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Hinterschenkel mit starkem Zahn: Untergattung Tychius s.str.. Oberseite rotgolden beschuppt [Abb. 2], selten grausilbrig [Abb. 3], mit abstechend weißer Halsschildmitte, Naht und 2 hintereinanderliegenden länglichen Flecken im 6. und 7. Zwischenraum. Schwarz, Rüsselspitze, Fühler mit Ausnahme der Keule und Beine ± rötlich. Halsschild quer, Körper plump und stark gewölbt. Spermatheka [Abb. 4]. 2,8-3,8 mm. In fast ganz Europa ohne den Norden, östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa wohl überall, aber nicht häufig, im Norden nur stellenweise und recht selten; an ·Lathyrus vernus· und Vicia-Arten.


Unterseite des Rüssels in der Umgebung der Fühlereinlenkung dicht mit lang abstehenden Borsten besetzt [Abb. 5]. Flügeldeckenzwischenräume dicht beschuppt, die Schüppchen in der Mitte der Zwischenräume sind aufgerichtet und erscheinen wie eine aufstehende Börstchenreihe; die Punktstreifen bis auf eine Reihe kürzerer und dünnerer Schuppen kahl und gut erkennbar, so daß die Flügeldecken ein streifiges Aussehen erhalten. Schwarz, Fühler, Beine und Rüsselspitze rötlich. Halsschild mit hellerem Mittelfleck an der Basis, Flügeldeckennaht dichter und heller beschuppt, gelegentlich auch weitere ungerade Zwischenräume heller. Unterseite dicht weiß beschuppt. Spermatheka [Abb. 6]. 2,8-3,5 mm. D: Im Mittelmeergebiet verbreitet, Südtirol, angeblich auch Slowakei.

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Grundbeschuppung aus durchmischten breiten, ovalen, helleren Schuppen und schmäleren, linearen, dunkleren Haarschuppen bestehend, deren Form etwa denen der Streifenbeschuppung entspricht. Halsschild mit heller beschuppter Mittellinie und heller Seitenbinde. Flügeldeckennaht und gewöhnlich der 5.-7. Zwischenraum heller längsstreifig beschuppt [Abb. 7]. Auf den hellen Partien überwiegen die ovalen Schuppen, ohne die längeren dunklen Schuppen ganz zu verdrängen; sonst sind die dunkler beschuppten Partien mit einzelnen hellen Schuppen durchmischt. Selten können auf der ganzen Oberseite die hellen Schuppen überwiegen (a. pseudogenistae Pen.). Beine oft angedunkelt. Aedoeagus [Abb. 8]. Spermatheka [Abb. 9]. 3-3,8 mm. B: Entwickelt sich vorzugsweise in den Samen des Besenginsters (·Sarothamnus·) und kann im zeitigen Frühjahr aus den Schoten erbeutet werden. D: West- und Mitteleuropa nördlich bis Dänemark. Bei uns verbreitet und nicht selten. (=venustus (F.))


Die Beschuppung des 1., 5., 6. und oft auch des 7. Flügeldeckenzwischenraumes besteht aus breiten, ovalen, grauweißen Schuppen; die des 2.-4. Zwischenraumes aus ± linearen, viel schmäleren Schuppen; auf den äußeren Zwischenräumen ist die Beschuppung ± durchmischt. Die Streifenschuppen sind noch schmäler und etwas kürzer als die des 2.-4. Zwischenraumes, so daß die Bekleidung der Flügeldecken aus Schuppen von dreierlei Form besteht. Schwarz, Rüsselspitze und Beine rötlich. ♂: Vorderschenkel an der Unterkante mit dichten abstehenden Schuppen befranst. Aedoeagus [Abb. 10], [Abb. 11]. Spermatheka [Abb. 12]. 2,5-2,8 mm. B: Im Vl/VII an Astragalus, besonders ·Astragalus onobrychis·, selten. D: Nördliches Südeuropa, südliches Mitteleuropa; Südfrankreich, Wallis, Norditalien, Tirol, Böhmen, Mähren, Burgenland.


Halsschild mit weißer Mittellängsbinde, ohne helle Seitenbinde. Oberseite zimtbraun, die ungeradzahligen Zwischenräume weiß beschuppt. Halsschild seitlich stark gerundet, wenig quer, aber fast so breit wie die Flügeldecken an den Schultern. Grundbeschuppung langgestreckt, nur die Schuppen im Nahtzwischenraum breiter; Streifenbeschuppung aus kürzeren und dünneren Haaren gebildet. Rüsselspitze, Fühler und Beine rötlich, Fühlerkeule und Schenkel meistens angedunkelt. Aedoeagus [Abb. 13]. Spermatheka [Abb. 14]. 2,8-3,1 mm. B: Larve in Gallen in den Blütenständen von ·Trifolium· (T. pratense, medium, striatum, montanum, arvense), Käfer besonders im VII/VIII. D: Südliches Nord-, Mittel- und Südeuropa; in Mitteleuropa weit verbreitet aber selten oder sehr selten und gebietsweise im Süden und Südwesten noch nicht nachgewiesen.

-Halsschild mit heller Mittelbinde und jederseits mit einer etwas unscharf begrenzten hellen Seitenbinde. Oberseite bräunlich mit deutlichem Messingglanz, die ungeradzahligen Zwischenräume weißlichgrau beschuppt, die Schuppen langgestreckt. Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken, seitlich weniger stark gerundet. Schwarz, die äußerste Rüsselspitze, Fühler ohne die geschwärzte Keule, Schienen und Tarsen rötlich. Aedoeagus [Abb. 15]. 2,5-2,7 mm. B: Käfer von VI-VIII an ·Anthyllis vulneraria·, die Larve entwickelt sich in den Schoten. D: In Europa, den Norden ausgenommen, weit verbreitet; in Mitteleuropa in der Ebene selten und westlich der Elbe noch nicht nachgewiesen, sonst verbreitet und weniger selten als der Vorige.

Körper gestreckt, auffällig zylindrisch. Oberseite mit gestreckten, kupferroten, grauen oder gelblichen, metallschimmernden Schuppen bekleidet. Ein Fleck vor dem Schildchen, die Flügeldeckenbasis in der Umgebung des Schildchens und an den Schultern sowie das Ende der Naht mit dichtgestellten, ovalen, kreideweißen Schuppen. Unterseite dicht weiß beschuppt. Braun oder rötlichbraun, Flügeldecken rötlich, an der Basis und den Seiten oft gebräunt. Fühler ohne die Keule, Schienen, Tarsen und manchmal auch die Rüsselspitze hell rötlich. ♂: Innenrand der Vorderschienen gezähnt. Aedoeagus [Abb. 17]. Spermatheka [Abb. 18]. 2-2,8 mm. B: Von IV-VIII an ·Trifolium arvense·. D: Mittel- und Südeuropa, Nordafrika; in Mitteleuropa nur in wärmeren Gegenden im Südwesten und Südosten: Schlesien, Mähren, Slowakei und den östlichen Bundesländern Österreichs; im Südwesten alte Angaben aus der Pfalz und Franken, die mit einem ausgedehnten Verbreitungsgebiet in Frankreich in Verbindung stehen. (=Elleschidius maderi Pen.)

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-Länglich oval; Oberseite weißgrau, ± einfarbig beschuppt [Abb. 19], die Schuppen dünn, den Grund nicht deckend, an der Naht und dem Halsschildhinterrand oft kräftiger. Punktstreifen mit einer Reihe feiner Haarschuppen. Unterseite weiß beschuppt. Schwarz, Schienen ganz oder zum Teil, Tarsen, manchmal die Schenkel sowie die Fühlerbasis in größerem Umfang und die Rüsselspitze rötlich; meistens auch die Flügeldecken zur Spitze heller. Halsschild schwach quer, wenig schmäler als die länglichen Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 20] [Abb. 21]. Spermatheka [Abb. 22] [Abb. 23]. 2-2,3 mm. B: Larvenentwicklung in den Blütenköpfen von ·Trifolium·-Arten (T. repens, T. hybridum). D: In ganz Europa ohne den Norden; in Mitteleuropa die weitaus häufigste Tychius-Art.




Halsschild stark quer (1/3 breiter als lang), fast so breit wie die Flügeldecken, in der Mitte am breitesten und zur Basis stark gerundet verengt. Halsschild schwarz, Flügeldecken ± rostrot. Beschuppung des Halsschilds dichter, mit deutlichem Kupferschimmer, die der Flügeldecken grauweiß. Die haarförmigen, zugespitzten Schuppen stehen wenig dicht. Schildchen weiß beschuppt, einzelne breitere weiße Schuppen auch auf dem Nahtzwischenraum. 2-2,5 mm. B: An ·Melilotus albus·, fraglich an ·Trifolium arvense·. Seltenheit. D: Südeuropäische Art, die im Südosten das Burgenland erreicht.
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Beschuppung der Flügeldecken haarförmig. locker, Schildchen und Nahtzwischenraum dicht mit ovalen, leuchtend weißen Schuppen besetzt; auch der Halsschild manchmal mit feiner weißer Mittellinie. Stücke mit abwechselnd heller beschuppten Zwischenräumen kommen gelegentlich vor; solche Tiere lassen sich dann leicht durch die haarförmige Beschuppung von den unter Leitziffer >>>6 genannten Arten unterscheiden. Schwarz, Fühler und Beine rötlich, Fühler von der Mitte an geschwärzt, häufig auch die Schenkel verdunkelt. Rüssel ziemlich dick, wenig gebogen und zur Spitze kaum verjüngt [Abb. 24]. ♂: Vorderschienen innen mit kräftigem Zahn. Aedoeagus [Abb. 25]. Spermatheka [Abb. 26]. 2,3-2,5 mm. B: Auf verschiedenen Trifolium-Arten, besonders zum Ende des Sommers. D: Mittelmeergebiet, Westeuropa, südliches Nordeuropa; in Mitteleuropa weit verbreitet jedoch nach Osten zunehmend seltener.


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Rüssel an der Basis stark ventralwärts abgebogen, stark zugespitzt verjüngt [Abb. 27] (♂), [Abb. 28] (♀). Nahtstreifen der Flügeldecken oft, aber durchaus nicht immer, mit kürzeren, breiteren und helleren Schuppen dicht besetzt [Abb. 29], dieser Streifen aber nie so abstechend weiß wie bei lineatulus. Beim ♂ die: Vorderschienen innen mit kräftigem Zahn, bei den ♀ doppelbuchtig. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]; Spermatheka [Abb. 32] [Abb. 33]. 2-2,5 mm. B: Im Sommer auf blühendem ·Melilotus· wohl überall nicht selten. D: Mittel- und Südeuropa, südliches Nordeuropa; bei uns eine der häufigeren Arten.






Vorderschienen innen in beiden Geschlechtern mit einem Zahn, oder beim ♀ scharf stumpfwinklig erweitert. Beine stets ganz rot. Oberseite graugelb oder grau beschuppt [Abb. 35]. In Körperform und Beschuppung mit stephensi übereinstimmend, durchschnittlich etwas kleiner: 2 mm. Aedoeagus [Abb. 36]. B: An ·Trifolium montanum·, verstreut und selten. D: Mittel-, Süd- und Osteuropa; Frankreich, Norditalien, nördliche Balkanhalbinsel, Rumänien, Polen; in Mitteleuropa bisher in Thüringen (Kyffhäuser), Sachsen, Schlesien, Bayern, der Tschechoslowakei und dem östlichen Österreich festgestellt.

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-Vorderschienen einfach [Abb. 37]. Schwarz, Rüsselspitze, Fühler und Beine rot, die Schenkel meistens angedunkelt. Flügeldecken länglichoval, Oberseite grau oder graugelb beschuppt, Streifenschuppen kaum kürzer, aber viel dünner als die Grundbeschuppung [Abb. 16]. Aedoeagus [Abb. 38] [Abb. 39]; Spermatheka [Abb. 40]. 2-2,5 mm. B: An ·Trifolium pratense·, in deren Blütenständen sich die Larve entwickelt. Die Frühjahrstiere verschwinden Ende V; frisch geschlüpfte Käfer Anfang VII. D: Über Süd-, Mittel- und das südliche Nordeuropa verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, jedoch von gebietsweise unterschiedlicher Häufigkeit. (=tomentosus Herbst ) Gealterte, ausgebleichte Stücke des schneideri (LZ >>>6) sind dem stephensi sehr ähnlich. Sie haben jedoch gestrecktere Flügeldecken, fein gezähnte Hinterschenkel, und die hellen Halsschildbinden lassen sich wenigstens an der Halsschildbasis erkennen.




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Beine ganz rot. Fühler zur Spitze schwarz, nur der Schaft und das 1. Geißelglied rot. Rüsselspitze rot. Beschuppung der Oberseite mit stephensi übereinstimmend; Körper kleiner als dort, Halsschild vor der Mitte am breitesten, seitlich stärker gerundet (bei stephensi hinter der Mitte am breitesten). ♂: Vorderschienen einfach. Aedoeagus [Abb. 41]. 1,5-2 mm. B: An ·Trifolium arvense· und ·Trifolium minus· verstreut und selten, VI/VII. D: Von Frankreich bis Ungarn und Podolien, von Norditalien und Jugoslawien bis Norddeutschland festgestellt. In Mitteleuropa besonders im Osten: Slowakei, östliches Österreich, Schlesien, Brandenburg, Mittelelbe, Harz und bei Hamburg; vermutlich weiter verbreitet. (=gabrieli Pen.)
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1,3-2 mm. Schwarz, Schienen ganz und Tarsen sowie die Basalhälfte der Fühler rot. Oberseite wenig dicht, hellgrau beschuppt. Beschuppung der Zwischenräume 1- bis 2-reihig, die Streifenschuppen dünner und nur halb so lang wie die der Zwischenräume. ♂: Vorderschenkel unbefranst. Aedoeagus [Abb. 42]. B: Im Burgenland an ·Galega officinalis· gefunden, sonst an ·Trifolium·-Arten (montanum, fragiferum, dubium, campestre) selten. D: West- und Südeuropa, Bulgarien, westliches Mitteleuropa: von Baden bis zum Rheinland, östlich bis zur Mark Brandenburg und Sachsen nachgewiesen.
-2-3 mm. Durch den umfangreichen Halsschild, der nicht deutlich quer, aber fast so breit ist wie die ± parallelseitigen Flügeldecken gut kenntlich. Schwarz, Fühlerschaft und 1. Geißelglied rot. Schienen rot, an der Basis oder bis zur Mitte, die Hinterschienen bis auf ihre Spitze schwarz. Oberseite grau, Halsschildbasis schmal weiß beschuppt; Beschuppung der Zwischenräume 2-3-reihig, die Streifenschuppen viel dünner und kürzer als die der Zwischenräume. ♂: Vorderschenkel an der Unterkante mit abstehender Schuppenfranse. Aedoeagus [Abb. 43]. B: Bis V und ab VII an ·Trifolium campestre· und ·Trifolium striatum·. D: Im Mittelmeergebiet weit verbreitet und häufig; in Mitteleuropa eine der selteneren Arten. Im Westen (Rheinland) in Verbindung mit einem ausgedehnten Vorkommen in Frankreich; außerdem im Südosten: östliches Österreich, Slowakei.
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Augen ganz flach, nicht aus dem Niveau der Kopfwölbung vortretend [Abb. 44]. Oberseite bräunlichgelb, gelb oder grau beschuppt, die Naht manchmal etwas heller, die Schuppen der Grundbeschuppung anliegend, länglichoval, auf die Punktstreifen übergreifend, so daß die dünne Streifenbeschuppung zum Teil schlecht erkennbar ist oder auch auf der vorderen Flügeldeckenhälfte fehlt [Abb. 45]. Rüssel in Dorsal- und Seitenansicht zur Spitze verjüngt. Braun, Fühler, Beine und Rüsselspitze in größerem Umfange rötlich. Penis [Abb. 46] [Abb. 47] [Abb. 48]. 2-2,7 mm. B: Bei uns wohl überall auf ·Melilotus·, oft mit meliloti zusammen, gewöhnlich seltener und etwas später im Sommer erscheinend. D: Von Südrußland über Mittel- und Südeuropa verbreitet. (=jacqueti Pic) (=haematopus auct.) (=micaceus Rey) 





Hinterschenkel fein gezähnt. Rüssel auffallend kurz und dick, kürzer als der Halsschild, sein Apikalteil beim ♂ nur etwas länger, beim ♀ nur doppelt so lang wie zwischen den Fühlern breit, von oben gesehen kaum verjüngt, von der Seite gesehen am Ende plötzlich, fast kegelförmig zugespitzt [Abb. 51]. Beschuppung anliegend, blaßbraun, seidenschimmernd. Halsschild manchmal mit heller silbergrauer Mittellinie und einem Seitenfleck; Flügeldecken manchmal mit einem von der Schulter ausgehenden Längswisch oder an der Naht und neben dem Seitenrand mit einzelnen hellen Schuppen, selten ganz einfarbig grau beschuppt. Unterseite dicht weißlich beschuppt. ♂: Vorderschenkel manchmal locker bewimpert. Aedoeagus [Abb. 52]. 2,5-2,8 mm. B: An ·Melilotus·. D: Von Südrußland östlich über das ganze mittlere und südliche Europa verbreitet; in Mitteleuropa in Süden und Mitte in Wärmegebieten selten, in der Ebene nur stellenweise und sehr selten.

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Flügeldecken ± länglicher oval (L/B=1,33) [Abb. 53]. ♂: Vorderschenkel mit einem dichten Saum lang abstehender Schuppen befranst [Abb. 54]. Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung leicht geknickt. Oberseite einfarbig gelb beschuppt [Abb. 50], seltener grau; Fühler und Beine gelbrot (a. femoralis Bris.) oder mit einer von der Schulterbeule nach hinten verlaufenden weißen Längsbinde (Nominatform). Penis bis zur Spitze parallelseitig, am Ende flach gerundet abgestutzt [Abb. 55] [Abb. 56] [Abb. 57]. 2,5-2,7 mm. B: Bei uns im ganzen Gebiet an Wärmestellen auf ·Medicago·. D: Von Asien über Mittel- und Südeuropa bis Westeuropa verbreitet; in Südost- und Mitteleuropa findet sich fast nur die a. femoralis, während sonst die Nominatform überwiegt. Zwischenformen kommen vor.






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Flügeldecken hellgelb beschuppt, mit einer weißen Seitenbinde oder einem von der flachen Schulterbeule ausgehenden weißen Längswisch, der selten auf die Schulter beschränkt sein kann (bei wechselndem Lichteinfall beurteilen). Rüsselrücken an der Fühlereinlenkungsstelle gleichmäßig gebogen. Rüsselspitze bis weit über die Fühlereinlenkung hinaus, Beine und Fühler rot, die Fühlerkeule oft geschwärzt. Penis zur Spitze verengt [Abb. 59] [Abb. 60]. ± einfarbige Stücke sind von junceus durch die wenig ausgeprägte Schulterbeule und etwas kürzere Schuppen unterscheidbar. 2-2,5 mm. B: An ·Medicago falcata· und ·Medicago sativa·. D: Von Turkestan über das südliche Osteuropa und das nördliche Südeuropa bis Frankreich verbreitet; in Mitteleuropa weit verbreitet aber selten, nördlich bis zur Mark Brandenburg, Thüringen und dem südlichen Rheinland.

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Schulterbeule kräftig ausgeprägt (am besten schräg von vorn zu beurteilen), die Flügeldecken dadurch gedrungener wirkend [Abb. 58] [Abb. 61]. Beschuppung der Oberseite bräunlichgelb oder grau, wenig dicht, die Schuppen linear, deutlich schmäler und länger als bei den vorangehenden Arten. Rüssel stark zugespitzt [Abb. 62] [Abb. 63]; Fühler und Beine sowie der Rüssel bis auf seine Basis rötlich. ♂: Vorder- und Mittelschenkel unterseits fein bewimpert, Penis vollständig chitinisiert [Abb. 64] [Abb. 65] [Abb. 66]. 1,8-2,5 mm. B: Polyphag an den verschiedensten Papilionaceen: Anthyllis, Medicago, Trifolium, Lotus etc.. D: Über ganz Europa ohne den Norden verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall eine der häufigeren Arten.






-Schulterbeule ziemlich flach, die Flügeldecken dadurch weniger breit erscheinend. Beschuppung der Oberseite dichter gestellt, den Untergrund fast deckend, meistens kräftig ockergelb, einfarbig, seidenschimmernd. ♂: Vorderschenkel unbewimpert. Penis ähnlich dem des junceus, jedoch mit Ausnahme von Basis und Spitze dünnhäutig, nur mit einer in der Längsmitte gelegenen stärker chitinisierten Brücke [Abb. 67]. 1,9-2,2 mm. B: Im Sommer an ·Medicago falcata·, möglicherweise auch an ·Melilotus·. D: Vermutlich in Zentralasien weit verbreitet, über Kleinasien und Südrußland, Rumänien, Ungarn, Jugoslawien und Italien bis in die Tschechoslowakei und das östliche Österreich verbreitet. (=difficilis Tourn.)
Kleinere Art von 2,2-2,7 mm. Rüssel von dorsal gesehen von der Fühlereinlenkung zur Spitze schwach verengt und glänzend. Oberseite gelblichgrau beschuppt. Dem flavicollis ähnlich, aber die Grundbeschuppung weniger gedrängt gestellt, die Schuppen etwas gestreckter; Rüssel an der Basis umfangreicher geschwärzt, stärker punktiert, sehr flach und gleichmäßig gebogen (bei flavicollis deutlicher gekrümmt). Penis [Abb. 68] [Abb. 69]. B: An ·Dorycnium· und ·Anthyllis vulneraria·. D: Von Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa verbreitet, Südtirol; im östlichen Österreich und der Tschechoslowakei. Der angebliche Fundort der Typen (Umgebung München) beruht vermutlich auf Fundortfälschung.

Körper gestreckt, Flügeldecken bis hinter die Mitte parallelseitig, 1,5 x so lang wie zusammen breit. Auf der Mitte der Flügeldeckenzwischenräume befindet sich eine Längsreihe stärker aufgerichteter, etwas schmälerer Schüppchen. Streifenschuppen sehr dünn und fein (wie bei kulzeri). Oberseite gelblich oder weißlichgrau beschuppt, allenfalls der Nahtzwischenraum etwas heller. Von flavicollis durch tiefere Flügeldeckenstreifen und helle Fühlerkeule zu unterscheiden. Penis [Abb. 70] [Abb. 71]. B: Im Sommer an ·Astragalus onobrychis·. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend: Niederösterreich, Burgenland, Slowakei.

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-Körper gedrungener, Flügeldecken von der Mitte an nach hinten verengt, 1,3 x so lang wie zusammen breit. Die Streifenschuppen zwar deutlich, aber nur wenig schmäler als die Grundbeschuppung, so daß die Punktstreifen der Flügeldecken nur undeutlich sichtbar sind. Beschuppung lehmgelb bis gelblichweiß, Halsschild manchmal mit verschwommen hellerer Mittellinie und Flügeldecken mit ebensolcher Streifenzeichnung. B: V-VI an Astragalus-Arten (·Astragalus cicer·, ·Astragalus glycyphyllos·, ·Astragalus danicus·). D: Von Sibirien und dem Kaukasus über Ost- und Südosteuropa bis ins östliche Mitteleuropa verbreitet: im Burgenland und Niederösterreich, der Tschechoslowakei, Thüringen (Kyffhäuser) und der Mark gefunden. (=ciceris Pen.)) (=kiesenwetteri Tourn.)
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Lehmgelb oder hell zimtbraun, ältere Tiere gelblichweiß beschuppt, der Nahtzwischenraum dichter und ± deutlich heller weißgrau, ebenso manchmal die Flügeldecken neben dem Seitenrand hinten. Beschuppung dicht anliegend, etwas seidenschimmernd. Flügeldeckenzwischenräume flach. Fühler ohne die oft geschwärzte Keule, Beine und Rüssel wenigstens in der Vorderhälfte hell rötlich. Rüssel in Seitenansicht nach vorn deutlich verengt, beim ♂ kürzer, beim ♀ so lang wie der Halsschild, schwach gebogen. Fühler beim ♀ etwas vor der Mitte eingelenkt. Penis [Abb. 72] [Abb. 73]. B: Bei uns von V-VII auf dürren Kalk- und Sandböden an und besonders unter ·Lotus corniculatus· nicht selten. D: Über Europa, den Norden ausgenommen, bis zum Kaukasus und Syrien verbreitet; auch in Nordafrika. (=flavicollis Steph.)

-Mit flavicollis weitgehend übereinstimmend; Körper stärker gewölbt, seitlich schwächer gerundet, Flügeldeckenstreifen deutlicher, die Zwischenräume gewölbt und die Schuppen etwas abstehend. Schenkel schwächer gezähnt. Rüssel beim ♂ so lang wie Kopf und Halsschild zusammen, beim ♀ länger, sehr schlank, in Seitenansicht zur Spitze nicht verengt. Fühlereinlenkung beim ♀ in der Mitte des Rüssels. Penis mit dem des flavicollis übereinstimmend. B: Von V-VII an ·Dorycnium· vorkommend. D: Westmediterrane Art.
-Östlich verbreitete Art; mit cinnamomeus im Aussehen und Lebensweise übereinstimmend. B: Lebt wie cinnamomeus auch an ·Dorycnium·-Arten. D: Italien, Balkanhalbinsel bis Anatolien; in Mitteleuropa: Burgenland, Niederösterreich, Mähren, Slowakei, sehr selten.
-Nicht berücksichtigt wurde eine Art des Mittelmeergebietes, deren Vorkommen in der Slowakei nicht gesichert ist. Beschuppung der Oberseite vollkommen geschlossen, dicht anliegend, perlmutterweiß mit Seidenglanz, Halsschildseiten und innere Flügeldeckenstreifen oft mit Messingglanz. Größte Halsschildbreite weit vor der Mitte, Rüssel fast gerade, zugespitzt. Aedoeagus [Abb. 74]. 2,3-2,7 mm. B: Im Frühjahr an ·Lotus·-Arten. D: Südeuropa.