Unterfamilie Curculioninae

ColeopteraRhynchophoraCurculionidae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
#1
→ 1aHinterrand des 2. Hinterleibsternites bogenförmig, außen nach hinten spitz verlängert und das 3. Sternit vom Seitenrand trennend [Abb. 1]. Tribus Tychiini
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Abb. 1
→ 2-Hinterrand des 2. Sternits gerade. 3. Hinterleibsternit erreicht den Außenrand des Hinterleibs [Abb. 2].
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Abb. 2
#2
→ 2aEpimeren der Mittelbrust zwischen Halsschild und Flügeldecken hoch aufsteigend, ihre Spitze von oben gesehen jedoch nicht deutlich sichtbar. Flügeldecken an den Schultern am breitesten, nach hinten stark, oft fast keilförmig verengt. Rüssel auffällig dünn und lang [Abb. 3]. Tribus Curculionini.
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Abb. 3
→ 3-Epimeren wenig aufsteigend. Flügeldecken oval, langgestreckt oder nach hinten erweitert.
#2a
Curculio Linnaeus, 1758🗺ColeowebArten von mindestens 3 mm Länge. Fühlerkeule doppelt so lang wie breit oder länger. Unterseite grau oder gelblich beschuppt.
Archarius Gistel, 1856🗺Coleoweb-Arten unter 2,8 mm. Fühlerkeule 1,5 x so lang wie breit. Wenigstens die Epimeren, die Episternen der Hinterbrust und der Bauch kreideweiß beschuppt [Abb. 4].
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Abb. 4
#3
Acalyptus Schoenherr, 1833🗺ColeowebVorderhüften durch einen schmalen Zwischenraum getrennt [Abb. 5]. Vorderschienen am Innenrand ohne Enddorn, Klauen ungezähnt, Flügeldeckenspitzen einzeln abgerundet, Pygidium freiliegend [Abb. 6]. Tribus Acalyptini. Bei uns nur
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Abb. 5
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Abb. 6
→ 4-Vorderhüften zusammenstoßend, Klauen gezähnt oder ungezähnt, dann aber Flügeldecken an der Spitze gemeinsam verrundet und das Pygidium verdeckend.
#4
Ellescus Dejean, 1821🗺ColeowebVorderhüften dem Hinterrand der Vorderbrust stärker genähert als dem Vorderrand; Klauen stets gezähnt; Augen nicht oder kaum aus der Kopfwölbung vorspringend [Abb. 7]. Tribus Ellescini. Bei uns nur
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Abb. 7
→ 1b-Vorderhüften vom Hinterrand der Vorderbrust wenigstens so weit entfernt wie vom Vorderrand; Klauen gezähnt, seltener ungezähnt, dann aber die Augen aus der Kopfwölbung vorspringend. Tribus Anthonomini Vorderhüften zusammenstoßend, in der Mitte der Vorderbrust stehend und von deren Vorderrand breit getrennt. Hinterrand des 2. Hinterleibsternites gerade. Flügeldecken parallel oder nach hinten deutlich erweitert, bedecken den Hinterleib vollständig. Kiefer an der Spitze des zum Ende nicht zugespitzten Rüssels seitlich eingelenkt und dadurch horizontal beweglich. (Bei den Curculionini an der Spitze des längeren Rüssels nebeneinander eingelenkt und vertikal beweglich.) Oberseite ± dicht behaart oder beschuppt, oft mit Schuppenhaarflecken oder -Binden.
#1a
Lignyodes Dejean, 1835🗺ColeowebAugen groß, die Stirn zwischen den Augen stark eingeengt, und hier viel schmäler als die Rüsselbasis [Abb. 8]. Schildchen groß, 3-eckig. Fühlergeißel 7-gliedrig.
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Abb. 8
→ 2a-Augen mäßig groß, die Stirn zwischen den Innenrändern der Augen etwa so breit wie die Rüsselbasis. Schildchen klein.
#2a
Sibinia Germar, 1817🗺ColeowebFlügeldecken hinten einzeln abgerundet, Pygidium weitgehend unbedeckt, auch von oben sichtbar. Fühlergeißel 6-gliedrig. Habitus [Abb. 9] [Abb. 10].
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Abb. 9
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Abb. 10
Tychius Germar, 1817🗺Coleoweb-Flügeldecken hinten gemeinsam abgerundet, mit rechtwinkligem Nahtwinkel; Pygidium zum Teil bedeckt, höchstens von hinten erkennbar. Fühlergeißel 6- oder 7-gliedrig. Habitus [Abb. 11] [Abb. 12]
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Abb. 11
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Abb. 12
#1b
Anthonomus Germar, 1817🗺ColeowebVorderschenkel mit 2 Zähnen [Abb. 13]. Schildchen groß, das Niveau der Flügeldeckenbasis überragend, fast unbehaart. Untergattung Furcipus der Gattung
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Abb. 13
→ 2b-Vorderschenkel ohne oder mit einfachem Zahn. Schildchen kleiner, gewöhnlich dicht und hell behaart.
#2b
Bradybatus Germar, 1824🗺ColeowebFühlergeißel 6-gliedrig [Abb. 14]. Flügeldecken +/- parallelseitig oder leicht nach hinten verbreitert [Abb. 15].
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Abb. 14
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Abb. 15
→ 3b-Fühlergeißel 7-gliedrig, nur bei 1 Art aus Zypern 6-gliedrig, bei dieser aber die Flügeldecken nach hinten deutlich verbreitert.
#3b
Anthonomus Germar, 1817🗺ColeowebKörper gedrungener, Flügeldecken gewöhnlich nach hinten erweitert, höchstens 1,7 x so lang wie breit [Abb. 16] [Abb. 17]. Vorderschenkel gezähnt oder mit einem feinen Dorn. Das Klauenglied überragt das gelappte 3. Tarsenglied weit.
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Abb. 16
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Abb. 17
Brachonyx Schoenherr, 1825🗺Coleoweb-Körper gestreckt [Abb. 18], Flügeldecken nach hinten nicht erweitert, etwa doppelt so lang wie breit. Alle Schenkel ungezähnt. Klauenglied nur wenig das 2-lappige 3. Tarsenglied überragend.
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Abb. 18
Enthaltene TaxaAcalyptusAnthonomusArchariusBrachonyxBradybatusCurculioEllescusLignyodesSibiniaTychius
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 19.10.2025 - 02:56:09
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