Gattung Melanobaris

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeBaridinae
Von Arved Lompe (n. E. Reitter, CURCI-Team, H. Hoffmann)Literaturverzeichnis ⇒
Bei den Verbreitungsangaben sind in Klammern die des Cooperative Catalogue of Palaearctic Coleoptera Curculionoidea, 2nd edition, 1923 angegeben, die sich zum Teil von den Angaben des Curculio Teams (l.c.) unterscheiden.
Hier nicht behandelte europäische Arten. ...99
#1
pyrenaica Hoffmann, 1933🗺ColeowebVorderer Seitenrand des Halsschilds mit feinen Zähnchen [Abb. 1]; Halsschildscheibe in der Mitte mit weitläufiger Punktur, die zu den Seitenrändern hin in Längsrunzeln übergeht. Dunkelbraun bis schwarz, Flügeldecken zum Ende allmählich heller braun [Abb. 2] [Abb. 3]. Aedoeagus [Abb. 4]. 2-2,2 mm. B: Entwicklung angeblich an ·Draba tomentosa·. D: Zentral-Pyrenäen; sehr selten. Anmerkung: Diese Zähnchen am vorderen Seitenrand des Halsschilds werden von Hoffmann (l.c.) für Baris atronitens v. mogadorica Escalera, 1914 angegeben; dieses Taxon ist in keinem Katalog verzeichnet. Hoffmann selbst erwähnt bei pyrenaica die Zähnchen nicht; auch nicht in seiner Urbeschreibung.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
→ 2-Halsschild am Rand ohne Zähnchen und die Skulptur anders.
#2
→ 3Halsschildscheibe fein und sehr weitläufig punktiert: Zwischenräume mindestens von 2- bis 4fachem Punktdurchmesser [Abb. 5].
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Abb. 5
→ 13-Halsschildscheibe gröber und deutlich dichter punktiert [Abb. 6]. Grenzfälle werden doppelt berücksichtigt.
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Abb. 6
#3
→ 4Flügeldecken gleichmäßig langoval verrundet [Abb. 7], am Ende des vorderen Drittels am breitesten, ohne Schulterbeule.
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Abb. 7
→ 8-Größte Breite der Flügeldecken unmittelbar an der Flügeldeckenbasis; Flügeldecken etwas zugespitzt verrundet [Abb. 8]; mit Schulterbeule.
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Abb. 8
#4
dalmatina H. Brisout de Barneville, 1870🗺ColeowebHalsschildseitenränder bis kurz vor dem Vorderrand parallelseitig - ohne seitliche Einschnürung vor dem Vorderrand [Abb. 9]. Habitus [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 10]. 2,5-3,5 mm. D: Südöstliches Europa bis zum Kaukasus; in Mitteleuropa im Südosten: Österreich ?, Slowakei.
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Abb. 9
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Abb. 7
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Abb. 10
→ 5-Halsschildseitenränder im vorderen Drittel sich kontinuierlich verschmälernd, mit einer seitlichen schwachen Einschnürung vor dem Vorderrand [Abb. 11].
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Abb. 11
#5
→ 6Südosteuropäische Arten.
→ 7-Südwesteuropäische Arten.
#6
Aulacobaris kaufmanni Reitter, 1897🗺ColeowebHabitus [Abb. 12]. Aedoeagus [Abb. 13]. 2,8-3,4 mm. D: Montane Gebiete der Balkanhalbinsel, Banat, Lessinische Alpen; montan bis alpin verbreitet. Hierher die seltenen schwarzen Exemplare von
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Abb. 12
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Abb. 13
sp_gr1Fundmeldungen-Halsschild gröber punktiert als bei dalmatina. Habitus [Abb. 14]. Seitenansicht [Abb. 15]. Halsschild [Abb. 16]. Aedoeagus [Abb. 17]. D: Griechenland: Oros Itis. Siehe Anmerkung LZ >>>98
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
#7
erysimi erysimi Chobaut, 1917🗺ColeowebPunktur der Halsschildscheibe gröber, enger stehend und tiefer eingestochen [Abb. 18]. Zwischenräume der Flügeldecken mit einer Reihe feiner, aber deutlicher Punke. Habitus [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. 2-2,9 mm. B: Entwicklung an ·Eysimum humile· und ·Erysimum nevadense·. D: Frankreich, Italien; südliches Vorland der Meeralpen; Spanien.
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
erysimi erysimoides Hoffmann, 1942-Punktur der Halsschildscheibe feiner, weitläufiger und flacher eingestochen [Abb. 21]. Zwischenräume der Flügeldecken sehr fein, kaum erkennbar punktiert. Habitus [Abb. 22]. Aedoeagus [Abb. 23]. 3-4 mm. B: Soll an ·Lobularia maritima· gefunden worden sein. D: Frankreich, Südrand der Meeralpen; Spanien, Sierra Nevada.
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
#8
laticollis (Marsham, 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebRüssel vom Rüsselansatz bis zur Rüsselspitze schmal, lang und parallelseitig [Abb. 24]. Halsschild schmäler als die Flügeldecken, vor der Basis am breitesten und mit gewinkelten Hinterecken; auf (x 50) nicht erkennbar chagriniertem Grund zur Mitte der Scheibe weitläufig und sehr fein punktiert [Abb. 5]. Habitus [Abb. 8]. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26]. 2,2-4 mm. B: Polyphag an den verschiedensten wildwachsenden und angebauten Brassicaceen, an denen er schädlich werden kann. D: In Europa, den höheren Norden ausgenommen, weit verbreitet: in Mitteleuropa mit nach Norden abnehmender Häufigkeit; Madeira, Levante.
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Abb. 24
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Abb. 5
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Abb. 8
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Abb. 25
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Abb. 26
→ 9-Rüssel breiter, kürzer, mit einer Einschnürung direkt am Rüsselansatz (Oberkante der Fühlerfurche hier aus der Rüsselflanke hervortretend) [Abb. 27].
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Abb. 27
#9
→ 10Flügeldecken und Halsschild durch kräftige Mikroskulptur matt.
→ 11-Flügeldecken und Halsschild hochglänzend; die nachfolgenden Arten sind nur nach dem Aedoeagus zu unterscheiden.
#10
atramentaria (Boheman, 1836)🗺ColeowebFlügeldeckenintervalle schmaler und auf der Scheibe mit überwiegend 1- bis 2-reihiger Punktur [Abb. 28]. Halsschild wie bei carbonaria etwa in der Mitte am breitesten und mit kurz verrundeten Hinterecken; so breit oder etwas breiter als die Flügeldecken; Halsschildscheibe mit fast gleichmäßig dichter, und nach innen nicht feinerer Punktur, der Untergrund (x 50) deutlich genetzt, daher der Glanz der Oberseite etwas gedämpft. Kann in Ausnahmefällen dem laticollis sehr ähnlich werden, und ist dann nur durch Genitaluntersuchung zu erkennen; Habitus [Abb. 29]. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]. 3-4 mm. B: An Brassicaceen (·Erysimum·). D: Von Anatolien und Südrußland über Südosteuropa bis ins südöstliche Mitteleuropa verbreitet: Slowakei, Mähren, Burgenland, Niederösterreich. Für die Angabe ,,Deutschland" bei Reitter fand ich keine Bestätigung.
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
atronitens (Chevrolat, 1861)🗺Coleoweb atronitens gallica Desbrochers, 1892🗺Coleoweb-Flügeldeckenintervalle breiter und auf der Scheibe mit überwiegend 2- bis 3-reihiger Punktur [Abb. 32]. Habitus [Abb. 33]. 3,3-6 mm. B: Soll sich nach Hoffmann (Faune de France) in ·Centaurea paniculata· entwickeln; nach Alonso-Zarazaga würde sie damit in die Gattung Baris gehören. D: Frankreich (Westalpen), Spanien, Nordafrika. a) D: Frankreich.
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Abb. 32
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Abb. 33
#11
sinapis galliae Tempère, 1975🗺ColeowebAedoeagus: lateral mit einfach gekrümmter Spitze [Abb. 34]. Habitus [Abb. 35]. 2,2-3,5 mm. D: Südfrankreich.
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Abb. 34
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Abb. 35
→ 12-Aedoeagus: lateral mit einer hakenförmigen Spitze [Abb. 36].
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Abb. 36
#12
Aedoeagus: Penis zur Spitze hin spitz zulaufend [Abb. 26]. Habitus [Abb. 8]. Siehe laticollis LZ >>>8
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Abb. 26
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Abb. 8
quadraticollis (Boheman, 1836)🗺Coleoweb-Aedoeagus: Penis bei ventraler Betrachtung zur Spitze hin stumpf verrundet [Abb. 36]. Habitus [Abb. 37]. 3-5 mm. D: Bulgarien, Frankreich, Italien, Spanien, Nordafrika, Kanarische Inseln.
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Abb. 36
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Abb. 37
#13
morio (Boheman, 1844)🗺ColeowebPunktur des Halsschilds grob, Zwischenräume auf sehr schmale Grate reduziert [Abb. 38], teils längsrunzelig verflossen; Flügeldeckenbasis auf dem 2. und 6. Zwischenraum mit hellen, schmalen Schuppen. Habitus [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40]. 2,2-4 mm. B: Käfer von IV-IX an ·Reseda luteola·. D: Süd- und Westeuropa sowie diskontinuierlich in Mitteleuropa: Slowakei, Mähren, Thüringen, Harz, Mittelelbe, Südniedersachsen und im Einzugsgebiet des Rheines von Baden bis zu den Niederlanden; Nordafrika.
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
→ 14-Halsschild mit weitläufig platzierten, isolierten Punkten [Abb. 18]; ohne solche Flügeldeckenschuppen.
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Abb. 18
#14
→ 15Flügeldecken ohne Schulterbeule; Halsschildbasis beschreibt einen gleichmäßigen Bogen [Abb. 41].
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Abb. 41
→ 16-Flügeldecken mit Schulterbeule; Halsschildbasis beschreibt keinen gleichmäßigen Bogen (entweder zum Scutellum vorgezogen [Abb. 42] oder „dreilappig"). Rüssel breiter, kürzer, mit einer Einschnürung direkt am Rüsselansatz [Abb. 42] (Oberkante der Fühlerfurche hier aus der Rüsselflanke hervortretend).
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Abb. 42
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Abb. 42
#15
steppensis Roubal, 1935Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild annähernd „quadratisch"; Halsschildpunktur dichter [Abb. 41], Zwischenräume kleiner. Habitus [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44]. 3,1-3,7 mm. D: Südöstliches Mitteleuropa: Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn. Siehe Anmerkung LZ >>>98
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Abb. 41
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Abb. 43
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Abb. 44
-Halsschild länglicher; Seitenränder im vorderen Drittel sich kontinuierlich verschmälernd, „abgerundet trapezförmig"; Halsschildpunktur weniger dicht [Abb. 18]. Habitus [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. 2-2,5 mm. Siehe erysimi LZ >>>7
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
#16
carbonaria (Boheman, 1836)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildpunktur etwas größer und dichter, die Punkte etwas in die Länge gezogen [Abb. 42]. Halsschild etwa in der Mitte am breitesten, vorn nicht abgeschnürt, die Hinterecken kurz verrundet. Körper kurzoval und breit [Abb. 45], nur matt glänzend, seine Oberseite etwas abgeflacht. Aedoeagus [Abb. 46]. 4,8-6 mm. B: An ·Rapistrum perenne· und ·Crambe tataria·. D: Von Afghanistan über Südrußland bis ins südöstliche Mitteleuropa vorkommend und aus Mähren, dem Burgenland und Niederösterreich gemeldet.
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Abb. 42
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Abb. 45
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Abb. 46
-Halsschildpunktur ein wenig feiner und weniger dicht [Abb. 47]. Habitus [Abb. 33]. 3,3-6 mm. Siehe atronitens LZ >>>10
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Abb. 47
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Abb. 33
#98
sp_gr1FundmeldungenHierher noch 2 Tiere aus dem dalmatina/steppensis/erysimi-Komplex, die sich bislang nicht bestimmen lassen. Jens Prena (i.l.): Das ist alles etwas wurstelig in dieser Gruppe. Es handelt sich hier um eine von drei Arten, die in der Typenserie von Baris dalmatina stecken. Ohne LT hat die Art keinen stabilen Namen. Halsschildform [Abb. 16] und Habitus [Abb. 14] ähnlich erysimoides [Abb. 22] aus Südwesteuropa, aber die Punktur des Halsschilds dichter. Aedoeagus [Abb. 17]. D: Griechenland: Oros Iti.
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Abb. 16
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Abb. 14
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Abb. 22
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Abb. 17
sp_gr2Fundmeldungen-Halsschildform [Abb. 48] und Habitus [Abb. 49] ähnlich dalmatina [Abb. 7], aber der Halsschild im vorderen Bereich schmäler. D. Griechenland, Umgebung Kaloskopi.
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 7
#99
elevata Reitter, 1899🗺ColeowebArten aus dem Westlichen Mediterraneum D: Spanien.
→ 100-Arten aus dem östlichen Mediterraneum.
#100
gulnarae Korotyaev & lsmailova, 2011Habitus [Abb. 50]. Aedoeagus [Abb. 51]. D: Südrußland: Dagestan (Nord-Ost-Kaukasus).
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Abb. 50
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Abb. 51
hochhuthi Faust, 1882🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 52]. D: Ukraine, Südrußland, Kaukasus, Iran.
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Abb. 52
nigritarsis Boheman, 1844-D: E: Rußland, Ukraine, Kaukasusgebiet.
semistriata Boheman, 1836-Flügeldecken vorn mit tief eingerissenen, in der Mitte mit allmählich sehr fein werdenden Streifen; Halsschild quadratisch, die Seiten parallel, die Basis im weiteren Umfange fein gelb, spärlich behaart; Hinterbrust mit außerordentlich grober, grübchenförmiger Punktur. Schwarz, lackglänzend. D: Bulgarien, Moldavien, Ukraine, Südrußland, Zypern Türkei, Westasien. (=gimmerthali Hochh.)
serbica Schultze, 1897-D: Ehemaliges Jugoslawien.
volgensis Zaslavskij, 1956-D: Südrußland.
amanicola Pic, 1905-3-3,5 mm D: West-Türkei.
margaritae Korotyaev & Friedman, 2011-Rüssel in Seitenansicht an der Basis gleichmäßig gerundet [Abb. 53]. Halsschild hinter dem Vorderrand schwach eingeschnürt, zur Basis gerundet verengt. Punkte der Halsschildseiten separiert, nicht verflossen. Aedoeagus [Abb. 54]. Spermatheka [Abb. 55]. 2,9-3,5 mm. Habitus [Abb. 56] und Seitenansicht [Abb. 57]. D: Israel: Mt. Hermon.
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
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Abb. 57
troodi Stüben, 2024-Rüssel in Seitenansicht an der Basis gebuckelt [Abb. 58]. Halsschild hinter dem Vorderrand stark eingeschnürt, von dort zur Basis +/- gerade verengt. Punkte der Halsschildseiten längsrunzelig verflossen. Im Vergleich zu margaritae: Halsschild oberseits dichter punktiert. Aedoeagus [Abb. 59]. Spermatheka [Abb. 60]. 3,5-4mm. Habitus [Abb. 61] und Seitenansicht [Abb. 62]. B: An ·Odontarrhena troodi· und ·Odontarrhena cyprica· gefunden D: Endemisch auf Zypern.
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 62
Enthaltene Taxaamanicola atramentaria atronitens Aulacobariscarbonaria dalmatina elevata erysimi gulnarae hochhuthi laticollis margaritae morio nigritarsis pyrenaica quadraticollis semistriata serbica sinapis sp_gr1 sp_gr2 steppensis troodi volgensis
Literaturverzeichnis
Hoffmann, A. (1954): Coléoptères Curculionides (Deuxième Partie) - Faune de France 59:1053 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Faune de France Curculionidae2.pdf"
Alonso-Zarazaga, M. A. (2005): Diagnosis preliminares de nuevos táxones de Curculionidae (Coleoptera) - Boletín Sociedad Entomológica Aragonesa, 37:89-93 >>>http://sea-entomologia.org/Publicaciones/PDF/BOLN_37/089_093BolnSEA37diagnosis_curculionoidea.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Alonso-Zarazaga2005 Baridinae.pdf"
Curculio Team (2007): Digital-Weevil-Determination der westpaläarktischen Curculionoidea. Transalpina: Baris / Limnobaris (Baridinae: Baridini) - Snudebiller 8(No. 98):19-25. (Internet-Zugang nur für registrierte Mitglieder) >>>"H:\CD\Snudebiller\data\sn8\btr_98\8b_text98.html"
Korotyaev, B.A. & Friedmann, A.L.L. (2011): A new species of the weevil genus Melanobaris Alonso-Zarazaga et Lyal, 1999 (Coleoptera: Curculionidae: Baridinae) from Mt. Hermon in Israel and commentaries on the composition of the genera Melanobaris and Aulacobaris Desbrochers, 1892 - Caucasian Entomological Bull.7(2):169-172 >>>https://www.ssc-ras.ru/ckfinder/userfiles/files/12_BA%20Korotyaev%20ALL%20Friedman.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Korotyaev&Friedmann2011 Melanobaris margaritae.pdf"
Stüben, P.E., Friedman, A.L.L. & Braun, Ch. (2024): A new endemic species of Baridinae (Coleoptera: Curculionidae) from the Mount Olympus on Cyprus - Israel Journal of Entomology, Vol. 53, pp. 131-152 >>>https://zenodo.org/records/14552434 oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Stueben_et_al2024 Melanobaris troodi.pdf"
Erstellt am: 05.06.2013 · Letzte Aktualisierung: 19.04.2026 - 16:07:45
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