Gattung Pterostichus Bonelli 1810

CarabidaeHarpalinaePterostichini
Von Arved Lompe (n. A. Schatzmayr)
Schatzmayr, A. (1942): Bestimmungstabellen der europäischen Pterostichus- und Tapinopterus-Arten 1. + 2. Teil (1943) - Koleopterologische Rundschau, BestTab..europ.Käfer 8.St >>>"F:\taxa\coleo\scans\Schatzmayr1942 Pterostichus.pdf"
Für die Mitteleuropäischen Arten siehe >>>Pterostichus_ME
#1
→ 1aArten aus Europa nördlich und östlich der Pyrenäen.
Pterostichus_WE-Arten aus den Pyrenäen und von der Iberischen Halbinsel, Madeira, den Kanarischen Inseln und Nordafrika.
#1a
→ 2Flügeldecken an der Basis ungerandet, oder nur gegen die Schultern schwach gerandet [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 5-Flügeldecken an der Basis vollständig gerandet.
#2
pilosus (Host) 1789Fundmeldungen🗺ColeowebBeskiden, Karpathen, Transsylvanien. Flügeldecken an der Basis neben dem Schildchen ohne Nabelpunkt [Abb. 1]. Zwischenräume der Flügeldecken mit sehr großen Punktgrübchen [Abb. 2]. Halsschild vorn stärker quer eingedrückt. Sonst mit der nächsten Art auch in der Penisbildung mehr oder weniger übereinstimmend. (=fossulatus Qas.)
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Abb. 1
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Abb. 2
selmanni (Duftschmid) 1812Fundmeldungen🗺Coleoweb-Ober- und Niederdonau, Steiermark, Schweiz, Jura, Pyrenaen. Flügeldecken an der Basis normalerweise mit einem Porenpunkt [Abb. 3], der dritte, fünfte und siebente Zwischenraum mit mäßig großen Punktgrübchen [Abb. 4]. Halsschild vorn schwächer quer eingedrückt, an den Seiten vor den Hinterecken schwächer ausgeschweift.
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Abb. 3
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Abb. 4
#5
Haptotapinus Reitter, 1886 → 9Kopf nur mit einem Supraorbitalpunkt [Abb. 5] [Abb. 6]. Türkei, Anatolien, Mazedonien. Untergattung Kopf jederseits mit zwei Supraorbitalborsten.
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Abb. 5
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Abb. 6
#9
vermiculosus (Ménétriés, 1851)🗺ColeowebNordrußland. Die ganzen Flügeldecken runzelig punktiert und mit glatten, wurmförmigen Erhebungen bedeckt., Klauenglied auf der Unterseite ohne Borsten. Schwarz. 14 mm.
→ 11-Flügeldecken anders skulptiert.
#11
→ 12Alle Streifen der Flügeldecken, nicht aber die Zwischenräume, dicht und unregelmäßig unterbrochen [Abb. 7].
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Abb. 7
→ 15-Alle Streifen der Flügeldecken, oder wenigstens die zwei inneren, einfach punktiert oder glatt.
#12
cribratus Dejean, 1828🗺ColeowebPenninische Alpen. Käfer tiefschwarz [Abb. 8]. 15-16 mm.
pterostichus_cribratus_hab.jpg
Abb. 8
-Siebenbürgen, Karpaten. Käfer kleiner, mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt [Abb. 7]. 14-15 mm. Die als v. interruptestriatus Biz. bezeichnete Form von foveolatus. Siehe LZ >>>86
pterostichus_foveolatus_hab.jpg
Abb. 7
#15
→ 16Tarsenglieder auf der Oberseite von einer medianen, beim ♂ oft deutlicher ausgeprägten Längsfurche durchzogen. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen.
→ 23-Tarsen höchstens an den Seiten gefurcht.
#16
chamaeleon Motsch.FundmeldungenKlauenglied auf der Unterseite ohne Borstenhaare. Südosteuropa (submetallicus Chd.).
→ 18-Klauenglied auf der Unterseite mit Borstenhaaren.
#18
leonisi Apfelb.Fundmeldungen🗺ColeowebBalkanhalbinsel. Die drei ersten Fühlerglieder und die Beine rotbraun, Schenkel oft angedunkelt.
→ 20-Fühler und Beine dunkel.
#20
vernalis (Panz., 1796)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner (6,3-7,3 mm). Grundskulptur der Oberseite mit starker Lupe deutlich sichtbar.
cursor (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Größer (7,3-8,7 mm), Grundskulptur der Oberseite fast mikroskopisch. Vorzüglich an salzhaltigen Gewässern oder an der Meeresküste.
#23
→ 24Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit einer oder mehr Borsten oder Dörnchen.
→ 271-Klauenglied auf der Unterseite ohne Borsten. Manchmal bei einigen Arten aus dem Hochgebirge der Balkanhalbinsel das Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit 1 Borste; siehe reiseri, walteri LZ >>>271 und pentheri, malissorum LZ >>>362
#24
→ 25Drittes Fühlerglied gegen die Spitze mehr oder weniger dicht behaart, einfach, nicht zusammengedrückt.
→ 28-Drittes Fühlerglied außer den gewöhnlichen Tasthaaren ohne weitere Behaarung.
#25
Poecilus Bon.Apenninen. Länge 12-13 mm. Die zwei vorletzten Sternite an der Basis der Breite nach gefurcht. Dem lepidus ähnlich. Siehe Untergattung Metapedius, Gattung
-Länge 7-7,5 mm. Sternite einfach. Siehe Leitzahl >>>235
#28
Poecilus Bon.Das zweite und dritte oder die drei ersten Fühlerglieder, besonders aber das lange dritte, zusammengedrückt, so daß ihr oberer Rand eine Kante bildet. Siehe Gattung
→ 64-Basalglieder der Fühler einfach, das dritte Glied nie gekantet, höchstens leicht zusammengedrückt.
#64
→ 65Sternite an der Basis der Breite nach gefurcht (dieses Merkmal ist auch von der Seite deutlich sichtbar). Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit einem oder zwei Porenpunkten. Die Arten fehlen in den Alpen.
→ 72-Sternite ungefurcht.
#65
Orthomus Chaudoir, 1838Skutellarstreifen vorhanden. Siehe Gattung
Pedius Motschulsky, 1850-Flügeldecken ohne Skutellarstreifen. Dritter Zwischenraum allein im apikalen Teil mit einem Porenpunkt. Siehe Gattung
#72
→ 73Wenigstens zwei Zwischenräume auf jeder Flügeldecke, außer der Series umbilicata, mit Porenpunkten besetzt, und zwar 3+5 oder 3+7 oder 3+5+7
→ 100-Nur der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit Porenpunkten, sehr selten noch mit einem anormalen Punkt im fünften oder siebenten Zwischenraum auf der linken oder auf der rechten Decke.
#73
→ 74Halsschild jederseits an der Basis nur mit dem ínneren Längseindruck (der äußere ist selten schwach angedeutet). Hierher eventuell auch cantalicus Chd. aus den Bergen von Cantal (Zentralfrankreich) Seitenrand vor den Hinterecken nicht ausgeschweift, diese stumpfwinkelig. Grundskulptur der Flügeldecken grob isodiametrisch. Der Nabelpunkt beim Schildchen fehlt. Ostalpen.
→ 77-Halsschild jederseits an der Basis mit zwei Längseindrücken, selten der äußere sehr schwach. Halsschildhinterecken immer scharf.
#74
ziegleri (Duft.)Fundmeldungen🗺ColeowebHinterecken des Halsschildes mehr oder weniger deutlich abgerundet 1). Apikalteil des Aedoeagus dünner und in eine Spitze endigend; Schwarz, die Flügeldecken in der Regel metallisoh schwarzgrün, bisweilen pupurschimmernd. Schenkel oft rot. ♂ Analsternit mit einem Längskiel. Von den Lessinischen Alpen bis Oberdonau verbreitet.
lineatopunctatus Mill.🗺Coleoweb-Hinterecken des Halsschilds schärfer, Flügeldecken kupferig oder grünlich bronzefarbig. Apikalteil des Aedoeagus kürzer, breiter und an der Spitze etwas abgerundet. Beine immer schwarz. Oberdonau, Obersteiermark. 190.
#77
→ 78Klauenglied auf der Unterseite nur mit einer, sehr selten mit zwei Borsten. Diese einzelnen Borsten stehen gewöhnlich auf einer Seite allein. Körper oben mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt. Alte, abgeriebene Stücke sind oft schwärzlich, aber die Epipleuren, oft auch die Seiten der Flügeldecken und des Halsschildes zeigen immer einen metallischen Schimrner. West- und Zentralalpen.
→ 83-Klauenglieder jederseits auf der Unterseite immer mit mehreren Borsten. Körper schwarz, nur bei zwei Arten der Ostalpen und Karpaten ist die Oberseite schwach metallisch gefärbt.
#78
→ 79Halsschild an den Seiten nach hinten geradlinig oder bis zu den Hinterecken gerundet. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.
multipunctatus (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift. Flügeldecken an der Basis ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit mit einem Kiel. Zentralalpen, östlich bis zum M. Cavallo und den Bayrischen Alpen.
#79
externepunctatus (Dejean, 1828)🗺ColeowebKottische Alpen und französisches Nebengebiet. Seitenrandkehle des Halsschildes sehr schmal. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel.
parnassius Schaum, 1859🗺Coleoweb-Penninische und Grajische Alpen. Seitenrandkehle des Halsschildes sehr breit. ♂ Analsternit ohne Kiel.
#83
→ 84Arten aus den Alpen von den Jurabergen bis Österreich, den Beskiden, Karpathen und den Transsylvanischen Alpen.
→ 93-Arten aus Frankreich und den Westalpen.
#84
→ 85Grundskulptur der Flügeldecken isodiametrisch, höchstens zwei Streifen derselben mÌt Porenpunkten. Halsschild nur mit einer Marginalseta.
→ 90-Grundskulptur der Flügeldecken kleinmaschig oder aus sehr feiner Querriefung gebildet. Halsschildseiten vor der Mitte oft mit zwei oder mehreren, Borsten. Drei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.
#85
→ 86Naht der Flügeldecken hinten nicht klaffend. Käfer gewölbt, mit kurzen dicken Fühlern. Oberseite oft mit Metallschimmer, Porenpunkte der Flügeldecken größer.
panzeri (Panzer) 1805Fundmeldungen🗺Coleoweb-Naht an der Spitze klaffend, Käfer flach, gestreckter, mit längeren Fühlern und Beinen. Porenpunkte der Flügeldecken kleiner. Körper schwarz.
#86
kokeilii Mill., 1850Fundmeldungen🗺ColeowebSkutellarstreifen ohne Nabelpunkt. 10-12 mm.
foveolatus (Duftschmid) 1812Fundmeldungen🗺Coleoweb-Skutellarstreifen mit Nabelpunkt. Flügeldeckenstreifen manchmal unterbrochen (v. interruptestriatus Biz. [Abb. 7]). 14-15 mm. Beskiden, Karpathen.
pterostichus_foveolatus_hab.jpg
Abb. 7
#90
fasciatopunctatus (Creutz., 1799)Fundmeldungen🗺ColeowebKäfer tiefschwarz, etwas irisierend, Porenpunkte der Flügeldecken kleiner, diese im Grunde äußerst fein quergerieft [Abb. 9]. Halsschild mit einer oder mehreren Marginalseten. Von den Bayrischen und Lessinischen Alpen ostwärts.
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Abb. 9
justusii Redt.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken mit bläulichem Scheine. Porenpunkte der Flügeldecken grübchenartig. Halsschild stets mit mehreren Marginalseten. Grundskulptur der Flügeldecken maschig [Abb. 10]. Ostkärnten, Südsteiermark.
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Abb. 10
#93
cantalicus Chd.🗺ColeowebZentralfrankreich, in den Bergen von Cantal. Dem cristatus sehr ähnlich.
→ 95-Ostfrankreich, Westalpen.
#95
nodicornis Fairmaire, 1854🗺ColeowebAuf den Bergen des Departement Ain (westl.von Savoyen). Kopf groß, Körper langgestreckt, parallelseitig, flach gewölbt. Halsschild mit mehreren Marginalborsten. Flügeldecken im fünften Zwischenraum ohne Porenpunkte. Epipleuren am Flügeldeckenausschnitt nicht gekreuzt, einfach.
→ 97-Westalpen. Weniger schlanke und weniger gewölbte Arten.
#97
truncatus imitator Deville, 1902🗺ColeowebHalsschild viel breiter als lang mit breiter Seitenrandkehle und tiefem basalem Transversaleindruck.
vagepunctatus Heer, 1837Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild schmaler, mit normaler Seitenrandkehle, Transversaleindruck nicht scharf eingepreßt.
#100
→ 101Hinterecken des Halsschildes abgerundet oder abgestumpft.
→ 122-Hinterecken des Halsschildes (die oft sehr klein oder zahnförmig sein können) scharf, oder wenigstens nicht abgerundet.
#101
→ 102Piemont und Bergamasker Alpen.
→ 105-Mittel- und Westeuropa, Ostalpen, Karpaten, Ungarn, Serbien, Rußland. Halsschild normalerweise mit einer Marginalseta.
#102
grajus Dejean, 1828🗺ColeowebHalsschild mit zwei oder mehreren Marginalseten. 11-12 mm Piemont.
lombardus Daniel, 1901🗺Coleoweb-Halsschild nur mit einer Marginalseta. 15-16,5 mm. Bergamasker Alpen.
#105
→ 106Kleinere Arten: 9-15 mm. Tarsen außen deutlich gefurcht. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit drei eingestochenen Punkten. Basaleindrücke des Halsschildes außen nicht oder schwach faltenartig vom Seitenrande selbst begrenzt.
→ 117-Größere Arten: 14-22 mm. In der Regel sind die Tarsen außen nicht oder undeutlich gefurcht (nur bei mannerheimi deutlich gefurcht). Basaleindrücke des Halsschildes außen von einer Falte begrenzt, welche den äußeren Basaleindruck von dem Seitenrand mehr oder weniger deutlich trennt.
#106
→ 107Länge 11,5-15 mm. Beine immer schwarz.
→ 110-Länge 9-12 mm. Vorletztes Sternit auch beim ♂ ohne Auszeichnung. Sudeten, Beskiden, Karpaten, Transsylvanien, Riga.
#107
mannerheimii (Dejean, 1831)🗺ColeowebGrößere Art aus dem Ural und Altai; Oberseite mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt, Vorletztes Sternit auch beim ♂ einfach. Ostrußland.
→ 108-Kleinere Arten aus Europa.
#108
aethiops (Panz., 1796) nec Herbst, 1784Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken mit großen und tief eingedrückten Dorsalpunkten im 3. Streifen und die Zwischenräume am Ende stärker gewölbt [Abb. 11]. Schwarz, ohne Metallglanz [Abb. 12]. ♂: vorletztes Sternit mit einer schmalen, queren, senkrecht vorstehenden Platte, die in Seitenansicht als Dorn erscheint. Montan bis subalpin in Ost- und Mitteleuropa, westlich bis England. In Waldgebieten nicht selten, nach Norden und Westen nur stellenweise und selten.
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Abb. 11
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Abb. 12
-Flügeldecken mit nur kleinen und unauffälligen Dorsalpunkten, Zwischenräume am Ende nur schwach gewölbt [Abb. 13]. Siehe rufitarsis LZ >>>114
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Abb. 13
#110
tenuimarginatus (Chaudoir, 1868)🗺ColeowebFühler kürzer, nicht über die Halsschildbasis reichend, zweites Glied etwas länger als breit, das 8., 9. und 10. kaum zweimal so lang als breit. Beine gewöhnlich rot. Seitenrand des Halsschildes und der Flügeldecken etwas schmäler abgesetzt. Penisspitze, von der konvexen Seite gesehen, scharf. Käfer etwas kleiner und zarter. 8,5-9,5 mm. Siebenbürgen.
→ 112-Fühler länger, die Basis des Halsschilds weit überragend. Käfer etwas robuster.
#112
makolskii Müller, 1933🗺ColeowebSchwarze Art aus der Umgebung von Riga. ♂ Analsternit mit einer Grube (ex Müller ).
→ 114-Sudeten, Beskiden, Karpaten, Transsylvanien. ♂ Analsternit mit einem flachen Längskiel. Penisspitze von der konvexen Seite gesehen abgerundet.
#114
rufitarsis cordatus Letzner, 1842Fundmeldungen🗺ColeowebBeine schwarz oder pechschwarz, Basalrand der Flügeldecken, von oben und hinten gesehen, zarter als der Seitenrand. Halsschild stark nach hinten verengt. Käfer schwarz, oft mit undeutlichem Bleiglanz. Penis, im Profil gesehen, an der Spitze stark verdickt [Abb. 14]. Sudeten, Beskiden, Nordkarpaten.
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Abb. 14
rufitarsis (Dejean, 1828)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Beine gewöhnlich rot, aber auch schwarz [Abb. 15]. Basalrand der Flügeldecken fast wie der Seitenrand entwickelt. Penis an der Spitze kaum verdickt [Abb. 16]. Ostkarpaten, Siebenbürgen. ♀ sind den aethiops-♀ (LZ >>>107) zum Verwechseln ähnlich, bei aethiops sind aber die Dorsalpunkte des 3. Flügeldeckenstreifens viel kräftiger als hier.
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Abb. 15
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Abb. 16
#117
madidus (F., 1775)Fundmeldungen🗺ColeowebWesteuropa. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit einem Porenpunkt im Apikaldrittel (hie und da auch 2-1 oder 1-2).
→ 119-Zentral- und Osteuropa. Flügeldecken gewöhnlich mit mehreren Porenpunkten im dritten Zwischenraum.
#119
mannerheimii (Dejean, 1831)🗺ColeowebLänge 14-16 mm. Flügeldecken mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt; im dritten Zwischenraum gewöhnlich mit drei Porenpunkten. Ostrußland.
cylindricus (Herbst)🗺Coleoweb-Größer, Körper sehr lang und schlank, stets schwarz. Niederdonau, Mähren, Ungarn, Serbien.
#122
→ 123Schwarze, pechschwarze oder braune Arten, die Beine oft teilweise oder ganz rot.
→ 242-Flügeldecken wenigstens an den Seiten oder die Epipleuren mehr oder weniger deutlich metallisch gefärbt.
#123
rhilensis Rottenberg, 1874🗺ColeowebGebirge von Bulgarien und von Bulgarisch Mazedonien. Halsschild normalerweise mit zwei oder mehreren Marginalborsten Beine und Fühler rotbraun. 11-12 mm.
→ 125-Halsschild nur mit einer Marginalseta, oder die Arten sind schwarzbeinig und der bulgarischen Fauna fremd.
#125
→ 126Größere Arten: 10,5-22 mm.
→ 191-Kleinere Arten: 4,7-10 mm.
#126
→ 127Flügeldecken neben dem Schildchen ohne Nabelpunkt.
→ 136-Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt. Halsschild mit einer Marginalseta.
#127
schaschlii ChaudoirFundmeldungen🗺ColeowebVon den Dolomiten bis zu den Karawanken verbreitet. Streifen der Flügeldecken sehr fein. Halsschild gewöhnlich mit mehreren Marginalseten. 15-21 mm.
→ 129-Arten mit anderer Vebreitung.
#129
→ 130Piemontesische und Bergamasker Alpen. Hinterecken des Halsschildes stumpf oder abgerundet.
→ 133-Die Arten fehlen in Italien. Hinterecken des Halsschilds scharf, dieser nur mit einer Marginalseta.
#130
grajus Dejean, 1828🗺ColeowebHalsschild mit mehreren Marginalborsten. 11-12 mm. Piemontesische Alpen.
lombardus Daniel, 1901🗺Coleoweb-Seiten des Halsschildes nur mit einer Seta vor der Mitte. 15-16,5 mm. Bergamasker Alpen.
#133
kokeilii Mill., 1850Fundmeldungen🗺ColeowebLänge 10,5-12 mm. Käfer kurz, gewölbt, Flügeldecken mit Metallschimmer, hinten an der Naht nicht klaffend. ♂ Analsternit einfach. Urgebirgsalpen von Tirol, Salzburg und Steiermark und Transsylyanische Alpen.
panzeri (Panzer) 1805Fundmeldungen🗺Coleoweb-Länge 13-15 mm. Flügeldecken hinten klaffend, Käfer schlank, flach, Oberseite stets schwarz. ♂ Analsternit mit erhabenem Längskiel. Von der Grande-Chartreuse bis Oberdonau.
#136
→ 137Schenkel lebhaft rot, Kniee und Tibien gewöhnlich schwarz. Piemont, Zentral- und Südostfrankreich, Schweiz.
→ 148-Beine schwarz, pechbraun oder rotbraun.
#137
flavofemoratus Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebHabitus [Abb. 17]. In den Alpen von Piemont Grajische, Penninische und Lepontinische Alpen. Onychium auf der Unterseite nur mit 1 bis 2 Seten. Flügeldecken an der Spitze mehr oder weniger deutlich abgestutzt oder ausgerandet.
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Abb. 17
→ 139-Frankreich, Schweiz, Westalpen, Flügeldecken an der Spitze normal gebildet. Onychium auf der Unterseite mit mehreren Borsten.
#139
heeri HeerNord- und Ostschweiz Grundskulptur der Flügeldecken isodiametrisch. panzeri ab.
→ 141-Arten aus Frankreich, der Westschweiz und den Westalpen.
#141
galiberti PuelBassin de l'Agout, nordöstlich von Toulouse. femoratus var.
→ 143-Arten mit anderer Verbreitung.
#143
femoratus Dejean, 1828FundmeldungenAuvergne-Hochplateau, Cevennen, linkes Ufer des Rhoneflusses, einzelne Stellen im Departement Isère und Drôme. ♂ Analsternit mit einem nach hinten oft gegabelten Kiel. 196.
→ 145-Die Arten kommen im Gebiete des femoratus nicht vor.
#145
Seitenrandkehle des Halsschildes vorne leicht erweitert. Jura, Westalpen, Westschweiz. Siehe LZ >>>187
devillei Pl.🗺Coleoweb-Den vorigen zwei Arten ähnlich, nur ist die Randkehle des Halsschildes gleichförmig, vorne nicht erweitert. Basses Alpes, Alpes Maritimes.
#148
→ 149Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei, selten mit drei Porenpunkten; der vordere befindet sich in der Mitte oder etwas hinter dem basalen Drittel (siehe eventuell auch truncatus aus den Westalpen >>>Platypterus). Halsschild an den Seiten vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift, diese jedoch scharf, zahnförmig. Länge 12-18,5 mm.
→ 160-Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit mehr als zwei Porenpunkten; der vorderste befindet sich gewöhnlich in oder vor dem basalen Drittel.
#149
→ 150Halsschild jederseits an der Basis nur mit dem inneren Längseindruck, der äußere ist höchstens schwach angedeutet [Abb. 18].
pterostichus_incommodus_hsch.jpg
Abb. 18
→ 153-Halsschild jederseits an der Basis mit zwei Längseindrücken.
#150
karageorgii Luts.)Serbische Art. serbicus var.
incommodus Schaum 1858Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 19]. Art aus Mähren und Ungarn.
pterostichus_incommodus_hab.jpg
Abb. 19
#153
melas (Creutzer) 1799Fundmeldungen🗺ColeowebGrundskulptur der Flügeldecken engmaschig, Marginalrand des Halsschildes fein, normal, Kehle schmal. Episternen der Hinterbrust nicht länger als breit. Der innere seitliche Basaleindruck des Halsschildes tief und außen von einer Falte begrenzt.
→ 155-Grundskupltur der Flügeldecken breitmaschig oder isodiametrisch.
#155
→ 156Marginalrand des Halsschildes fein, normal [Abb. 20].
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Abb. 20
melanarius (Ill., 1798)Fundmeldungen🗺Coleoweb collaris Motschulsky, 1845🗺Coleoweb-Marginalrand des Halsschildes sehr dick, Seitenrandkehle breit [Abb. 21]. Episternen der Hinterbrust viel länger als breit. Der innere Längseindruck des Halsschildes bedeutend schmäler und seichter als der äußere, außen nicht von einer Falte begrenzt. Habitus [Abb. 22]. (=vulgaris L.) Hierher vom Uralgebirge wahrscheinlich auch
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Abb. 21
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Abb. 22
#156
hungaricus (Dej.)Fundmeldungen🗺ColeowebRinne des Halsschildes schmal, aber deutlich [Abb. 20], wie bei melas. Habitus [Abb. 23]. Banat, Siebenbürgen.
pterostichus_hungaricus_vk.jpg
Abb. 20
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Abb. 23
serbicus Apfelbeck, 1899🗺Coleoweb-Die Rinne ist sehr schmal, hinten undeutlich. Serbische Art.
#160
Hinterecken des Halsschildes sehr klein, aber spitz, zahnförmig, Seiten bis zu den Hinterwinkeln gerundet. Analsternit beim ♂ ohne Kiel oder Höcker. Siehe Leitzahl >>>149
→ 162-Hinterecken des Halsschildes länger abgesetzt, Seiten vor denselben mehr oder weniger deutlich ausgeschweift, oder das ♂ Analsternit mit einem starken Kiel oder Höcker.
#162
ambiguus (Fairmaire, 1858)🗺ColeowebKorsika. ♂ Analsternit mit einem schwachen oder undeutlichen Längskiel. Einem kleinen, schlanken cristatus ähnlich. 11,3-13 mm.
→ 164-Arten aus den Alpen, Apenninen und Zentraleuropa. ♂ Analsternit meist mit einem in der Mitte stark erhobenen Langskiel oder mit einem Höcker.
#164
→ 165Grundskulptur der Flügeldecken ganz einförmig isodiametrisch.
→ 172-Die Grundskulptur der Flügeldecken ist mehr oder weniger deutlich quermaschig oder aus dichter Querriefung gebildet. ♂ Analsternit mit einem Kiel oder Höcker.
#165
lombardus Daniel, 1901🗺ColeowebHinterecken des Halsschildes stumpf oder etwas abgerundet, vor denselben nicht oder sehr schwach ausgeschweift. Bergamasker Alpen.
→ 167-Hinterecken des Halsschilds scharfwinkelig vor denselben fast immer deutlich ausgeschweift.
#167
panzeri (Panzer) 1805Fundmeldungen🗺ColeowebVon der Grande-Chartreuse bis Oberdonau verbreitet. Die Art fehlt in Italien. Halsschild breiter als lang, mit breiter Randkehle.
→ 168-Westalpen, Apenninen, Jura, Schweiz. Bei den Arten de letzteren zwei Lokalitäten ist der Halsschild länger als breit, mit sehr schmaler Randkehle.
#169
truncatus Dejean, 1828🗺ColeowebHalsschild viel breiter als lang mit sehr breiter Randkehle. ♂ Analsternit mit sehr schwachem, gebogenem Querkiel. Kottische und Seealpen. 188.
-Halsschild so lang oder länger als breit mit schmaler Randkehle. ♂ Analsternit mit deutlichem Längskiel (siehe Leitzahl >>>186).
#172
→ 173Die Flügeldecken sind im Grunde äußerst fein quer gerieft.
→ 186-Grundskulptur der Flügeldecken mehr oder weniger deutlich (quer)maschig. Seitenrandkehle des Halsschildes gleichmäßig schmal. Westalpen, westliche Zentralalpen, Apennin. Siehe auch cantalicus (Leitzahl >>>180) von den Cantalischen Bergen im Französischen Zentralmassiv.
#173
→ 174Seitenrandkehle des Halsschildes breit, nach hinten allmählich noch breiter abgesetzt; auch die Rinne der Flügeldecken ist sehr breit und stark aufgehoben. Beide Seiteneindrücke des Halsschildes stark entwickelt. Kurze, breitovale Arten.
→ 177-Seitenrandkehle, des Halsschildes schmal und ganz einförmig verlaufend. Halsschild jederseits an der Basis mit einem Längseindruck, der äußere ist normalerweise schwach angedeutet. Westeuropa; östlich bis zur Piave.
#174
pedemontanus Gglb.🗺ColeowebPenninische und Lepontinische Alpen. Penis mit stumpfer Spitze, untere Paramere an der Spitze, im Profil gesehen, ausgebuchtet, die linke Ecke spitz vorgezogen.
transversalis (Duft., 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 24]. Schweiz, Ost- und Transsylvanische Alpen, Bosnien, stellenweise in Deutschland. Penisspitze weiniger stumpf, im Profil gesehen ganz spitz auslaufend [Abb. 25]. Untere Paramere an der Spitze einfach abgerundet.
pterostichus_transversalis_hab.jpg
Abb. 24
pterostichus_transversalis.jpg
Abb. 25
#177
Schläfen von oben gesehen konvex und länger als die Augen. Grundskulptur der Flügeldecken fast mikroskopisch. Halsschild auf der Scheibe spiegelblank. Dem cristatus ähnlich, Flügeldecken schlanker. In den Bergen von Umbrien, Marche und Toskana. ...andreinii Dod.
→ 179-Schläfen mehr oder weniger geradlinig konvergierend, so lang oder kürzer als die Augen. Grundskulptur der Flügeldecken deutlicher.
#179
→ 180Die Arten leben in den Bergen des südlichen und südöstlichen Zentralfrankreich, (vom Departement Saône-et-Loire bis zum M. Noire) und fehlen in den Alpen und Pyrenäen. Seitenkehle der Flügeldecken sehr schmal.
→ 183-Von der atlantischen Küste (inkl. den Cantabrischen Cordilleren und Pyrenäen) bis in die Westschweiz und Westdeutschland, und von den Westalpen östlich bis zu Piave, auf den ganzen Apenninen, in Südengland und auf der Insel Elba. Die Arten fehlen in den für femoratus und cantalicus angegebenen Gebieten fast ganz. Schenkel schwarz.
#180
cantalicus Chd.🗺ColeowebCantalische Berge. ♂ Analsternit mit einem pyramidenförmigen, dreiseitigen Konus. Beine schwarz. 12-14 mm.
femoratus Dejean, 1828Fundmeldungen-Auvergne-Hochplateau, Cevennen, linkes Ufer des Rhoneflusses, einzelne Stellen an der Isère und Drome. Endglied der Palpen gewöhnlich nur an der Spitze braunrot, ♂ Analsternit mit einem nach hinten oft gegabelten Kiel oder mit einem Höcker. Schenkel lebhaft rot, nur bei pseudocantalicus (südliches Zentralfrankreich) sind die Beine schwärzlich.
#183
pedemontanus Gglb.🗺ColeowebUntere Paramere an der Spitze ausgebuchtet, die linke Ecke vorgezogen. Käfer kurz und breit wie bei transversalis, mit sehr breiter Randkehle der Flügeldecken. Penninische und Lepontinische Alpen.
→ 183a-Untere Paramere an der Spitze (im Profil gesehen) einfach abgerundet. Käfer schlanker, mit viel schmälerer Randkehle der Flügeldecken.
#183a
micans Heer, 1838Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an den Seiten von der Mitte zur Basis gerade oder nur sehr flach konkav [Abb. 26]. 14-16 mm. Norditalien von den Lepontinischen Alpen bis zur Piave (Veneto); in der Schweiz im Tessin, Mte. Generoso.
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Abb. 26
cristatus (Duft., 1820)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild an den Seiten von der Mitte zur Basis deutlich konkav ausgeschweift [Abb. 27]. 13-16 mm. Westliches Europa: Iberische Halbinsel, Pyrenäen, Frankreich, nordöstlich bis ins Rheinland und Thüringen.
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Abb. 27
#186
→ 187Schläfen so lang oder fast so lang wie die Augen. Epipleuren nicht oder undeutlich gekreuzt. Episternen der Hinterbrust etwas länger als breit. Käfer sehr schlank mehr oder weniger parallelseitig, auf dem Rücken abgeflacht. Die Arten fehlen in den Apenninen.
vagepunctatus Heer, 1837Fundmeldungen🗺Coleoweb impressicollis Frm.🗺Coleoweb-Schläfen viel kürzer als die Augen. Epipleuren deutlicher gekreuzt. Episterren der Hinterbrust nicht länger als breit. Käfer weniger schlank. Westalpen. und
#187
honnoratii (Dejean, 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebUntere Paramere an der Spitze ausgebuchtet, die linke Ecke spitz vorgezogen [Abb. 28], der äußere Basaleindruck des Halsschilds schwach angedeutet [Abb. 29]. Habitus [Abb. 30]. 201.
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Abb. 28
pterostichus_honnoratii_vk.jpg
Abb. 29
pterostichus_honnoratii_hab.jpg
Abb. 30
hagenbachii (Sturm, 1824)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Die linke Ecke der unteren Paramere nicht vorgezogen [Abb. 31]. Der äußere Basaleindruck des Halsschilds etwas größer und tiefer [Abb. 32]. Die Sternite beim ♂ oft mit zwei haartragenden Punkten jederseits der Mitte. Habitus [Abb. 33]. 200.
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Abb. 31
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Abb. 32
pterostichus_hagenbachii_hab.jpg
Abb. 33
#191
nicaeensis (A. Villa & G.B. Villa, 1835)🗺ColeowebArt der Seealpen. Kopf hinter den Augen der Breite nach, also auch auf dem Scheitel, scharf eingeschnürt.
→ 193-Kopf höchstens hinter den Augen leicht eingeschnürt.
#193
→ 194Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit drei oder vier Porenpunkten; der vordere davon steht gewöhnlich in oder vor dem basalen Drittel.
Cryobius Chaudoir, 1838-Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken in der Regel mit einem oder zwei (selten auf einer der beiden Flügeldecken mit drei) stets etwas nach hinten gerückten Porenpunkten. Käfer meíst braun oder pechbraun, Hinterrand des Halsschildes im allgemeinen so breit oder breiter als der Vorderrand. Skutellarstreifen kurz, rudimentär oder fehlend. Untergattung
#194
kokeilii Mill., 1850Fundmeldungen🗺ColeowebSkutellarstreifen ohne Nabelpunkt. Käfer kurz gewölbt, mindestens 10 mm lang. Urgebirgsalpen Transsylvanien.
→ 196-Nabelpunkt an der Basis der Flügeldecken vorhanden, oder die Arten sind bedeutend kleiner.
#196
Cryobius Chaudoir, 1838Flügeldecken ohne oder mit kurzem oder rudimentärem Skutellerstreifen; Käfer meistens braun oder pechschwarz. Rußland, Riesengebirge, Tatra, Siebenbürgen, Türkei. Siehe Gattung
→ 210-Skutellarstreifen lang und tief, ohne Nabelpunkt. Halsschild jederseits mit einem großen, tiefen, fast immer grob punktierten Basaleindruck. 5-6,5 mm. Zentraleuropa, Alpen, Westbalkan.
#210
strenuus (Panzer, 1796)Fundmeldungen🗺ColeowebBasalteil des Halsschildes länger abgesetzt [Abb. 34]. Unterseite des Halsschildes jederseits mit grober, aber sehr flacher und weitläufiger Punktierung, glänzend und höchstens fein mikroskulptiert. Kopf an der Basis und Halsschild gegen die Hinterecken nur mit mikroskopischer Grundskulptur, auch mit starker Lupe gesehen fast glatt erscheinend, Scheibe ganz glatt. Habitus [Abb. 35]. In Europa weit verbreitet.
pterostichus_strenuus_vk.jpg
Abb. 34
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Abb. 35
→ 212-Basalteil des Halsschildes kürzer abgesetzt [Abb. 36]. Unterseite des Halsschildes unpunktiert, aber deutlich chagriniert und daher seidenglänzend. Kopf und Halsschild mit deutlicher Grundskulptur, auch die Scheibe des letzteren fein chagriniert.
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Abb. 36
#212
apfelbecki Csiki, 1908🗺ColeowebFIügeldecken stärker gewölbt, Streifen stärker punktiert. Albanien, Slowenien, Circassien.
diligens (Sturm, 1824)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken etwas flacher, in den Streifen schwächer punktiert. Bisher aus den oben erwähnten drei Gebieten nicht bekannt.
#242
purpurascens Dej.Westmediterran. Seitenrandkehle des Halsschildes äußerst schmal, der innere Basaleindruck desselben linear, scharf und unpunktiert, der äußere schwach angedeutet oder fehlend. Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit zwei nach hinten gerückten Porenpunkten. Einem kleinen lepidus nicht unähnlich.
→ 244-Mitteleuropa, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, Nordrußland. Flügeldecken im dritten Zwischenraum mit drei bis fünf Porenpunkten, oder die Randkehle des Halsschildes ist breiter.
#244
→ 245Beskiden, Karpathen, Bihar, Banat, Transsylvanien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien. Halsschild an den Seiten vor den Hinterwinkeln mehr oder weniger deutlich außgeschweift, der Hinterrand nicht oder kaum schmäler als der Vorderrand.
→ 258-Alpen, Deutschland, Böhmen und Mähren, Nordrußland.
#245
Klauenglied auf der Unterseite nur mit einer abnormalen Borste. Bihar. Siehe Leitzahl >>>380
→ 247-Klauenglied auf der Unterseite jederseits mit mehreren Borsten.
#247
→ 248Bulgarien, Mazedonien, Albanien.
→ 251-Karpaten, Beskiden, Transsylvanien, Bihar, Banat.
#248
ottomanus Apfelbeck, 1908🗺ColeowebGrößer, Oberseite lebhaft grün oder kupferig. Halsschild vor den Hinterwinkeln kaum ausgeschweift. Beine schwarz. Mazedonien, Albanien.
rhilensis Rottenberg, 1874🗺Coleoweb-Kleiner, Oberseite schwarz, höchstens mit undeutlichem Bronzeschimmer. Halsschild vor den Hinterwinkeln stark ausgeschweift. Beine rotbraun. Bulgarien.
#251
→ 252Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.
→ 255-Skutellarstreifen normalerweise ohne Nabelpunkt. Der äußere Basaleindruck des Halsschildes groß, der innere zwar ebenso lang oder länger, aber ziemlich undeutlich, da er in der seitlichen Vertiefung liegt.
#252
Der äußere Basaleindruck des Halsschildes lang und tief, der innere etwas schmäler und oft etwas kürzer als der äußere. Seitenrandkehle breiter. Beine oft gelbrot. Siehe findelii LZ >>>255 und foveolatus LZ >>>86
sacheri Frivaldszky, 1865Fundmeldungen🗺Coleoweb-Der äußere Basaleindruck des Halsschildes klein und scharf, der innere lang und breit [Abb. 37]. Seitenrandkehle sehr schmal. Beine immer schwarz oder nur die Schienen gebräunt [Abb. 38]. Bihar.
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Abb. 37
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Abb. 38
#255
findeli (Dejean) 1828Fundmeldungen🗺ColeowebDer vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum der Flügeldecken steht gewöhnlich hinter dem basalen Drittel. Seitenrandkehle des Halsschildes breiter. Käfer flacher. Banat, Transsylvanien. Habitus [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40].
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Abb. 39
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Abb. 40
kokeilii Mill., 1850Fundmeldungen🗺Coleoweb-Randkehle des Halsschildes äußerst schmal. Käfer kürzer, gewölbter. Ostalpen, Transsylvanien.
#258
→ 259Nordrußland. Käfer kleiner (4,8-11,5 mm).
→ 262-Zentraleuropa.
#259
archangelicus Popp.Halbinsel Kanin. 10-11,5 mm. (Vergleiche auch kokeilii Mill. LZ >>>255 )
middendorffi Sahlbg.🗺Coleoweb-Halbinsel Kola. 8-10 mm. (Siehe auch fastidiosus Mnnh. und oblongiusculus Motsch. Leitzahl >>>202 )
#262
kokeilii Mill., 1850Fundmeldungen🗺ColeowebSkutellarstreifen normalerweise ohne Porenpunkt. Seitenrandkehle des Halsschildes äußerst schmal. 10-12 mm. Urgebirgsalpen.
→ 264-Skutellarstreifen stets mit Nabelpunkt. Seitenrandkehle des Halsschildes breit oder sehr breit, oder aber der Hinterrand des Halsschildes deutlich schmaler als der Vorderrand. Hierher auch bicolor (Klauenglied unten mit einer Borste) aus Aragon LZ >>>384.
#264
→ 265Halsschild breiter als lang, an den Seiten nicht oder kaum ausgeschweift. Ostalpen, Böhmen, Deutschland, Schweiz und Ostfrankreich.
→ 268-Halsschild so lang oder länger als breit, vorn an den Seiten breit verrundet, hinten mehr oder weniger stark ausgeschweift. Westalpen und westliche Zentralalpen.
#265
burmeisteri Heer, 1841Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild nach hinten sehr schwach und etwas ausgeschweift oder fast geradlinig verengt. Der Hinterrand etwas breiter als der Vorderrand. Hinterrand des ♂ Analsternites vorgezogen, beim ♀ oval. Penis stark gedreht, Apikalteil robust, konisch, mit abgerundeter Spitze. Käfer breiter und plumper. Von Italien nur aus den drei venetianischen Provinzen (Trient, Venedig, Triest) bekannt. (=metallicus F.)
muehlfeldii (Duftschmid) 1812Fundmeldungen🗺Coleoweb-Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterecken gerundet, diese klein, aber etwas vorspringend, Basalrand fast so breit wie der Vorderrand. Hinterrand des ♂ Analsternites oval, beim ♀ bogenförmig gerundet. Penis schwach gedreht, Apikalteil schlanker, fast parallelseitig, Spitze leicht knopfartig erweitert. Käfer schlanker. Julische Alpen, Karawanken, Krain.
#268
rutilans Dev.🗺ColeowebLepontinische, Penninische und Grajische Alpen. Käfer zarter, Halsschild und Flügeldecken normalerweise gleichfarbig. Penis mit verrundeter Spitze. 183.
auratus Dev.🗺Coleoweb-Kottische Alpen. Käfer robuster, oben gewöhnlich leicht zweifarbig. Penis mit schief abgestutzter Spitze, der Hinterwinkel derselben daher etwas vorgezogen.
#271
→ 272Arten mit roten Beinen und mehr oder weniger verdicktem Kopf, aus den höheren Bergen der Balkanhalbinsel. Flügeldecken mit Skutellarstreifen und Nabelpunkt. Länge nicht unter 13 mm.
→ 281-Beine schwarz, oder die Arten stammen aus anderen Gebieten.
#272
→ 273Flügeldecken schwarz oder fast schwarz, irisierend, im Grunde äußerst fein und äußerst gedrängt quergerieft (etwa wie bei fasciatopunctatus), die Mikroskulptur ist besonders bei den ♀ gegen die Flügeldeckenspitze sehr deutlich zu sehen; Naht vollständig gerandet. Kroatien, Bosnien, Herzegowina, Montenegro, Serbien, Albanien, Bulgarien.
→ 276-Deutlich metallisch gefärbte Arten. Die Mikroskulptur der Flügeldecken ist maschig oder fast isodiametrisch, Naht vor der Spitze ungerandet.
#273
brucki Schaum🗺ColeowebHalsschild vor den Hinterecken zwar ausgeschweift, aber nicht so stark wie bei der nächsten Art; Basalpartie etwas kürzer, der äußere Längseindruck kaum angedeutet oder fehlend.
meisteri Reitt.🗺Coleoweb-Halsschild sehr stark ausgeschweift, Hinterecken etwas spitz nach außen vertretend, Basalpartie etwas länger, der äußere Längseindruck angedeutet. Bosnien, Herzegowina.
#276
ljubetensis Apfb.Halsschild jederseits an der Basis mit einem Längseindruck. Serbien, Albanien. lumensis var.
→ 278-Halsschild mit deutlichem äußerem Eindruck an der Basis.
#278
bischoffianus Jedl.🗺ColeowebHalsschild wie bei brucki geformt. Gjallica (Albanien).
→ 278a-Halsschildseiten nach hinten stark ausgeschweift verengt, vor den Hinterecken lang und parallel abgesetzt, die letzteren recht- oder etwas spitzwinkelig.
#278a
reiseri Gglb.🗺ColeowebOberseite kupferig oder bronzefarbig. Montenegro, Bosnien, Albanien.
→ 278b-Oberseite blauviolett.
#278b
walteri Reitter, 1883🗺ColeowebHalsschild etwas länger als breit. Dalmatien, Montenegro.
latifianus Apfelbeck, 1906🗺Coleoweb-Halsschild breiter als lang. Albanien (Merditagebiet, Derze), Serbien: Ljubeten (Šarplanina).
#281
Ancholeus puncticollis (Dejean, 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild auf der Scheibe längs der Mittellinie dicht und mehr oder weniger stark punktiert. Flügeldecken mit starker, isodiametrischer Grundskulptur. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken hinter der Mitte mit zwei Porenpunkten. Lebt vorzüglich auf Salzboden. Siehe Gattung Poecilus, Untergattung
→ 283-Halsschild ohne dichte Punktierung längs der Mittellinie, oft aber mit feinen Transversalrunzeln.
#283
planiusculus (Chaudoir, 1859)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild vor der Mitte mit mehreren Marginalborsten. Skutellarstreifen und Nabelpunkt fehlen, Oberseite schwarz. Grajische und Kottische Alpen, Hautes- et Basses-Alpes.
→ 285-Halsschild vor der Mítte mit einer Marginalborste.
#285
→ 286 parnassius Schaum, 1859🗺ColeowebHinterecken des Halsschilds abgerundet oder abgestumpft. Siehe eventuell auch von den Penninischen Alpen.
→ 293-Hinterecken des Halsschilds scharf.
#286
illigeri (Panzer), 1805Fundmeldungen🗺ColeowebHöchstens 10 mm lang. Käfer pechbraun. Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei, selten mit drei etwas nach hinten gerückten Porenpunkten. Lebt in höheren Lagen. Ostalpen, Bosnien. Aus Italien nicht bekannt.
→ 288-Käfer tiefschwarz, mindestens 11,5 mm lang.
#288
planiusculus (Chaudoir, 1859)Fundmeldungen🗺ColeowebSchulterecken prononziert. Beine oft rot, Skutellarstreifen und Nabelpunkt fehlen. Episternen kurz. Westalpen, hochalpin.
→ 290-Schulterecken mehr oder weniger abgerundet Skutellarstreifen und Nabelpunkt vorhanden, Episternen sehr lang. Die Tiere leben in tieferen Lagen.
#290
aterrimus (Herbst) 1794Fundmeldungen🗺ColeowebSeitenrinne des Halsschildes hinten weit vor dem Porenpunkte erloschen. Metepisternen ganz glatt. Grundskulptur der Flügeldecken äußerst zart, fast mikroskopisch, linear. Erstes Glied der Hintertarsen außen mit einem feinen Längskiel oder mit einer feinen Längsfurche. Flügeldecken kürzer, mit grübchenartigen Porenpunkten im dritten Zwischenraum. Hinterecken des Halsschildes breiter abgbrundet.
elongatus (Duftschmid) 1812Fundmeldungen🗺Coleoweb-Seitenrinne des Halsschildes nach hinten fast bis zum Porenpunkte reichend [Abb. 41]. Episternen vorn mit einzelnen mehr oder weniger groben Punkten. Grundskulptur etwas deutlicher, mehr oder weniger regelmäßig maschig. Erstes Glied der Hintertarsen außen nicht deutlich gekielt oder gefurcht. Flügeldecken sehr schlank, mit normalen Porenpunkten im dritten Zwischenraum. Hinterecken des Halsschildes mit angedeutetem Winkel.
pterostichus_elongatus_hab.jpg
Abb. 41
#293
→ 294Wenigstens zwei Zwischeräume der Flügeldecken (außer der Series umbilicata) mit Porenpunkten besetzt (3+5 oder 3+7 oder 3+5+7).
→ 315-Nur der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit Porenpunkten.
#294
externepunctatus (Dejean, 1828)🗺ColeowebSiebenter Zwischenraum mit zahlreichen gedrängten Porenpunkten. Der vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum steht etwa in der Mitte der Flügeldecken. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt. Halsschild vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift, Flügeldecken an der Spitze, jederseits der Naht abgestutzt. Grajische und Kottische Alpen, westliche Seealpen, Hautes- et Basses-Alpes.
→ 296-Siebenter Zwischenraum ohne oder mit etwas größeren, weniger zahlreichen Porenpunkten besetzt (mit Ausnahme der hinten gedrängten kleinen Serie, nur bis 11, sehr selten bis 15 an der Zahl). Flügeldecken an der Spitze nicht abgestutzt.
#296
→ 297Größere Arten (15-20 mm), Halsschild vor den Hinterecken mehr oder weniger stark ausgeschweift. Stets drei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.
→ 302-Käfer unter 15 mm Länge, oder nur zwei Zwischenräume der Flügeldecken mit Porenpunkten.
#297
variolatus (Dej.)Fundmeldungen🗺ColeowebVon Südsteiermark bis Bosnien verbreitet. Drittes Fühlerglied an der Spitz¯deutlich behaart.
→ 299-Kottische und See-Alpen.
#299
impressus (Fairmaire & Laboulbene, 1854)🗺ColeowebKäfer einfarbig düsterbronzig, flach. Schläfen konvex, die großen Porengrübchen der Flügeldecken unterbrechen die drei Zwischenräume fast ganz. Drittes Fühlerglied an der Spitze schwach, aber deutlich behaart.
durazzoi Villa.-Kopf und Halsschild schwärzlich, Flügeldecken lebhaft metallisch, wie bei bicolor oder jurinei, gefärbt. Schläfen flacher, Porengrübchen der Flügeldecken kleiner, drittes Fühlerglied ganz unbehaart.
#302
→ 303Arten aus den Alpen, von Savoyen östlich bis zu den Venetianer- (M. Cavallo) und den Bayrischen Alpen, und von den Julischen Alpen ostwärts. (multipunctatus, Oberseite normalerweise metallisch gefärbt)
→ 308-Arten aus den Alpen, von Savoyen südlich bis in die abruzzischen Apenninen. (morio, Oberseite schwarz)
#303
→ 304Siebenter Zwischenraum mit Porenpunkten.
spinolae (Dejean, 1828)Fundmeldungen🗺Coleoweb morio (Duftschmid, 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Der siebente Zwischenraum der Decken ohne Porenpunkte. Penninische und Lepontinische Alpen. Ostalpen, Karpathen.
#304
multipunctatus (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken ohne Nabelpunkt an der Basis, Seiten des Halsschildes vor den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift, Randkehle schmal, ♂ Analsternit mit erhobenem Längskiel, Naht gegen die Spitze ungerandet oder sehr unvollständig gerandet.
parnassius Schaum, 1859🗺Coleoweb-Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt, Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterwinkeln gerundet, Randkehle sehr breit; ♂ Analsternit ohne Kiel, Naht ganzrandig. Penninische Alpen.
#308
planiusculus (Chaudoir, 1859)Fundmeldungen🗺ColeowebScheitel hinter dem Augenniveau leicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes leicht abgestumpft, Flügeldecken flach, ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. Grajische und Kottische Alpen, Hautes- et Basses-Alpes.
→ 310-Kopf nicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes scharf.
#310
yvanii Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebNaht gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Grajische, Kottische und See-Alpen.
→ 312-Naht ganzrandig, ♂ Analsternit ohne Kiel.
#312
parnassius distinctus Chd.Flügeldecken an der Basis mit Nabelpunkt, siebenter Zwischenraum mit Porenpunkten, Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterecken gerundet, Randkehle sehr breit, Oberseite metallisch gefärbt. Grajische Alpen.
morio (Duftschmid, 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken ohne Nabelpuhkt, Seiten des Halsschildes vor den Hinterwinkeln mehr oder weniger deutlich ausgeschweift, Randkehle schmal. Oberseite schwarz oder fast schwarz.
#315
Ancholeus Dejean, 1828Drittes Fühlerglied, und oft auch das zweite, zusammengedrückt. Körper auf der Unterseite (auf den Sterniten oft nur an der Basis) dicht und grob punktiert. Flügeldecken auf der vorderen Hälfte normalerweise ohne Porenpunkt. Calabrien, Sizilien, Sardinien, Spanien, Nordwestafrika, Südrußland. Siehe Gattung Poecilus, Untergattung
→ 325-Fühlerglieder einfach, Sternite in der Mitte unpunktiert. Die Arten, mit Ausnahme des metallisch gefärbten bicolor und der schwarzen fast über ganz Europa verbreiteten nigrita, anthracinus, gracilis, minor und niger, fehlen in Calabrien, Sizilien und Sardinien. Alte, abgeriebene Exemplare von bicolor sind schwarz, aber die metallische Farbe kommt doch immer an den Seiten oder wenigstens an den Epipleuren zum Vorschein.
#325
→ 326Schenkel lebhaft rot, Knie und Tibien dunkler oder schwarz.
→ 337-Beine bei reifen Stücken schwarz, pechbraun oder rotbraun.
#326
rufofemoratus Stph.Episternen viel länger als breit. Flügeldecken mit Skutellarstreifen und Nabelpunkt. Epipleuren deutlich gekreuzt. England. nigrita ab.
→ 328-Episternen nicht oder kaum länger als breit. Epipleuren einfach. Alpen, Karpaten.
#328
flavofemoratus Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken an der Spitze jederseits der Naht abgestutzt oder ausgerandet. Käfer durchschnittlich etwas größer (13,5-14,5 mm), Skutellarstreifen und Nabelpunkt stets vorhanden. ♂ Analsternit mit einem Kiel. Lepontinísche, Penninische und Grajische Alpen.
→ 330-Flügeldecken an der Spitze einfach.
#330
valesiacus Gglb.Lepontinische und Penninische Alpen. Naht gandrandig. Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr engmaschig genetzt. ♂ Analsternit mit einem Kiel. spinolae ab.
→ 332-Alpen (mit Ausnahme der Lepontinischen und Penninischen Alpen), Karpaten. Flügeldecken mit isodiametrischer Grundskulptur.
#332
planiusculus sturensis Dan.Scheitel hinter den Augen etwas eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes obtus, Seitenrandkehle desselben hinten etwas verbreitert, vorn oft mit mehreren Borsten. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische Alpen, Savoyen.
→ 334-Scheitel nicht eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes scharf, Seitenrandkehle überall gleichbreit, vorne stets mit einer Seta.
#334
transversus Chd.Naht der Flügeldecken gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet. Nabelpunkt oft vorhanden, Halsschildseiten bis zu den Hinterwinkeln gerundet. ♂ Analsternit mit einem starken Längskiel. Grajische, Cottische und See-Alpen. yvani ab.
-Naht ganzrandig. Halsschild vor den Hinterecken gewöhnlich deutlich ausgeschweift, Flügeldecken ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Aberrationen von morio LZ >>>346a
#337
→ 338Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit 1-2, nur bei dissimilis aus der Lombardei mit 3-4 eingestochenen Punkten, welche etwas nach hinten gerückt sind, so daß im basalen Drittel oder in der basalen Hälfte der Flügeldecken keine Punkte vorhanden sind. Käfer höchstens 16 mm lang.
→ 351-Der vordere Porenpunkt im dritten Zwischenraum der Flügeldecken steht normalerweise vor der Mitte.
#338
Käfer wenigstens teilweise (oft nur an den Epipleuren) metallisch gefärbt. Siehe Leitzahl >>>380
→ 340-Käfer schwarz oder braun.
#340
→ 341Südrußland. Dritter Zwischenraum mit einem, ausnahmsweise mit zwei Porenpunkten. Episternen der Hinterbrust sehr lang und schmal, dicht punktiert. In der Körperform etwa an macer erinnernd.
→ 344-Zentraleuropa, Ural. Dritter Zwischenraum der Flügeldecken normalerweise mit 2 bis 4 Porenpunkten.
#341
advena Quens. zhicharevi Luts.Augen gewölbt, Hinterecken des Halsschildes rechtwinkelig, Käfer schwarz. Hierher wahrscheinlich auch der von Lutshnik (,,interstitio tertio bipunctato") beschriebene.
lyroderus Chd.🗺Coleoweb-Augen flacher, ohne Fazettierung, Hinterecken des Halsschildes obtus, nicht scharf. Käfer rotbraun. Krim.
#344
uralensis (Motschulsky, 1850)🗺ColeowebUral. Einem kokeilii oder einem kleinen melas ähnlich.
→ 346-Zentraleuropa.
#346
Art aus dem Bihargebirge. Siehe Leitzahl >>>380
→ 346a-Alpen.
#346a
morio (Duftschmid, 1812)Fundmeldungen🗺ColeowebGrundskulptur der Flügeldecken regelmäßig isodiametrisch. Skutellarstreifen selten angedeutet
→ 348-Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr eng und unregelmäßig genetzt. Skutellarstreifen deutlich.
#348
dissimilis Villa, 1833Fundmeldungen🗺ColeowebBergamasker Alpen. Episternen der Hinterbrust breiter als lang. Käfer breit und plump, etwa wie transversalis. (=bertarinii Gglb.)
schmidtii (Chaudoir, 1838)🗺Coleoweb-Von den Karnischen Alpen bis zum Dobratsch und den nördlichen Dinarischen Alpen (M. Nevoso, dem ehemaligen Krainer Schneeberg). Episternen der Hinterbrust länger als breit. Käfer dem illigeri ähnlich . (=schmidti Chd.) (=cognatus Dej.)
#351
→ 352Käfer kleiner: 6,5-8,3 mm.
→ 357-Käfer größer: 8,8-20 mm.
#352
ovoideus (Sturm, 1824)Fundmeldungen🗺ColeowebAugen flach, Streifen der Flügeldecken punktiert. Fühler und Beine auch bei ganz reifen Stücken rotbraun. (=interstinctus Sturm)
→ 354-Augen normat gewölbt. Fühler und Beine oft dunkler.
#354
taksonyis Csiki, 1930🗺ColeowebHalsschild jederseits mit einem Basaleindruck. Grundskulptur der Flügeldecken mit starker Lupe deutlich sichtbar. Stirn mehr oder weniger dicht punktiert. Dem interstinctus sehr ähnlich, Flügeldecken feiner gestreift, Episternen länger und schmäler, Tarsen und Fühler bedeutend schlanker.
minor (Gyll., 1827)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild jederseits mit 2 Basaleindrücken [Abb. 42], die ± zusammenfließen, der äußere meist durch einen glatten Wulst vom Seitenrand getrennt, wenig mehr als halb so lang wie der vertiefte innere, Halsschild wenig breiter als lang. Grundskulptur der Flügeldecken fast mikroskopisch, aus Querriefen gebildet, Stirn glatt oder fein punktiert. Schwarz, Körperanhänge ± bräunlich aufgehellt [Abb. 43]. ♂: Analsternit mit einem flachen Mittelkiel. Aedoeagus [Abb. 44]. 6-8,3 mm. Europa bis zum Kaukasus und Westsibirien. In Mitteleuropa überall häufig, eurytop an Ufern und in Sümpfen.(Untergattung Pseudomaseus Chaudoir 1838). (=brunneus Sturm 1824) Dem gracilis ähnlich (siehe Leitzahl >>>401).
pterostichus_minor_vk.jpg
Abb. 42
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Abb. 43
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Abb. 44
#357
→ 358Arten aus den höheren Bergen der Balkanhalbinsel. Kopf dick, Halsschild stark herzförmig, Episternen kurz, breit, in der Regel fast quadratisch. Epipleuren der Flügeldecken (mit Ausnahme von epiroticus) nicht oder sehr schwach gekreuzt, Skutellarstreifen und Nabelpunkt vorhanden, Naht gegen die Spitze, mit Ausnahme der genannten Art, nicht oder sehr unvollständig gerandet. Käfer nicht unter 12 mm Länge.
→ 369-Arten aus anderen Gebieten. Körperbau abweichend.
#358
→ 359Große, schwarze Arten aus Bulgarien und Griechenland (16-18 mm).
→ 362-Kleinere, oben metallisch gefärbte Arten aus Albanien und Serbisch-Mazedonien. Grundskulptur der Flügeldecken maschig (12-15 mm).
#359
epiroticus Csiki.🗺ColeowebFlügeldecken ganz matt, glanzlos mit grober, isodiametrischer Grundskulptur, Halsschild stark glänzend. Griechenland.
merkli Friv.-Flügeldecken glänzend, normal, mit sehr zarter, kleinmaschiger Grundskulptur. Bulgarien.
#362
lumensis Apfb.🗺ColeowebHalsschild jederseits mit einem Basaleindruck, der äußere ist selten angedeutet. Albanien: Koritnik, Korab.
→ 364-Halsschild mit zwei Basaleindrücken.
#364
malissorum Apfb.🗺ColeowebMalissorengebiet. Oberseite bläulichgrün, selten blau.
→ 366-Oberseite blauviolett, grün oder kupferig bronzefarbig.
#366
pentheri Apfb.🗺ColeowebHalsschild breiter. Oberseite kupferig oder grünlich bronzefarbig. Albanien: Prokletia, Shkelzen, Maja e Jezerce.
strupii Müll.-Halsschild schmäler. Oberseite blauviolett. Albanien (Mirditagebiet) und Serbisch-Mazedonien (Ljubeten). latifianus ab.
#369
macer (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild sehr stark herzförmig, nach hinten stark ausgeschweift verengt, Hinterrand viel schmäler als der Vorderrand [Abb. 45]. Episternen der Hinterbrust sehr lang und schmal. Epipleuren der Flügeldecken stark gekreuzt. Untergattung Adelosia. Kãfer flach, parallelseitig, langgestreckt, rotbraun oder pechschwarz, Beine rotbraun, drittes Fühlerglied etwas kürzer als das erste. Der schwach entwickelte äußere Basaleindruck des Halsschildes ist vom Seitenrand nicht durch einen kleinen glatten Wulst getrennt. 11-15 mm. Auf feuchten, bindigen Böden, fehlt in den höheren Lagen. Wird wegen seiner unterirdischen Lebensweise nur selten gefangen. Von Irland über Mittel- und Südosteuropa, östlich bis Sibirien verbreitet. In Mitteleuropa nur in montanen Wärmegebieten häufiger.
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Abb. 45
→ 371-Halsschild nach hinten schwächer verengt [Abb. 46], Basalrand nicht schmäler als der Vorderrand, oder an den Seiten vor den Hinterecken schwächer oder gar nicht ausgeschweift. Episternen bedeutend kürzer, die Arten mit langen Episternen sind kleiner, oder die Epipleuren der Flügeldecken sind einfach.
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Abb. 46
#371
niger (Schall., 1783)Fundmeldungen🗺ColeowebKäfer sehr groß: 15,5-20 mm. Untergattung ...Platysma Bonelli, 1810 Schwarz, Halsschild nicht oder wenig breiter als lang [Abb. 46]. Episternen länger als breit. Aedoeagus [Abb. 47]. Die Art lebt in niederen Lagen. Analsternit beim ♂ mit einem Kiel.
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Abb. 46
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Abb. 47
→ 373-Die Arten sind kleiner, oder der Halsschild ist deutlich breiter als lang.
#373
→ 374Halsschild jederseits mit einem großen, breiten, tiefen, im Grunde scharf eingeschnittenen Basaleindruck [Abb. 48]. Waldtiere.
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Abb. 48
→ 379-Halsschild jederseits mit zwei Basaleindrücken; der innere davon ist oft (wie bei nigrita und planiusculus) linienförmig in einer dicht punktierten Vertiefung gelegen, oder die zwei Eindrücke sind an der Basis [Abb. 49] oder ganz zusammengeschmolzen [Abb. 50].
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Abb. 49
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Abb. 50
#374
adstrictus Eschscholtz, 1823Fundmeldungen🗺ColeowebSeiten der Flügeldecken vor der Spitze stärker ausgebuchtet, dritter Zwischenraum mit 4 bis 5 großen Porenpunkten. Halsschild nach hinten nicht oder sehr schwach ausgeschweift verengt [Abb. 51], die Seitenrinne gegen die Hinterecken etwas erweitert. Käfer schwarz. Nordeuropa, Island, Nordamerika.
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Abb. 51
→ 376-Flügeldecken vor der Spitze schwächer ausgebuchtet. Käfer schwarz, oft mit mehr oder weniger deutlichem Metallschimmer. Halsschild vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, die Seitenrinne überall gleich breit.
#376
quadrifoveolatus Letzn., 1852Fundmeldungen🗺ColeowebDer dritte Zwischenraum der Flügeldecken in der Regel mit drei Porenpunkten. Episternen der Hinterbrust sehr lang, außen von einer eingeschnittenen Linie begrenzt. Basalrand des Halsschildes jederseits etwas schief verlaufend. Prosternalfortsatz kantig oder sogar schwach gerandet. Nord- und Mitteleuropa. 111. (=angustatus Duft.)
oblongopunctatus (F., 1787)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Dritter Zwischenraum normalerweise mit 5 bis 6 Porenpunkten [Abb. 52]. Episternen kürzer, außen nicht von einer eingegrabenen Linie begrenzt. Basalrand des Halsschildes gerade. Prosternalfortsatz an der Spitze nicht kantig, sondern vollkommen abgestumpft. Käfer etwas größer und robuster. Nord- und Mitteleuropa, Italien (südlich bis Abruzzen und Latium).
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Abb. 52
#379
→ 380Flügeldecken deutlich metallisch gefärbt [Abb. 53], nur bei alten, abgeriebenen Exemplaren oft fast schwarz und gewöhnlich nur an den Seiten oder an den Epipleuren allein metallisch schimmernd. Skutellarstreifen mit Nabelpunkt.
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Abb. 53
→ 387-Käfer schwarz oder pechschwarz, bei morio, dem der Nabelpunkt am Skutellarstreifen fehlt, sind die Flügeldecken oft schwach und undeutlich metallisch schimmernd.
#380
calvitarsis Breit, 1912Fundmeldungen🗺ColeowebHabitus [Abb. 54]. Bihargebirge. Dem foveolatus ähnlich, Augen gewölbter, Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken stärker ausgeschweift. Aedoeagus [Abb. 55].
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Abb. 54
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Abb. 55
→ 382-Alpen, Apenninen. Dritter Zwischenraum gewöhnlich mit 3 bis 4 oder mehreren Porenpunkten.
#382
→ 382aHalsschild an den Seiten bis zu den Hinterecken gerundet. Seitenrandkehle sehr breit, Schultern mehr stumpfwinkelig. Westalpen.
→ 384-Halsschild an den Seiten vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, oder wenigstens geradlinig verengt. Seitenrandkehle schmal. Siehe eventuell auch aus den Lepontinischen und Penninischen Alpen. spinolae LZ >>>390
#382a
distinctus Chd.)♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische Alpen (163. parnassius ssp.
-♂ Analsternit mit starkem Längskiel. Siehe yvanii LZ >>>394
#384
bicolor Aragona, 1830Fundmeldungen🗺ColeowebHabitus [Abb. 53]; Flügeldecken an der Spitze etwas abgestutzt. Von den Kottischen Alpen bis zur südlichen Spitze Calabriens verbreitet. Penis gedreht, Apikalteil dick, die Spitze ebenfalls gedreht, von der Unterseite betrachtet mehr obtus, von oben mehr spitz erscheinend. Untere Paramere viel länger, stark gebogen, an der Spitze stark erweitert, die Spitze selbst von unten betrachtet fast abgestutzt erscheinend.
pterostichus_bicolor_hab.jpg
Abb. 53
jurinei (Panz., 1803)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 56]. Von der Schweiz bis Transsylvanien verbreitet. Penis stark gedreht, Apikalteil dünn, mehr oder weniger parallelseitig und verhältnismäßig lang, Spitze abgerundet. Untere Paramere kurz, schmal, mit abgestumpfter Spitze.
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Abb. 56
#387
dissimilis Villa, 1833Fundmeldungen🗺ColeowebBergamasker Alpen. Halsschild an der Basis breiter als am Vorderrande, an den Seiten nicht ausgeschweift. ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Skutellarstreifen mit einem Nabelpunkt. Käfer kurz und breit, etwa wie metallicus.
→ 389-Hinterrand des Halsschildes nicht breiter als der Vorderrand. Käfer schlanker.
#389
→ 390Epipleuren der Flügeldecken einfach oder undeutlich gekreuzt, Skutellarstreifen normalerweise ohne Nabelpunkt. Episternen der Hinterbrust nicht länger als breit. Die Tiere leben in den höheren Regionen.
→ 397-Epipleuren der Flügeldecken deutlich gekreuzt, Skutellarstreifen und Nabelpunkt stets vorhanden. Episternen der Hinterbrust viel länger als breit.
#390
spinolae (Dejean, 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebLepontinische und Penninische Alpen. Flügeldecken im Grunde quer gerieft oder sehr engmaschig genetzt. Naht ganzrandig, ♂ Analsternit mit einem Kiel.
→ 392-Alpen (mit Ausnahme der Lepontinischen und Penninischen Alpen), Karpathen. Flügeldecken mit isodiametrischer Grundskulptur.
#392
planiusculus (Chaudoir, 1859)Fundmeldungen🗺ColeowebScheitel hinter den Augen etwas eingeschnürt. Hinterecken des Halsschildes abgestumpft, Seitenrandkehle desselben nach hinten etwas erweitert. Flügeldecken ohne Skutellarstreifen und ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. Grajische und Kottische Alpen, Savoyen.
→ 394-Scheitel nicht eingeschnürt, Hinterecken des Halsschildes scharf, Seitenrandkehle überall gleich breit.
#394
yvanii Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebNaht der Flügeldecken gegen die Spitze nicht oder sehr unvollständig gerandet, Nabelpunkt oft vorhanden, Halsschildseiten bis zu den Hinterecken gerundet. ♂ Analsternit mit starkem Längskiel, Penis stark gedreht. Grajische, Kottische und See-Alpen.
morio (Duftschmid, 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Naht ganzrandig. Halsschild vor den Hinterecken gewöhnlich deutlich ausgeschweift, Flügeldecken ohne Nabelpunkt. ♂ Analsternit ohne Kiel. (=solarii Schatzm.)
#397
piceolus (Chaudoir, 1850)🗺ColeowebKäfer braun, ♂ Analsternit mit einem starken Kiel. Rußland.
→ 399-Käfer schwarz.
#399
→ 399aHalsschild an den Seiten bis zu den Hinterecken gerundet [Abb. 57], diese sehr klein. Suturalspitze der Flügeldecken beim ♀ stets einfach [Abb. 58], Grundskulptur derselben maschig, ♂ Analsternit mit einem kleinen Höcker.
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Abb. 57
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Abb. 58
→ 401-Halsschildseiten vor den Hinterecken mehr oder weniger deutlich ausgeschweift [Abb. 59], oder wenigstens geradlinig verengt, die Hinterecken lang abgesetzt. Untere Paramere lang und schlank. ♂ Analsternit ohne Höcker.
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Abb. 59
#399a
nigrita (Payk., 1790)Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: rechte Paramere [Abb. 60], Präputialsack bedornt, mit deutlicher vorderer Aussackung; Weibchen: 8. Sternit [Abb. 61], sklerotisierter Teil robust und breit. Flügel meist gut entwickelt, flugfähig. 8,5-12 mm, im Durchschnitt größer als der Folgende [Abb. 57]. Paläarktisch verbreitete Art, die in ganz Mitteleuropa häufig ist. Eine rotbeinige Form in Irland (v. rufifemoratus Stephens 1828). Eurytop an Ufern, besonders in Bereichen, die mit Carex bewachsen sind.
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 57
rhaeticus Heer, 1837Fundmeldungen🗺Coleoweb-♂: rechte Paramere [Abb. 62], Präputialsack unbedornt, vordere Aussackung undeutlich; Weibchen: 8. Sternit [Abb. 63], sklerotisierter Teil zierlich und schmal. Flügel kleiner als beim vorigen, meist flugunfähig. Westpaläarktisch verbreitet, fehlt in Südeuropa. In ganz Mitteleuropa wohl ebenso häufig wie der vorige und in den gleichen Lebensräumen vorkommend; auch in Hochmooren.
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Abb. 62
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Abb. 63
#401
anthracinus (Illiger), 1798Fundmeldungen🗺ColeowebGrößere Art: 10,8-12,8 mm [Abb. 59] [Abb. 64]. Bauch jederseits mehr oder weniger deutlich punktiert. Untere Paramere dünn und fast so lang wie der Penis, dieser an der Spitze verrundet. Beim ♀ ist die Nahtspitze der Flügeldecken gewöhnlich zahnförmig vorgezogen [Abb. 65]. Grundskulptur der Flügeldecken besondere vorn mehr oder weniger deutlich maschig, hinten mehr aus Querriefen bestehend. ♂ Analsternit mit einer breiten Grube.
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Abb. 59
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Abb. 64
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Abb. 65
gracilis (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Käfer kleiner, Grundskulptur der Flügeldecken mehr aus Querriefen bestehend. Bauch an den Seiten chagriniert, untere Paramere etwas kürzer und spitzer, Penis in eine stumpfe Spitze auslaufend. Nahtspitze auch beim ♀ einfach. ♂ Analsternit ohne Auszeichnung oder mit einem äußerst feinen, kaum wahrnehmbaren Längskiel [Abb. 66]. Dem minor ähnlich, etwas größer, die untere Paramere und die Penisspitze anders geformt [Abb. 67]. (Bei minor LZ >>>354 ist dieselbe gegen die Spitze spatelförmig erweitert [Abb. 44].)
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Abb. 66
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Abb. 67
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Abb. 44
Enthaltene Taxaadstrictus advena aethiops ambiguus Ancholeusanthracinus apfelbecki archangelicus aterrimus auratus bicolor bischoffianus brucki burmeisteri calvitarsis cantalicus chamaeleon collaris cribratus cristatus Cryobiuscursor cylindricus devillei diligens dissimilis distinctus durazzoi elongatus epiroticus externepunctatus fasciatopunctatus femoratus findeli flavofemoratus foveolatus galiberti gracilis grajus hagenbachii Haptotapinus heeri honnoratii hungaricus illigeri impressicollis impressus incommodus jurinei justusii karageorgii kokeilii latifianus leonisi lineatopunctatus ljubetensis lombardus lumensis lyroderus macer madidus makolskii malissorum mannerheimii meisteri melanarius melas merkli micans middendorffi minor morio muehlfeldii multipunctatus nicaeensis niger nigrita nodicornis oblongopunctatus Orthomusottomanus ovoideus panzeri parnassius pedemontanus Pediuspentheri piceolus pilosus planiusculus PoecilusPterostichus_WE purpurascens quadrifoveolatus reiseri rhaeticus rhilensis rufitarsis rufofemoratus rutilans sacheri schaschlii schmidtii selmanni serbicus spinolae strenuus strupii taksonyis tenuimarginatus transversalis transversus truncatus uralensis vagepunctatus valesiacus variolatus vermiculosus vernalis walteri yvanii zhicharevi ziegleri
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 14.01.2022 - 15:19:50
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