

Augen klein, Schläfen mindestens 1,5 mal so lang. Pechbraun bis rotbraun, ziemlich einfarbig, Fühler und Beine heller rötlichgelb. Oberseite rauh chagriniert, matt. Halsschild dicht, aber undeutlich, Flügeldecken sehr dicht und sehr kräftig punktiert. Hinterleib besonders dicht und kräftig punktiert. Halsschild breiter als der große Kopf, vor der Mitte am breitesten, kräftig gewölbt, etwa 1,25 x breiter als lang und fast breiter als die Flügeldecken am Hinterrand. Flügeldecken erheblich kürzer als der Halsschild, ihre Seitenlänge entspricht knapp der Halsschildmittellänge, die Seiten nach hinten leicht erweitert. 2,8-3,2 mm. (Untergattung Leptusa s.str.) D: Montan bis alpin im gesamten Karpatengebiet; in der Slovakei gebietsweise nicht selten.
Art von 1,5-2,2 mm. Flügeldecken gekörnt punktiert. Schwarzbraun, ziemlich einfarbig, Flügeldecken braun. Hinterleibspitze und Fühlerbasis aufgehellt, Beine rötlichgelb. Kopf und Halsschild sehr fein punktiert, matt. Einer kleinen pulchella ähnlich, jedoch der Halsschild merklich schmäler, vorletzte Fühlerglieder quer, 2-2,5 x so breit wie lang. ♂: 6. Tergit mit einem Kielchen in der Mittellinie (oder ungekielt: =vavrai Roubal); Aedoeagus [Abb. 3]. Durchschnittlich größer und kräftiger. 1,8-2,1 mm. D: In montanen und subalpinen Lagen des östlichen Österreich sehr selten; da die Art aus dem Kaukasus beschrieben ist, dürfte sie im südöstlichen Europa weiter verbreitet sein. (Untergattung Dysleptusa). (=fuliginosa Aubé) (=vavrai Roubal)
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Oberseite matt, Halsschild ziemlich umfangreich, so breit wie die Flügeldecken an den Schultern [Abb. 4]. Kopf mit kaum erkennbarer Punktur. Augen von oben gesehen nicht länger als die Schläfen. Fühler kräftig, fast einfarbig hell, Glied 5 etwas breiter als lang, vorletzte Glieder quer. Braun, Kopf und Hinterleib dunkler, höchstens der Hinterrand des 5. vollständigen Tergits und des 6. schmal aufgehellt. Beine rotgelb. Oberseite dicht anliegend behaart. Hinterleib dicht punktiert. ♂: Flügeldecken neben der Naht oft mit kräftiger Längserhebung; Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 5] [Abb. 6]. 2,7-3,2 mm. (Untergattung Leptusa s.str.) D: Wohl überall nicht selten. . (=augusta Aubé)


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Kopf und Hinterleib pechschwarz [Abb. 2], die vorderen Tergite manchmal heller, Halsschild und Flügeldecken rotbraun, Hinterhälfte des 5. vollständigen und 6. Tergits klar gelbrot. Fühlerbasis und Beine rotgelb. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. 2,4-3 mm. (Untergattung Dendroleptusa). D: Überall häufig. . (=haemorrhoidalis Ganglb.)


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-Mit fumida fast übereinstimmend, aber etwas glänzender, stärker rötlich gefärbt. Kopf etwas stärker punktiert, Fühler zur Spitze etwas mehr verdickt. Halsschild zur Basis schwach gerundet, nicht wie bei fumida ± geradlinig verengt. Flügeldecken etwas länger. Mit Sicherheit wohl nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Aedoeagus [Abb. 9]. 2,4-3 mm. D: Aus Skandinavien beschrieben, bisher in Mitteleuropa nur wenige verstreute Einzelfunde, aber wohl weiter verbreitet. (Untergattung Boreoleptusa)

-Körper schwarz, glänzend. Fühler schlank, Beine auffallend lang und dünn. (In den Hochlagen der Ostalpen). Untergattung (=Scelopisalia Scheerp.)
Halsschild umfangreich, stark gewölbt, breiter als die Flügeldecken. Rötlichgelbe Arten von 2,5-3,2 mm. ♂: 5. vollständiges Tergit in der Mitte mit deutlichem Längskörnchen, 6. Tergit am Hinterrand mit langen Zähnchen. Untergattung (=Pisalia Muls. Rey)
Kopf, Halsschild und Flügeldecken auf chagriniertem Grund sehr deutlich eingestochen, gleichartig, dicht und kräftig punktiert. Untergattung (=Stictopisalia Scheerp.)
Oberseite glänzend. Kopf und Halsschild entweder überhaupt nicht mikroskulptiert, oder die Mikroskulptur äusserst fein, so daß der Vorderkörper glatt erscheint. HIb. zur Spitze glatt und glänzend, 5. vollständiges Tergit fast spiegelblank, eine äußerst feine Chagrinierung (× 100) höchstens stellenweise erkennbar. Arten unter 2,1 mm. ♂: 5. vollständiges Tergit ohne Auszeichnung. Untergattung (=Oligopisalia Scheerp.)
-5. vollständiges Tergit des ♂ vor der Mitte des Hinterrands mit einem winzigen Körnchen, das mitunter von einigen winzigen Längskielchen umgeben ist. Hierher eine kleine Zahl bekannter, doch einschließlich des Typus subgeneris noch nicht beschriebener Arten. Untergattung (=Chondridiopisalia Scheerp.)
Arten von 2-3 mm. Bei den Arten unter 2,4 mm sind Fühler und Beine relativ schlank, 4. Fühlerglied nicht quer und (oder) vorletzte Fühlergliedes nur um etwa die Hälfte breiter als lang. Untergattung (=Parapisalia Scheerp.)
-Körper flacher, in der Mitte etwas tailliert, Flügeldecken sehr kurz. Augen weniger klein, Schläfen etwa 3 mal so lang. 3. Fühlerglied kurz, zur Spitze stark verbreitert, wenig länger als dort breit. 4. Fühlerglied stets deutlich quer. Untergattung (=Micropisalia Scheerp.)