Beine rotbraun. Halsschild fein punktiert, seine Mittelfurche mit kräftigem, vorn und hinten etwas verkürztem Längskiel. Flügeldecken mit 4 Reihen abgeschliffener und in Längsrichtung verflossener Tuberkeln, die an den Dorsal- und Lateralrippen ein wenig stärker hervortreten. Epipleuren flach tuberkuliert. 8 mm. D: Kreta.
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Halsschild mit kleinen, eckig vorstehenden Augenlappen [Abb. 1], seine Mittelfurche hinten verflacht, ohne Längskiel. Flügeldecken bauchig, völlig verrundet und nur wenig länger als zusammen breit. Epipleuren höckerig skulptiert. Augenrand nur schwach lidartig gewulstet; Halsschild neben der Mittelfurche mit 2 Längsschwielen, diese in der hinteren Hälfte nicht oder kaum erhaben und häufig in der groben Grundpunktur aufgelöst, erst an der Basis wieder 2-wipfelig herausragend. 6-13 mm. Habitus: [Abb. 2] [Abb. 3]. B: An xerothermen Stellen auf ·Ornithogalum·-Arten, Larven in den Zwiebeln. D: Niederösterreich, Burgenland; Südosteuropa bis Rumänien, Bulgarien Griechenland, Türkei.


Gestreckte Art, Flügeldecken gut 1,5 mal so lang wie zusammen breit, mit rundlichen gleichhohen Tuberkeln regelmäßig besetzt [Abb. 4]. Augenhöhlen treten, von oben betrachtet, nicht aus dem Kopfniveau heraus, die Stirnfurchen sind deutlich und konvergieron hufeisenförmig zum Scheitel hin. Halsschild an den Seiten mit deutlicher, aber stumpf verrundeter Ecke, oberseits mit flachen verrunzelten Punktgruben. Mindestens die Vorderschienen an der Außenseite deutlich gekielt. Aedoeagus: [Abb. 9]. 13-19 mm. D: Armenischer Taurus, Syrien, Palästina.

-Plumpe Art, Flügeldecken nur 1,25 mal so lang wie zusammen breit, mit unregelmäßigen, in der Größe schwankendon Tuberkeln besetzt. Augenhöhlen treten aus dem Kopfniveau heraus, ohne aber im Profil die Scheitel-Rüssellinie zu überragen [Abb. 10], die Stirnfurchen laufen parallel und verflachen sehr schnell. Halsschild an den Seiten mit scharfer, rechtwinkliger Ecke, oberseits mit kräftigen, teilweise verrunzelten Punktgruben. Auch die Vorderschienen in der Regel außen verrundet. Aedoeagus: [Abb. 11]. 8-14 mm. D: Syrien.

Die vorgezogene Mitte des Halsschildvorderrandes abgestutzt, Längsfurche mit vollständigem Mittelkiel, die Seiten in der vorderen Hälfte der Halsschildseiten nicht abgeplattet, sondern verrundet und bikonkav in die Dornfortsätze auslaufend. Flügaldecken beinahe kugelig, Dorsal- und Lateralrippen treten nicht hervor, sondern in der Aufsicht sind 4, durch Längsrunzeln gebildete gleichartige Streifen vorhanden [Abb. 14]. Ohne Borstenbüschel. Schenkel kräftig, aber weitläufig punktiert. Kopf im Profil [Abb. 15]. 8-15 mm. D: Palästina, Ägypten.

-Der vorgezogene Teil des Halsschildes in der Mitte mehr oder weniger eingekerbt, Längsfurche ohne Mittelkiel, die Seiten in der vorderen Hälfte abgeplattet und bikonvex in die spitzen Dornfortsätze auslaufend [Abb. 16]. Flügeldecken mehr quadratisch, mit kräftig vorstehenden Schultern. Dorsal- und Lateralrippen durch ihre längs verflossenen Tuberkeln stark hervortretend, zwischen ihnen keine zusätzlichen Streifen. Tuberkeln besonders am Absturz mit kurzen gelben Borstenbüscheln. Schenkel mit groben, dicht stehenden Punkten. Aedoeagus: [Abb. 17]. 7-10 mm. D: Westliches Nordafrika.

Naht und Dorsalrippen von der Basis bis etwas über die Mitte mit eckigen, dunkelbraun sammetartigen Schuppenflecken besetzt. Augenhöhlen überragen nicht die Scheitel- und Rüssellinie, Vorderrand des Halsschildes vorgezogen und schwach zweilappig, Mittelfurche mit verkürztem Mittelkiel, die Oberseite mit großen flachen, ineinander verrunzelten Punkten besetzt. Schenkel mit großen dicht stehenden, aber nicht verrunzelten Punkten. Aedoeagus: [Abb. 18]. 11-15 mm. D: Algerien, Tunesien.
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Halsschild ohne erkennbare Punktskulptur (1), sondern zwischen der dichten braunen Beschuppung nur sehr zerstreut mit kurzen dunklen Borsten besetzt. Flügeldecken mit großen abgerundeten Höckern und ebenso dicht wie der Halsschild beschuppt. Schenkel sehr weitläufig mit kurzen dunklen Borsten versehen. 10-16 mm. Habitus: [Abb. 19]. D: Balearen. (1) Bei manchen Exemplaren von muricatus ist ebenfalls die Halsschildpunktur schlecht entwickelt. Solche Stücke sind aber durch ihre eckigen Flügeldecken und die kurzen gelben Borstenbüschel auf den Tuberkeln, besonders am Absturz, leicht kenntlich. Auch ist muricatus in der Regel viel kleiner als balearicus.
Flügeldecken gleichmäßig mit feinen Querriefen, die sich auch auf die Epipleuren fortsetzen, skulptiert. Die Dorsalrippen laufen mit der Naht beinahe parallel. Halsschildschwielen zerstreut mit feinen eingestochenen Punkten besetzt. Kopf im Profil [Abb. 20]. Aedoeagus: [Abb. 21]. 14-22 mm. D: Algerien.

-Flügeldecken mit groben, unregelmäßigen Querrunzeln skulptiert. Die Dorsalrippen sind kräftig entwickelt, divergieren von der Naht weg und verschwinden in der letzten Hälfte unter der dichten Beschuppung. Epipleuren mit reihig angeordneten Gruben versehen. Halsschildschwielen glatt, sehr selten mit wenigen eingestochenen Punkten. Kopf im Profil [Abb. 22]. Aedoeagus: [Abb. 23]. 12-20 mm. D: Algerien.

schatzmayri Zumpt, 1937🗺
Die Augenhöhlen überragen sehr stark die Scheitel-Rüssellinie, ihr oberer Wulst sehr breit [Abb. 24]. Halsschild mit vollständiger Längsfurche, die keinen oder höchstens einen angedeuteten Mittelkiel aufweist. Flügeldecken rechteckig, an den Schultern am breitesten [Abb. 25]. Epipleuren grubig skulptiert. Aedoeagus: [Abb. 26]. 8-22 mm. D: Von Spanien über Algerien und Südfrankreich bis nach Griechenland und dem Bosporus hin verbreitet. Stammform D: Tunesien, Italien: Insel Lampedusa. undatus ssp.


Halsschildlängsfurche mit feinem, mehr oder weniger verkürztem Mittelkiel. Flügeldecken an den Seiten schwach erweitert, hinten verrundet, mit flacherer Skulptur. Kopf im Profil [Abb. 27]. Aedoeagus: [Abb. 28]. 11-20 mm. D: Algerien, Balearen, Südfrankreich, Korsika, Sardinien, Italien. Stammform.

Mittelkiel des Halsschildes vor dem Kopf verkürzt. Flügeldecken seitlich parallel, die Dorsalrippen in der ersten Hälfte fast gerade, dann in hohe Höcker übergehend. Beschuppung einfarbig braun. Kopf im Profil [Abb. 29]. Aedoeagus: [Abb. 30]. 9-17 mm. D: Algerien, Tunesien.

-Mittelkiel des Halsschildes meist vollständig. Flügeldecken nach hinten mehr oder weniger verbreitert, die Dorsalrippen auch in der vorderen Hälfte mehr oder weniger wellenförmig. Beschuppung zweifarbig, hellbraun und weiß. Kopf im Profil [Abb. 31]. Aedoeagus: [Abb. 32]. 10-18 mm. D: Korsika, Sardinien, Süditalien, Insel Lissa.

Flügeldecken flach tuberkuliert, in der Skulptur an foveifrons erinnernd, aber die Dorsal- und Lateralrippen sind oft mehr oder weniger deutlich hervorgehoben. Seiten des Halsschildes spitz hervorstehend, Vorderrand kräftig lappenartig vorgezogen [Abb. 12]. Aedoeagus: [Abb. 13]. 7-15 mm. D: Nordafrika, von Marokko bis Ägypten verbreitet.

Augenhöhlen in der Aufsicht mit sehr breitem, wulstförmigem Rand. Halsschild mit kräftigem Mittelkiel, Flügeldecken kurz, nur weniger länger als breit, stark skulptiert. Oberseite kaum beschuppt, so daß das Tier tiefschwarz erscheint. Aedoeagus: [Abb. 33]. 7-9 mm. D: Marokko.
Oberseite fast kahl und daher tiefschwarz erscheinend, die Beschuppung tritt völlig zurück. Dorsalkante der Augenhöhlen in ganzer Länge von gleicher Breite. 7-11mm. D: Frankreich, Iberische Halbinsel.
Längsfurche des Halsschildes nur im ersten Drittel entwickelt, dahinter völlig verflacht. Flügeldecken mit 5 Reihen rundlicher, isoliert stehender Höcker, die aber nicht wie bei argillaceus mit Borstenbüscheln verziert sind. Aedoeagus: [Abb. 34]. 12 mm. D: Persien.
Längsschwielen des Halsschildes hinten zugespitzt und mehr oder weniger über den Hinterrand verlängert [Abb. 35]. Flügeldecken mit spitzen, beborsteten Höckern. Oberseite sehr dicht beschuppt. Kopf im Profil [Abb. 36]. Aedoeagus: [Abb. 37]. 7-17 mm. D: Sporaden, Cypern, Anatolien, Syrien, Palästina.



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Flügeldecken am Absturz ohne dichte, hellbraune Borstenbüschel. Kopf im Profil [Abb. 39]. Aedoeagus: [Abb. 40]. 9-18 mm. D: Von Sizilien und Apulien über Griechenland bis nach Anatolien und Syrien verbreitet. Stammform.

-Flügeldecken am Absturz mit hellbraunen Borstenbüscheln. 9-18 mm. D: Ägypten, in Syrien neben der Nominatform. junix ssp.
Halsschild mit groben, teilweise verrunzelten Punktgruben besetzt. Flügeldecken mit rundlichen, abgeschliffenen Tuberkeln, die nicht in Längsrichtung zusammenfließen oder 4, mehr oder weniger deutliche, wellenförmige Reihen bilden. Alle Schienen in der Regel an der Außenseite verrundet. Kopf im Profil [Abb. 10]. Aedoeagus: [Abb. 11]. 8-14 mm. D: Syrien.

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Vorderrand des Halsschildes eckig vorgezogen [Abb. 41], Längsfurche tief, Schwielen fein und tief punktiert. Skulptur der Flügeldecken kräftiger, mit glänzenden Tuberkeln. [Abb. 42] Beschuppung lückenhaft, nur in den Vertiefungen vorhanden. Kopf im Profil [Abb. 43]. Aedoeagus: [Abb. 44]. 10-18 mm. D: Sizilien, Balkanhalbinsel, Westanatolien, Südrußland. Stammform.



-Vorderrand des Halsschildes bogenförmig und weniger stark vorgezogen [Abb. 45]. Längsfurche flacher, Schwielen mit weniger tiefen Punkten. Skulptur der Flügeldecken flacher, Beschuppung dichter. Aedoeagus: [Abb. 46]. 10-18 mm. D: Krim, Ostanatolien, Cypern. sinuatus ssp.

Die Augenhöhlen überragen nicht die Scheitel-Rüssellinie und treten nur wenig aus dem Kopfniveau heraus, Dorsalrand schmal. Kopf im Profil [Abb. 47]. Aedoeagus: [Abb. 48]. 7-16 mm. Habitus: [Abb. 6]. D: Algerien, Marokko, Iberische Halbinsel, Sizilien. (=? callosus Schönh.)


Flügeldecken mit feinen, aus Runzeln gebildeten Längsrippen. Halsschild [Abb. 50]. Aedoeagus: [Abb. 51]. 10-18 mm. D: Armenien bis Syrien (Amanusgebirge). sinuatus ssp.

Flügeldecken mit großen, waben- oder maschenartig angeordneten Punktgruben. An Stelle der Dorsal- und Lateralrippen finden sich gewöhnlich je eine Reihe ganz flacher Höcker oder stärker hervortretender Längsrunzeln, die aber auch fehlen können. Kopf im Profil [Abb. 52]. Aedoeagus: [Abb. 53]. 11-18 mm. D: Syrien, Palästina.

Halsschild ohne Längsfurche oder diese ist nur vorn ganz wenig angedeutet. Stirn tief eingedrückt, die kräftig aus dem Kopfniveau herausstehenden Augenhöhlen überragen nicht die Scheitel-Rüssellinie. 7-12 mm. D: Anatolien.
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Stirn mit einem kleinen isolierten, quer stehenden Zahn. Große Art mit kurzen eckigen Flügeldecken, die kräftig tuberkuliert sind [Abb. 54]. Die Augenhöhlen treten stark aus dem Kopfniveau heraus und divergieren in der Aufsicht nach hinten, im Profil überragen sie beträchtlich die Scheitel-Rüssellinie und haben eine breite Dorsalkante [Abb. 55]. 10-18 mm, selten kleiner. D: Kanaren, westliches Nordafrika, Iberische Halbinsel, Balearen, Sizilien, Rhodos, Anatolien.

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Halsschildvorderrand stärker vorgezogen, Seiten scharf rechteckig hervortretend. Stirnkiel kräftiger. Schenkel weniger dicht punktiert. Penis hinten in ganzer Breite abgestutzt [Abb. 56]. Habitus [Abb. 57]. 7-15 mm. D: Italien, Balkan, Griechische Inseln, Kaukasus. Hierher noch die ssp. graecus Zumpt, 1937

Die Augenhöhlen überragen nicht oder nur undeutlich die Scheitel-Rüssellinie. Aedoeagus: [Abb. 60]. 7-12 mm. D: Von der Iberischen Halbinsel und dem westlichen Nordafrika bis zur Balkanhalbinsel hin verbreitet. (=algirus F.)