Untergattung Compsolixus Reitter, 1916

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeCleoninaeLixus
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Gestreckt, schwarz, fein grau behaart, oft braun bestäubt, Hsch. wenig schmäler als die Fld., letztere lang, schmal u. wie der Hsch. an den S. mit scharf abgesetzter weisser Haartomentlängsbinde, Spitze nur kurz zugespitzt. Unsere Arten entwickeln sich an Brassicaceen.
Weitere Arten in Europa: >>>99
#1
juncii Boheman, 1835Stirngrübchen zwischen den Augen groß, grübchenförmig [Abb. 1], Halsschild sehr dicht punktiert, die 2 inneren und äußeren Streifen der Flügeldecken an der Spitze furchenartig vertieft [Abb. 2]. 9-15 mm. Südeuropa; alte Meldungen aus Mitteleuropa bedürfen der Bestätigung. Auf Beta, Spinacia oleracea und Atriplex patulum; tritt in Ägypten als Schädling an Zuckerrüben auf. (conicollis Bohem.).
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Stirngrübchen klein, punktförmig [Abb. 3], Halsschild auf fein punktuliertem Grunde wenig dicht punktiert, die Streifen der Flügeldecken an der Spitze nicht stärker vertieft.
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Abb. 3
#2
albomarginatus Boh., 1843Schwarz, Oberseite dünn, grau, etwas fleckig behaart. Innen- und Außenrand der Halsschildseitenbinde zueinander parallel [Abb. 4], ohne glänzende Kahlpunkte. Flügeldecken etwas gestreckter, hinten länger zugespitzt [Abb. 5]. Unterseite dicht hell behaart mit deutlichen Kahlpunkten [Abb. 6]. Penis mit parallelen Seiten [Abb. 7]. 6-13 mm. An Reseda und verschiedenen Cruciferen (Brassicaceen) Von Mittel- und Vorderasien über Europa (ohne Skandinavien und Großbritannien) weit verbreitet; in Mitteleuropa verbreitet, neuerdings auch in der Tiefebene (Mittelelbe). Diese Art wird in der älteren Literatur nicht von dem sehr ähnlichen ascanii Boh. unterschieden, der in Italien, nicht aber in Mitteleuropa vorkommt.
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
ochraceus Boh., 1843-Dem albomarginatus äußerst ähnlich, jedoch die Halsschildseitenbinde in der Mitte gerundet erweitert [Abb. 8] und mit kleinen, glänzenden, schwielig erhabenen Kahlpunkten durchsetzt. Körper etwas gedrungener, nach hinten weniger spitz zulaufend [Abb. 9]. Unterseite etwas weniger dicht behaart und mit zahlreicheren Kahlpunkten. Penis in der Mitte etwas gerundet erweitert. 6-13 mm. Verbreitung und Lebensweise wie bei der vorhergehenden Art, von der sie bisher nicht getrennt wurde.
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Abb. 8
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Abb. 9
#99
anguinus (Linnaeus 1767)Weitere Arten in Europa: Westl. Mittelmeergebiet, Ungarn, Kroatien
apfelbecki Petri, 1904-Ungarn, Bulgarien, Südrußland
ascanii (Linnaeus, 1767)-Schweden, Italien, Kroatien
brevipennis Ruter, 1939-Italien, Frankreich
castellanus Chevrolat, 1865-Spanien
cheiranthi Wollaston, 1854-Madeira
cruciferae Hoffmann, 1956-Spanien
laufferi Petri, 1905-Ungarn, Spanien
linnei Faust, 1888-Südrußland
nubianus Capiomont, 1874-Griechenland
pinkeri Voss, 1965-Kanarische Inseln
vectiformis Wollaston, 1854-Madeira
vittiger Guérin-Méneville, 1833-Ukraine
Enthaltene Taxaalbomarginatus anguinus apfelbecki ascanii brevipennis castellanus cheiranthi cruciferae juncii laufferi linnei nubianus ochraceus pinkeri vectiformis vittiger
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