→ 2-Oberseite lang behaart, auf dem Halsschild anliegend, außer im basalen Teil quer gelagert, auf den Flügeldecken abstehend, die Haare befinden sich in den Punkten der Zwischenräume, die Punkte der Streifen sind kahl. Halsschild nicht oder nicht deutlich chagriniert, mit großen Punkten dicht besetzt, der Vorderrand fein punktiert. Flügeldecken 1 ¼ mal bis mehr als doppeIt so lang wie breit, oval, im mittleren Teil meistens ziemlich parallel, oder schwach gerundet, größte Breite in der Mitte, selten dahinter, Streifen grob punktiert, schwach vertieft, Zwischenräume etwas gewölbt, ungefähr so breit wie die Streifen, mit sehr unregelmäßig ein bis zweireihig verteilten feinen Pünktchen. Oft sind quere Unebenheiten vorhanden, welche die Oberseite fast verrunzelt erscheinen lassen. Vorderhüften schmal, die mittleren etwas breiter getrennt, die Hinterhüften weit auseinanderliegend. Pechbraun bis pechschwarz, Kopf, Rüssel. Fühler und Tarsen heller. 2,7-3,8 mm. Hat sich anscheinend schon in frühen Zeiten im Inneren Europas in mehrere geographische Rassen aufgespalten, ist dann im Laufe der Zeit an die Küsten vorgedrungen, breitete sich da aus, traf mit benachbarten Rassen zusammen und vermengte sich mit diesen. Dadurch bildeten sich allenthalben Übergangsstücke und neue Formen, die oft nicht sicher einzuordnen sind. Biologie: In abgestorbenem und faulendem Nadelholz, bes. Kiefern. Liebt Holzfeuchtigkeit nicht unter 35 % und ist stellenweise schädlich an Holzteilen von Gebäuden und besonders in Pfählen von Hafenanlagen aufgetreten. Auch in Weide, Ulme, Ahorn, Celtis, Populus, Cotinus. Vorzüglich litoral. Funde liegen von allen Monaten des Jahres vor. Weltweit verbreitet, bevorzugt litoral. P. spadix und seine Varianten bzw. Unterarten