Unterfamilie: Cerambycinae

ColeopteraPhytophagaCerambycidae
Von Gerhard Brunne und Arved Lompe (n. K.W. Harde, E. Reitter, U. Bense)
#1
→ 2Flügeldecken stark verkürzt, wenigstens das letzte Drittel des Hinterleibs freilassend.
→ 3-Flügeldecken den Hinterleib bedeckend; höchstens die beiden letzten Hinterleibssegmente unbedeckt.
#2
→ 2aFlügeldecken die Mitte des Hinterleibes nicht erreichend, meist viel kürzer. Augen ausgerandet [Abb. 1].
brachypteroma_ottomanum_hab.jpg
Abb. 1
Nathrius Brèthes, 1916-Flügeldecken die Mitte des Hinterleibes erreichend oder überragend [Abb. 2]. Augen nicht ausgerandet.
nathrius_brevipennis_hab.jpg
Abb. 2
#2a
→ 2bAugen sehr tief ausgerandet. Fühler gegen die Spitze nicht verdickt. Halsschild zumindest teilweise weitläufig punktiert und glänzend.
Brachypteroma Heyden, 1863-Augen weniger tief ausgerandet. Fühler gegen die Spitze verdickt. Halsschild dicht punktiert und matt. Habitus [Abb. 3].
brachypteroma_ottomanum_ste.jpg
Abb. 3
#2a
Glaphyra Newman, 18403. Fühlerglied höchstens so lang oder kürzer als das 1.; Fühler beim ♂ und ♀ 11-gliedrig. Wangen sehr kurz, dadurch liegen die Augen nahe der Mandibelbasis, nur durch einen schmalen Chitinsteg getrennt [Abb. 4]. Flügeldecken ohne weiße Schräglinie [Abb. 5].
glaphyra_umbellatarum_k.gif
Abb. 4
glaphyra_umbellatarum_hab.jpg
Abb. 5
Molorchus F., 1792-3. Fühlerglied viel länger als das 1.; Fühler beim ♂ 12-gliedrig, beim ♀ 11-gliedrig. Wangen vor den Augen gut entwickelt, Augen daher von der Mandibelbasis entfernt [Abb. 6]. (=Caenoptera Thoms.)
molorchus_minor_k.gif
Abb. 6
#3
→ 4Flügeldecken nach hinten einzeln meist stark verschmälert; an der Naht meist deutlich klaffend.
→ 6-Flügeldecken nach hinten einzeln nicht stark verschmälert und nicht klaffend.
#4
CallimoxysDie Schienen der Hinterbeine außen mit feinen Zähnchen besetzt. Habitus [Abb. 7].
callimoxys_gracilis_hab.jpg
Abb. 7
→ 5-Die Schienen der Hinterbeine ohne feine Zähnchen.
#5
StenopterusFlügeldecken hinten auf der Oberseite mit ± deutlichem Kiel; Flügeldecken nach hinten stark verschmälert [Abb. 8].
stenopterus_rufus_hab.jpg
Abb. 8
#6
RosaliaDer ganze Käfer samtschwarz und blau gezeichnet [Abb. 9]. Halsschild oben seitlich mit je einem kleinen spitzen Dörnchen.
rosalia_alpina_hab.jpg
Abb. 9
→ 7-Anders gefärbt. Halsschildoberseite ohne Dörnchen.
#7
→ 8Halsschildoberseite stark skulptiert, mittelgroße bis sehr große Arten, stets über 20 mm.
→ 9-Halsschildoberseite nicht stark skulptiert, höchstens mit flachen Schwielen oder Unebenheiten.
#8
PhoracanthaDrittes bis siebtes Fühlerglied am Ende in einen spitzen Dorn ausgezogen [Abb. 10]; Flügeldeckenende mit kräftigem Außen- und Innendorn [Abb. 11]; Flügeldecken in der vorderen Hälfte stark und tief punktiert, in der hinteren Hälfte nur schwach und zerstreut punktiert; Habitus [Abb. 12]. Aus der Australischen Region mit Eucalyptus weltweit verschleppte Arten.
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
→ 8a-Fühlerglieder am Ende nicht in einen spitzen Dorn ausgezogen; Flügeldeckenende höchstens mit einem Innendorn; Flügeldecken gleichmäßig punktiert.
#8a
CerambyxLederbraune bis schwarze Arten. Halsschild besonders stark, oft querfaltig gerunzelt [Abb. 13].
cerambyx_scopolii_hab.jpg
Abb. 13
Aromia-Metallisch glänzend, grün bis blau [Abb. 14]; bei schwarzen Flügeldecken wenigstens mit leichtem Metallschimmer und rotem Halsschild.
aromia_moschata_hab.jpg
Abb. 14
#9
PurpuricenusOberseite teils blut- bis zinnoberrot, sonst schwarz [Abb. 15]. 9-20 mm.
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Abb. 15
→ 10-Oberseite nicht zweifarbig rot und schwarz gefärbt.
#10
→ 11Halsschild an der Seiten mit spitzem Dorn oder stumpfem Höcker.
→ 19-Halsschild an der Seiten ohne Dorn oder Höcker.
#11
→ 11aFlügeldecken zweifarbig rot oder rotgelb und schwarz gefärbt.
→ 11b-Flügeldecken nicht zweifarbig rot oder rotgelb und schwarzgefärbt.
#11a
CalchaenesthesFlügeldecken typischerweise mit 4 oder 6 großen, schwarzen Flecken [Abb. 16], Oberseite mit abstehenden, schwarzen Haaren besetzt. Halsschild mit stumpfen Seitenhöckern.
calchaenesthes_sexmaculata_hab.jpg
Abb. 16
Purpuricenus-Flügeldeckenzeichnung anders [Abb. 15] oder die Oberseite der Flügeldecken nicht mit abstehenden, schwarzen Haaren besetzt. Halsschild mit spitzen Seitenhöckern.
purpuricenus_kaehleri_hab.jpg
Abb. 15
#11b
→ 11cOberseite einheitlich leuchtend rot gefärbt.
→ 12-Oberseite anders gefärbt.
#11c
Pyrrhidium Fairmaire, 1864Halsschild und Flügeldecken mit auffälliger, roter Behaarung; älteres Material gelb- bis rotbraun gefärbt, matt [Abb. 17]. 8-12 mm.
pyrrhidium_sanguineum_hab.jpg
Abb. 17
Purpuricenus-Halsschild und Flügeldecken ohne rote Behaarung. Habitus [Abb. 15].
purpuricenus_kaehleri_hab.jpg
Abb. 15
#12
→ 13Flügeldecken metallisch, blau oder blaugrün gefärbt.
→ 15-Flügeldecken hell- oder dunkelbraun oder schwarz gefärbt.
#13
Ropalopus Mulsant, 1839Flügeldecken vorn blau bis blaugrün, nach hinten in dunkles Bronze übergehend; Körper über 15 mm groß [Abb. 18].
ropalopus_ungaricus_hab.jpg
Abb. 18
→ 14-Flügeldecken einfarbig blau, blaugrün oder dunkelmetallisch; Körper unter 15 mm.
#14
Certallum Dejean, 1821Flügeldecken über den Hinterleib gerundet; 1. Fühlerglied auffallend groß und schwarz, die folgenden Glied rotbraun [Abb. 19]. (Cartallum Serv.)
certallum_ebulinum_hab.jpg
Abb. 19
Callimus Mulsant, 1846-Flügeldecken abgeflacht; 1. Fühlerglied nicht auffallend groß, Fühlerglieder höchstens allmählich zur Fühlerspitze hin heller werdend [Abb. 20]. ♀ mit breiter Bürste auf dem 2. Sternit [Abb. 21].
callimus_angulatus_hab.jpg
Abb. 20
callimus_angulatus_us.jpg
Abb. 21
#15
→ 16Halsschild länger als breit; Käfer schlank, einfarbig hellbraun bis rötlichbraun oder Flügeldecken gelbbraun, Kopf und Halsschild schwarz oder dunkelbraun.
→ 18-Halsschild breiter als lang oder höchstens so breit wie lang; schwarze oder dunkelbraune Arten.
#16
Axinopalpis Dejean, 1835Endglied der Kiefertaster auffallend groß und messerförmig [Abb. 22]. Habitus [Abb. 23].
axinopalpis_gracilis_k.jpg
Abb. 22
axinopalpis_gracilis_hab.jpg
Abb. 23
→ 17-Endglied der Kiefertaster nicht besonders groß und nicht messerförmig.
#17
Stenhomalus White, 1855Kopf und Halsschild schwarz oder dunkelbraun; Flügeldecken gelbbraun [Abb. 24]. Untergattung Obriopsis
stenhomalus_bicolor_hab.jpg
Abb. 24
Obrium Dej.-Kopf und Halsschild rotbraun wie die Flügeldecken gefärbt [Abb. 25].
obrium_cantharinum_hab.jpg
Abb. 25
#18
Ropalopus Mulsant, 1839Augen fein facettiert, Kopf dahinter nicht eingeschnürt; Flügeldecken hinten abgeflacht; Halsschildseiten in der Mitte eckig erweitert, mit stumpfem Höcker [Abb. 26].
ropalopus_femoratus_hab.jpg
Abb. 26
→ 18a-Augen grob facettiert, Kopf dahinter eingeschnürt; Flügeldecken hinten rund gewölbt; Halsschildseiten meist mit spitzem Höcker [Abb. 27]. (Unterfamilie Spondylidinae).
saphanus_piceus_hab.gif
Abb. 27
#18a
→ 18bDrittes Fühlerghed deutlich kürzer als das 4..
→ 18c-Drittes Fühlerglied etwa so lang wie oder nur wenig kürzer als das 4..
#18b
Oxypleurus Mulsant, 1839Flügeldecken fleckig behaart; Schildchen auffällig dicht, silbriggrau behaart; Kopf und Halsschild wie [Abb. 28].
oxypleurus_nodieri_hab.jpg
Abb. 28
Schurmannia-Flügeldecken nicht fleckig behaart, sondern glänzend mit halbaufgerichteter Behaarung; Schildchen nicht auffällig behaart. Habitus [Abb. 29].
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Abb. 29
#18c
Drymochares Mulsant, 1847Endglied des Kiefertasters messerförmig [Abb. 30]; Kopf, Halsschild und vor allem Flügeldecken dicht gedrängt punktiert, Oberseite dadurch matt; Kopf und Halsschild wie [Abb. 31].
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Abb. 30
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Abb. 31
Saphanus Serv.-Endglied des Kiefertasters beilförmig [Abb. 32]; Kopf, Halsschild und Flügeldecken nicht dicht punktiert, Oberseite glänzend; Kopf und Halsschild wie [Abb. 33]
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Abb. 32
saphanus_piceus_hab.jpg
Abb. 33
#19
→ 28Auf dem Scheitel ist der Abstand der Innenränder der Augen kleiner als der Abstand zwischen den Innenrändern der Fühlereinlenkungen.
→ 20-Auf dem Scheitel ist der Abstand der Innenränder der Augen so groß wie oder größer als der Abstand zwischen den Innenrändern der Fühlereinlenkungen
#20
→ 20aStirn jederseits durch eine kielförmige Leiste von den Augen und der Fühlerbasis getrennt, manchmal ist in der Mitte der Stirn ebenfalls ein Kiel ausgebildet [Abb. 34].
rusticoclytus_rusticus_k.jpg
Abb. 34
→ 21-Stirnseiten und Stirnmitte ohne auffällige Kiele.
#20a
RusticoclytusFlügeldecken nicht gleichmäßig behaart, zwischen den hellen, nicht deutlich markierten Bindenzeichnungen stehen die weiß- oder gelblichgrauen Härchen in ungleichmäßigen Gruppen fleckig beieinander und lassen die Flügeldecken gesprenkelt erscheinen [Abb. 35].
rusticoclytus_rusticus_hab.jpg
Abb. 35
Xylotrechus-Flügeldecken zwischen den deutlich markierten hellen, gelblichen Binden oder Flecken gleichmäßig, nicht fleckig behaart. Habitus [Abb. 36].
xylotrechus_antilope_hab.jpg
Abb. 36
#21
CyrtoclytusDer ganze Körper einschließlich der Beine lang und abstehend behaart. Habitus [Abb. 37].
cyrtoclytus_capra_hab.jpg
Abb. 37
→ 22-Körper einschließlich der Beine nie lang und abstehend behaart.
#22
NeoclytusHalsschildoberseite mit drei Längsreihen von Tuberkeln (♂ [Abb. 38]) oder +/- langen Querkielen (♀ [Abb. 39]). Oberseite rostbraun mit gelber Zeichnung [Abb. 40].
neoclytus_acuminatus_m_hsch.gif
Abb. 38
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Abb. 39
neoclytus_acuminatus_hab.jpg
Abb. 40
→ 23-Halsschild ohne solche Tuberkelreihen, höchstens mit unregelmäßig raspelartiger Oberfläche
#23
→ 24Auf der Stirn sind die Innenränder der Fühlereinlenkungen fast so weit voneinander entfernt wie die Innenränder der Augen.
→ 25-Die Fühler stehen deutlich dichter beieinander als die Augen mit ihren Innenrändern
#24
PseudosphegestesHalsschildoberseite grob raspelartig skulptiert; Flügeldecken schwarz mit weißer oder grauer Bindenzeichnung [Abb. 41].
pseudosphegestes_cinerea_hab.jpg
Abb. 41
Clytus Laich.-Halsschildoberseite nicht raspelartig skulptiert; Flügeldecken schwarz oder dunkelbraun mit gelber Bindenzeichnung [Abb. 42].
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Abb. 42
#25
Plagionotus Mulsant, 1842Fühler dick und kräftig [Abb. 43], mindestens ab dem 5. Glied sind die einzelnen Fühlerglieder zum Ende hin kontinuierlich eckig erweitert.
plagionotus_detritus_hab.jpg
Abb. 43
→ 26-Fühler dünn, die Glied nicht kontinuierlich eckig erweitert, höchstens an der Spitze in einen Dorn ausgezogen.
#26
Anaglyptus Muls.Halsschild deutlich schmaler als die Flügeldecken; Flügeldeckenbasis mit buckelartiger Erhebung [Abb. 44]; 1. Glied der Hintertarsen nicht viel länger als das 2. und 3. zusammen. Habitus [Abb. 45].
anaglyptus_mysticus_vk.jpg
Abb. 44
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Abb. 45
→ 27-Halsschild nicht oder kaum schmaler als die Flügeldecken; Flügeldeckenbasis ohne buckelartige Erhebung; 1. Glied der Hintertarsen deutlich länger als das 2. und 3. zusammen.
#27
Isotomus1. Glied der Mitteltarsen länger als die übrigen Glieder zusammen (abzüglich der Krallen). Glied 9 der Fühler so lang wie 4. Habitus [Abb. 46]
isotomus_speciosus.jpg
Abb. 46
Chlorophorus-1. Glied der Mitteltarsen kürzer als die übrigen Glieder zusammen (abzüglich der Krallen). ). Fühlerglied 9 kürzer als 4.
#28
Penichroa Steph.Halsschildhinterrand in der Mitte mit zwei hochstehenden Zähnchen. Habitus [Abb. 47].
penichroa_fasciata_hab.jpg
Abb. 47
→ 29-Halsschildhinterrand in der Mitte ohne hochstehende Zähnchen.
#29
→ 30Halsschild so lang wie breit oder länger als breit. Oberseite einfarbig.
→ 31-Halsschild deutlich breiter als lang. Oberseite ein- oder mehrfarbig.
#30
→ 30xFühler deutlich kürzer als der Kõrper.
→ 30a-Fühler beim ♂ länger als der Körper, beim ♀ fast so lang wie dieser, bis zum Ende hin mit schlanken Gliedern.
#30x
Deilus Serv.Glieder zum Fühlerende hin kürzer und dicker werdend. Dunkel gefärbte Art [Abb. 48].
delus_fugax_hab.jpg
Abb. 48
Smodicum Haldeman, 1847-Fühler bis zum Ende hin mit schlanken Gliedern. Gelbbraun gefärbte Arten [Abb. 49]. Arten aus der Neuen Welt, davon 1 aus Nordamerika eingeschleppt.
smodicum_cucujiforme_w_hab.jpg
Abb. 49
#30a
Gracilia Serv.Körper klein und zart: 2,5-7 mm [Abb. 50]; Halsschild und Flügeldecken fein punktiert und behaart.
gracilia_minuta_hab.jpg
Abb. 50
→ 30b-Körper größer (8-17 mm).
#30b
Icosium Lucas, 1854Halsschildmitte mit einem glänzenden, unbehaarten Längsstreif, Halsschild und Flügeldecken tomentartig behaart [Abb. 51]. 1 Art im Mittelmeergebiet.
icosium_tomentosum_hab.jpg
Abb. 51
Trinophylum Bates, 1878-Halsschildmitte ohne glänzenden Längsstreif, Halsschild und Flügeldecken grob punktiert und spärlich behaart, Flügeldecken jederseits mit 2 schwachen Längsrippen [Abb. 52]. Eine aus Indien nach England eingeschleppte Art.
trinophylum_cribratum_hab.jpg
Abb. 52
#31
Anisarthron Dejean, 18353. und 4. Fühlerglied sehr kurz, 5. Fühlerglied fast so lang wie das 3. und 4. zusammen [Abb. 53] [Abb. 54]. (Unterfamilie Spondylidinae).
anisarthron_barbipes_fhlr.jpg
Abb. 53
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Abb. 54
→ 32-5. Fühlerglied viel kürzer als 3. und 4. zusammen
#32
→ 33Vorderhüften durch einen Fortsatz der Vorderbrust in ganzer Länge getrennt.
→ 40-Fortsatz der Vorderbrust kurz, die Vorderhüften nicht in ganzer Länge trennend.
#33
Hylotrupes Serv.Vorderhüften durch einen breiten Fortsatz der Vorderbrust weit voneinander getrennt. Habitus [Abb. 55].
hylotrupes_bajulus_hab.jpg
Abb. 55
→ 34-Vorderhüften nur durch einen schmalen Fortsatz der Vorderbrust getrennt.
#34
→ 35Augen grob facettiert, granuliert erscheinend.
→ 36-Augen fein facettiert, glatt erscheinend.
#35
→ 35aNahtwinkel am Ende der Flügeldecken in einen Dorn ausgezogen.
→ 35b-Flügeldeckenende abgerundet oder zur Naht hin eckig ausgebildet.
#35a
StromatiumDrittes Fühlerglied sehr lang, innen mit lang abstehenden Haaren besetzt. Habitus [Abb. 56].
stromatium_auratum_hab.jpg
Abb. 56
Arhopalus Audinet-Serville, 1834-Drittes Fühlerglied nicht auffällig lang, innen ohne lang abstehende Haare.
#35b
HesperophanesFlügeldecken mit einer Anzahl großer, nackter Punkte [Abb. 57]; Schildchen auffällig hell behaart.
hesperophanes_sericeus_hab.jpg
Abb. 57
→ 35c-Flügeldecken ohne große, nackte Punkte; Schildchen nicht auffällig behaart.
#35c
Arhopalus Audinet-Serville, 1834Flügeldecken gleichmäßig fein behaart, jederseits mit mindestens 2 schwachen Längsrippen [Abb. 58]. (Unterfamilie Spondylidinae)
arhopalus_ferus_hab.jpg
Abb. 58
Trichoferus Wollston,-Flügeldecken +/- fleckig behaart [Abb. 59] oder mit einer symmetrischen Zeichnung, stets ohne Längsrippen.
trichoferus_campestris_hab.jpg
Abb. 59
#36
Semanotus Muls.3. Fühlerglied kürzer oder höchstens so lang wie das 4.; Flügeldecken schwarz und gelb [Abb. 60] oder rot und schwarz gezeichnet [Abb. 61].
semanotus_undatus_hab.jpg
Abb. 60
semanotus_russicus_live.jpg
Abb. 61
→ 37-3. Fühlerglied deutlich länger als das 4.; Flügeldecken einfarbig
#37
Leioderes Redt.Der ganze Körper rötlichgelb, nur die Augen schwarz [Abb. 62].
leioderes_kollari_hab.jpg
Abb. 62
→ 38-Körper anders gefärbt
#38
Callidium F.Flügeldecken mit mehreren, bei wechselndem Lichteinfall betrachtet deutlichen Quereindrücken [Abb. 63].
callidium_violaceum_hab.jpg
Abb. 63
→ 39-Flügeldecken ohne Quereindrücke
#39
Ropalopus Mulsant, 1839Flügeldecken stark abgeflacht, Oberseite kahl erscheinend, mit unauffälliger, kurzer Behaarung [Abb. 26].
ropalopus_femoratus_hab.jpg
Abb. 26
Pronocera Motsch.-Flügeldecken gewölbt, Oberseite mit deutlicher Behaarung. Habitus [Abb. 64].
pronocera_angusta_hab.jpg
Abb. 64
#40
Callidium F.Flügeldecken grob punktiert, meist runzelig; Halsschild dicht und grob punktiert [Abb. 63].
callidium_violaceum_hab.jpg
Abb. 63
→ 41-Flügeldecken und Halsschild fein punktiert.
#41
Lioderina Ganglb.Halsschild an der Basis deutlich eingeschnürt; Schenkel nicht keulenförmig verdickt.
→ 42-Halsschild an der Basis nicht deutlich eingeschnürt; Schenkel keulenförmig verdickt [Abb. 65].
phymatodes_testaceus_hab2.jpg
Abb. 65
#42
Phymatodes Muls.Flügeldecken strahlend blau oder grün metallisch [Abb. 65], andernfalls das 1. Tarsenglied länger als das 2.+3. zusammen [Abb. 66].
phymatodes_testaceus_hab2.jpg
Abb. 65
phymatodes_testaceus_hab.jpg
Abb. 66
Poecilium Fairmaire, 1864-Flügeldeclen nicht oder nur sehr schwach metallisch schimmernd [Abb. 67] [Abb. 68], das 1. Glied der Hintertarsen kürzer als 2+3 zusammen.
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Abb. 67
poecilium_pusillum_hab.jpg
Abb. 68
Enthaltene TaxaAnaglyptusAnisarthronArhopalusAromiaAxinopalpisBrachypteromaCalchaenesthesCallidiumCallimoxysCallimusCerambyxCertallumChlorophorusClytusCyrtoclytusDeilusDrymocharesGlaphyraGraciliaHesperophanesHylotrupesIcosiumIsotomusLeioderesLioderinaMolorchusNathriusNeoclytusObriumOxypleurusPenichroaPhoracanthaPhymatodesPlagionotusPoeciliumPronoceraPseudosphegestesPurpuricenusPyrrhidiumRopalopusRosaliaRusticoclytusSaphanusSchurmanniaSemanotusSmodicumStenhomalusStenopterusStromatiumTrichoferusTrinophylumXylotrechus
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 17.08.2025 - 13:56:38
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