Gattung Orthomus

CarabidaePterostichinaePterostichini
Von Arved Lompe ( n. A. Machado, D. Wrase & C. Jeanne, R. Jeannel u.a.)
Jeannel, R. (1943): Sur quelques carabiques de Madère et des Canaries - Revue Francais d'Entomologie, 9:140-144
Bearbeitung noch nicht abgeschlossen [Abb. 1].
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Abb. 1
Es fehlt
Aedoeagus [Abb. 2]. ...barbarus Dejean, 1828
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Abb. 2
#1
→ 61Arten der Iberischen Halbinsel (nach Schatzmayr).
→ 1a-Tabelle aller Arten.
#1a
→ 2Augen normal entwickelt.
→ 5-Augen fehlend oder stark rückgebildet. Kanarische Inseln.
#2
→ 3Tarsen oberseits behaart. Arten von den Kanarischen Inseln. Untergattung Eutrichopus
→ 4-Tarsen oberseits kahl.
#3
canariensis Brullé, 1839Jede Flügeldecke an der Spitze ausgerandet und sowohl an der Naht als auch am Außenrand in eine Spitze ausgezogen [Abb. 3]. ♀: Mikroskulptur mittelfein, isodiametrisch, die Oberseite mit Seidenglanz [Abb. 4]; ♂: glänzend mit feiner, quermaschiger Mikroskulptur. Aedoeagus [Abb. 5] [Abb. 6]. 10-12 mm. Endemisch auf Teneriffa, nur im Anaga-Gebirge.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
→ 3a-Jede Flügeldecke an der Spitze höchstens etwas abgestutzt und dann nur an der Naht in eine kleine Spitze ausgezogen, am Außenrand im Ende der Epipleuren tief ausgerandet [Abb. 7].
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Abb. 7
#3a
tobiasi Donabauer, 2008Aedoeagus in lateraler Ansicht völlig gerade. Apex des Aedoeagus [Abb. 8] in dorsaler Ansicht etwas asymmetrisch, rechts deutlicher ausgeschnitten verengt als links, daher rechts deutlicher zahnförmig vorspringend. Teide.
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Abb. 8
gonzalezi Mateu, 1954-Aedoeagus in lateraler Ansicht leicht abwärts gebogen. Apex des Aedoeagus [Abb. 9] [Abb. 10] in dorsaler Ansicht symmetrisch, beidseitig deutlich ausgeschnitten und zahnförmig vorspringend. ♀. Mikroskulptur grob isodiametrisch, die Oberseite daher matt [Abb. 11]. ♂: Oberseite glänzend, die Mikroskulptur sehr fein, quermaschig. 10-12,5 mm. Endemisch auf Teneriffa, im Teno-Gebirge und am äußersten Nordost-Rand des Teide-Massivs.
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
#4
→ 7Halsschild in der Grundform rechteckig. Orthomus s.str..
Nesorthomus Bedel, 1899-Halsschild in der Grundform deutlich trapezförmig [Abb. 12]. Madeira. Untergattung
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Abb. 12
#5
martini Machado, 1984Halsschild zur Basis nicht verengt, vor den Hinterwinkeln nicht ausgerandet. Augen fehlend. 6,2 - 9,2 mm.Teneriffa. (Subgen. Gietopus).
→ 6-Halsschild zur Basis ausgerandet verengt.
#6
tenerifae Machado, 1984Augenlos. Die Borste in den Halsschildhinterwinkeln fehlt. 9,5 -10,5 mm. Teneriffa.
anagae Medina & Oromi, 1991-Augen vorhanden, aber stark reduziert. Halsschildhinterwinkel mit der normalen Borstenpore. 8 - 9mm . Teneriffa; Anaga-Gebirge.
#7
→ 14Arten von den Kanarischen Inseln
→ 15-Arten aus anderen Gebieten.
#14
Halsschildhinterecken als kleines Zähnchen vorstehend [Abb. 13]. Siehe berytensis LZ >>>17
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Abb. 13
discors Wollaston, 1864-Halsschildhinterecken verrundet, ohne vorstehendes Zähnchen [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. 7,5-9,5 mm [Abb. 17]. Kanarische Inseln: Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Alegranza, Isla de Lobos.
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
#15
→ 16Episternen kurz, nach hinten wenig verschmälert.
→ 17-Episternen lang, nach hinten stark verschmälert, viel länger als breit
#16
hispanicus Dejean, 1828Augen gewölbt, Schläfen kurz. 3 Arten aus Spanien Aedoeagus: [Abb. 18] . ...perezii ...aubryi Jeanne, 1974
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Abb. 18
→ 18-Augen flach, Schläfen lang. Arten aus Nordafrika, davon 1 auch in Andalusien.
#17
berytensis Reiche & Saulcy, 1855Halsschildhinterecken als kleines Zähnchen vorstehend [Abb. 13]. Aedoeagus [Abb. 19] [Abb. 20]. 8-11 mm. Kanarische Inseln, Nordafrika bis Kleinasien, Griechenland, Italien.
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Abb. 13
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Abb. 19
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Abb. 20
sp_la_palma-Möglicherweise gibt es auf den Kanarischen Inseln eine weitere Art: Tiere von Gran Canaria entsprechen etwa der Zeichnung Machados [Abb. 21], Tiere von La Palma haben ein deutlich anderes Genital [Abb. 22] [Abb. 23]. Ich halte das für eine andere Art, die von den Kanaren noch nicht gemeldet ist.
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
→ 17a-Weitere 6 Arten auf der Iberischen Halbinsel.
#17a
pardoi Mateu, 1957Aedoeagus: [Abb. 24]. velocissimus ssp.
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Abb. 24
-Siehe LZ >>>61
#18
→ 19(n. Wrase & Jeanne) - 2. (hintere) Borstenpore am 3. Streifen. Penisspitze gleichmäßig, symmetrisch verschmälert.
→ 22-2. (hintere) Borstenpore am 2. Streifen stehend. Penis an der Spitze asymmetrisch verschmälert.
#19
maroccanus Chaudoir, 1873Beide Halsschildeindrücke an der Basis deutlich, +/- stark punktiert. Flügeldecken der ♀ auffallend matt durch die starke isodiametrische Mikroskulptur, ♂ glänzend. Mittelschienen beim ♂ von der Mitte zur Spitze erweitert, Hinterschienen wenig aber deutlich gebogen. Aedoeagus: [Abb. 25]. Im Norden und Westen Marokkos, im südlichsten Andalusien.
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Abb. 25
→ 20-Halsschildeindrücke nicht deutlich punktiert, glatt oder nur mit einigen Punkten, der äußere Eindruck klein, seicht oder nur angedeutet. Flügeldecken der ♀ auf Grund der schwächeren Mikroskulptur weniger matt, ♂ glänzend. Mittelschienen beim ♂ einfach, nicht erweitert, Hinterschienen nicht deutlich gebogen.
#20
tazekensis Antoine, 1941Vorderwinkel des Halsschilds sehr scharf, nur am äußersten Ende gerundet, deutlich vorragend. Mittelschienen beim ♂ an der Innenkante gekörnelt. Schultern mit großem, seitlich etwas vorstehendem Zahn.Halsschild zur Basis nur leicht verengt. Aedoeagus [Abb. 26]. Marokko: Mittlerer Atlas, Rif-Gebirge.
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Abb. 26
→ 21-Vorderwinkel des Halsschilds weniger scharf und nicht so stark vorragend. Mittelschienen beim ♂ innen nicht gekörnelt. Schultern mit kleinem Zahn, der seitlich nicht vorsteht. Halsschild zur Basis deutlich verengt.
#21
rubicundus Coquerel, 1859Halsschildseiten gleichmäßig gerundet oder vor der Basis etwas gerade. Seitenrandkehle schmal. Das 3. Glied der Fühler an der Spitze bis auf die langen Enborsten kahl. Der Bereich zwischen dem äußeren Basaleindruck und dem Seitenrand etwas aufgewölbt (bei Tieren aus dem westlichen Verbreitungsbereich weniger deutlich als bei solchen aus dem östlichen). Kleiner: 7-8,6 mm. Aedoeagus: [Abb. 27]. Im Norden Algeriens und Tunesiens.
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Abb. 27
starkei Wrase & Jeanne, 2005-Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln leicht aber deutlich ausgerandet, die Seitenrandkehle breiter. 3. Fühlerglied an der Spitze neben den langen Enborsten mit feinen Härchen, die manchmal schwer zu erkennen sind.Halsschildbasis an den Seiten flach. Größer: 7,8-9,2 mm. Aedoeagus: [Abb. 28]. Marokko: nordwestliche Taza-Region.
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Abb. 28
#22
leprieuri Pic, 1894Auf der Unterseite nur die Episternen der Mittelbrust mit einzelnen Punkten. Vorderwinkel des Halsschilds nur ganz wenig vorragend. Mikroskulptur auf den Flügeldecken bei den ♀ nur schwach entwickelt und deutlich quer, die Oberseite etwas glänzend und irisierend. Aedoeagus: [Abb. 29]. Nordostalgerien, Nordwesttunesien.
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Abb. 29
→ 23-Die Episternen grob und die ersten Sternite fein und zerstreut punktiert. Halsschildvorderwinkel deutlich vorragend. Mikroskulptur der Flügeldecken bei den ♀ stärker entwickelt, fast isodiametrisch, die Oberfläche matter als bei der vorigen Art.
#23
aquila Coquerel, 1859Der 8. Zwischenraum der Flügeldecken hinter dem Schulterzahn kielförmig erhaben, plötzlich zum Seitenrand abfallend; bei den ♀ ist dieses Merkmal weniger deutlich. Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln parallel oder etwas verbreitert. Aedoeagus: [Abb. 30]. Nordalgerien. im mittleren und östlichen Teil.
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Abb. 30
achilles Wrase & Jeanne, 2005-Der 8. Zwischenraum der Flügeldecken hinter der Schulter bei ♂ und ♀ schwach konvex und allmählich zum Seitenrand abfallend. Halsschild vor den Hinterwinkeln schwach gerundet oder gerade, leicht verengt. Aedoeagus: [Abb. 31]. Im östlichen Teil Nordalgeriens.
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Abb. 31
#61
→ 62(66) Halsschild auf der Scheibe neben der Mittellinie beim ♂ mit sehr feiner, aber deutlicher Chagrinierung (x 35), beim ♀ überall verhältnismäßig stark maschig oder isodiametrisch chagriniert.
→ 67-66 (61) Halsschild auf der Scheibe neben der Mittellinie beim ♂ ohne Chagrinierung, beim ♀ daselbst ebenfalls nicht oder kaum, an den Seiten jedoch etwas deutlicher chagriniert.
#62
balearicus LaBrulerie, 1867(63) Flügeldecken beim ♀ wenig matter als beim ♂. 11-14 mm. Balearen. 46.
→ 64-63 (62) Käfer kleiner (7-9 (?) mm). Flügeldecken beim ♂ glänzend, beim ♀ ganz matt. Dem barbarus ahnlich, die Episternen sind aber kürzer. Spanien, Marokko.
#64
hispanicus Dejean, 1828 Siehe LZ >>>16(65) Augen gewölbt. Kommt in Afrika nicht vor. 44.
maroccanus Chaudoir, 1873 Siehe LZ >>>19-65 (64) Augen flach. Nordmarokko, Südspanien (Gibraltar, Algeciras). 45.
#67
rubicundus Coquerel, 1859 Siehe LZ >>>21(68) Schultern seitlich ohne vorspringenden Zahn, Grundskulptur der Flügeldecken maschig. Tunis, Algier. Fehlt in der Wüste. 48.
→ 69-68 (67) Schultern seitlich mit einem vorspringenden Zahn.
#69
planidorsis Fairmaire, 1871Flügeldecken beim ♂ fast ohne Grundskulptur (ob auch beim ♀?). Halsschildseiten im hinteren Teil nicht gebogen, die Basalgruben sehr wenig punktiert. Flügeldeckenstreifen fein, glatt, die Zwischenräume flach. Hinterbrust mit einem starken Streifen entlang des Außenrandes, der nach hinten plötzlich endet ohne auf den Hinterrand umzubiegen. Aedoeagus [Abb. 32]. 9-11 mm. Ostpyrenäen: Aude.
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Abb. 32
→ 71-Mittelmeergebiet. Flügeldecken deutlich chagriniert.
#71
→ 72Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei Porenpunkten; der vordere ist dem dritten Streifen, der hintere dem zweiten angelehnt. Episternen kürzer. Flügeldecken im Grunde quer gerieft. Nordalgier, Nordwesttunis, Ägypten.
abacoides (Lucas, 1846)-Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei oder mehreren, dem dritten Streifen angelehnten Porenpunkten. Grundskulptur der Decken maschig oder isodiametrisch. Episternen der Hinterbrust viel länger als breit. Halsschildseiten hinten im Bogen zu den Hinterecken verengt, Basalgruben stark punktiert. Flügeldeckenstreifen tief, fein punktiert, die Zwischenräume etwas gewölbt. Der Streifen neben dem Seitenrand der Hinterbrust biegt am Ende auf den Hinterrand um. Aedoeagus [Abb. 2]. 9-11 mm. Mittelmeergebiet, Spanien, Marokko. Einen völlig anderen Aedoeagus [Abb. 33] hat ein Tier von der Algarve mit dem man bei der Bestimmung hierher gelangt. ? O. barbarus?
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Abb. 2
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Abb. 33
#72
leprieuri Pic, 1894 Siehe LZ >>>22Seiten des Pro- und Metasternums glatt. Aedoeagus: [Abb. 29]. In der höheren Waldregion der Provinz Constantine und im Westen Tunesiens.
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Abb. 29
aquila Coquerel, 1859 Siehe LZ >>>23-Vorderkörper auf der Unterseite ganz punktiert. Aedoeagus: [Abb. 30]. In den Bergen von Nordalgierien.
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Abb. 30
sidonicus Chaud.-Hierher aus Ägypten und Syrien auch 81.
Enthaltene Taxaabacoides achilles anagae aquila balearicus berytensis canariensis discors gonzalezi hispanicus leprieuri maroccanus martini Nesorthomuspardoi planidorsis rubicundus sidonicus sp_la_palma starkei tazekensis tenerifae tobiasi
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 21.09.2018 - 17:42:11
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