Gattung Omalium Grav., 1802

ColeopteraStaphylinidaeOmaliinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Körper gestreckt, flach, schwarz oder bräunlichrot, meist mit dunklerem Kopf. Oberseite nicht deutlich behaart. Endglied der Kiefertaster an der Basis nicht schmäler als das vorhergehende. Halsschild in der Mitte mit einem Paar kräftiger Längseindrücke. Letztes Glied der Hintertarsen länger als die 4 vorhergehenden zusammen. Mittelbrust zwischen den Mittelhüften gekielt. Kleine bis mittlere Arten von 1,7-4,5 mm Länge. An vielerlei tierischem und pflanzlichem Detritus, an Pilzen und in der Bodenstreu. Viele Arten fliegen regelmäßig an warmen Abenden; dann im Autokescher und auch am Licht. In Europa 52 Arten, hier sind nur die in Mitteleuropa vorkommenden behandelt.
#1
→ 21Halsschild in der Mitte am breitesten, nach vorn stärker als nach hinten verengt [Abb. 1] [Abb. 2]. Hinterleib sehr glänzend, mit querwelliger oder gestreckt quermaschiger Chagrinierung.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Halsschild in oder vor der Mitte am breitesten, nach hinten ebenso stark oder stärker als nach vorn verengt [Abb. 3]. Hinterleib mit rundmaschiger Chagrinierung und meist nur gedämpftem Glanz.
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Abb. 3
#2
laeviusculum Gyll., 1827Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite fein und sehr weitläufig punktiert [Abb. 4] [Abb. 5], durch deutliche Chagrinierung matt. Schwarz, Halsschildhinterrand, Flügeldecken und Spitze des Hinterleibs braun, Fühlerbasis oft und Beine rotgelb. 4-4,5 mm. An der Küste der westlichen Nordsee unter Tang und Anspülicht, selten. Helgoland.
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 3-Oberseite dichter und kräftiger punktiert, der Untergrund der Flügeldecken nicht deutlich chagriniert.
#3
→ 4Der Hals fein und locker punktiert und deutlich chagriniert [Abb. 6], auch die Hinterecken des Halsschilds mit deutlich netzmaschiger Mikroskulptur (vergleiche auch allardi und brevicolle mit chagriniertem Hals und Halsschild, aber dichter Punktur).
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Abb. 6
→ 5-Der abgeschnürte Hals dicht oder weitläufig punktiert, dann aber der Untergrund glänzend [Abb. 3].
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Abb. 3
#4
rugulipenne Rye, 1864🗺ColeowebRotbraun, Kopf und Hinterleib oft, Flügeldecken gelegentlich geschwärzt. Fühler und Beine rötlich, Flügeldecken grob längsrunzlig, zwischen den Runzeln mit etwas weitläufiger Punktur. Fühler ziemlich kurz mit queren vorletzten Gliedern, Halsschildseiten ziemlich stark winklig verlaufend, zu den stumpfwinkligen Hinterecken fast gerade verengt. Oberseite durch körnelige Skulptur matt. 3-3,5 mm. Wie die vorige Art verbreitet, sehr selten (Borkum).
riparium Thoms., 1856Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schwarz, Flügeldecken oft heller [Abb. 7]. Beine und Fühlerwurzeln rötlich. Kopf und Halsschild mäßig kräftig, unregelmäßig und stellenweise recht weitläufig punktiert, die Seiten des Halsschilds schwach gerundet [Abb. 6]. Flügeldecken kräftig und wenig dicht punktiert, nur vor dem Hinterrand schwach längsrunzlig. Fühler länger, die vorletzten Glieder kaum quer. Halsschildseitenrand gekantet, in der Kante punktiert. 3,5-4 mm. Überall an den Küsten unter Anspülicht, häufig.
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Abb. 7
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Abb. 6
#5
validum Kr., 1858🗺ColeowebGrößte Art der Gattung, 4-5 mm. Dunkel rostrot, glänzend. Kopf immer, zumindest auf der Hinterhälfte, oft auch die Halsschildmitte und die Mitte des Hinterleib geschwärzt. Kopf wenig quer mit kleinen Augen, die viel kürzer sind als die gerundeten Schläfen bis zur Halsabschnürung. Halsschild wenig breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, nach hinten schwach, nach vorn oft stärker verengt [Abb. 8]. Der Untergrund nicht erkennbar chagriniert. Punktur mäßig kräftig und recht weitläufig. Flügeldecken kräftig und ziemlich dicht punktiert, die glänzenden Zwischenräume der Punkte fast überall kleiner als die Punktdurchmesser. In montanen und subalpinen Gebieten des mittleren und südlichen Mitteleuropa, oft in Tierbauten.
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Abb. 8
→ 6-Kleinere Arten von unter 4 mm Länge. (Ähnlich wie validum gefärbte Formen sogar unter 3,5 mm lang.).
#6
→ 15Scheitel sehr gedrängt punktiert. Die Eindrücke vor den Ocellen haben die Form scharfer, tief eingegrabener Längsstrichel [Abb. 3]. Die Schläfen hinter den Augen stark und backenförmig entwickelt, in breiter Rundung, selten mit der Andeutung eines Winkels zur Halsabschnürung verlaufend.
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Abb. 3
→ 7-Scheitel weitläufiger oder dicht, aber nicht gedrängt runzlig punktiert. Die Eindrücke vor den Ocellen rundlich oder länglich grübchenförmig. Die Schläfen entweder unmittelbar hinter den Augen verengt oder nach kurzem parallelem Verlauf horizontal zum Hals eingeschnürt.
#7
allardi Fairm.Bris., 1859Fundmeldungen🗺ColeowebKopf auf matt chagriniertem Grund fein und etwas weitläufig punktiert. Der quere Halsschild mäßig fein und ziemlich dicht punktiert, der Untergrund mit Ausnahme der erhabenen Stellen überall chagriniert. Flügeldecken ziemlich fein, undeutlich längsreihig dicht punktiert, vor dem Hinterrand fein längsrissig skulptiert. Körper rostrot mit pechbraunem Kopf, Fühlerbasis und Beine rötlich-gelb [Abb. 9]. Kopf mit großen Augen, die Schläfen als ein kurzes, rechtwinkliges Zähnchen vorspringend, dahinter zum Hals horizontal verengt [Abb. 10]. 2,8-3 mm. Westliches Mitteleuropa, in der Nähe menschlicher Behausungen, in Ställen, in Kompost; bisher nur wenig nachgewiesen.
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Abb. 9
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Abb. 10
→ 8-Kopf meistens, Halsschild immer ohne Mikroskulptur. Körper dunkel, Halsschild nicht abstechend heller als der Kopf gefärbt.
#8
laticolle Kr., 1857🗺ColeowebHalsschild unmittelbar hinter den Vorderwinkel am breitesten, nach hinten fast geradlinig stark verengt [Abb. 11]. Schwarz. Ränder des Halsschilds und der Flügeldecken rotbraun. Fühler mit ausgedehnt gelblich-roter Basis, Beine rötlich-gelb. Kopf und Halsschild mäßig kräftig und dicht, Flügeldecken gedrängt und etwas längsrissig punktiert, jedoch die Oberseite deutlich etwas glänzend. Schläfen hinter den großen Augen kurz, geradlinig schwach verengt, sodann zum Hals horizontal abgeschnürt. 2,5 mm. In montanen und alpinen Lagen des mittleren und südlichen Mitteleuropa, sehr selten und vermutlich sehr oft verkannt.
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Abb. 11
→ 9-Die größte Breite des Halsschilds befindet sich näher zur Halsschildmitte, Arten mit heller Fühlerbasis sind wesentlich größer.
#9
→ 10Arten von mindestens 3 mm Länge und fast stets mit heller Fühlerbasis.
→ 11-Arten von unter 3 mm Länge und mit dunkler Fühlerbasis.
#10
septentrionis Thoms., 1856🗺ColeowebFühler mit deutlich queren vorletzten Gliedern. Punktur auf Hinterkopf und Halsschild dicht. Der Kopf hinter den Augen mit ganz kurzen, parallelen Schläfen, die einen deutlichen Winkel mit der horizontalen Halsabschnürung bilden. Die Eindrücke vor den Ocellen klein und schmal, lang dreieckig [Abb. 12]. Hinterrand des Halsschilds in der Mitte schwach konkav. Schwarz, die Seiten des Halsschilds und der Flügeldecken schmal rötlich durchscheinend. Kleiner, 3-3,5 mm. Besonders montan in fast ganz Mitteleuropa verbreitet aber selten. (Diese Art ähnelt O. caesum, doch ist die Schläfenbildung völlig anders.)
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Abb. 12
rivulare (Payk., 1789)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Vorletzte Fühlerglieder nur schwach quer, Punktur auf Kopf und Halsschild weitläufiger. Kopf zumindest stellenweise mit längswelliger Mikroskulptur zwischen den Punkten. Schläfen hinter den Augen ohne Winkelbildung, rasch gerundet verengt. Die Eindrücke vor den Ocellen groß und rundlich grübchenförmig. Halsschild deutlich vor der Mitte am breitesten, der Hinterrand schwach gerundet vorgezogen [Abb. 13] [Abb. 14]. Schwarz, die Flügeldecken meist gelbbraun oder braungelb [Abb. 15]. Aedoeagus [Abb. 16]; Spermatheka [Abb. 17]. 3,5-4 mm. Überall die gemeinste Art der Gattung. Die a. obscuricorne Popp. mit dunklen Fühlern in Böhmen.
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
#11
strigicolle Wankowicz🗺ColeowebVorletzte Fühlerglieder deutlich quer. Kopf und Halsschild ziemlich fein punktiert, der Untergrund durch deutliches Chagrin matt. Die Mikroskulptur der Halsschildseiten rundmaschig, sonst sehr charakteristisch längsstrichelig. Kopfhinter den Augen rundlich verengt (♂) oder mit breit abgerundeten, aber in der Anlage rechtwinkligen Hinterecken (♀). Pechbraun, Kopf und Hinterleib dunkler, Beine rötlich-gelb. 2,5 mm. In den Alpen verbreitet aber selten. (=brevicolle Thoms.) Die Kopfbildung ähnelt derjenigen der O. caesum-Verwandtschaft, aber die Eindrücke vor den Ocellen völlig abweichend: auf jeder Kopfseite befindet sich eine ausgedehnte Grube, in deren Grunde sich ein kurzer, tiefer Eindruck befindet. Bei den Arten der caesum-Gruppe ist der Hinterkopf flach, außerdem ist der Untergrund des Halsschilds nicht matt und chagriniert.
→ 12-Vorletzte Fühlerglieder nicht deutlich quer, Halsschild nicht längsstrichelig chagriniert.
#12
oxyacanthae Grav., 1806Fundmeldungen🗺ColeowebPunktur der Flügeldecken durchweg isoliert, nur in den Außenwinkeln schwach längsrunzlig verflossen [Abb. 18]. Schwarz, glänzend, Flügeldecken wenig heller, Beine gelbrot, Halsschild vor den stumpfwinkligen Hinterecken nicht ausgeschweift. Schläfen sehr kurz, rechtwinklig [Abb. 19] [Abb. 20]. Spermatheka [Abb. 21]. 2,3-2,5 mm. Überall in Mitteleuropa, aber nicht häufig.
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 13-Punktur der Flügeldecken auf der Hinterhälfte in großem Umfang längsrunzlig verflossen. Halsschild vor den rechtwinkligen Hinterecken schwach ausgeschweift [Abb. 22].
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Abb. 22
#13
exiguum Gyll., 1810Fundmeldungen🗺Coleoweb1,7-2 mm. Kleinste Art der Gattung. Schwarz, Flügeldecken manchmal rotbraun. Beine gelb. Halsschild nur schwach quer mit tiefen Eindrücken [Abb. 23]. Wohl überall in Mitteleuropa, aber selten.
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Abb. 23
→ 14-Über 2 mm lang. Ganz schwarz, meist auch die Schenkel der gelbbraunen Beine angedunkelt. Halsschild deutlich quer mit schwachen Längseindrücken.
#14
funebre Fauv., 1869🗺ColeowebSchlanker und kleiner, 2-2,5 mm. Kopf schmäler mit kürzeren Schläfen, Halsschild und Flügeldecken gewölbter, die feinere Punktur der Flügeldecken nur im Endviertel etwas verrunzelt. In den Alpen und in der Tatra; nicht häufig.
deubeli Bernh.🗺Coleoweb-Breiter und größer, 2,6-2,8 mm. Schläfen deutlich länger als bei funebre, Fühler kräftiger, Halsschild breiter und flacher, Punktierung der Flügeldecken dichter und stärker verrunzelt. Südöstlichstes Mitteleuropa, Tatra; selten.
#15
→ 16Kopf mit dem übrigen Körper +/- gleichfarbig, dunkelbraun bis schwarz.
→ 18-Halsschild und Flügeldecken rostrot, meist abstechend heller als der pechbraune Kopf. Vorsicht bei unausgefärbten Tieren! Gegebenfalls beide Alternativen prüfen.
#16
littorale Kr., 1858Fundmeldungen🗺ColeowebPunktierung zwischen den Stirnfurchen dicht, aber nicht runzlig. Punkte überall durch schmale, aber deutlich glänzende Zwischenräume getrennt. Schläfen lang, geradlinig, meist nach hinten konvergierend, mit dem Hinterrand des Kopfes einen deutlichen, fast rechten Winkel bildend [Abb. 24] [Abb. 25]. Vorderwinkel des Halsschilds deutlich eckig ausgebildet [Abb. 26]. Penis an der Spitze abgerundet [Abb. 27] [Abb. 28]. 2,7-3,2 mm. Ostseeküste, selten.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
→ 17-Punktierung zwischen den Stirnfurchen zum größten Teil runzlig, Schläfenwinkel breit abgerundet, Vorderwinkel des Halsschilds ± verrundet, Penis spitz.
#17
caesum Grav., 1806Fundmeldungen🗺ColeowebKopf etwas länger und damit relativ schmäler, Fühler meist an der Basis, oft nur das erste Glied dunkel, zur Spitze hin heller, gelegentlich ganz hell, jedoch niemals mit 5 abstechend helleren Wurzelgliedern und dunklen Endgliedern [Abb. 29]. Schläfen gewölbter, länger, etwas backenförmig ausgebildet [Abb. 30] [Abb. 3]. Punktur der Flügeldecken etwas feiner und weniger rugos. Penis völlig eben, in der Mitte wesentlich breiter als bei der folgenden Art [Abb. 31]; Spermatheka [Abb. 32]. 2,5-3,5 mm. Vom Herbst bis zum Frühjahr überall gemein. (Über die Artberechtigung des aus Frankreich beschriebenen Omalium minus Rye kann nur die Untersuchung des Typus Aufschluß geben. Was Lohse als angebliche O. minus aus Mitteleuropa sah, waren jedenfalls extrem kleine Stücke des O. caesum Grav.)
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 3
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Abb. 31
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Abb. 32
rugatum Muls.Rey, 1880Fundmeldungen🗺Coleoweb-Kopf etwas kürzer und damit relativ breiter, Fühler mit 5 abstechend hellen Wurzelgliedern, nur außerordentlich selten mit dunkler Basis [Abb. 33]. Schläfen kürzer und in sehr flacher Kurve zur Halsabschnürung verlaufend [Abb. 34] [Abb. 35]. Stirnfurchen etwas breiter, Flügeldecken hinten meist deutlich rugos punktiert. Penis schmäler, scharfspitzig, oft vor der Spitze mit einem feinen Kiel [Abb. 36] [Abb. 37]; Spermatheka [Abb. 38]. 2,5-3,5 mm. Vom Frühjahr bis zum Herbst in Wäldern, nicht selten.
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 38
#18
italicum Bernh., 1902Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken etwa doppelt so lang wie der Halsschild und deutlich länger als zusammen breit [Abb. 39]. Fühler kurz, vorletzte Fühlerglieder quer. Rostrot, der Kopf pechbraun, Kopf und Halsschild gleichartig ziemlich kräftig und gedrängt punktiert, Flügeldecken etwas gröber, ebenfalls gedrängt punktiert. 3 mm. Im westlichsten Mitteleuropa in Kompost, ziemlich selten.
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Abb. 39
→ 19-Flügeldecken etwa eineinhalb mal so lang wie der Halsschild, kaum oder nicht länger als zusammen breit.
#19
ferrugineum Kr., 1858🗺ColeowebGrößer, 2,8-3,5 mm. Fühler auffällig robust, lang, die vorletzten Glieder nicht quer. Augen kürzer als die stark backenförmig gebildeten Schläfen. Der vordere Teil des fast immer dunklen Kopfes in größerer Ausdehnung unpunktiert und sehr glänzend. Punktur der Flügeldecken sehr grob, mit breiten, glänzenden Zwischenräumen und nur stellenweise schwach verrunzelt. Punktur des glänzenden Hinterleibs zwischen der weitmaschigen Chagrinierung gut erkennbar. Aedoeagus [Abb. 40]. In den hohen Gebirgen des mittleren und südlichen Mitteleuropa: Harz, Sudeten, Alpen, aber besonders in den östlicheren Gebieten; nicht häufig.
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Abb. 40
→ 20-Fühler schlank und gestreckt, jedoch nicht auffällig robust. Schläfen kaum backenförmig, schwach bogenförmig verrundet. Vorderteil des Kopf nur in geringer Ausdehnung unpunktiert. Kopf oft so hell oder kaum dunkler als der Halsschild gefärbt. Punktur der Flügeldecken dichter und feiner, Hinterleib durch stärkere und dichtere Chagrimerung matter.
#20
nigriceps Kiesw., 1850🗺ColeowebSchläfen deutlich länger als der von oben sichtbare Durchmesser der flachen Augen. Fühler nicht von auffallender Länge. Aedoeagus [Abb. 41]. 2-2,7 mm. Im Schwarzwald und im westlichen Teil der Alpen, subalpin, selten.
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Abb. 41
imitator Luze🗺Coleoweb-Schläfen nicht länger als der von oben sichtbare Durchmesser der größeren gewölbten Augen. Fühler sehr gestreckt, auffällig lang. 2,5-3 mm. Nur im südöstlichsten Mitteleuropa.
#21
excavatum Steph., 1834Fundmeldungen🗺ColeowebSchwarz, mit etwas rötlich durchscheinenden Seitenrändern. Taster und Beine bräunlichrot. Kopf schmal, die Schläfen so lang wie die Augen, die Fühler gestreckt, die vorletzten Glieder nicht quer. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild [Abb. 42], sehr flach, mit breit aufgebogenen Seitenrändern und mit zwei schwachen Längsrippen, von denen die innere parallel zur Naht, die äußere schräg von der Schulter zum Nahtwinkel verläuft. 3,5 mm. Überall verbreitet, im Sommer außerordentlich regelmäßig abends aus der Luft gekätschert..
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Abb. 42
-Dunkel-rostrot, glänzend; vergleiche validum, dessen Halsschildbildung Anlaß zu Zweifeln geben kann. LZ >>>5
Enthaltene Taxaallardi caesum deubeli excavatum exiguum ferrugineum funebre imitator italicum laeviusculum laticolle littorale nigriceps oxyacanthae riparium rivulare rugatum rugulipenne septentrionis strigicolle validum
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 21.09.2020 - 15:31:12
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