In Mitteleuropa vorkommend. Kopf mit Ausnahme der Mundteile schwarz, Halsschild rot, Flügeldecken schwarz, häufig mit verwaschen braunroter Spitze (selten ist die ganze Oberseite rötlich). Unterseite dunkelbraun, Fühler, Taster und Beine rostrot. Halsschild schmäler als die Flügeldecken, vor den Hinterwinkeln ausgeschweift [Abb. 1]. Die Halsschildseiten sind sehr dick wulstig gerandet. 2,6-3,6 mm. Unter Steinen in Steppengebieten (auch xerothermen Kultursteppen); pontisch-pannonisch und mediterran. In Mitteleuropa sehr selten, nur im Burgenland und Niederösterreich regelmäßiger gefunden. (=ruficollis Frölich)
-Flügeldecken ovoid, hinter dem Humeralzahn stark verbreitert, nach hinten konisch zugespitzt. Halsschild herzförmig mit engem Seitenwulst. Flügeldecken mit ihren Epipleuren einfarbig schwarz. Schenkellinien [Abb. 2]. Länge 2,9 mm. Habitus einer Lycoperdina, aber mehr gewölbt [Abb. 3]. Kleinasien.

-Flügeldecken gelb mit 2 Lateral- und einer gemeinsamen Suturalmakel. Halsschild doppelt so breit wie lang, mit scharfeckigen Hinterwinkeln. Humeralwinkel stumpf. Schenkellinien [Abb. 4]. Hintertarsen [Abb. 5]. Spermatheka [Abb. 6]. Habitus [Abb. 7]. Länge 2,9 mm. Syria.



-Tarsen schlank, Hintertarsen höchstens 2,3 mal so lang wie ihr Glied 1, das 3. viel kürzer als das 2. [Abb. 9]. Halsschild 1,7-1,8 mal so breit wie lang, etwa 30 mal so breit wie sein Seitenwulst, dicht und eingestochen punktiert (wie auch auf den Flügeldecken). Humeralwinkel kaum angedeutet [Abb. 10] [Abb. 11]. Schenkellinien [Abb. 12]. Aedeagus [Abb. 13]. Länge 2,9-4,2 mm. Kanarien, Marokko. (=tinerfensis Hodgson, 1987)




-Hinterschienen 1,2 mal so lang wie ihre Tarsen [Abb. 14]. Halsschild 1,6 bis 1,7 mal so lang wie breit, hinten 1,2 mal schmaler als in der Mitte, seine Hinterwinkel stumpf und nicht vortretend. Flügeldecken 1,3-1,4 mal so lang wie zusammen breit, mit stumpfem Humeralzahn [Abb. 15]. Schenkellinien [Abb. 16]. Aedeagus [Abb. 17]. Länge 3,5-4,2 mm. Aegeis.



Flügeldecken in ihrer Medianhälfte fast parallelseitig. Humeralzahn klein oder fehlend [Abb. 18]. Halsschild hinten 1,25-1,3 mal schmaler als in der Mitte, seine Seitenränder stark gebogen, konkav vor den stumpfen, aber fast rechteckigen Hinterwinkeln. Schenkellinien [Abb. 19]. Hintertarsen [Abb. 20]. Aedeagus [Abb. 21]. Spermartheka [Abb. 22]. Länge 3,5-4,3 mm. Spanien, Nordafrika.




-Flügeldecken oval, mit regelmäßig gebogenen Seitenrändern. Humeralzahn vorhanden, aber bald klein und stumpf [Abb. 23]. Halsschild 1,7 mal so breit wie lang, hinten 1,25 mal schmaler als in der Mitte, seine Seitenränder in der Mitte mit einer Umbiegung, vor den spitzen Hinterwinkeln konkav, Scheibe sehr dicht punktiert. Flügeldecken 1,3 mal so lang wie zusammen breit. Schenkellinien [Abb. 24]. Hintertarsen [Abb. 25]. Aedeagus [Abb. 26]. Spermatheka [Abb. 27]. Länge 4-4,4 mm. Vorderasien.




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Schenkellinien das hintere Drittel ihres Sternits erreichend, in der Mitte oft unterbrochen [Abb. 28] [Abb. 29]. Hinterschienen 1,2 mal so lang wie ihre Tarsen [Abb. 30] [Abb. 8]. Die kleinsten Flügeldeckenpunkte kaum kleiner als auf der Halsschildscheibe. Behaarung der Flügeldecken lang und dicht. Aedeagus [Abb. 31]; 17h. Länge 3-4 mm [Abb. 32] [Abb. 33]. Griechenland, Kleinasien













-Tegmenröhre das apikale Drittel der Parameren erreichend, lanzettförmig [Abb. 40]. Gewöhnlich ist der Körper größer, Halsschild nach hinten weniger verengt. Schenkellinien [Abb. 41], wie bei dem vorigen. Hintertarsen [Abb. 42]. Länge 3,3-3,8 mm [Abb. 43]. Kleinasien, Transkaukasien.


