Gattung Paradromius Fowler, 1826

CarabidaeHarpalinaeLebiini
Von Arved Lompe
Mateu, J. (1957): Revision de los Dromius Bonelli y Philorhizus Hope, de las Islas Canarias y Madera. (Col. Carabidae) - Bull. Inst. R. Sci. Nat. Belg. 33(29):1-30 >>>https://biblio.naturalsciences.be/rbins-publications/bulletin-of-the-royal-belgian-institute-of-natural-sciences/vol-33-1957/irscnb_p4087_rbins17572_33_bulletin-29.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Mateu1957 Dromius Altlantische Inseln.pdf"
Die Tabelle gilt - mit Ausnahmen - nur für Mitteleuropa und die Atlantischen Inseln; zahlreiche weitere Arten in Südeuropa.
#1
→ 2Arten des europäischen Festlandes und der Britischen Inseln.
→ 5-Arten der Atlantischen Inseln.
#2
pilifer (Bedel, 1900)🗺ColeowebOberseite spärlich und fein behaart. 3., 5. und 7. Zwischenraum auf den Flügeldecken mit einigen Porenpunkten. Schmal und langgestreckt, einfarbig blaßgelb. Ungeflügelt. 4 mm. D: Spanien, bisher nur der Typus aus der Sierra de Ronda bekannt. (=baeticus Negre, 1958)
→ 3-Oberseite bis auf die normalen Borsten kahl.
#3
longiceps Dej., 1826Fundmeldungen🗺ColeowebKopf auffallend lang, viel länger als breit, Schläfen länger als die Augen [Abb. 1]. Auch Halsschild und Flügeldecken sehr gestreckt. Gelb, Kopf rotbraun, Flügeldecken mit einem lang keulenförmigen, verwaschenen bräunlichen Fleck längs der Naht [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 3]. 5,2-6,5 mm. B: An sumpfigen Ufern mit starkem Pflanzenwuchs, unter Weidenrinde und im Genist. In Schweden und auf Usedom auch auf Flugsand zwischen Strandhaferbüscheln. D: Nord- und Mitteleuropa, Kaukasus. In Mitteleuropa nicht häufig, im Westen sehr selten.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 4-Kopf etwa so lang wie breit, Schläfen höchstens so lang wie die Augen [Abb. 4].
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Abb. 4
#4
linearis (Ol., 1795)Fundmeldungen🗺ColeowebDie Längsfurchen auf der Stirn enden spätestens kurz hinter dem Niveau der Augenmitte [Abb. 5]. Halsschild weniger stark, mehr gerade nach hinten verengt. Flügeldeckenstreifen deutlicher punktiert. Gelblich, Kopf und Halsschild mehr rotbraun, Flügeldecken längs der Naht und am letzten Drittel oft ± angedunkelt [Abb. 6] [Abb. 7]. Aedoeagus: [Abb. 8]. 4,4-5,6 mm. B: Xerophil und wärmeliebend, an Bäumen und Reisig, auf trockenen Wiesen und Dünen. D: Von Nordafrika (einschließlich Ägypten) über Europa ohne den hohen Norden und den Westen Asiens verbreitet. In Mitteleuropa überall, meist nicht selten. Aedoeagus recht variabel; vielleicht ein Komplex mehrerer Arten: Portugal [Abb. 8], Armenien [Abb. 9], Neusiedler See [Abb. 10].
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
ruficollis (Motsch., 1844)🗺Coleoweb-Die Längsfurchen auf der Stirn reichen bis zum Niveau des Augenhinterrandes. Halsschild etwas stärker, leicht konkav zur Basis verengt. Flügeldeckenstreifen nicht deutlich punktiert. Färbung wie voriger. 4,6-5,6 mm. D: Südosteuropa. In Mitteleuropa nur in der Slowakei und in Schlesien, dort sehr selten. (=strigiceps Rtt.)
#5
→ 6Kopf mit deutlichen Längsfalten auf der Stirn [Abb. 11]. Ein dunkles Querband auf den Flügeldecken ist verschwommen oder fehlt.
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Abb. 11
ammoenus Wollaston.-Kopf auf der Stirn ohne Längsfalten. Dunkles Querband der Flügeldecken gezackt und gut abgegrenzt. Aedoeagus [Abb. 12]. D: Kanarische Inseln: Teneriffa.
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Abb. 12
#6
strigifrons Wollaston🗺ColeowebKleiner: 5,5 mm. Schmal und gestreckt. Oberseite glänzend, Tarsen schlank. Aedoeagus am oberen Rand regelmäßig gewölbt [Abb. 13]. D: Kanarische Inseln: Gomera und Teneriffa.
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Abb. 13
→ 7-Größer: 5-6,5 mm. Breiter, Oberseite matt, Tarsen dick. Madeira und Desertas.
#7
insularis Wollaston, 1854Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken an der Basis schmal, nach hinten breiter werdend, maximale Breite im apikalen Fünftel ihrer Länge. Schultern völlig geschwunden. Halsschild nach hinten sehr stark, etwas eingebuchtet [Abb. 14] verengt, die Hinterwinkel verrundet [Abb. 15]. Flügeldeckenstreifen nicht punktiert, aber stellenweise unterbrochen. Kopf und Halsschild braun, Flügeldecken gelb mit dunkler Naht, die dunkle Färbung im letzten Drittel zu einer Pfeilförmigen Makel erweitert [Abb. 16]. Aedoeagus sehr groß [Abb. 17] [Abb. 18]. 5-6,5 mm. D: Madeira.
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
insularis oceanicus Wollaston, 1865🗺Coleoweb-Flügeldecken mit parallelen Seiten. Schultern gerundet, aber gut ausgeprägt [Abb. 19]. Halsschild mit regelmäßig gerundeten Seiten ohne seitliche Einbuchtung [Abb. 19]. Streifen der Flügeldecken punktiert. Aedoeagus [Abb. 20]. D: Desertas.
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Abb. 19
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Abb. 19
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Abb. 20
Enthaltene Taxaammoenus insularis linearis longiceps pilifer ruficollis strigifrons
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 14.06.2025 - 17:12:20
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