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Fühler und Rüssel auffallend dünn, lang und gerade. 1. und 2. Glied der Fühlergeißel zusammen länger als die übrige Fühlergeißel. Rüssel fast gerade [Abb. 7], doppelt so lang wie der Halsschild, in der Mitte nicht oder wenig breiter als die Schienen. Rötlich oder gelblich braun [Abb. 8], Unterseite dunkler. Fühler und Beine hell rotbraun. Oberseite ziemlich einförmig und mäßig dicht mit gelblichen Schuppenhaaren besetzt. Halsschildseiten in der Hinterhälfte parallel, weit vor der Mitte nach vorn deutlich verengt. Fühler beim ♂ fast an der Spitze des deutlich fein gekielten Rüssels eingelenkt, beim ♀ nahe der Mitte des fast glatten Rüssels. Penis an der Spitze abgerundet. 4-5,5 mm. B: An verschiedenen Pappelarten. D: Mittel- und Südeuropa; bei uns verbreitet und nicht häufig, gebietsweise selten.

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Stirn und Rüsselbasis bilden zueinander einen schwachen stumpfen Winkel [Abb. 10]. Vorderschenkel deutlich (♀ [Abb. 11]) oder viel länger als die Mittel- und Hinterschenkel (♂ [Abb. 12]). Rüssel lang, kahl, gekielt. Dunkelbraun oder rotbraun, Bauch, Beine oder nur die Schienen und Tarsen sowie die Fühler ohne die dunklere Keule rötlich aufgehellt. Oberseite scheckig grau behaart. ♂: Vorderbeine extrem verlängert. Aedoeagus [Abb. 13], Spermatheka [Abb. 14]. 4,5-7,5 mm. B: An verschiedenen Pappelarten, in deren Kätzchen sich die Larve entwickelt. Neue Generation ab V. Siehe auch Sprick & Gosik (2025) >>>https://curci.de/data/weevilnews/weevilnews_124.pdf D: Von Sibirien über fast ganz Europa bis Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa überall nicht selten. Bei dieser Art kommen auch 'Zwergmännchen' vor, die in Körperform und Beinlänge exakt wie ♀ aussehen [Abb. 15]; sie sind an den weiter vorne zur Spitze des Rüssels eingelenkten Fühlern zu erkennen. Das Genital ist etwas kleiner aber sonst fast identisch mit dem der Normalform [Abb. 16].






-Stirn und Rüsselbasis (in Seitenansicht) in gleichmäßig gerundeter Kurve verlaufend (wie [Abb. 17]). Rüssel mäßig lang, gekielt. Vorderschenkel kaum länger als die Mittel- oder Hinterschenkel. Im Aussehen dem dejeani außerordentlich ähnlich, von dieser Art außer in den in der Tabelle angeführten Merkmalen auch durch schlankere Beine und längeren Rüssel verschieden. Penis [Abb. 18]. 3,5-5,5 mm. B: An ·Populus nigra· und ·Populus pyramidalis·. D: In Süd- und Südosteuropa weit verbreitet, in Mitteleuropa wohl nur im Süden und Südosten; Angaben aus der Ebene zweifelhaft.

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Körper einfarbig rötlichbraun, ziemlich glänzend, die äußerst feine Behaarung verdeckt nicht den Untergrund und bildet keine Flecken [Abb. 20]. Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, quer, nach hinten schwächer als nach vorn gerundet verengt. Rüssel des ♂ gerinnt, des ♀ glatt und glänzend. Aedoeagus [Abb. 21]. 4-5,5 mm. B: An Pappeln, besonders P. tremula. D: In Europa weit verbreitet; in Mitteleuropa nicht selten.

-Flügeldecken fleckig behaart, dunkelbraun, Rüssel schwarz. Halsschild quer, wenig schmäler als die Flügeldecken, auch nach hinten kräftig verengt. Rüssel beim ♂ fein längsgekielt mit kräftigen Punktreihen, beim ♀ nur mit feineren Punktreihen. ♂: Vorderschienen innen stumpfzähnig erweitert. 4,4-5,5 mm. B: An Pappeln (P. tremula, alba). D: Sibirien, Europa; in Mitteleuropa verbreitet, aber nicht häufig.
-Größer: 4,2-6 mm. Oberseite anliegend dünn behaart, die Behaarung deckt den glänzenden Untergrund nur unvollkommen. Halsschild tief und grob, am Vorderrand jedoch nur halb so stark wie auf der Scheibe punktiert. Schwarzbraun, Flügeldecken mit etwas helleren Flecken marmoriert. Halsschildvorderrand aufgehellt, ebenso die Fühler und zum Teil die Schienen und Schenkel rötlich. Rüssel schwach behaart, ± glänzend, vollständig gekielt, beim ♂ wenig länger als Kopf und Halsschild zusammen, beim ♀ von fast halber Körperlänge. Dunklen Stücken des schoenherri und defeani zum Verwechseln ähnlich; von schoenherri durch die Lage der Vorderhüften und den am Ende abgerundeten Penis, von dejeani durch robustere Gestalt, dunklere Färbung und weniger bunte Behaarung sowie durch die abstehende Behaarung an den Seiten des Halsschildsvorderrand zu trennen. Ein wesentlicher Genitalunterschied zu dejeani besteht nicht. Beim Vorliegen beider Geschlechter ist die Art auch durch den viel längeren Rüssel des ♀ von dejeani zu unterscheiden. B: An Populus tremula. D: Von Ostasien über Sibirien bis nach Europa einstrahlend; in Mitteleuropa sporadisch und sehr selten, jedoch wohl auch nicht erkannt, da man sie nach Reitter als schoenherri bestimmen würde. Sichere Meldungen liegen vor aus der Steiermark (Wechselgebirge), Nord-Mähren, Thüringen, Sachsen, Mark Brandenburg. (=nordenskjoeldi auct.)
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Rüssel dick, ziemlich dicht behaart, kürzer als Kopf und Halsschild zusammen. Oberseite dichter, wenig bunt, ± einfarbig grauscheckig behaart [Abb. 22]. Halsschildseiten schwächer gerundet, die Halsschildhinterwinkel ausgeprägter. Schwarz oder dunkelbraun, Flügeldecken schwach ausgeprägt heller marmoriert, Fühler und Beine bräunlich, Fühlerkeule, Endhälfte der Schenkel und Schienenbasis oft angedunkelt. 3,7-4,4 mm. B: An Pappeln, besonders Espe (P. tremula). D: Von Sibirien nach Westen über fast ganz Europa verbreitet; in Mitteleuropa überall, aber nicht häufig. (=edoughensis Desbrochers, 1875) (=affinis (Payk.))
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Kleiner: 3-4,5 mm [Abb. 23]. Rüssel im Basalteil fast gerade, von der Fühlereinlenkung zur Spitze schwach gebogen [Abb. 24]. Fühler kürzer, das 2. Geißelglied kaum 1,5 x so lang wie breit, kürzer als die beiden folgenden Glieder zusammen, Glied 3 wenig länger als 4. Dunkler oder heller braun, Halsschildvorderrand und Flügeldeckenmarmorierung heller oder dunkler gelbbraun oder rotbraun, Fühler ohne die Keule und Beine bräunlichgelb, die Beine oft umfangreich angedunkelt. Aedoeagus an der Spitze nicht breiter als an der Basis, flacher zugerundet [Abb. 25]. B: An verschiedenen Salix-Arten, aber auch an Populus tremula. D: Von Sibirien westlich über fast ganz Europa verbreitet; im Gebirge bis zu 2000 m Höhe anzutreffen; in Mitteleuropa überall häufig.


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-4,5-5 mm [Abb. 26]. Rüssel etwas länger und in ganzer Länge gebogen [Abb. 27]. 2. Geißelglied deutlich mindestens 2 x so lang wie breit, Glied 3 deutlich länger als 4. Wie taeniatus gefärbt, und wie dieser außerordentlich variabel. Aedoeagus vorne breiter als an der Basis, gleichmäßiger gerundet [Abb. 28]. B: An Pappeln (besonders ·Popula tremula·) D: Von Mittelasien über fast ganz Europa verbreitet; bei uns die weitaus häufigste Art. Lohse: "Die häufige Verwechslung mit taeniatus sollte nach den hier gegebenen Merkmalen vermeidbar sein, um so mehr, wenn man berücksichtigt, daß sich die Arten normalerweise größenmäßig nicht überschneiden." - Das Problem ist durch das Wörtchen 'normalerweise' beschrieben.

