
🗺
Halsschildhinterwinkel völlig verrundet, die Basis an den Seiten schräg abgestutzt, so daß sie in der Mitte etwas nach hinten vorsteht [Abb. 3] [Abb. 4]. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 5] [Abb. 6]. D: Südostalpen. Auf den Haller Mauern eine besondere Form [Abb. 7].




🗺
Seitenrand des Halsschilds im basalen Fünftel stark eingebuchtet, die Hinterecken deutlich vorstehend, scharf und spitz [Abb. 8]. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 9] [Abb. 10] [Abb. 11] [Abb. 12]; verschiedene Ansichten der Kopulationslamelle [Abb. 13], nach Jeannel [Abb. 14]. B: Oberhalb 1900 m. D: In den Südalpen weit verbreitet. Diese Art ist im Umkreis des Garda-Sees verbreitet; aus dem Bereich westlich des Gardasees bis zum Comer See sind aus den Gipfelregionen weitere morphologisch sehr ähnliche und nah verwandte Arten beschrieben worden. Siehe LZ >>>19






🗺
Die Halsschildhinterecken recht- oder spitzwinkelig, die Einbuchtung des Seitenrandes davor plötzlich und tief [Abb. 15]. Halsschild kurz, quer, Flügeldecken oval, breit, mit feinen Streifen [Abb. 16]. Färbung dunkel, glänzend schwarz. 3,5-3,7 mm. Aedoeagus [Abb. 17] [Abb. 18]: Penis in Aufsicht in charakteristischer Weise in der Mitte verschlankt [Abb. 19], Endopallus von verschiedenen Seiten betrachtet [Abb. 20]. D: Nordalpen von der Schweiz bis zum Dachstein.





🗺
cavallensis Jeannel, 1927 danieli Holdh., 1902Penis groß und langgestreckt [Abb. 21], die Spitze verjüngt und leicht dorsalwärts gebogen, der Basalbulbus groß und stark knieförmig gebogen [Abb. 22]. Flügeldecken lang, gestreckt und etwas parallel, Halsschild quer, zur Basis leicht verengt. 3,5-3,7 mm. D: Südostalpen. Hierher die Unterarten mit gefuchten Vorderschienen, die wahrscheinlich als eigene Arten zu betrachten sind. Halsschild mit abgestumpften Hinterwinkeln und breiter Basis. [Abb. 23]. D: Mt. Cavallo. Halsschild mit scharfen Hinterwinkeln, zur Basis stark verengt. Aedoeagus: [Abb. 24]. D: Mt. Pasubio. ssp. ssp.



🗺
Hinterschienen von der Mitte zur Spitze auffallend abgeflacht und erweitert, an der Spitze gut 2 mal so breit wie an der Basis (a in [Abb. 25]). Flügeldecken breit, mit deutlich vorstehenden Schultern und subparallelen Seiten. Die Streifen fein und seicht, die Zwischenräume eben. Halsschild klein, zur Basis schlank. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 26] [Abb. 27]. D: Südostalpen: Petzen, Grintoutz. Gehört nach dem Bau des Genitals sicher nicht in die pertyi-Gruppe.


🗺
Halsschild schlank, zur Basis deutlich verengt, die Seiten vor der Basis nicht oder kaum eingebuchtet. Kopf groß. Aedoeagus: [Abb. 28] [Abb. 29]. Kopulationslamelle mit großem, spatelförmig erweitertem apikalen Fortsatz (die Form meist ert nach dem Herauspräparieren eindeutig erkennbar) [Abb. 30] [Abb. 31]. 3,5 mm. D: Schweiz: Berner Alpen nördlich des Rhonetals, nordwestlich des St. Gotthard.



🗺
Flügeldeckenstreifen stark, mit großen, seichten Punkten, die Zwischenräume etwas gewölbt. Aedoeagus: n. Jeannel [Abb. 32] [Abb. 33], n. Focarile [Abb. 34]; [Abb. 35] [Abb. 36]. Kopulationslamelle mit breitem apikalen Fortsatz der +/- schraubig gewunden ist. 3,5 mm. D: Bergamasker Alpen.




🗺
-Flügeldeckenstreifen fein, ohne große Punkte; Zwischenräume flach. Aedoeagus: [Abb. 37] [Abb. 38] [Abb. 39]. Kopulationslamelle groß und breit, ohne apikale seitliche Erweiterung. 3-3,5 mm. D: Schweiz: Rhätische Alpen, Alpes des Grisons, Splügenpass. Italien: Mt. Grigna. (=longobardus Putz., 1870) (=pygmaeus Dan., 1898) (=brembanus Focarile, 1949) (=intrusus Foc., 1950) (=marianii Foc., 1949) (=barajoni Foc., 1949) (=larianus Foc., 1949) (=splugensis Jeannel, 1927)


🗺
Halsschildhinterecken spitzwinklig und scharf, nach hinten vorstehend [Abb. 40]. Kopf groß, mit gewölbten Schläfen. Halsschild so lang wie breit, nach hinten deutlich verengt, an den Seiten wenig gebogen. Halsschild und Flügeldecken mit auffallend breiter Seitenrandkehle. Flügeldecken oval, abgeflacht, mit stark geschwundenen Schultern und sehr seichten Streifen. Tarsen lang. Aedoeagus: [Abb. 41] [Abb. 42] [Abb. 43]. 3,3 mm. D: Karnische Alpen.



🗺
Halsschildhinterecken scharf recht- bis spitzwinkelig. Schwarzbraun, die Flügeldecken mit irisierendem Schimmer. Fühler braun mit helleren Basalgliedern, Beine dunkel gelblich mit an der Basis schwärzlichen Schenkeln [Abb. 48]. Aedoeagus ähnlich wie bei longulus, aber die Spitze des größeren Schenkels der Innenstrukturen nicht hakenförmig sondern gerade [Abb. 49] [Abb. 50]. 3,6-4 mm. B: In der alpinen Region ab 2000 m Höhe. D: Schweiz: Südlich unterhalb des Hengst im Gebiet der Schrattenfluh im Kanton Luzern, in den steilen Nordflanken des Hohgant im Kanton Bern, in der nordexponierten Schutthalde des Brienzer Rothorns auf Luzerner Gebiet und auf dem Pilatus auf Nidwaldner und eventuell Obwaldner Gebiet.


🗺
Halsschildhinterecken stumpfwinklig, aber scharf. Stammform. D: Julische Alpen: Mt. Triglav.
🗺
Flügeldecken oval, nach hinten nicht verbreitert [Abb. 45]. Halsschild schlank, zur Basis verengt. Penis ziemlich schlank und gebogen [Abb. 52] [Abb. 47], Kopulationslamelle in Aufsicht beißzangenartig [Abb. 53]. D: Mt. Baldo: Rifugio Telegrafo, Valdritta. Dem sinuatus, der auch im Gipfelbereich des Mt. Baldo vorkommt, sehr ähnlich, aber kleiner, flacher, der Halsschild zur Basis mehr gerade verengt. Die Maschen der Mikroskulptur auf den Flügeldecken [Abb. 54] sind gröber, weniger quergestreckt als bei sinuatus [Abb. 55].





🗺
-Flügeldecken hinter der Mitte verbreitert. Halsschild schlank, zur Basis verengt. Penis sehr klein, sehr kurz und wenig gebogen, die Spitze dick, schnabelartig nach unten gebogen, die Kopulationslamelle ventral mit einem apikalen Fortsatz [Abb. 56] [Abb. 57] [Abb. 58]. D: Mt. Generoso. Diese Art gehört nach der Morphologie des Genitals nicht in die pertyi-Gruppe sensu Jeannel; sie ähnelt sehr stark der von T. suturalis aus Nordspanien.


🗺
Seitenrandrinne der Flügeldecken an der Basis breit, am Beginn etwas zurückgebogen [Abb. 59]. Ziemlich hell ziegelbraun [Abb. 46]. Flügeldecken zur Naht nicht abgeflacht, mit feinen, unpunktierten Streifen. Penis ziemlich groß [Abb. 60] [Abb. 61]. D:



🗺
Halsschild zur Basis wenig verengt, etwas quer. Flügeldecken wenig erweitert, zur Naht nicht abgeflacht. Penis mit gerader Unterseite, seitlich betrachtet mit lang knopfartiger Spitze und sehr großer, 1-teiliger Kopulationslamelle [Abb. 62] (gehört daher nicht nicht in die pertyi-Gruppe sondern in die >>>Trechus_obtusiusculus-Grp; die Angaben und Abbildungen von Jeannel [Abb. 63]l zur Form des Genitals sind falsch.). 3,5 mm. D: Toscana.

🗺
Flügeldecken kürzer oval, grob quermaschig genetzt, ohne irisierenden Schimmer. Augen in der Kontur des Kopfes gewölbt. Größe: 3,5-4,3 mm. Penis: [Abb. 64] [Abb. 65]. D: Dolomiten, nördlich bis Kärnten: Karnische Alpen (Wolayersee); alpin.

🗺
-Flügeldecken länger oval, fein quermaschig genetzt, mit leichtem irisierenden Schimmer. Augen von den Schläfen abgesetzt, keine gleichmäßige Kontur bildend. Größe: 4-4,7 mm. Penis: [Abb. 66] [Abb. 67] [Abb. 68]. D: Hochalpin am Südrand der Bernina-Gruppe.

