Sämtliche Fühlerglieder gestreckt und wesentlich länger als breit. Kiefertaster langgestreckt, ihr 3. Glied wesentlich länger als das 1. Fühlerglied. (Paroxypoda Ganglb.). Schwarz, schwach glänzend, Halsschild und Flügeldecken manchmal schwarzbraun; an den braunen Fühler sind die Basalglieder etwas aufgehellt. Schenkel der gelbbraunen Beine umfangreich verdunkelt. Körper ziemlich parallelseitig, Halsschild etwas hinter der Mitte am breitesten, kaum 1/3 breiter als lang und so lang wie die Seitenlänge der Flügeldecken; Hinterleib fast parallel. Flügeldecken sehr fein und sehr dicht, etwas raspelig punktiert. Halsschild noch feiner, Hinterleib (x50) nicht deutlich erkennbar punktiert, äußerst fein und dicht mikroskulptiert und dicht anliegend 'seidenschimmernd' behaart. Aedoeagus [Abb. 1]. 4-5 mm. In subalpinen Berglagen über 1000 m im Sphagnum und nassen Laub; in den Hochlagen der Mittelgebirge verbreitet aber selten, in den Alpen weit verbreitet, aber nicht häufig, wenn auch gelegentlich in Anzahl.
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Halsschild wenig quer, wenig hinter der Mitte am breitesten, nach vorn viel stärker verengt, seine Mittellinie so lang wie die Flügeldeckennaht. Letztes Fühlerglied gestreckt, ± parallelseitig [Abb. 2]. Tiefschwarz, braun oder hellbraun, 1. Fühlerglied oft heller, Beine rotgelb. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 3]. 3-3,8 mm. Im Anspülicht, in Sümpfen und Mooren sehr häufig, in Gebirgsgegenden im Süden seltener.

-Halsschild gewölbter, etwas stärker quer und im Verhältnis zu den Flügeldecken breiter; in oder vor der Mitte am breitesten, nach vorn schwächer verengt; seine Länge übertrifft die Länge der Flügeldeckennaht. Färbung stets ganz dunkel, Fühlerbasis selten aufgehellt, Beine rotgelb. Letztes Fühlerglied seitlich gerundet, an der Spitze abgeschnürt [Abb. 4]. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 5]. 3-3,8 mm, aber durchschnittlich etwas robuster und größer als elongatula. An gleichen Orten wie elongatula und gelegentlich mit ihr vergesellschaftet, im Ganzen erheblich seltener, im Süden gebietsweise fehlend.


-Körperform etwas gedrungener. Halsschild neben den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift. Fühlerendglied mit abgeschnürter Spitze (beim ♂ stärker als beim ♀ [Abb. 7]). Mit opaca weitgehend übereinstimmend. Fühlerbasis dunkel, Flügeldecken meistens einfarbiger und dunkler. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 8]. Boreoalpin; bei uns in den alpinen Lagen der höheren Gebirge des Südosten selten, in den Alpen oberhalb der Baumgrenze durchaus nicht selten.

Durchschnittlich größer und etwas robuster, etwas stärker glänzend. Geringfügig stärker punktiert. Dunkler gefärbt; Halsschild so dunkel wie der Kopf oder kaum heller. Halsschild im Verhältnis zu den Flügeldecken schmaler (Index 0,81-0,89; Mittelwert 0,85). Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 9]. Montan und subalpin, in Südeuropa weit verbreitet, in Mitteleuropa im Silvretta-Massiv in Vorarlberg nachgewiesen.
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-Durchschnittlich kleiner und weniger robust, etwas schwächer glänzend und schwächer punktiert. Schwarzbraun, Halsschildseitenrand und Hinterrand der Tergite heller, Fühlerbasis und Beine braungelb. Meist heller gefärbt, aber sehr variabel und deshalb nach äußeren Merkmalen nicht sicher zu trennen; Halsschild meist heller als der Kopf. Halsschild im Verhältnis zu den Flügeldecken breiter (Index 0,88-0,92; Mittelwert 0,9). Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 10]. 3,5-4,5 mm. Überall an Faulstoffen und in der Bodenstreu. Im Hochgebirge bis an die obere Waldgrenze vorkommend. Weit verbreitet, in Mitteleuropa gemein.
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6-7,5 mm. Weitaus größte Art der Gattung. Fühler und Beine lang und sehr schlank, mittlere Tarsenglieder sehr gestreckt, so daß das 1. Hintertarsenglied erheblich kürzer ist als die 3 folgenden Glieder zusammen. Vorletzte Fühlerglieder fast länger als breit. Hinterleib nach hinten nur schwach verengt. Gewöhnlich zimtbraun, Halsschildseiten, Flügeldecken und Tergithinterrand braungelb. Flügeldecken um das Schildchen und neben dem Seitenrand nur schwach gebräunt. Fühlerbasis und Beine rotgelb. Seltener das ganze Tier dunkler und mit stärker geschwärzten Partien auf den Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 11]. Verstreut an Faulstoffen und in der Bodenstreu; weniger selten in Mäusegängen, gelegentlich auch beim Maulwurf, in Wespennestern und bei Ameisen.
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Fühler und Tarsen sehr lang und schlank, 9. und 10. Fühlerglied so lang oder fast ein wenig länger als breit, Mittelglieder der Hintertarsen sehr gestreckt, Glied 2 und 3 zusammen so lang wie das Basalglied, dies also deutlich kürzer als die 3 folgenden. Schwarz, Halsschild manchmal dunkelbraun, Flügeldecken und Hinterleibspitze gelbbraun, Flügeldecken um das Schildchen und die Hinterwinkel oft ausgedehnt geschwärzt, Fühler schwarz oder braun, ihre Basis kaum heller, Beine braungelb. Aedoeagus [Abb. 12]. 4-5 mm. In Nestern. In Maulwurfsbauten wohl überall einer der häufigsten Einmieter.
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Flügeldeckennaht merklich (1/5) länger als der Halsschild. Dunkel gefärbt: Fühler an der Basis nur wenig aufgehellt, Kiefertaster angedunkelt, Flügeldecken umfangreicher geschwärzt, gewöhnlich nur mit einem ± breiten helleren Schrägwisch von der Schulter zum Nahtwinkel, Beine braungelb. Fühler wenig gestreckt, mit fast etwas queren vorletzten Glieder. Halsschildform acuminata-ähnlich. Aedoeagus [Abb. 13]. 4-4,5 mm. Wohl überall häufig, gern in hohlen Bäumen und bei Ameisen.
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Fühler schlank, Glied 6 noch deutlich gestreckt, vorletzte Glieder nicht breiter als lang. Halsschild etwa im hinteren Drittel am breitesten, nach vorn recht stark verengt. Schwarzbraun, Halsschild meist dunkelbraun, Flügeldecken, Fühlerbasis, Kiefertaster und Beine ± braungelb-rotgelb [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]; Spermatheka [Abb. 17]. 4,5-5,5 mm. Überall häufig; in feuchter Bodenstreu, im Kompost etc.. (=lividipennis Mannh.)



-Fühler weniger schlank, Glied 6 nicht länger als breit, vorletzte Glieder fast quer. Halsschild etwa in der Mitte am breitesten, von dort nach hinten ± parallelseitig, nach vorn schwächer verengt. Schwarz, Flügeldecken und Beine braungelb, Fühlerbasis wenig aufgehellt, auch die Kiefertaster angedunkelt. 4,2-5 mm. In den Westalpen in Murmeltierbauten entdeckt; auch in den Tauern in alpinen Lagen festgestellt, und daher wohl auch im dazwischenliegenden Gebiet zu erwarten.
Flügeldecken neben dem Seitenrand mit schmalem Längseindruck, durch den der Seitenrand kantig emporgehoben ist. (Baptopoda Bernh.) Rötlichgelb, nur das 4. vollständige Tergit geschwärzt. Augen auffällig groß, auf die Oberseite des Kopfes gerückt. Halsschild mit scharfen Hinterwinkel und geradem Hinterrand, wenig quer, an den Seiten schwach gerundet, nach vorn kaum stärker verengt, etwas breiter und wesentlich länger als die Flügeldecken. Kopf, Halsschild und Flügeldecken gedrängt, die Flügeldecken etwas raspelig punktiert. Hinterleib schwach verengt, vorn dicht und raspelig, nach hinten einfach und weitläufiger punktiert. Fühler schlank, Hintertarsen sehr gestreckt. 2,5 mm. Mediterrane Art, welche einmal in Böhmen gefunden, und fälschlich als Oxypoda depressipennis gemeldet wurde.
Die Skulptur des Halsschilds und der Flügeldecken besteht aus dicht gestellten Körnchen. Eine isolierte Punktur ist (x50) nicht erkennbar. Hell rostrot oder rotbraun, Kopf und ein Querband auf dem Hinterleib gewöhnlich angedunkelt, seltener umfangreicher verdunkelt. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb. Halsschild mäßig quer, etwa 1/3 breiter als lang, nach vorn stärker, nach hinten schwach verengt. Flügeldeckennaht so lang wie der Halsschild. Fühler schlank, jedoch mit deutlich queren mittleren Gliedern. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 18]. 2-2,6 mm. Wohl im ganzen Gebiet, im Norden sehr verstreut und selten, im Süden, besonders im Alpengebiet nicht allzu selten. (=rugulosa auct. nec Kr.) (=rufula Ganglb.) (=riparia Fairm.)
Rötlichgelb oder hell rotbraun, Kopf und Hinterleib auf dem 3. und 4. vollständigen Tergit angedunkelt, Fühler und Beine gelb. Halsschild etwa um die Hälfte breiter als lang, nach vorn stärker verengt. Flügeldeckennaht deutlich länger als der Halsschild, jedoch die Flügeldecken zusammen breiter als deren Schulterlänge. Fühler schlank, mittlere Glieder nicht quer. Von riparia außer in den angeführten Merkmalen auch durch den nach hinten stärker verengten Hinterleib verschieden. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 19]. 1,9-2,5 mm. West- und Südeuropäisch; auch aus dem Alpengebiet gemeldet, möglicherweise auch im westlichen Mitteleuropa; für Mitteleuropa nicht zu erwarten. (=rufula Muls. Rey) (=mulsanti Bernh.)
-Dunkelbraun oder schwarzbraun mit heller braunen Flügeldecken, Fühler und Beine rötlichgelb. Halsschild 1/3 breiter als lang, nach vorn gerundet verengt. Die Naht der sehr gestreckten Flügeldecken erheblich länger als der Halsschild, Flügeldecken zusammen nicht breiter als deren Schulterlänge. 1,8-2,2 mm. Im südöstlichen Mitteleuropa in Zieselbauen; selten.
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Hinterleib vorn sehr fein und ziemlich dicht, hinten äußerst fein und ziemlich weitläufig punktiert, nach hinten kaum verengt. 1. Hintertarsenglied nur so lang wie Glied 2 und 3 zusammen. Rötlichgelb, glänzend, nur der Kopf und die Basis des 4. vollständigen Tergites gebräunt. Körper gewölbt, von der Gestalt der nahverwandten bicolor. Flügeldeckenseitenlänge höchstens so lang wie der Halsschild. 3. Fühlerglied wesentlich kürzer als das 2., vorletzte Glieder mäßig quer. Kopf und Halsschild äußerst fein und mäßig dicht, Flügeldecken deutlich, etwas raspelig punktiert. (Aedoeagus [Abb. 20] [Abb. 21]; Spermatheka [Abb. 22]. 2-2,5 mm. Bei Ameisen, vorzugsweise in hohlen Bäumen. In der Ebene verbreitet, im Süden sehr verstreut, selten.


Halsschildhinterwinkel deutlich. Kopf vor den Augen etwas verlängert, schwach schnabelförmig. Abdomen vom 3. sichtbaren Segment an verengt. Zweifarbig: Körper dunkel rotbraun, Kopf, Flügeldecken mit Ausnahme der Schultern und des Hinterrand verdunkelt, 4. und Vorderhälfte des 5. vollständigen Tergits schwarzbraun, selten auch vorhergehende Tergite etwas angedunkelt (bei immaturen Tieren können die Verdunkelungen ± fehlen). Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 23]. 2,25-2,6 mm. 1 ♂, dessen Aedoeagus abgebildet ist, vor 1867 bei Gotha gefunden. Fundortverwechslung ist auszuschließen. Das Tier stimmt mit Ausnahme der Flügeldeckenlänge (Vergleiche Leitzahl >>>19a) mit den Tieren aus Transkaukasien überein.
-Halsschildhinterwinkel stumpf. Kopf vor den Augen nicht verlängert. Hinterleib vom 4. sichtbaren Segment an verengt. Zweifarbigkeit schwächer: Körper gelbbraun bis rotbraun. Meist Kopf und 4. vollständiges Tergit etwas dunkler, seltener die Flügeldecken ± angedunkelt, in diesem Fall der Halsschild klar heller. Spermatheka [Abb. 24]. 2,3 - 2,6 mm. In West- und Südeuropa weit verbreitet, in Mitteleuropa nur Südbaden und Stadtgebiet Hannover (?).
Durchschnittlich größer, 2-2,5 mm. Meist dunkler rotbraun. Mittelbrustkiel undeutlich, aber vollständig, auf dem Mittelbrustfortsatz deutlicher. Mittelbrust etwas stärker dachförmig. Letztes Hinterleibsegment des ♀ weniger gestreckt (Index 1,3-1,5). Ventrale Platte im Inneren des letzten Hinterleibsegments des ♀ gut sklerotisiert, kürzer, mit breit abgerundeter Spitze (a) in [Abb. 25]; Ductus der Spermatheka meist nicht kreisförmig aufgerollt, wenn annähernd kreisförmig, erreicht der Kreis nur die Hälfte der Gesamtlänge. Aedoeagus in Ventralansicht zu Beginn des Apikaldrittels schwach eingebuchtet. Südosteuropa, in Mitteleuropa kaum zu erwarten, die Meldung aus Mähren ist ein sehr großes Exemplar von praecox, die Meldung aus Thüringen gehört zu caucasica.
-Durchschnittlich kleiner, meist 1,7-2,1 mm, aber bis 3,1 mm. Oft heller gelblichbraun, aber auch wie die vorige Art gefärbt. Mittelbrustkiel undeutlich, nur auf dem Mittelbrustfortsatz erkennbar. Mittelbrust schwächer dachförmig. Letztes Hinterleibsegment des ♀ gestreckter (Index 1,6-1,8). Ventrale Platte im Innern des letzten Hinterleibsegments des ♀ schwächer sklerotisiert, herzförmig (a) in; Ductus der Spermatheka kreisförmig aufgerollt, der Kreis erreicht zwei Drittel der Gesamtlänge. Seiten des Aedoeagus in Ventralansicht parallel. In Mitteleuropa wohl überall, mancherorts selten, in Kiefernwäldern im Osten der Tiefebene gebietsweise sehr häufig.
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Halsschild und Flügeldecken dicht, (x50) deutlich raspelig punktiert [Abb. 26], Hinterleib zugespitzt, auf mattem Grund sehr fein und sehr dicht, aber deutlich punktiert, dicht anliegend, seidenschimmernd behaart. Flügeldecken und Hinterleib rötlichgelb, Flügeldecken um das Schildchen und in den Außenwinkeln, sowie vor der Hinterleibspitze ein ± breites Querband gebräunt [Abb. 27]. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 28] [Abb. 29] [Abb. 30] [Abb. 31]. 3,2-3,8 mm. In faulenden Pilzen überall gemein und oft zahlreich.





Oberseite nur schwach glänzend. Der alternans sehr ähnlich, aber gewöhnlich kontrastreicher gefärbt. Halsschild schmäler und nach vorn stärker verengt als dort, Flügeldecken ausgedehnter verdunkelt, ganz braun, oder mit einem schrägen helleren Längswisch. Hinterleib sehr deutlich etwas weniger dicht als dort punktiert. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 32]. 2,9-3,1 mm. In Pilzen; viel seltener als alternans, aber mit Ausnahme der Tiefebene wohl überall. Im Alpengebiet stellenweise häufig.
-Oberseite, besonders der Hinterleib, glänzend. Kopf und Hinterleib bis auf die Spitze und die Hinterrand der Tergite schwarz oder dunkelbraun, Halsschild und Flügeldecken schmutzig gelbrot, Flügeldecken meist mit dunklem Längswisch an der Seite, Fühlerbasis und Beine gelb. Flügeldecken gewölbter und betonter parallelseitig als bei formosa und alternans; Hinterleib viel deutlicher und nur mäßig dicht, zur Spitze weitläufiger punktiert. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 33]. 2,8-2,9 mm. Sehr selten, aber wohl weit verbreitet, da sowohl in Skandinavien als auch in Niedersachsen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Süditalien. (=lucens Muls.Rey, 1853)
Halsschild vor der Mitte am breitesten, kaum quer, fast quadratisch, seitlich schwach gerundet. Flügeldecken außerordentlich kurz, halb so lang wie der Halsschild; Augen sehr klein, kaum halb so lang wie die gerundet erweiterten Schläfen des großen Kopfes; Hinterleib breit, parallel. Vorderkörper deutlich, Flügeldecken etwas körnig punktiert. Hinterleib seidenschimmernd behaart. Rotbraun oder braun, Fühlerbasis und Beine rötlichgelb. 3,5 mm. Aus den Karpaten bis in die alpine Region der hohen Tatra vordringend.
2-2,5 mm; 3. Fühlerglied wesentlich kürzer als das 2.; im übrigen in Form und Skulptur völlig mit rufa übereinstimmend. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 34]. Nordpaläarktische Art, die angeblich in den Alpen, aber auch in Thüringen und Schlesien gefunden wurde. Nachprüfbare Stücke aus Mitteleuropa lagen Lohse nicht vor.
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Hinterleib auf sehr glänzendem Grund vorn fein und dicht, nach hinten weitläufiger (x50) sehr deutlich punktiert; die Punktur des verloschen querwellig chagrinierten 5. vollständigen Tergits wenig dicht, die Punktabstände mehrfach größer als die Punkte. Schwarz oder pechbraun, Halsschild, Flügeldecken und Tergithinterränder leuchtend braunrot, Fühler und Beine rötlichgelb. Flügeldeckenseitenlänge geringer als die Halsschildlänge. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 35]. 3-3,5 mm. An trockenen Orten unter Pflanzenrosetten etc. nicht häufig; im Westen und Südwesten verstreut und selten. Die in der Färbung ähnliche bicolor hat längere Flügeldecken und ein kürzeres 3. Fühlerglied..
platyptera Fairm.🗺
-Größer und breiter: 3,5-4 mm. Vorderkörper rauh behaart. Halsschild seitlich kräftiger gerundet, nach vorn stärker verengt, 1/3 breiter als lang. Flügeldeckenseiten etwas länger als der Halsschild. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 36]. Diese variable Art dürfte wohl in ganz Mitteleuropa vorkommen. In der Ebene in der kalten Jahreszeit sehr verstreut und selten an feuchten Orten, nach Süden verbreiteter, besonders montan. Im Alpengebiet stellenweise nicht selten und bis über 2000 m anzutreffen. Großen Stücken der rufa ähnlich wird eine Art aus Südwesteuropa, die bei uns wohl kaum zu erwarten ist. Kopf deutlicher als der Halsschild punktiert, Flügeldecken erheblich kürzer. 2. Hintertarsenglied ziemlich lang, und daher das 1. Glied nur so lang wie Glied 2 und 3 zusammen, nicht wie bei rufa so lang wie Glied 2, 3 und 4 zusammen.
Halsschild gelbrot, bedeutend breiter als die Flügeldecken an den Schultern und so lang oder länger als die Flügeldeckenseitenlänge. Braun, Kopf oft, Flügeldecken immer gelbrot, Fühlerbasis und Beine gelb. Oberseite äußerst fein und dicht, auf den Flügeldecken deutlicher als auf dem übrigen Körper punktiert. 5. vollständiges Tergit wie bei vicina mit zahlreichen glänzenden Kahlflecken upd längeren Borsten. Von den ähnlich gefärbten togata, rufa und bicolor durch dicht seidenschimmernd behaarten, (x50) nicht erkennbar punktierten lang zugespitzten Hinterleib gut zu unterscheiden. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 37]. 3-3,5 mm. An trockenen, sonnigen Stellen; gern an alten Bäumen bei Ameisen, auch unter Faulstoffen. Stellenweise und nicht häufig; nach Westen selten oder gebietsweise fehlend.
-Körper ± hell, Halsschild braungelb. Schwach glänzend. Kopf, 3., 4. und Vorderhälfte des 5. vollständigen Tergites schwärzlich oder braun, Halsschild gewöhnlich heller braungelb, der übrige Körper dunkel braungelb oder hell rotbraun; Fühlerbasis und Beine rotgelb. Halsschild 1/4 bis höchstens 1/3 breiter als lang, Flügeldeckennaht so lang wie der Halsschild, Hinterleib wenig, aber durchaus deutlich verengt. Fühler ziemlich kurz, zurückgelegt den Halsschildhinterrand nicht erreichend, Glied 3 kürzer als 2: Hintertarsen schlank, Basalglied etwa so lang wie die 3 folgenden Glieder zusammen. Oberseite sehr dicht, aber (x50) sehr deutlich und etwas rauh punktiert und dicht anliegend gelblich behaart. 6. Sternit [Abb. 38]; Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 39]. 2-2,6 mm. In ebenen Gebieten und in Tallagen weit verbreitet, aber nur im Norden häufiger. Gern auf bebauten und salzhaltigen Böden. Beachte auch lurida, Leitziffer >>>19

3,5-4 mm. Halsschild kaum (1/6-1/8) quer, +/- rundlich, etwa in der Mitte am breitesten; Flügeldeckenseiten wenig länger als der Halsschild. Schwarz, Fühlerbasis und Beine braun, Oberseite mit Ausnahme des deutlicher punktierten Kopf äußerst fein und dicht punktiert, Hinterleib seidenschimmernd, matt, nach hinten kaum verengt. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 40]. An schattigen Waldsümpfen und in Mooren verstreut und ziemlich selten, vorzugsweise im Osten und im Gebirge; nach Westen, und in den Alpen nur sehr selten oder fehlend. (=griseosericans Roubal)
Halsschild stark quer, fast um die Hälfte breiter als lang, nahe der Mitte am breitesten, und dort breiter als die Flügeldecken an den Schultern; seine Hinterwinkel breit verrundet. Flügeldeckenseitenlänge länger als der Halsschild, Hinterleib zur Spitze nur schwach verengt. Fühler schlank, vorletzte Glieder höchstens kaum merklich quer. Oberseite äußerst fein und sehr dicht, auf dem großen Kopf und den Flügeldecken deutlicher punktiert, matt glänzend. Schwarz oder z. T. dunkelbraun, Fühlerbasis und Beine braun. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 41]. 2,2-2,6 mm. Im Osten selten verstreut und selten in Moorgebieten, im Süden und Westen sehr selten oder fehlend.
Größere Art von 3,2-3,5 mm; Halsschild nur 1/4 breiter als lang, vorletzte Fühlerglieder nur wenig quer. Zwischen der anliegend seidenschimmernden Grundbehaarung des Hinterleibs finden sich zahlreiche (auf dem 5. vollständigen Tergit 14-20) Kahlpunkte, aus denen längere Haarborsten entspringen. Hinterleib (x50) sehr fein und dicht punktiert. Sehr dunkel gefärbt, manchmal bis auf Fühlerbasis und Beine ganz schwarz; glänzender als die verwandten Arten. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 42]. In Skandinavien tritt diese Art nur in einer auffällig hellen Form auf, die dann schwer von abdominalis zu unterscheiden ist; sie hat aber nicht den lang zugespitzten Hinterleib dieser Art. Von dieser Rasse lag Lohse auch ein Exemplar aus Holstein vor. Verstreut und selten; an sonnigen, trockenen Orten, auf Sandboden unter Flechtenrasen.
Fühler schlank, vorletzte Glieder nicht quer. Leicht kenntlich an dem schmalen Kopf und dem relativ kleinen Halsschild, der nur 1/4 breiter als lang ist, und nicht breiter als die Flügeldecken an den Schultern. Hinterleib äußerst fein und dicht skulptiert, (x50) nicht erkennbar punktiert, dicht seidenschimmernd behaart. Schwarzbraun bis braun, matt, Flügeldecken oft heller braun, Tergithinterrand aufgehellt, Fühlerbasis und Beine rötlichgelb. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 43]. 2,8-3,2 mm. An Kompost; verstreut und selten, in der Ebene sehr selten.
Durchschnittlich größer (2,7-3,8 mm) und oft robuster. Bei kräftigen Exemplaren Fühlerglied 4 deutlich gestreckt. Wegen der großen Variabilität beider Arten aber nur nach den Genitalien sicher von tirolensis zu trennen. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 44]. Alpen und Apennin, in Mitteleuropa nur Tirol: Stubaier Alpen und Venedigergruppe sowie Steiermark: Rinsennock.
Fühler kräftig, vorletzte Glieder um die Hälfte breiter als lang. Augen so lang wie die Schläfen. Kopf kurz hinter den Augen am breitesten, dort nur wenig breiter als am Augenhinterrand. Dunkelbraun, Halsschild, Flügeldecken und Tergithinterrand heller braun, Fühlerbasis oft und Beine braungelb. Halsschild 1/3 breiter als lang oder noch stärker quer, Flügeldeckennaht so lang oder länger als der Halsschild. Halsschild und Flügeldecken sehr fein und dicht, Hinterleib äußerst fein und dicht punktiert, dicht anliegend seidenschimmernd behaart. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 46]. 2,5-3,2 mm. Überall gemeine Art. (=umbrata (Gyllh.))
Größte Kopfbreite weit hinter dem Augenhinterrand. Augen etwa so lang wie die erweiterten Schläfen. Halsschild mehr als 1/3 breiter als lang, Körper breiter und robuster als umbrata gebaut. Halsschild fast so rauh punktiert und behaart wie bei skalitzkyi. Fühler schlank, 1. Glied der Hintertarsen merklich länger als die 3 folgenden Glieder zusammen. In alpinen Lagen des Tauerngebietes und am Gotthard-Pass; verbreitet.
Behaarung auf Kopf, Halsschild und Flügeldecken locker und mit zahlreichen kurzen aufgerichteten Härchen durchsetzt, die von der Seite oder schräg von oben gesehen deutlich als abstehend erkennbar sind. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb. Dunkelbraun, Halsschild, Flügeldecken und Tergithinterrand heller braun, manchmal sogar der Halsschild hell rötlichbraun. Fühler kräftig, vorletzte Glieder um die Hälfte breiter als lang. Kopfform wie bei carnica, von welcher sie sich außer durch die kürzeren Hintertarsen durch den um mehr als 1/3 breiteren Halsschild auch bei abgeriebenen Stücken unterscheiden läßt. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 47]. 2,2-2,5 mm. Über die höheren Gebirge von Nord- und Mitteleuropa weit verbreitet; nicht häufig.
Flügeldeckennaht nicht länger als der Halsschild. Dunkelbraun, Halsschild, Flügeldecken, Tergithinterrand und Fühler heller braun, Beine braungelb. Oberseite sehr fein punktiert und daher etwas seidig glänzend; im Ganzen viel glatter als skalitzkyi und umbrata. Halsschild 1/3 breiter als lang, wenig schmäler als die nach hinten kaum erweiterten Flügeldecken. Von skalitzkyi auch durch die dunklere, nicht wie dort gegen den übrigen Fühler abstechend hellere Fühlerbasis auf den ersten Blick zu unterscheiden. Fühler ziemlich kurz, aber zur Spitze wenig verdickt. vorletzte Glieder etwa 1/3 breiter als lang. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 48]. 2,2-2,6 mm. Mit Ausnahme der Tiefebene weit verbreitet, aber selten; vorzugsweise in Wärmegebieten, in Wäldern des Hügellandes.
-Flügeldeckennaht beträchtlich länger als der Halsschild, die Flügeldecken dadurch weniger quer erscheinend, und ihre Fläche im Verhältnis zum Halsschild größer wirkend. Oberseite und Fühler bis auf deren etwas hellere Basis schwarz, Beine gelblichbraun. Vorletzte Fühlerglieder etwa 1/3 breiter als lang. Halsschild gut 1/3 bis fast 1/2 mal breiter als lang, wesentlich schmäler als die nach hinten erweiterten Flügeldecken. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 49]. 1,8-2,2 mm. In trockenem Mist; im mittleren und südlichen Mitteleuropa weit verbreitet und nicht selten, im Norden und Osten fehlend. (=sericea Heer, 1839)
Halsschild dicht und fein, einfach eingestochen punktiert. Einfarbig gelbrot, höchstens die Basis der mittleren Tergite angedunkelt. Oberseite matt glänzend, dicht und ziemlich kräftig gelb behaart. Halsschild ziemlich gewölbt, nach vorn stark verengt, etwa 1/4 breiter als lang, etwa so lang wie die Flügeldecken, Fühler ziemlich lang, aber die vorletzten Glieder fast doppelt so breit wie lang. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 50]. 2,5-3 mm. In der Ebene verstreut und sehr selten.
-Gestalt wie testacea. Augen klein, etwa 1/3 so lang wie die Schläfen. Halsschild schmäler als die Flügeldecken und so lang wie deren Schulterlänge. Oberseite ± einfarbig hell gelblich rotbraun. 3-4,5 mm. Bisher in der Slowakei und bei Hamburg gefunden.
Kopf kräftig und dicht punktiert. Hinterleib auf glänzendem Grund bis zur Spitze wenig dicht, kräftig und sehr deutlich punktiert. Körper schlank, betont parallelseitig, Kopf wenig schmäler als der schwach quere Halsschild (Halsschildindex 5:6). Flügeldeckenlänge etwas variabel, gewöhnlich deutlich länger als der Halsschild, dieser dicht und mäßig kräftig punktiert. Flügeldecken kräftiger, zum Teil schwach quer verrunzelt punktiert. Fühler ziemlich dick und lang. Mittlere Glieder deutlich quer, Endglied stark entwickelt. Einfarbig dunkelbraun, Beine braungelb, oder heller gelblichbraun mit dunklerem Kopf und einem dunklen Querband auf dem Hinterleib. 2 mm. In Mitteleuropa, wie es scheint, sehr selten; nach Kraatz bei Berlin und Leipzig. Aus Deutschland sah Lohse bisher nur das Typusexemplar, sonst südosteuropäisch. (=incognita Bernh.?) Bei den ähnlichen Arten der Gattungen >>>Ocyusida und >>>Zoosetha ist der Kopf ebenfalls kräftig und dicht punktiert, bei ihnen ist aber das 1. Glied der Hintertarsen kürzer als die beiden folgenden zusammen.
Hinterleib zur Spitze wesentlich weitläufiger, auf dem 5. vollständigen Tergit kaum noch raspelig, sondern auf stark glänzendem Grund (x50) weniger dicht, ± eingestochen punktiert und lockerer behaart. Augen fast so lang wie die Schläfen, hinter den Augen erweitert und nach hinten stärker verengt. Rötlichgelb oder rostrot, Kopf und eine Querbinde in der Umgebung des 4. vollständigen Tergits angedunkelt oder schwarz; seltener ist das Tier dunkler braunrot und der Hinterleib bis auf die Hinterrand der Tergite braun oder das ganze Tier dunkelbraun (obscura Korge). Flügeldecken normal sehr kurz, ihre Seitenlänge wesentlich kürzer als der Halsschild; sehr selten kommen Stücke mit längeren Flügeldecken vor (var. wagneri Korge), deren Seitenlänge die Halsschildlänge erreicht oder sogar übertrifft. Derartige Tiere sind dann nur mit größter Aufmerksamkeit an der Hinterleibpunktur, etwas kürzeren Fühler und gewöhnlich größeren Augen von tarda zu unterscheiden. Aedoeagus etwas kleiner, die Spitze in seitlicher Ansicht breitergerundet [Abb. 51], Spermatheka [Abb. 52]. 1,9-2,3 mm. Wohl überall in Tallagen und in der Ebene; besiedelt trockenere und wärmere Lebensräume auf Sand- oder Kalkboden; nicht häufig.

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-Der brachyptera äußerst ähnlich. Punktur des ganzen Hinterleibs sehr dicht, auf dem 5. vollständigen Tergit nicht weitläufiger als vorn und deutlich raspelig. Halsschild etwas schwächer skulptiert als die Flügeldecken (bei brachyptera etwa gleich stark). Kopf und Hinterleib dunkler, Halsschild, Flügeldecken und Hinterrand der Tergite heller rotbraun, Fühlerbasis und Beine gelbrot; insgesamt etwas dunkler als brachyptera. Aedoeagus etwas größer, die Spitze in seitlicher Ansicht schärfer gerundet [Abb. 53], Spermatheka [Abb. 54]. 2,3-2,7 mm. Gewöhnlich in feuchteren Biotopen auf schwereren Boden, viel seltener. Da auch in Sachsen gefunden, dürfte die Art viel weiter verbreitet sein. (=difficilis sensu Korge) Von beiden Arten kommen geflügelte und ungeflügelte Formen vor; eine sichere Trennung ist nach dem ♂ Genital möglich. Da die Arten nur sehr selten am gleichen Fundort vertreten sind (Assing l.c.), können gleichzeitig gefangene ♀ mit großer Sicherheit zugeordnet werden.

Flügeldecken extrem verkürzt, ihre Naht etwa halb so lang wie der Halsschild, ihre Seitenlänge nicht größer als die Hinterrandbreite einer Flügeldecken. Schläfen 3 mal so lang wie die sehr kleinen Augen. Braunrot oder bräunlichgelb, Hinterleib umfangreich gebräunt, seine Basis und die Fühler gelb. Fühler zur Spitze schwach verdickt, vorletztes Glied etwa um die Hälfte breiter als lang. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 55]. 2,2-2,6 mm. Unter sehr feuchtem Moos in subalpinen Wäldern, oft sehr zahlreich. Die Spermatheka ist sehr variabel und kann der von soror [Abb. 56] sehr ähnlich werden.

Fühler ziemlich schlank, 3. Fühlerglied kaum kürzer als das 2., vorletzte Glieder höchstens um die Hälfte breiter als lang. Rötlichgelb oder blassgelb, höchstens das 4. und 5. vollständige Tergit schwach gebräunt. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 56]. 2-2,8 mm. Weit verbreitet aber selten verstreut, vor allem in montanen Gebieten; in der Ebene sehr selten, sonst wohl nicht häufig (boreomontan ?).
Gelbrot, ziemlich glänzend, einfarbig oder Kopf und ein Querband auf dem 4. und 5. vollständigen Tergit gebräunt. Oberseite äußerst fein, auf dem Hinterleib kaum deutlich erkennbar punktiert. Fühler zur Spitze anschwellend verdickt, vorletzte Glieder gut doppelt so breit wie lang und dadurch leicht von der ähnlichen soror zu unterscheiden. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 57]. 1,8-2,7 mm. In der Waldstreu wohl überall häufig, im Gebirge bis in die alpine Region aufsteigend.
Fühler auffällig gestreckt, zurückgelegt bis zur Flügeldeckenmitte reichend, ihr 3. Glied kürzer als das 2., die Mittelglieder deutlich quer. Schmal und ziemlich langgestreckt, Halsschild kaum quer, Flügeldecken fast so lang wie zusammen breit. Schwarzbraun, Halsschild und Hinterrand der Tergite etwas heller braunrot, Fühler und Beine bräunlichgelb, Fühler meist umfangreich angedunkelt. Vorderkörper sehr fein, Hinterleib äußerst fein punktiert. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 58]. 1,8-2 mm. Im mittleren und südlichen Mitteleuropa verstreut und sehr selten.
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Fühler kurz, fast keulig verdickt, zurückgelegt gerade bis zur Halsschildmitte reichend, vorletzte Glieder weit über doppelt so breit wie lang [Abb. 59]. Rotbraun, Halsschild, Flügeldecken und Hinterrand der Tergite etwas heller, Fühler und Beine rotgelb [Abb. 60]. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 61] [Abb. 62]. 2-2,5 mm. LInter tiefen, feuchten Laublagen und in faulenden Pflanzenstoffen; in ganz Mitteleuropa verbreitet aber selten. (=amoena Fairm.)



Kopf mit kleinen Augen, Schläfen hinten deutlich erweitert, größte Kopfbreite deutlich hinter der Mittel. Hell rotbraun oder rotgelb, Kopf und Hinterleib teilweise dunkelbraun, Fühler und Beine rötlichgelb. Körper bei etwa gleicher Länge merklich breiter als filiformis, Hinterleib zur Spitze deutlich etwas verengt. Halsschild 1,3 bis 1,5 mal so breit wie lang. Fühler ziemlich kurz, vorletzte Glieder etwa um die Hälfte breiter als lang. Oberseite sehr fein und dicht, auf den Flügeldecken fein raspelig punktiert. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 63]. 2-2,6 mm. Fennoskandien; in Mitteleuropa nur im äußersten Nordosten (Ostpreußen).
Schulterlänge der Flügeldecken und Halsschildlänge etwa gleich, Flügeldeckenlänge allerdings variabel. Fühler schlanker, vorletzte Glieder etwa 1,5 mal so breit wie lang. Pechschwarz oder dunkelbraun, Halsschild und Flügeldecken meist etwas heller, bei helleren Stücken auch die Hinterrand der Tergite und die Hinterleibspitze breit aufgehellt. Fühlerbasis meistens und Beine hell rötlichgelb. Halsschild 1/3 breiter als lang. Oberseite sehr fein und dicht punktiert. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 64]. 2,2-2,6 mm. Im mittleren und südlichen Mitteleuropa in Tallagen weit verbreitet, aber nur zeitweise häufiger. Im Nordwesten und Südwesten fehlend. Vorzugsweise auf Kalkboden und an Wärmestellen, gern in Nestern.
-Schulterlänge der Flügeldecken ebenfalls variabel, aber immer wesentlich geringer als die Halsschildlänge. Fühler kürzer, vorletzte Glieder etwa doppelt so breit wie lang. Schwarzbraun, Halsschild und Flügeldecken rotbraun, Fühler rostrot mit wenig hellerer Basis, Beine rötlichgelb. 1,7-2,2 mm. Von der ähnlich kleinen brachyptera durch viel glattere Oberseite, rundlicheren Kopf sowie das rhomboidische Chagrin des Hinterleib gut zu unterscheiden. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 65]. Im mittleren und südlichen Mitteleuropa vermutlich weit verbreitet, aber selten. (=solitaria Kr.)
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Halsschild nur 1/4 breiter als lang. Körper schlank. Oberseite ziemlich glänzend. Schwarz oder dunkelbraun, Hinterleibspitze von der Mitte des 5. vollständigen Tergits an abstechend hell rotgelb. Halsschild und Flügeldecken im Nahtwinkel oft umfangreich aufgehellt. Fühlerbasis und Beine rotgelb. Fühler kräftig, vorletzte Glieder etwa doppelt so breit wie lang. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 66]. 2-2,7 mm. In Ameisenhaufen regelmäßig, aber auch in Faulstoffen. Abends oft schwärmend.
Schwarzbraun, ziemlich glänzend, Halsschild und Flügeldecken rotgelb oder hell braunrot. Hinterrand der Tergite aufgehellt. Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, unausgefärbt kann der Hinterleib bis auf ein dunkles Querband vor der Spitze hell sein. Halsschild und Flügeldecken deutlich etwas raspelig, Hinterleib etwas feiner punktiert. Fühler locker gegliedert, vorletzte Glieder etwa um die Hälfte breiter als lang. 1. Hintertarsenglied etwa so lang wie 2 und 3 zusammen. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 67]. 2,5-3 mm. In Berggegenden wohl überall, aber ziemlich selten. (=carnorum Scheerp.)
Behaarung der Oberseite kräftig, etwas rauh. Halsschildseitenborsten deutlich und ziemlich lang. Oberseite mattglänzend, dunkel rotbraun. Kopf und Basis der vorderen Tergite schwarz. Fühler gelbbraun, ihre Basis und Beine rötlichgelb. Kopf wenig schmäler als der Halsschild, dieser 1/3 breiter als lang, seitlich schwach gerundet, nach vorn kaum stärker verengt. Basis einfach gerundet, Hinterwinkel stumpf. Flügeldecken nach hinten deutlich erweitert, wesentlich breiter, an der Naht nicht länger als der Halsschild; Halsschild ziemlich kräftig, dicht, Flügeldecken flach und unscharf. schwach verrunzelt punktiert. Halsschild vor der Basis und in der Mittellinie sanft eingedrückt. 2,2 mm. Die Art wurde von späteren Autoren mißdeutet. Lohse lag nur das Typusexemplar aus ,,Õsterreich" vor.
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Halsschild umfangreicher, nach vorn schwächer verengt [Abb. 68]. Heller oder dunkler rotbraun, bei helleren Stücken meist der Kopf und die Mitte des Hinterleib dunkler, gelegentlich auch der Halsschild heller gelblichrot. Hinterleibspitze, Fühler und Beine rotgelb. Oberseite nur mattglänzend. Halsschild sehr fein aber nicht sehr dicht punktiert. Flügeldecken kurz, ihre Schulterlänge oft nicht länger als der Halsschild. Vorletzte Fühlerglieder um mehr als die Hälfte breiter als lang. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 69]. 2-2,8 mm. Bei Formica rufa und fusca wohl überall, aber nicht häufig.

Dunkel rotbraun, mattglänzend, mit Ausnahme der Halsschildform völlig mit dunklen Stücken der formiceticola übereinstimmend, und sicherlich nur eine Rasse dieser Art. 2,2-2,6 mm. Bei Formica pratensis im südöstlichen Mitteleuropa nicht besonders selten. formiceticola (=rugicollis Bernh. nec Kr.) fa.