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Kopf und Halsschild ziemlich glänzend. Die Art wird dadurch leicht für eine Atheta s.str. mit schmalem Halsschild oder für eine Traumoecia gehalten. Schwarz, Flügeldecken meist, seltener auch der Halsschild dunkelbraun. Fühler schwarz, die 3 Basalglieder oft braun, Beine bräunlichgelb. Augen mindestens schläfenlang, ziemlich stark vorspringend, Halsschild etwas breiter als der Kopf, schwach (1/3-1/4) quer, in der Mitte etwas flachgedrückt, mit ziemlich parallelen Seiten und stumpfen Hinterwinkel. Flügeldecken breiter und länger als der Halsschild. 4. vollständiges Tergit ohne basalen Quereindruck. Mittelschienenborste sehr fein und kurz. Mittlere Fühlerglieder schwach quer, Glied 10 etwa 1,5 mal so breit wie lang. 2-2,9 mm. ♂: 6. Sternit sehr charakteristisch gerade vorgezogen und hinten quer abgestutzt, stets breiter als das 6. Tergit, und dieses überragend [Abb. 2], Aedoeagus [Abb. 3]. D: Überall sehr häufig. (=problematica Scheerp.)

Flügeldecken deutlich länger als der Halsschild, dieser vor der Mitte am breitesten, nach hinten +/- gerade verengt. 2 Arten, die mit Sicherheit nur durch Genitaluntersuchung zu trennen sind. Schwarz oder dunkelbraun, Halsschild braun, Flügeldecken heller braun bis gelbbraun, Hinterleibspitze aufgehellt, Fühler und Beine gelb oder braungelb, Fühler zur Spitze manchmal angedunkelt. 2,5-3 mm. ♂: 6. Sternit fast parallelseitig, Hinterrand gerade abgestutzt oder sanft ausgeschweift; Aedoeagus [Abb. 4]. ♀: 6. Sternit stumpfwinklig zugespitzt. Die im letzten Segment gelegene Ventralplatte [Abb. 5]. B: An feuchten Lokalitäten. D: Vorzugsweise in ebenen Lagen des nördlichen und östlichen Mitteleuropa: nicht häufig, aber die häufigste Art der deformis-Gruppe in diesen Gebieten; nach Süden und Westen nur verstreut und selten oder sehr selten.

-Durchschnittlich etwas schlanker als debilis, Augen etwas kleiner, Färbung etwas heller. ♂: Aedoeagus [Abb. 6]. ♀: Ventralplatte [Abb. 7]. B: In der Ebene und in Tallagen. D: In ganz Mitteleuropa verstreut, im Ganzen selten, im Süden weniger selten als debilis. (=nannion Joy)

Augen geringfügig größer, Schläfen nicht ganz doppelt so lang wie diese. Kopf stark, fast trapezförmig nach hinten erweitert, mit stark vorgewölbten Schläfen. Weitgehend mit deformis übereinstimmend, jedoch wesentlich breiter und kräftiger, etwas gewölbter und der Hinterleib etwas weitläufiger punktiert. 1,8-2,5 mm. ♂: 6. Sternit wie bei debilis, Aedoeagus [Abb. 8]. ♀: 6. Sternit wie bei deformis ♀ mit sanft gerundetem Hinterrand, Ventralplatte [Abb. 9]. D: Sehr verstreut und sehr selten. Holstein, Harz, Sachsen, Mark Brandenburg. (=caucasica Brundin)

-Augen klein, die Schläfen etwa 2 x so lang wie diese. Kopf nur wenig nach hinten erweitert (nur wenig mehr als bei manchen debilis). 2,5-3 mm. ♂: 6. Sternit wie bei debilis, Aedoeagus [Abb. 10]. ♀: Ventralplatte [Abb. 11]. D: Wurde bei Oslo gefunden und könnte auch in Mitteleuropa vorkommen.

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4. vollständiges Tergit meistens mit deutlichem queren Basaleindruck. Schläfen doppelt so lang wie die Augen oder länger [Abb. 12], kräftig erweitert, nur hinten gerandet. Sehr schlanke, hell gefärbte Art. Kopf dunkelbraun, Halsschild heller, Flügeldecken hell gelbbraun, in der Schildchengegend dunkler, Hinterleib schwarzbraun. Fühler gelbbraun, zur Spitze angedunkelt, Beine hell gelbbraun. Kopf etwas oder kaum schmäler als der Halsschild [Abb. 13] (Kopfbreite/Halsschildbreite 0,82-0,94), eiförmig, quer. 3. Fühlerglied kürzer als das 2., vorletzte Glieder mehr als 1,5 mal so breit wie lang. Flügeldecken breiter und an der Naht wesentlich kürzer als der Halsschild. ♂: Aedoeagus [Abb. 14]. ♀: Ventralplatte, [Abb. 15] [Abb. 16]. 2-2,5 mm. Habitus [Abb. 17]. D: Nach 2 ♀ vom Neusiedlersee beschrieben; auch in Schweden gefunden; Dänemark. Für Deutschland Meldungen aus Sachsen, Hamburg, Hannover. Das abgebildete Tier wurde in Hannover-Laatzen im Hochwassergenist der Leine gefunden und unterscheidet sich durch viel größeren Kopf als in der Urbeschreibung angegeben.





Größer und breiter, dunkler gefärbt (debilis-ähnlich). Vorletzte Fühlerglieder etwa 1,5 mal so breit wie lang. Pechschwarz, Halsschild und Flügeldecken dunkelbraun, Fühlerbasis und Beine hell braungelb. Kopf etwas schmäler als der Halsschild, Nahtlänge der Flügeldecken etwas kürzer als dieser. Abgesehen vom schmäleren Kopf den Arten der debilis-Gruppe ähnlich, nach dem Bau des Aedoeagus aber mit ripicola nahe verwandt. 2,6-2,8 mm. ♂: 6. Sternit ähnlich debilis vorgezogen, ziemlich breit schaufelartig gebildet, nur an den Ecken abgerundet. Aedoeagus [Abb. 18]. D: Verbreitung ungeklärt; bisher nur die typischen Stücke aus dem Rheintal (Seyntal) und aus dem Thüringer Wald bekannt. Beachte auch grisea Thoms. LZ >>>18, die man wegen ihrer hinter den Augen schwach erweiterten Schläfen auch in dieser Gruppe suchen könnte. Diese Art hat aber einen deutlichen basalen Quereindruck auf dem 4. vollständigen Tergit und den für die terminalis-Gruppe charakteristischen schmalen Halsschild.
Flügeldecken Behaarung ziemlich gerade nach hinten gerichtet. Schläfen in Seitenansicht fast doppelt so lang wie die Augen. Hell rotbraun, Halsschild manchmal, Flügeldecken stets heller gelbbraun. Hinterleibsspitze umfangreich aufgehellt, Fühler und Beine gelb. Flügeldecken kaum breiter und an der Naht kaum so lang wie der Halsschild. Die kleinste, flachste und am zartesten gebaute Philhygra-Art. ♂: 6. Sternit vorgezogen, nach hinten verschmälert, hinten gerundet abgestutzt, Aedoeagus [Abb. 19]. ♀: 6. Sternit hinten abgerundet. B: Vermutlich in unterirdischen Säugetierbauten. D: Rheinland, Holstein, Mark Brandenburg, Ostpreußen, Württemberg, Bayern; im Alpengebiet verbreitet: Slowakei. Verstreut und sehr selten.
Kopf und Hinterleib schwarz oder schwarzbraun, Halsschild braun, Flügeldecken etwas heller. Fühler bräunlichgelb, zur Spitze meist angedunkelt, Beine bräunlichgelb bis dunkelbraun. Schläfen in Seitenansicht etwa 1,5 mal so lang wie die Augen. ♂: Aedoeagus [Abb. 20]. ♀: Hinterrand des 6. Sternits stumpfwinklig. D: Nordeuropäisch, möglicherweise auch bei uns aufzufinden.
Heller, Augen größer, Schläfen nicht erweitert, in Seitenansicht so lang wie das Auge. 11. Fühlerglied mindestens so lang wie Glied 9 und 10 zusammen, etwas länger zugespitzt. Oberseite ziemlich flach, Flügeldeckennaht etwa so lang wie der Halsschild. Braun, Kopf und Umgebung des 5. vollständigen Tergits schwarzbraun, Fühlerbasis und Beine gelb, Fühler zur Spitze gebräunt. 2,5-2,9 mm. ♂: 6. Sternit nur wenig verengt, Außenecken etwas abgerundet. Aedoeagus [Abb. 21] [Abb. 22]. ♀: Hinterrand des 6. Sternits deutlich dreieckig stumpf gewinkelt. Genitalsegmente [Abb. 23] ähnlich denen von ramqvisti LZ >>>28. B: An Fluß- und Seeufern im Sand. D: England, Skandinavien, Rheinland, Oldenburg, Holstein, Mittelelbe, Mark, Sachsen. Im Alpengebiet von Frankreich, Südschweiz, Tirol, Steiermark. Kärnten.


-Dunkler, Augen kleiner, Schläfen gerundet erweitert, in Seitenansicht etwas länger als das Auge. 11. Fühlerglied auffällig dick, kürzer zugespitzt, kaum so lang wie Glied 9 und 10 zusammen. Oberseite, insbesondere der Halsschild deutlich gewölbt. Schwarzbraun, Flügeldecken manchmal, Halsschild seltener braun, Hinterleibspitze aufgehellt. Fühler braun, Beine rötlichgelb. ♂: 6. Sternit zur Spitze deutlich verengt, Hinterrand gerade abgestutzt. Aedoeagus [Abb. 24]. 2,5-3 mm. ♀: Hinterrand des 6. Sternits ± gerundet, ganz schwach gewinkelt. B: An feuchten Stellen in offenem Gelände. Bevorzugt Moorgebiete. D: Weit verbreitet aber selten.
Halsschild umfangreich, seine Seiten ziemlich gleichmäßig leicht gerundet, nach vorn nicht stärker als nach hinten verengt, 1/6 breiter als lang. Flügeldecken ziemlich lang, ihre Nahtlänge entspricht der Halsschildlänge. Schwarz, Halsschild manchmal, Flügeldecken stets braun. Hinterrand der Tergite und Hinterleibspitze bräunlich aufgehellt. Fühler braun mit hellerer Basis, Beine rötlichgelb. Von der ähnlich großen elongatula durch die kräftigen Mittelborsten der Mittelschienen, von arctica durch größere Augen und längere Flügeldecken, von obtusangula so wie dort angegeben zu unterscheiden. ♂: Hinterleibsspitze [Abb. 25], Aedoeagus [Abb. 26]. B: Bei uns in Sumpfgebieten in Carex-Büscheln und im Sphagnum. D: Im Flachland und in höheren Lagen der Mittelgebirge selten, im Süden und Südwesten sehr selten oder fehlend.

-Halsschild relativ kleiner, nach vorn länger verengt, 1/3 breiter als lang. Flügeldeckennaht kürzer als der Halsschild. Im Ganzen dunkler: Schwarz, Halsschild und Flügeldecken dunkelbraun, Hinterrand der Tergite und Hinterleibspitze kaum aufgehellt, Fühler dunkler. Schmäler und zarter als gyllenhalii gebaut. ♂: Spitze des 6. Sternits nicht ausgebuchtet, mit feinen Härchen und 2 längeren Borsten besetzt. Aedoeagus wie [Abb. 26]. D: Nach 1 ♂ aus Tübingen beschrieben. gyllenhalii var.
Durchschnittlich kleiner: 2,4-3,1 mm. Halsschild ziemlich matt, Halsschild und Flügeldecken feiner punktiert als bei den beiden folgenden Arten. Fühler kräftig, vorletzte Fühlerglieder gut 1,3 bis 1,5 mal breiter als lang. Schwarzbraun, Halsschild und Flügeldecken etwas heller rotbraun, Fühler bräunlich, ihre Basis, Beine und Hinterleibspitze dunkel gelbrot. ♂: 6. Sternit breit über das 6. Tergit vorragend, nach hinten kaum verengt, der Hinterrand gerade, in der Mitte flach ausgebuchtet [Abb. 27]. Aedoeagus [Abb. 28]. B: Vorzugsweise an Flußläufen. D: In der Ebene verstreut und recht selten. (=dentifera Brundin) (=similata Benick, 1975)

Flügeldecken an der Naht deutlich länger als der etwas glänzende Halsschild, Halsschild etwas breiter, Fühler weniger schlank. ♂: Hinterleibspitze [Abb. 29], Aedoeagus [Abb. 30]. ♀: Hinterrand des 6. Sternits gerade, bei der ♀ var. curvata Benick eingebuchtet. B: In Moos und Graspolstern auf feuchten Wiesen, im Laub feuchter Wälder. D: Die am wenigsten seltene Art der Gruppe, wohl in ganz Mitteleuropa, aber nicht häufig.

-Flügeldecken an der Naht nicht länger als der mattere Halsschild, Halsschild etwas schmäler, Fühler schlanker. ♂: Aedoeagus [Abb. 31]. B: Bei Hamburg in einem Waldsumpf. D: Aus den Niederlanden beschrieben, auch in Norddeutschland und Dänemark. In Mitteleuropa bisher wenig beachtete Art.
Augen ziemlich klein, die schwach erweiterten, nur ganz hinten gerandeten Schläfen über 1,5 mal so lang wie diese. Flügeldecken ziemlich kurz, an der Naht kürzer als der Halsschild, innen mit fast quer gelagerter Behaarung. Dunkel rotbraun oder schwarzbraun, Halsschild und Flügeldecken etwas heller, Fühler bräunlich, ihre Basis und Beine gelblichrot. 2,5-3,1 mm. ♂: Hinterleibsspitze wie [Abb. 29], Aedoeagus [Abb. 32]. B: In Moos und Graspolstern auf feuchten Wiesen, im Laub feuchter Wälder. D: Bei uns besonders in der Ebene vorzugsweise im Osten verstreut und sehr selten.

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Ziemlich große, etwas gewölbte Art von 3,2-4 mm. Kopf im Verhältnis zu dem recht großflächigen Halsschild auffallend klein und schmal, Augen klein, die nach hinten gerundet vorgewölbten Schläfen wesentlich länger. Flügeldecken an der Naht wesentlich kürzer oder (langflügelige Form) fast so lang wie der Halsschild. Halsschild schwach quer, seitlich stärker gerundet als bei gyllenhalii; Fühler schlank, vorletzte Glieder kaum quer. Schwarz, Flügeldecken meistens dunkelbraun, Fühler braun mit höchstens etwas hellerer Basis, Beine dunkel rötlichgelb; die 4 vorderen Tergite ziemlich dicht, 5. vollständiges Tergit im Verhältnis zum vorhergehenden weitaus weniger weitläufig punktiert als bei den folgenden Arten. ♂: 6. Sternit breit schaufelartig verlängert, sein Hinterrand breit ausgebuchtet. Aedoeagus [Abb. 33]. B: Bei uns besonders in Mooren im Sphagnum. D: Nordeuropäische Art, In der Ebene und in höheren Mittelgebirgslagen. Weit verbreitet aber ziemlich selten. . (=punctulata Sahlb. (=clavipes Sharp)
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Flügeldecken an den Schultern wenig breiter als der deutlich quere, etwa um 1/4 breitere als lange Halsschild, nach hinten schwach erweitert [Abb. 34]. Schwarzbraun, Halsschild oft braun, Flügeldecken hell gelbbraun, manchmal am Schildchen und in der Außenwinkel verdunkelt. Hinterleib manchmal an der Basis und stets an der Spitze aufgehellt. Fühler braun mit heller Basis, Beine dunkel rötlichgelb. Breite und plumpe, durch ihre Größe und helle Färbung leicht kenntliche Art. 3,5-5,1 mm. ♂: 6. Sternit vorgezogen und hinten aufgebogen, die Seiten konvergent, der Hinterrand schmal gerade abgestutzt [Abb. 35] [Abb. 36], Aedoeagus [Abb. 37] [Abb. 38]. B: Auf feuchten Böden. D: Überall verbreitet aber nicht häufig.




-Flügeldecken erheblich breiter als der schwächer quere, etwa 1,2 x breitere als lange Halsschild; etwas kleiner und schlanker, meistens dunkler gefärbt. Schwarz, Flügeldecken oft bräunlich, bei der in Osteuropa vorkommenden var. jailensis Benick hell gelbbraun, Fühler dunkelbraun mit aufgehellter Basis, Beine bräunlichgelb. Fühler viel schlanker, vorletzte Glieder kaum merklich quer. 3,5-4,7 mm. ♂: letztes Sternit kahnspitzenartig lang vorgezogen [Abb. 39], Aedoeagus [Abb. 40]. B: An schnell fließenden Gewässern im Moos und Schotter. Im Flachland an Seen sowie an der Ostsee im Frühjahr und Herbst unter Tang. D: Im Gebirge und Vorland häufig, auch im Flachland sowie an der Ostsee. (=hygrotoporoides Scheerp.) (=disoporoides Scheerp.)

Augen ein wenig länger als die Schläfen, Halsschild 1,14 x breiter als lang, auch die Flügeldecken etwas breiter. Hinterleib auf den 3 vorderen Tergiten ziemlich weitläufig punktiert. Fühler ziemlich kräftig. 2,8-3,2 mm. ♂: 6. Sternit gerundet vorgezogen, am Hinterrand abgestutzt, kaum gerundet. Aedoeagus [Abb. 41]. B: Hochgebirgsart. D: In Mitteleuropa in den Karpaten und in den Alpen weit verbreitet. (=morio Reitter) (=promosana Scheerp.) (=Niphetodroma obsolescens Scheerp.) (=brisouti Har.)
-Augen 1/5 kürzer als die Schläfen, Halsschild nur 1,1 x breiter als lang, Hinterleib auf den vorderen 3 Tergiten ziemlich dicht punktiert, Fühler viel zarter. D: Nach 2 ♀ aus den Karawanken und den Hautes Alpes beschrieben.
Fühler schwarz oder dunkelbraun oder an der Basis nur geringfügig aufgehellt, schlank, die vorletzten Glieder deutlich länger als breit. Schwarz, Halsschild selten braun, Flügeldecken hell braungelb, am Schildchen und in den Außenwinkel angedunkelt. Punktur des Hinterleib sehr dicht und kräftig, auf dem 4. vollständigen Tergit kaum weniger dicht als auf dem 1.-3.. 3-3,8 mm. ♂: 6. Sternit weniger gerundet vorgezogen als bei elongatula, das zugehörige Tergit (auch beim ♀) winklig ausgerandet. Aedoeagus [Abb. 42]. B: An Seen und besonders am Ufer größerer Flüsse. D: Im südlichen und mittleren Mitteleuropa nur gebietsweise (Böhmen, Donaugebiet, Neusiedlersee) aber gelegentlich in größerer Anzahl; im Norden verbreitet.
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balcanensis Scheerpeltz, 1968🗺
Mittelschienenborste fein und sehr kurz, nicht länger als die Schienenbreite. Fühler kräftig, die mittleren Glieder mit geraden Seiten und zur Basis eckig abgesetzt [Abb. 43]. Halsschild schwach quer, 1,16-1,2 x breiter als lang, Flügeldecken an der Naht so lang wie der Halsschild. Hinterleib auf den vorderen 3 Tergiten kräftig punktiert. Schwarz oder dunkelbraun, Flügeldecken und manchmal der Halsschild heller braun, Fühler braun mit hellerer Basis. Die a. wankaiana Bernh. aus Mähren wurde nach einem extrem stark chagrinierten Stück dieser Art beschrieben. 2,8-3,7 mm. ♂: 6. Sternit erheblich verlängert, überragt das zugehörige Tergit weit [Abb. 44], Aedoeagus der in ganz Mitteleuropa überall häufig Normalform [Abb. 45]. ♀: 6. Tergit stets ± deutlich ausgerandet. D: Überall häufig. ♂: mit abweichendem Aedoeagus [Abb. 46]. D: Bei uns bisher von Prag, aus Kärnten, Bayern und dem Rheinland gemeldet. ssp.




vindobonensis Brundin, 1944🗺
Durchschnittlich kleiner: 2-2,5 mm. Kopf auffällig groß, nur wenig schmäler als der Halsschild. Gestalt und Fühlerbildung elongatula-ähnlich, Flügeldecken an der Naht deutlich länger als der Halsschild. Hinterleib dichter punktiert. Schwarz, Halsschild dunkel-, Flügeldecken heller braun, Fühler dunkel rotbraun, meistens mit hellerer Basis, Beine braungelb. Die Art kann der volans oft ähnlich werden, hat aber einen breiteren Kopf, etwas dickere Fühler und andere Sexualauszeichnungen. ♂: 6. Sternit einfach abgerundet, Aedoeagus [Abb. 48], ♀: Hinterrand des 6. Tergites sanft ausgerandet. D: Mitteleuropa, sehr verstreut und selten . (=magniceps Sahlb.) (=cambricina Keys.) ♂: Mit abweichendem Aedoeagus [Abb. 49]. D: Niederösterreich. ssp.

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Heller gefärbt, Flügeldecken, Hinterleibspitze und Beine meistens gelbbraun, die vergleichsweise kräftigeren Fühler braun, 1. Fühlerglied und Kiefertaster hell rotgelb. Hinterrand der Tergite oft hell durchscheinend. 4. vollständiges Tergit häufig mit schwachem basalen Quereindruck (dadurch auch die ♀ von den manchmal ähnlichen ♀ des gyllenhalii zu unterscheiden, bei denen auch die Fühler vergleichsweise kräftiger und die Flügeldecken länger sind). ♂: Aedoeagus [Abb. 50] [Abb. 51]. B: In nassem Laub, meistens an Waldbächen und in Waldsümpfen. D: Wohl überall, aber verstreut und selten.

-Etwas dunkler, Flügeldecken meistens einfarbig dunkel, die schlankeren Fühler gewöhnlich einfarbig dunkler, ihr 1. Glied und die Kiefertaster gebräunt. Hinterrand der Tergite nicht aufgehellt, 4. vollständiges Tergit ohne basalen Quereindruck. Habitus [Abb. 52]]. ♂: Aedoeagus [Abb. 53] [Abb. 54]. ♀: 6.Sternit [Abb. 55]. B: An Ufern. D: Weit verbreitet, aber nicht allzu häufig.






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Fühler sehr zart, zur Spitze fast gar nicht verdickt. Entweder ähnlich wie melanocera gefärbt, oder aber oft mit hell braungelben Flügeldecken (ähnlich sequanica). ♂: Aedoeagus [Abb. 59]. ♀: Spermatheka [Abb. 60]. D: Weit verbreitet aber seltener als die folgende Art. (=hygrobia auct. nec Ths.)

-Fühler kräftiger, zur Spitze deutlich verdickt. Wie melanocera gefärbt, Flügeldecken nie wie bei malleus braungelb. ♂:Aedoeagus [Abb. 61]. D: Überall in Mitteleuropa verbreitet, besonders in der Mitte und im Süden nicht selten. Häufiger als die 3 vorhergehenden Arten. . (=tomlini Joy) (=halophila Thoms.)