Flügeldecken zwischen der Naht- und Schulterrippe mit 2 Rückenrippen [Abb. 5]. Hellbraun. Habitus kurz und gedrungen, Flügeldecken eben und matt mit undeutlicher Mikroskulptur. Hinterbrust uneben aber ohne ausgesprochene Grübchen. ♂: Mittelschienen gebogen, die Innenkanten fein gezähnelt bzw. granuliert. Aedoeagus [Abb. 6]. 1,5 mm. D: An der französischen Mittelmeerküste unter Genist. Größer und gestreckter, mit stärker vorragenden Halsschildvorderecken [Abb. 7] vergleiche brunneus, der auf dem 4 freiliegenden Tergit duetliche Kiele haben kann. LZ >>>15


Hell- bis pechbraun. Der äußere Kiel der Flügeldecken dem Humeralkiel genähert. Flügeldecken glänzend mit feiner Mikroskulptur. Hinterbrust mit einem etwa hexagonalen, wenig scharf begrenzten Eindruck. ♂: Mittelschienen etwas gebogen, mit einem kleinen Zahn zwischen der Mitte und dem letzten Drittel. Aedoeagus [Abb. 8]. 2,1 mm. D: Südwesteuropäische Art: Frankreich (Korsika, Pyrenäen,Bourgogne), Spanien (Tarragona); nach Fauna Europaea auch in der Schweiz.
-Schwarz, die Seiten des Halsschilds rotbraun, die Flügeldecken pechbraun, die Fühler und Beine rostgelb. Kopf mit 2 dem Seitenrand parallel laufenden, vorn schwielig verdickten, hinten bis zum Innenrand der Augen reichenden, kielartigen Erhöhungen. Halsschild etwas breiter als die Flügeldecken, nach vorn stark verengt, mit breit abgesetzten Seiten, scharfen, spitzen Hinterecken und fein zweizähnigem Seitenrand. Die dritte Rückenrippe ist feiner als die beiden anderen und hinten verkürzt. 1,5 mm. D: Rumänien, Kroatien.
-Die Subhumeralrippe bildet am Seitenrand eine breitabgesetzte und aufgebogene Fläche, die die Epipleuren vollständig bedeckt. Flügeldecken mindestens so breit wie der Halsschild und breiter als das Abdomen. Braun mit rötlichgelben Halsschildseiten sowie gelbroten Fühlern und Beinen. Flügeldecken kurz und sehr breit. ♂: Clypeus nach vorne zugespitzt, Hinterschienen innen fein gezähnelt aber ohne größeren Zahn. Aedoeagus [Abb. 9]. 2-3 mm. D: Slowenien, Kroatien.
Flügeldecken relativ länger. Schulterrippe gerade [Abb. 12]. ♂ Kopfschild in eine kleine Spitze ausgezogen. Aedoeagus [Abb. 13]. 2 mm. D: Rheinland und südöstliches Mitteleuropa, sehr selten

-Flügeldecken kürzer, stärker quer. ♂: Kopfschild in ein Zähnchen ausgezogen. Die Spitze des Aedoeagus mehr länglich und gekrümmt. D: Eine Art (?) aus Süditalien. Anmerkung: Nach Tronquet (l.c.) vielleicht nur eine extreme Form von staphylinoides.
Scheitel mit fünf nach vorn konvergierenden Fältchen. Kopfschild des ♂ in eine deutliche Spitze ausgezogen. 2,4-2,5 mm. D: Lenkoran.
-Scheitel mit einem Fältchen in der Mitte und jederseits mit einer flachen Beule. Schulterrippe in der Mitte einwärts gebogen [Abb. 15], so daß die umgeschlagenen Teile von oben sichtbar sind. Ungeflügelt, Flügeldecken an der Naht verschmolzen. D: Kanarische Inseln: Gomera.
Scheitel mit einem Fältchen in der Mitte und jederseits mit flacher Beule. Kopfschild beim ♂ und ♀ einfach abgerundet. Der Mittelkiel des Hinterleibs auf der Mitte des vorletzten (4. freiliegenden) Tergites sanft abfallend endend. Die Mittelschienen des ♂ am Innenrand im apikalen Drittel mit einem feinen, die Hinterschienen näher der Mitte mit einem stärkeren Zähnchen [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 16]. Unsere größte Art, 2,5-2,8 mm. D: Mittleres und südliches Mitteleuropa, selten

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Scheitel mit 4 Längsfältchen und einer medianen Furche. Größer und deutlicher parallel. Fühlerendknopf dunkel. Flügeldecken gröber punktiert. ♂: Penis stark asymmetrisch [Abb. 18]. 2,2-2,5 mm. D: Mittleres und südliches Mitteleuropa, nicht häufig, eine synanthrope Art, die sich weiter auszubreiten scheint.
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-Scheitel mit 5 Fältchen, davon die äußeren unregelmäßig [Abb. 17] (die matten Strukturen sind erhaben). Kleiner und relativ schmäler, Flügeldecken etwas feiner punktiert [Abb. 19]. Auch bei dieser Art kommen Exemplare mit dunkler Fühlerkeule vor. ♂: Penis symmetrisch, einfach zugespitzt [Abb. 20] [Abb. 21]. 2-2,3 mm. D: Verbreitet und nicht selten



Oberseite glänzend. Habitus kürzer, breiter und stärker gewölbt, braun bis pechschwarz. Kopf und Halsschildmitte sehr grob punktiert und dicht gerunzelt, so daß der Kopfmittelkiel und die Rippen auf dem Halsschild zwischen der Punktur nicht oder nur schwer erkennbar sind. Flügeldecken zwischen den Rippen nicht deutlich chagriniert. Aedoeagus [Abb. 22]. 1,7-2 mm. D: Nord-, Ost- und Mitteleuropa, sehr selten.
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Größer, durchschnittlich 2,3 mm [Abb. 23]. Halsschild weniger stark quer, Flügeldecken länger. Rückwärtiger Teil der Tergite auch auf den hinteren Tergiten nur mit verwischter Mikroskulptur, glänzend, mit starken geglätteten Längsrunzeln. ♂: Penis in Ventralansicht stark asymmetrisch mit sehr deutlicher konkaver Schwingung an der rechten Seite, Winkel zwischen Schaft und Basalteil etwa 90° [Abb. 24] [Abb. 25]. B: Vorzugsweise in Kompost und faulenden Pflanzenstoffen. D: Überall nicht selten


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-Kleiner, durchschnittlich 2 mm, gedrungener [Abb. 26]. Halsschild stärker quer, Flügeldecken kürzer. Rückwärtiger Teil der Tergite namentlich auf den hinteren Tergiten vor dem Hinterrand gleichmäßig genetzt, recht matt, ohne oder nur mit angedeuteten nicht geglätteten Längsrunzeln. ♂: Penis in Ventralansicht nur schwach asymmetrisch, an der rechten Seite ohne oder nur mit kaum wahrnehmbarer konkaver Schwingung [Abb. 27], Winkel zwischen Schaft und Basalteil in Seitenansicht <90° [Abb. 28]. B: An sandigen Ufern. D: Im äußersten Nordwesten von Mitteleuropa, in den Niederlanden und in Österreich (Seebach bei Aflenz); sehr selten









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Halsschild an den Seiten ziemlich gleichmäßig gerundet, der Seitenrand mit 4 kleinen Zähnchen: Im 1. Fünftel hinter den Vorderwinkeln, im 3. Fünftel hinter der Mitte, im 4 Fünftel vor den Hinterwinkeln und kurz vor der Basis an der Ausrandung des Seitenrandes zu den Hinterecken [Abb. 35]. Flügeldecken zwischen den Rippen flach mikroskulptiert, glatt und glänzend [Abb. 36]. Stirn zwischen den Augen mit 2 länglichen, kräftig erhabenen Buckeln die durch eine tiefe V-förmige, ungekielte Furche getrennt sind. Die Kiele der Flügeldeckenscheibe, besonders der innere, am Ende dornförmig zugespitzt und den Hinterrand überragend. Dunkelbraun, Halsschildseiten rotbraun; der Körper querüber stark gewölbt [Abb. 1]. Aedoeagus [Abb. 37]. Die kleinste bei uns vorkommende Art, 1,5 mm. D: Von Schweden bis Frankreich und östlich bis Österreich und Slowakei gemeldet. Überall selten.



-Halsschildseitenrand mit einem Zähnchen im 3. Fünftel hinter der Mitte; von dort nach vorne gerade verengt, nach hinten zu den leicht gerundeten Hinterecken parallel. Stirn zwischen den Augen mit 2 länglichen, kräftig erhabenen Buckeln, die sie trennende Furche mit einem kräftigen Kiel der nach vorne bis an den Vorderrand der Stirn reicht. Gelbrot mit schwarzen Kopf, auf jeder Seite ein rot-braunes Längsband zwischen Auge und Stirnwölbung. Beine, Antennen und Mundteile ganz rotgelb. Form länglich, leicht konvex. Kopf, Halsschild und Schildchen mit sehr deutlicher Netzung, wenig glänzend. Flügeldecken und Bauch glatt und glänzend mit ein paar kleinen unscheinbaren Punkten vor allem in der Nähe der Seitenflächen der Flügeldecken. 1,5 mm. D: Aus Mazedonien beschrieben; Slowenien, Kroatien.
Dunkel braunschwarz, die Seiten des Halsschilds heller rotbraun, Fühler und Beine rotgelb. Stark gewölbt und gedrungen und mit gänzender Oberseite. Flügeldecken und Abdomen ohne deutliche Mikroskulptur, nur mit wenigen sehr feinen, kaum sichtbaren Pünktchen. Halsschildseiten nach vorne gerade, nach hinten leicht gerundet verengt; die Vorderecken stark vorragend; die Hinterecken verrundet. Die Furche zwischen den Stirnhöckern mit einem hinten erweiterten und verdickten Kiel, der nach vorne dünner wird und von 2 sehr feinen Kielchen eingefaßt ist. Aedoeagus [Abb. 38]. 1,8 mm. D: Griechenland: Thrakien, Umgebung Kavala.
-Halsschild und Flügeldecken hell rotbraun, Schildchen, Oberseite des Abdomens und Brustteile etwas dunkler; Kopf schwarz, Beine und Fühler rot, die Keule dunkel. Kopf, Halsschild und Schildchen fein mikroskulptiert, glanzend; Flügeldecken an den Seiten und Bauch sehr fein und kaum erkennbar punktiert. Furche zwischen den Stirnhöckern mit 2 feinen Kielchen die nach vorne erlöschen ohne sich zu vereinigen. Sonst dem Vorigen sehr ähnlich. Aedoeagus [Abb. 39]. 1,7 mm. D: Türkei, Bursa.