sehr klein und im 3. versteckt und dieses vom 2. überdeckt. [Abb. 33]. Fühler gekämmt (♂ [Abb. 34]) oder gesägt (♀ [Abb. 35]).








Fühler auf 3 Glieder reduziert. Abgeplattet, augenlos. Auf Bibern lebend. [Abb. 42] [Abb. 43] Leptinidae, Gattung

Augen ± nierenförmig um die Fühlerwurzeln gebogen. Kopf mit nach unten geneigten Mundwerkzeugen. Die Flügel ragen in Ruhestellung lang unter den verkürzten Flügeldecken vor und überdecken die Hinterleibstergite ± vollständig [Abb. 44] (Necydalini und Molorchini)
Hinterleib nicht biegsam, kurz und hochgewölbt, meist viel breiter als der Halsschild [Abb. 45]. Tarsen 3gliedrig [Abb. 46]. Endglieder der Fühler und Palpen oft stark vergrößert oder mit Auszeichnungen [Abb. 47]. Kleine Tiere unter 3 mm. Familie Staphylinidae, Unterfamilie


Kopf unter dem nach vorn flach halbkreisförmig erweiterten Halsschild verborgen [Abb. 48]. Augen auffallend groß. Mit Leuchtorgan auf der Unterseite des Abdomens.
Halsschildbasis so breit wie die Flügeldeckenbasis. Fühler gleichmäßig gesägt (♀ ) oder gekämmt (♂ ). [Abb. 49]. (=Rhipiphoridae)
Große Käfer von 13 mm und darüber, von normaler Gestalt, einfarbig schwarz oder Flügeldecken mit 2 roten Querbinden oder roten Epipleuren [Abb. 29]. Fühler mit knopfartig abgesetzter, 4gliedriger Keule oder 5-6 mäßig vergrößerten, ± gestielten Endgliedern, deren letzte 3 gelb gefärbt sind. Basalglied der Fühler ± schaftförmig verlängert. (Necrophorus und Necrodes)
-Flügeldecken nicht klaffend. Meist kleine, sehr langgestreckte Käfer, nur ausnahmsweise mit schaftförmigem 1. Fühlerglied, dann aber sehr schlank und viel kleiner. [Abb. 30].
-Flügeldecken an der Naht klaffend, nach außen über den Rand der Hinterbrust herabgebogen, am Ende zugespitzt und netzartig skulptiert. Kopf quer, Fühler kurz. Unterflügel von den Flügeldecken nicht ganz bedeckt. (♀♀)
1. sichtbares Hinterleibstergit sehr groß, die beiden anderen klein. Fühler nur 6gliedrig, das Endglied verdickt, zylindrisch, vorn abgestutzt. Flügeldecken mit Haarbüscheln im Bereich der hinteren Außenwinkel. Bei Ameisen lebend. [Abb. 52]. (Clavigerini)
Die knopfartige Keule besteht aus 4 gut abgesetzten Gliedern [Abb. 29]. Fam. Silphidae, Gattung (=Necrophorus F.)
-Die Keule besteht aus nur einem Glied, an dessen Spitze die Reste der letzten Gliederals Ringelung erkennbar sind. Körper lang, parallelseitig [Abb. 56].
Fühler ± deutlich gekniet, mit schaftförmig verlängertem Basalglied. Die Vorderschienen mit einer +/- ausgeprägten Furche zum Einlegen der Tarsen. Kleine und große Arten von 1-14 mm. [Abb. 57].
-Fühler nicht gekniet, ohne auffallend langes Basalglied. Vorderschienen ohne Tarsenfurche. Kleine Arten bis 3 mm. [Abb. 58]. Hier im Sinne Reitters, FHL u.a.; die Familie ist heute neu geordnet. Näheres siehe dort.
Auf dem Scheitel befinden sich 2 augenartige glatte Knöpfe (früher als Ocellen angesehen) [Abb. 59] [Abb. 60]. (Omaliinae).


-Körper glatt und glänzend. [Abb. 62]. Familie Staphylinidae, Unterfamilie Früher eigene Familie, heute als Unterfamilie der Staphylinidae betrachtet.
Körper auffallend langgestreckt, zylindrisch [Abb. 63] [Abb. 64]. Tarsen so lang wie die Schienen, gleichmäßig dünn und rund. ♂ mit stark erweiterten, fächerförmigen Kiefertastern [Abb. 65]. (=Lymexylonidae)


Oberlippe nicht sichtbar, Fühler entspringen dicht neben den Augen [Abb. 67] [Abb. 68]. Flügeldecken selten mit Punktreihen.

-Oberlippe stets deutlich sichtbar. Fühler entspringen ein gutes Stück innerseits der Augen [Abb. 69] [Abb. 70]

Tarsenschema 5-5-4. Siehe Bei kleinen, fast halbkugeligen glänzenden Tieren [Abb. 71] siehe Phalacridae, Gattung
-Tarsenschema 4-5-5, Vordertarsen [Abb. 72]. Familie Malachiidae, ♂ [Abb. 73] der Gattung

Die Fühler bilden eine 5-gliedrige Keule, bei der das 2. Glied so klein wie das letzte Geißelglied ist [Abb. 77]. Familie Leiodidae, ♀ der Gattung
-Fühler mit lockerer 3-gliedriger Keule [Abb. 78]. Halsschildseitenrand gekerbt. (Tarsen 5-gliedrig, aber an den Mittel- und Hintertarsen ist das 1. Glied so klein, daß es leicht übersehen werden kann.)
Tarsenschema 4-3-3, Mitteltarsen [Abb. 79] [Abb. 80]. Familie Leiodidae, Gattung

Kopf mit einem glatten Knopf jederseits neben den Komplexaugen (früher als Ocellus bezeichnet) [Abb. 82] [Abb. 83].

Fühler mit 2gliedriger Keule und 2 dicken Basalgliedern [Abb. 85] [Abb. 86]. Familie Byrrhidae, Gattung

Halsschild bedeckt den Kopf vollständig. Die Vorderhüften bilden große quere Platten [Abb. 88] [Abb. 89]. Familie Hydrophilidae, Unterfamilie Hydrochinae, Gattung

-Halsschild vorn leicht ausgeschnitten, so daß der Kopfrand von oben sichtbar ist [Abb. 90]. Vorderhüften anders gebildet.
Fühler kurz, mit gesägter, 7-gliedriger Keule. Vorder- und Mittelschienen verbreitert und bedornt [Abb. 91].
Endglied der Kiefertaster beilförmig abgeflacht [Abb. 94]. Fühler kurz und fein [Abb. 95]. 1. Bauchsternit meist mit deutlichen Schenkellinien.

-Größere, meist gestreckte und weniger stark gewölbte Käfer [Abb. 97]., andernfalls Tarsen 3-gliedrig und Halsschildbasis in der Mitte gerandet. Schildchen meist sichtbar.
Tarsen deutlich 4-gliedrig [Abb. 98]. Schildchen nicht oder schlecht sichtbar, Halsschild ohne Auszeichnungen, die Basis ungerandet. Die Seitenlappen der Hinterbrust berühren vorn die breit umgeschlagenen Epipleuren der Flügeldecken. Die angrenzenden Episternen der Hinterbrust vorn zugespitzt, nach hinten erweitert.
-Tarsen 3-gliedrig. Fühler 9-gliedrig mit keulenförmigem Endglied [Abb. 99]. Hierher zur Schädlingsbekämpfung importierte Coccinelliden mit spindelförmigem Endglied der Kiefertaster [Abb. 100]. Habitus [Abb. 101]. Familie Coccinellidae, Gattung


Endglied der Kiefertaster stark dreieckig beilförmig [Abb. 94] [Abb. 102]. Familie Coccinellidae, Gattung (=Lithophilus Fröhlich)


Kopf so breit oder breiter als der Halsschild; Kiefer stehen um Kopflänge +/- parallel nach vorn vor [Abb. 104].

Letztes Glied der Kiefertaster nadelförmig, klein, viel dünner als das vorletzte. Fühlereinlenkung von oben sichtbar. Trochanteren lang. Clypealnaht fehlend. Habitus [Abb. 106] [Abb. 107].

-Lertztes Glied der Kiefertaster so groß oder größer als das vorletzte. Clypealnaht vorhanden. Hierher alle Gattungen die nach Ansicht der älteren Autoren zu den Colydiidae gehörten und inzwischen in andere Familien gestellt wurden.

-Körper mäßig gewölbt, mit deutlicher Seitenrandkante. Nur Sphaerosoma unter 1,5 mm. Habitus [Abb. 110]
Klauenglied der Tarsen lang, meist länger als die vorhergehenden Glieder zusammen [Abb. 93]. Körper ± zylindrisch [Abb. 111]. (=Cisidae)

Oberseite glatt, unbehaart [Abb. 112]. Hinterleib mit 6 sichtbaren Sterniten [Abb. 113]. Das 7. Fühlerglied oft größer als das 8.. (=Liodidae)

-Deutlich behaart. Hinterleib mit 5 sichtbaren Sterniten [Abb. 114]. Das 7. Fühlerglied nicht größer als das 8.. [Abb. 81] (♀ ♀ )

Winzige Käfer von höchstens 1,2 mm. Oval, flach gewölbt. Fühler haardünn mit lang bewimperten Mittelgliedern; Flügel federartig mit breitem Kiel und langen Wimpern (nicht immer vorgestreckt wie in der [Abb. 115]); [Abb. 116].

Nur 0,6-0,7 mm, hochgewölbt, kurz elliptisch [Abb. 117]. Abdomen mit nur 3 sichtbaren Sterniten. Vorderschenkel gezähnt. Vorderschienen verbreitert und vorn schräg ausgeschnitten [Abb. 118]. (=Microsporidae) Anmerkung: Die Tarsen werden als 3gliedrig angegeben, weil angeblich nur undeutliche Trennungsnähte vorhanden seien. Sie machen aber einen deutlich 5-gliedrigen Eindruck.

Ohne Augen [Abb. 119]. (Langelandia, Anommatus)
Fühler vom 3. Glied haarförmig, fein und dünn; die beiden Basalglieder kugelförmig; die drei oder vier letzten Glieder knotenförmig; mit langen, sperrig abstehenden Wimperhaaren [Abb. 120]. Abdomen mit 6 freiliegenden Sterniten. Familie Staphylinidae, Unterfamilie
Vordere Hüfthöhlen hinten geschlossen, Trochanteren kurz. Fühler fast immer 11-gliederig und von oben sichtbar an den Vorderecken der Stirn eingefügt [Abb. 121].
Holoparamecus Curtis, 1833🗺
-Vordere Hüfthöhlen hinten offen, Trochanteren verlängert, Fühler meist mit weniger als 11 Gliedern und immer unter dem Seitenrand der Stirn eingefügt [Abb. 122]. In Mitteleuropa bisher nur Gattung
Vordere Hüfthöhlen hinten geschlossen. Hinterhüften schmal getrennt [Abb. 113].
Hochgewölbt, rund oder rundoval, Coccinelliden-ähnlich: Halsschild an der Basis so breit wie die Flügeldeckenbasis. Hinterhüften breit getrennt [Abb. 108]. (Mychophilus, Clemmus)
-Gestrecktere und flachere Arten, ein deutlicherer Einschnitt zwischen Halsschild und Flügeldecken [Abb. 123].