Gattung Sitona - Curculio-Team

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeBrachyderinaeSitoniniSitona
Von Curci-Team (rearrangiert von Arved Lompe)
Hoffmann, A. (1950): Faune de France. 52. Coléoptères Curculionides (Première Partie). - Lechevalier, Paris : 1-486, Fig. 1-225.
Tempère, G. & Péricart, J. (1989): Faune de France. 74. Coléoptères Curculionidae. Quatrième partie. Compléments aux trois volumes d'Adolphe Hoffmann, additions et répertoire. - Faune de France. France et régions limitrophes, Paris 74: 534 pp., 112 Fig.
Die ist eine Testversion zur alternativen Formatierung der Bestimmungstabellen des Curculio-Institutes. Bis auf Namensänderungen und einige Serienbilder ist die Tabelle unverändert. Die Autoren sind: Friedhelm Bahr, Christoph Bayer, Peter Stüben, Peter Sprick, LutzBehne [Abb. 1]
Abb. 1
Haupttabelle siehe >>>Sitona
#1
→ 2[Abb. 2]: Scutellum mit abstehenden, strahlenförmig gestellten Schuppen. Subgenus: Charagmus Schoenherr, 1826
Abb. 2
→ 6-Scutellum andersartig beschuppt. Subgenus: Sitona s.str.
#2
Charagmus gressorius (Fabricius, 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 3]: Pronotum mit schmaler, heller, scharf begrenzter Mittelbinde; [Abb. 4]: Augen langoval. Aedoeagus: [Abb. 5]. Habitus: [Abb. 6]. Biologie: [Abb. 7]. Verbreitung: [Abb. 8]. Länge: 7-10 mm.
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 5
Abb. 6
Abb. 7
Abb. 8
→ 3-[Abb. 3]: Pronotum mit breiter, verwaschener, unscharf begrenzter Mittelbinde; [Abb. 4]: Augen kurzoval bis rund.
Abb. 3
Abb. 4
#3
Charagmus intermedius Küster, 1847🗺Coleoweb[Abb. 9]: Mit einer Präcoxalzone; [Abb. 10]: Mit eingedrückter Stirn sowie stärker gewölbten Augen. Aedoeagus: [Abb. 11]. Habitus: [Abb. 12]. Biologie: [Abb. 13]. Verbreitung: [Abb. 14]. Länge: 6-8 mm.
Abb. 9
Abb. 10
Abb. 11
Abb. 12
Abb. 13
Abb. 14
→ 4-[Abb. 9]: Ohne Präcoxalzone; [Abb. 10]: Stirn eben; Augen weniger gewölbt.
Abb. 9
Abb. 10
#4
Charagmus griseus (Fabricius, 1775)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 15]: Bei lateraler Betrachtung Augenoberkante mit der Stirnlinie auf gleichem Niveau liegend. Aedoeagus: [Abb. 16]. Habitus: [Abb. 17]. Biologie: [Abb. 18]. Verbreitung: [Abb. 19]. Länge: 5,5-10 mm.
Abb. 15
Abb. 16
Abb. 17
Abb. 18
Abb. 19
→ 5-[Abb. 15]: Bei lateraler Betrachtung Augenoberkante nicht die Stirnlinie erreichend.
Abb. 15
#5
Charagmus cachectus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb[Abb. 20]: Augen stärker gewölbt, deutlich aus dem Kopfumriss heraustretend. Aedoeagus: [Abb. 21]. Habitus: [Abb. 22]. Biologie: [Abb. 23]. Verbreitung: [Abb. 24]. Länge: 4,5-8 mm.
Abb. 20
Abb. 21
Abb. 22
Abb. 23
Abb. 24
Charagmus variegatus Fahraeus, 1840🗺Coleoweb-[Abb. 20]: Augen schwächer gewölbt, der Kopfumrisslinie stark angenähert. Aedoeagus: [Abb. 25]. Habitus: [Abb. 26]. Biologie: [Abb. 27]. Verbreitung: [Abb. 28]. Länge: 5-8 mm. (=formaneki Reitter, 1903)
Abb. 20
Abb. 25
Abb. 26
Abb. 27
Abb. 28
#6
→ 7[Abb. 29]: Elytrenborsten stets „igelartig" abstehend, lang: Bei lateraler Ansicht auf der gesamten Elytrenscheitellinie deutlich sichtbar.
Abb. 29
→ 10-[Abb. 29]: Elytrenborsten kurz, bei lateraler Ansicht entweder entlang der gesamten Scheitellinie angehoben oder nur unmittelbar vor der Elytrenspitze / Elytrenabsturz sichtbar. Grenzfall: [Abb. 30]
Abb. 29
Abb. 30
→ 24-[Abb. 29]: Elytrenborsten auch bei lateraler Ansicht stets anliegend. Grenzfall: [Abb. 30]
Abb. 29
Abb. 30
#7
→ 8[Abb. 31]: Die langen Borsten der Intervalle auf dem Elytrenabsturz in der Farbgebung alternierend (hell und dunkel).
Abb. 31
→ 9-[Abb. 31]: Die langen Borsten der Intervalle auf dem Elytrenabsturz in der Farbgebung nicht alternierend.
Abb. 31
#8
hispidulus (Fabricius, 1776)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 32]: Stirn und Augen flach, Augen nicht aus dem Kopfumriss heraustretend. Aedoeagus: [Abb. 33]. Habitus: [Abb. 34]. Biologie: [Abb. 35]. Verbreitung: [Abb. 36]. Länge: 3,5-4,5 mm.
Abb. 32
Abb. 33
Abb. 34
Abb. 35
Abb. 36
macularius (Marsham, 1802)Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 32]: Stirn zwischen den Augen abgesenkt; Augen aus dem Kopfumriss heraustretend. Aedoeagus: [Abb. 37]. Habitus: [Abb. 38]. Biologie: [Abb. 39]. Verbreitung: [Abb. 40]. Länge: 3-4,5 mm. (=crinitus Herbst 1795) Hierher auch Sitona giraudi aus den Pyrenäen; siehe Anmerkung LZ ...91
Abb. 32
Abb. 37
Abb. 38
Abb. 39
Abb. 40
#9
Andrion regensteinensis (Herbst, 1797)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 41]: Stirn zwischen den Augen flach. Mittelrinne auf Niveau der Augenoberkante. Augen stark vorgewölbt. Aedoeagus: [Abb. 42]. Habitus: [Abb. 43]. Biologie: [Abb. 44]. Verbreitung: [Abb. 45]. Länge: 3-6,5 mm.
Abb. 41
Abb. 42
Abb. 43
Abb. 44
Abb. 45
concavirostris Hochhuth, 1851🗺Coleoweb-[Abb. 41]: Stirn zwischen den Augen rinnenförmig ausgehöhlt. Augen flach. Aedoeagus: [Abb. 46]. Habitus: [Abb. 47]. Verbreitung: [Abb. 48]. Länge: 3,7-4,5 mm.
Abb. 41
Abb. 46
Abb. 47
Abb. 48
#10
→ 11[Abb. 49]: Stirn ausgehöhlt, v-förmig eingeschnitten oder zwischen den Augen abgesenkt, Mittelrinne auf der Stirn deutlich unterhalb des Augenoberrandes liegend.
Abb. 49
→ 17-[Abb. 49]: Stirn flach, Mittelrinne auf der Stirn mit Augenoberrand auf einer Ebene liegend.
Abb. 49
#11
→ 12[Abb. 50]: Augen stark gewölbt, deutlich aus dem Kopfumriss heraustretend.
Abb. 50
→ 14-[Abb. 50]: Augen flach (Augenwölbung überragt nicht die Schläfe).
Abb. 50
#12
waterhousei Walton, 1846🗺Coleoweb[Abb. 51]: Pronotum nur schwach seitlich verrundet. Auffälliges Merkmal: Mit langen, weißen Borsten auf dem Nahtzwischenraum und den ungeraden Intervallen. Augen asymmetrisch gewölbt. Aedoeagus: [Abb. 52]. Habitus: [Abb. 53]. Biologie: [Abb. 54]. Verbreitung: [Abb. 55]. Länge: 3,5-4,5 mm. Siehe Anmerkung zu Sitona waterhousei schaeferi Ruter 1945 LZ ...90
Abb. 51
Abb. 52
Abb. 53
Abb. 54
Abb. 55
→ 13-[Abb. 51]: Pronotum seitlich „bauchig" verrundet.
Abb. 51
#13
languidus Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 56]: Pronotumpunktur sehr grob, zum Teil längsrunzelig zusammenfließend, Punktzwischenräume auf schmale Grate reduziert. Auffälliges Merkmal: Metallische Schuppen dominieren auf der ganzen Oberseite. Aedoeagus: [Abb. 57]. Habitus: [Abb. 58]. Biologie: [Abb. 59]. Verbreitung: [Abb. 60]. Länge: 3-4,5 mm.
Abb. 56
Abb. 57
Abb. 58
Abb. 59
Abb. 60
puberulus Reitter, 1903-[Abb. 56]: Pronotumpunktur weitläufiger, Punktzwischenräume überwiegend von Punktgröße und zusätzlich mit feiner Punktur. Auffälliges Merkmal: Gesamte Oberseite mit „Haaren" besetzt. Kopf und Pronotum mit eingestreuten, ungeordneten und langen Haarborsten. Aedoeagus: [Abb. 61]. Habitus: [Abb. 62]. Verbreitung: [Abb. 63]. Länge: 4,6-5,6 mm.
Abb. 56
Abb. 61
Abb. 62
Abb. 63
#14
→ 15[Abb. 64]: Die kurzen Elytrenborsten bei lateraler Ansicht über die gesamte Scheitellinie angehoben.
Abb. 64
→ 16-[Abb. 64]: Die kurzen Elytrenborsten bei lateraler Ansicht nur unmittelbar vor der Spitze der Elytren angehoben. Die beiden folgenden Arten sind nur im direkten Vergleich zu unterscheiden.
Abb. 64
#15
bicolor Fahraeus, 1840🗺Coleoweb[Abb. 65]: Stirn tief eingeschnitten: V-förmiger Einschnitt zwischen den Augen von etwa halber Augenhöhe. Aedoeagus: [Abb. 66]. Habitus: [Abb. 67]. Biologie: [Abb. 68]. Verbreitung: [Abb. 69]. Länge: 3,8-4,4 mm.
Abb. 65
Abb. 66
Abb. 67
Abb. 68
Abb. 69
concavirostris Hochhuth, 1851🗺Coleoweb-[Abb. 65]: Stirn flachmuldig eingesenkt: Abstand zwischen Mittelrinne und Augenoberkante maximal 1/5 des Augendurchmessers. Aedoeagus: [Abb. 46]. Habitus: [Abb. 47]. Verbreitung: [Abb. 48]. Länge: 3,7-4,5 mm.
Abb. 65
Abb. 46
Abb. 47
Abb. 48
#16
humeralis Stephens, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 70]: Augen flach, groß. Aedoeagus: [Abb. 71]. Habitus: [Abb. 72]. Biologie: [Abb. 73]. Verbreitung: [Abb. 74]. Länge: 3,5-5 mm.
Abb. 70
Abb. 71
Abb. 72
Abb. 73
Abb. 74
discoideus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb-[Abb. 70]: Augen etwas gewölbter, kleiner. Aedoeagus: [Abb. 75]. Habitus: [Abb. 76]. Biologie: [Abb. 77]. Verbreitung: [Abb. 78]. Länge: 3,6-5,0 mm.
Abb. 70
Abb. 75
Abb. 76
Abb. 77
Abb. 78
#17
bosnicus Apfelbeck, 1899🗺Coleoweb[Abb. 79]: Augen flach (Augenwölbung überragt nicht die Schläfe). Aedoeagus: [Abb. 80]. Habitus: [Abb. 81]. Verbreitung: [Abb. 82]. Länge: 2,7-3,7 mm.
Abb. 79
Abb. 80
Abb. 81
Abb. 82
→ 18-[Abb. 79]: Augen stark gewölbt, deutlich aus dem Kopfumriss heraustretend.
Abb. 79
#18
limosus (Rossi, 1792)[Abb. 83]: Pronotum kugelig, Vorderrand auffällig stark abgeschnürt, kragenförmig aufgeworfen. Aedoeagus: [Abb. 84]. Habitus: [Abb. 85]. Biologie: [Abb. 86]. Verbreitung: [Abb. 87]. Länge: 5-6 mm.
Abb. 83
Abb. 84
Abb. 85
Abb. 86
Abb. 87
→ 19-[Abb. 83]: Pronotum seitlich verrundet, nicht aber bauchig erweitert; ohne starke Einschnürung oder Kragen.
Abb. 83
#19
→ 20[Abb. 88]: 3-6 Augenwimpern, von denen die längsten die Augenwölbung erreichen bzw. überragen.
Abb. 88
→ 21-[Abb. 88]: Augenwimpern kurz, den oberen Augenrand geringfügig überragend.
Abb. 88
#20
callosus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb[Abb. 89]: Schuppen auf den Elytren dicht, dachziegelartig angeordnet und den Untergrund völlig versiegelnd. Aedoeagus: [Abb. 90]. Habitus: [Abb. 91]. Biologie: [Abb. 92]. Verbreitung: [Abb. 93]. Länge: 3,9-5,5 mm.
Abb. 89
Abb. 90
Abb. 91
Abb. 92
Abb. 93
virgatus Fahraeus, 1840🗺Coleoweb-[Abb. 89]: Schuppen auf den Elytren weitläufiger platziert und isoliert stehend, so dass der Untergrund stets gut zu erkennen ist. Auffälliges Merkmal: Neben dichter beschuppten Streifen finden sich kahle Streifenabschnitte, die dem Integument ein streifiges, „buntes" Aussehen geben. Aedoeagus: [Abb. 94]. Habitus: [Abb. 95]. Verbreitung: [Abb. 96]. Länge: 3,5-5 mm.
Abb. 89
Abb. 94
Abb. 95
Abb. 96
#21
→ 22[Abb. 3]: Vorderhüften ohne Präcoxalzone.
Abb. 3
→ 23-[Abb. 3]: Vorderhüften mit Präcoxalzone.
Abb. 3
#22
lineatus (Linné, 1758)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 97]: Pronotumpunktur sehr fein: Metallische Schuppen etwa so groß wie die Punktur (entlang der Mittellinie lassen sich ca. 20 - 27 Punkte auszählen); [Abb. 98]: Fühler schlank, Fühlerkeule mindestens 3x länger als breit. Aedoeagus: [Abb. 99]. Habitus: [Abb. 100]. Biologie: [Abb. 101]. Verbreitung: [Abb. 102]. Länge: 3,5-4,5 mm.
Abb. 97
Abb. 98
Abb. 99
Abb. 100
Abb. 101
Abb. 102
striatellus Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 97]: Pronotumpunktur grob und auf der Scheibe längsrunzelig bzw. langoval: Etwa doppelt so groß wie die metallischen Schuppen (entlang der Mittellinie lassen sich ca. 10 - 15 Punkte auszählen); [Abb. 98]: Fühler robuster, Fühlerkeule höchstens 2x länger als breit. Aedoeagus: [Abb. 103]. Habitus: [Abb. 104]. Biologie: [Abb. 105]. Verbreitung: [Abb. 106]. Länge: 3-5 mm. (=tibialis (Herbst, 1795))
Abb. 97
Abb. 98
Abb. 103
Abb. 104
Abb. 105
Abb. 106
#23
lineellus (Bonsdorff, 1785)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 107]: Fühlerschaftglied auffallend dünn, am Ende knollenartig verdickt. [Abb. 108]: Aedoeagus: Medianlobus zugespitzt. Aedoeagus: [Abb. 109]. Habitus: [Abb. 110]. Biologie: [Abb. 111]. Verbreitung: [Abb. 112]. Länge: 2,6-3,7 mm.
Abb. 107
Abb. 108
Abb. 109
Abb. 110
Abb. 111
Abb. 112
ambiguus Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 107]: Fühlerschaftglied allmählich in das verdickte Ende übergehend. [Abb. 108]: Aedoeagus: Medianlobus abgeflacht. Aedoeagus: [Abb. 113]. Habitus: [Abb. 114]. Biologie: [Abb. 115]. Verbreitung: [Abb. 116]. Länge: 2,8-3,8 mm.
Abb. 107
Abb. 108
Abb. 113
Abb. 114
Abb. 115
Abb. 116
#24
→ 25[Abb. 117]: Oberseite des Körpers fast ausschließlich mit „Haaren" besetzt, daher der schwarze Untergrund deutlich zu erkennen. Auffälliges Merkmal: Alle 3 Arten dieser Gruppe besitzen stark gewölbte Augen.
Abb. 117
→ 27-[Abb. 117]: Oberseite des Körpers dicht mit Schuppen besetzt, die den Untergrund überwiegend verdecken.
Abb. 117
#25
cambricus Stephens, 1831🗺Coleoweb[Abb. 118]: Kiele auf dem Rüsselrücken zur Rüsselbasis hin V-förmig konvergierend. Aedoeagus: [Abb. 119]. Habitus: [Abb. 120]. Biologie: [Abb. 121]. Verbreitung: [Abb. 122]. Länge: 4,1-5,4 mm.
Abb. 118
Abb. 119
Abb. 120
Abb. 121
Abb. 122
→ 26-[Abb. 118]: Kiele auf dem Rüsselrücken - wenn vorhanden - parallel verlaufend.
Abb. 118
#26
cinerascens (Fahraeus, 1840)🗺Coleoweb[Abb. 123]: 3-6 Augenwimpern, von denen die längsten die Augenwölbung erreichen beziehungsweise überragen. Auffälliges Merkmal: Die Art ist aufgrund der dichten Elytrenbehaarung grau. Aedoeagus: [Abb. 124]. Habitus: [Abb. 125]. Biologie: [Abb. 126]. Verbreitung: [Abb. 127]. Länge: 4,3-5,9 mm.
Abb. 123
Abb. 124
Abb. 125
Abb. 126
Abb. 127
gemellatus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb-[Abb. 123]: Augenwimpern kurz, den oberen Augenrand geringfügig überragend. Auffälliges Merkmal: Die Art ist aufgrund der spärlichen Elytrenbehaarung schwarz. Aedoeagus: [Abb. 128]. Habitus: [Abb. 129]. Biologie: [Abb. 130]. Verbreitung: [Abb. 131]. Länge: 4-5 mm.
Abb. 123
Abb. 128
Abb. 129
Abb. 130
Abb. 131
#27
→ 28[Abb. 132]: Seiten des Körpers mit einem von der dunklen Unter- und Oberseite scharf abgesetzten Längsstreifen aus hellen, dicht liegenden Schuppen.
Abb. 132
→ 33-[Abb. 132]: Ohne einen derartigen Seitenstreifen beziehungsweise die ganze Unterseite ohne eine scharfe Begrenzungslinie, einfarbig und gleichförmig beschuppt. Jedoch kann eine scharfe Abgrenzungslinie zur Körperoberseite vorhanden sein.
Abb. 132
#28
→ 29[Abb. 133]: Seitenstreifen länger: An der Körperseite erstreckt sich vom Augenunterrand über den unteren Halsschildseitenrand, die Episternen der Mittel- und Hinterbrust bis zu den Rändern der Sternite 1-3 ein breiter, heller Schuppenstreifen.
Abb. 133
→ 30-[Abb. 133]: Seitenstreifen kürzer: Der auch nach unten scharf abgegrenzte Seitenstreifen reicht nur bis zu den Episternen der Mittel- und Hinterbrust (in der gleichen Farbe können jedoch die Sternite vollständig beschuppt sein - es fehlt also hier die untere Abgrenzungslinie).
Abb. 133
#29
verecundus (Rossi, 1790)🗺Coleoweb[Abb. 134]: Augen konisch, leicht exzentrisch gewölbt, Kopf mit den Augen breiter als der Pronotumvorderrand. Auffälliges Merkmal: Metallisch grüner Schuppenstreifen. Aedoeagus: [Abb. 135]. Habitus: . Verbreitung: [Abb. 136]. Länge: 4-4,5 mm.
Abb. 134
Abb. 135
Abb. 136
lividipes Fahraeus, 1840🗺Coleoweb-[Abb. 134]: Augen weniger gewölbt, Kopf mit den Augen nicht breiter als der Vorderrand des Pronotums. Aedoeagus: [Abb. 137]. Habitus: . Biologie: [Abb. 138]. Verbreitung: [Abb. 139]. Länge: 4-4,5 mm.
Abb. 134
Abb. 137
Abb. 138
Abb. 139
#30
→ 31[Abb. 140]: Augen konisch gewölbt und stark hervortretend.
Abb. 140
→ 32-[Abb. 140]: Augen schwächer gewölbt.
Abb. 140
#31
ophthalmicus Desbrochers, 1869[Abb. 9]: Auf der Scheibe der Elytren mit kurzovalen bzw. elliptischen Schuppen, diese max. 2x länger als breit. Auffälliges Merkmal: Augen sehr stark exzentrisch gewölbt; im direkten Vergleich zu Sitona sulcifrons deubeli ein auffälliger Unterschied. Aedoeagus: [Abb. 141]. Habitus: [Abb. 142]. Biologie: [Abb. 143]. Verbreitung: [Abb. 144]. Länge: 3-3,5 mm.
Abb. 9
Abb. 141
Abb. 142
Abb. 143
Abb. 144
sulcifrons deubeli Krauss, 1902🗺Coleoweb-[Abb. 9]: Auf der Scheibe der Elytren mit schmalen Schuppen, diese 3x - 4x länger als breit. Aedoeagus: [Abb. 145]. Habitus: [Abb. 146]. Verbreitung: [Abb. 147]. Länge: 2,5-3,5 mm.
Abb. 9
Abb. 145
Abb. 146
Abb. 147
#32
sulcifrons argutulus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb[Abb. 140]: Augenwölbung überschreitet nicht die Linie vom Pronotumvorderrand zur Seite der Rüsselspitze. Aedoeagus: [Abb. 148]. Habitus: [Abb. 149]. Verbreitung: [Abb. 147]. Länge: 2,5-3,5 mm.
Abb. 140
Abb. 148
Abb. 149
Abb. 147
sulcifrons sulcifrons (Thunberg, 1798)Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 140]: Augenwölbung überschreitet die Linie vom Pronotumvorderrand zur Seite der Rüsselspitze. Aedoeagus: [Abb. 150]. Habitus: [Abb. 151]. Biologie: [Abb. 152]. Verbreitung: [Abb. 147]. Länge: 2,5-3,5 mm.
Abb. 140
Abb. 150
Abb. 151
Abb. 152
Abb. 147
#33
→ 34[Abb. 153]: Halsschild so lang oder etwas länger als breit, zylindrisch: Kaum breiter als Kopf und Augen zusammen.
Abb. 153
→ 35-[Abb. 153]: Halsschild breiter als lang und an den Seiten stärker verrundet.
Abb. 153
#34
tenuis Rosenhauer, 1847🗺Coleoweb[Abb. 154]: Medianlobus des Aedoeagus spitz-verrundet. [Abb. 155]: Augenwimpern kurz, bis zur Augenmitte reichend. Aedoeagus: [Abb. 156]. Habitus: [Abb. 157]. Biologie: [Abb. 158]. Verbreitung: [Abb. 159]. Länge: 3,9-5,6 mm.
Abb. 154
Abb. 155
Abb. 156
Abb. 157
Abb. 158
Abb. 159
callosus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb-[Abb. 154]: Medianlobus des Aedoeagus breit verrundet. [Abb. 155]: Augenwimpern lang, den Augenvorderrand überragend. Aedoeagus: [Abb. 90]. Habitus: [Abb. 91]. Biologie: [Abb. 92]. Verbreitung: [Abb. 93]. Länge: 3,9-5,5 mm.
Abb. 154
Abb. 155
Abb. 90
Abb. 91
Abb. 92
Abb. 93
#35
inops Gyllenhal, 1832Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 160]: Stirn zwischen den Augen abgesenkt, Mittelrinne auf der Stirn unterhalb des Augenoberrandes liegend. Aedoeagus: [Abb. 161]. Habitus: [Abb. 162]. Biologie: [Abb. 163]. Verbreitung: [Abb. 164]. Länge: 3,8-4,0 mm.
Abb. 160
Abb. 161
Abb. 162
Abb. 163
Abb. 164
→ 36-[Abb. 160]: Stirn stets flach, mit dem Augenoberrand auf einer Ebene liegend.
Abb. 160
#36
→ 37[Abb. 165]: Vorderhüften ohne Präcoxalzone, eine Schuppenbreite nicht überschreitend. Die beiden folgenden Arten sind sicher nur an der Form des Aedoeagus zu unterscheiden.
Abb. 165
→ 38-[Abb. 165]: Vorderhüften mit Präcoxalzone, stets mehrere Schuppenbreiten einnehmend.
Abb. 165
#37
suturalis Stephens, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 166]: Aedoeagus - mit langer Vorderkante. Integument bei kleiner Vergrößerung aus eher metallischen Schuppen bestehend, die ein Streifenmuster bilden. Aedoeagus: [Abb. 167]. Habitus: [Abb. 168]. Biologie: [Abb. 169]. Verbreitung: [Abb. 170]. Länge: 4-5 mm.
Abb. 166
Abb. 167
Abb. 168
Abb. 169
Abb. 170
lateralis Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 166]: Aedoeagus - mit kurzer Vorderkante. Integument bei kleiner Vergrößerung aus eher grauen Schuppen bestehend, die ein Fleckenmuster bilden. Aedoeagus: [Abb. 171]. Habitus: [Abb. 172]. Biologie: [Abb. 173]. Verbreitung: [Abb. 174]. Länge: 3,2-4,5 mm. (=ononidis Sharp, 1866) Anmerkung:Sitona lateralis und Sitona suturalis sind schwierig zu trennen. Ein zuverlässiges Differenzialmerkmal ist die Form des Medianlobus des Aedoeagus. Die bei anderen Autoren (Dieckmann 1980, Hoffmann 1950) genannten weiteren Merkmale (Beschuppung der Elytren, Vorderschienenform beim ♂, Färbung des Vorderschienenendes, Körperproportionen) lassen eine eindeutige Zuordnung der ♀ oft nicht zu. Der Artstatus sollte unter Einbeziehung molekularbiologischer Analysen überprüft werden!
Abb. 166
Abb. 171
Abb. 172
Abb. 173
Abb. 174
#38
cinnamomeus Allard, 1863🗺Coleoweb[Abb. 175]: Auf dem 2. Intervall der Elytrenscheibe (Nahtintervall nicht mitgezählt) mit einem langen, dunkelbraunen bis schwarzen Schuppenstreifen, der auch gitterflächenartig aufgelöst bzw. verkürzt sein kann. Bei intaktem Integument besteht dieser Streifen aus langen dunkelbraunen bis schwarzen Schuppen. Aedoeagus: [Abb. 176]. Habitus: [Abb. 177]. Verbreitung: [Abb. 178]. Länge: 4,0-5,0 mm.
Abb. 175
Abb. 176
Abb. 177
Abb. 178
→ 39-Auf dem 2. Intervall der Elytrenscheibe (Nahtintervall nicht mitgezählt) ohne einen langen, dunkelbraunen bis schwarzen (manchmal gitterflächenartig aufgelösten bzw. verkürzten) Schuppenstreifen.
#39
cylindricollis (Fahraeus, 1840)Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 179]: Punktur auf der Stirn tief und grob, zusammenfließend. Aedoeagus: [Abb. 180]. Habitus: [Abb. 181]. Biologie: [Abb. 182]. Verbreitung: [Abb. 183]. Länge: 3,6-5,0 mm.
Abb. 179
Abb. 180
Abb. 181
Abb. 182
Abb. 183
→ 40-[Abb. 179]: Punktur auf der Stirn flach, fein, nadelstichartig.
Abb. 179
#40
puncticollis Stephens, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 184]: Hinter der Elytrenmitte Nahtstreifen mit einem feinen, weißen Schuppensaum. [Abb. 185]: Statt einer Mittelrinne mit einer schuppenfreien Mittellinie, die von der Rüsselspitze bis zur Stirnmitte reicht und dort von einer kleinen runden oder ovalen Punktgrube abgeschlossen wird. Aedoeagus: [Abb. 186]. Habitus: [Abb. 187]. Biologie: [Abb. 188]. Verbreitung: [Abb. 189]. Länge: 4,7-6,0 mm.
Abb. 184
Abb. 185
Abb. 186
Abb. 187
Abb. 188
Abb. 189
→ 41-[Abb. 184]: Hinter der Elytrenmitte Nahtstreifen ohne einen feinen, weißen Schuppensaum. [Abb. 185]: Stirn mit einer feinen Längsrinne - Punktgrube fehlt!
Abb. 184
Abb. 185
#41
longulus Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb[Abb. 190]: Elytrenschuppen rund bis oval, groß, 6-7 Schuppen bilden die Breite eines Elytrenintervalls; [Abb. 191]: 1. Elytrenintervall (Nahtintervall nicht mitgezählt!) unmittelbar vor der Spitze parallelseitig. Aedoeagus: [Abb. 192]. Habitus: [Abb. 193]. Biologie: [Abb. 194]. Verbreitung: [Abb. 195]. Länge: 4,6-6,3 mm.
Abb. 190
Abb. 191
Abb. 192
Abb. 193
Abb. 194
Abb. 195
obsoletus Gmelin, 1790Fundmeldungen🗺Coleoweb-[Abb. 190]: Elytrenschuppen haarförmiger, kleiner, 10-12 Schuppen bilden die Breite eines Intervalls; [Abb. 191]: 1. Elytrenintervall (Nahtintervall nicht mitgezählt!) unmittelbar vor der Spitze erweitert. Aedoeagus: [Abb. 196]. Habitus: [Abb. 197]. Biologie: [Abb. 198]. Verbreitung: [Abb. 199]. Länge: 4,3-5,7 mm. (=lepidus Gyllenhal, 1834) (=flavescens (Marsham, 1802))
Abb. 190
Abb. 191
Abb. 196
Abb. 197
Abb. 198
Abb. 199
#90
...25HSitona waterhousei schaeferi Ruter, 1945 Diese Art lag uns nicht vor! Hoffmann (1950: 385f) trennt Sitona waterhousei und Sitona waterhousei schaeferi im Schlüssel wie folgt: #24H Soies élytrales dressées ou semi-dressées, aussi longues, tout au moins, que la largeur de l'interstrie sur lequel elles sont implantées, bien visibles même en avant.
...28H waterhousei🗺Coleoweb-Soies élytrales bien plus courtes, plus ou moins inclinées, bien distinctes seulement sur la déclivité postérieure. #25H Yeux très fortement saillants, coniques, le point le plus élevé de leur courbure situé en arrière du milieu. Rostre fortement impressionné longitudinalement jusqu'au milieu des yeux, à carènes latérales convergentes en arrière. Tête et prothorax à grosse ponctuation. Soies élytrales seulement aussi longues que la largeur d'un interstrie. Long.: 3,5-4,5 mm #28H . . .
waterhousei schaeferi🗺Coleoweb-Interstries impairs seuls munis de soies blanches, assez longues, bien visibles en arrière. Squamules élytrales oblongues, aigues. Yeux très convexes, mais non coniques; cils oculaires longs. Rostre, tête et prothorax assez fortement ponctués; sillon rostral fin et profond, s'arrêtant au milieu des yeux. Interstries étroits, un peu convexes; stries bien marquées à points gros, bien visibles en avant. Long.: 4.5 mm. Verbreitungsgebiet nach Hoffmann: Südfrankreich.
#91
giraudi " lineellus "Sitona giraudi Hoffmann, 1938 Diese Art lag uns nicht vor! Sie wurde von Hoffmann 1938 als intermediäre Art zwischen Sitona lineellus und Sitona macularius plaziert. Hoffmann grenzt 1950 Sitona giraudi im Schlüssel von Sitona macularius (= Sitona crinitus) wie folgt ab: Hoffmann (1950), S. 386: "Sillon frontal s'arrêtant au niveau médian des yeux dans une petite fossette interoculaire [Abb. 200]. Soies des élytres plus longues. Interstries pairs généralement sans soies. Ponctuation prothoracique souvent masquée par le revêtement. Long.: 3-4 mm. ...macularius (Marsh., 1802) (=crinitus) Sillon frontal prolongé jusqu'au niveau postérieur des yeux, non creusé, mais au contraire moins profond dans l'intervalle interoculaire [Abb. 200]. Soies élytrales plus courtes, plus nombreuses sur tous les interstries. Ponctuation prothoracique oblongue, bien visible à travers la squamulation. Long.: 3,3-3,5 mm. Tempère & Péricart (1989) grenzen Sitona giraudi von Sitona lineellus ab: Tempère & Péricart (1989), S. 78: "Soies dressées des élytres plus longues, plus distinctement visibles en avant. Pénis: [Abb. 201]. ...giraudi Soies des élytres plus courtes, peu visibles en avant. Pénis: comme [Abb. 201]. Verbreitungsgebiet nach Hoffmann: Pyrenäen.
Abb. 200
Abb. 200
Abb. 201
Abb. 201
Enthaltene Taxaambiguus Andrionbicolor bosnicus callosus cambricus Charagmuscinerascens cinnamomeus concavirostris cylindricollis discoideus gemellatus giraudi hispidulus humeralis inops languidus lateralis limosus lineatus lineellus lividipes longulus macularius obsoletus ophthalmicus puberulus puncticollis striatellus sulcifrons suturalis tenuis verecundus virgatus waterhousei
Erstellt am: 26.10.2021 · Letzte Aktualisierung: 06.07.2022 - 23:54:38
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