Gattung Trechus: ochreatus-Gruppe

CarabidaeTrechinaeTrechiniTrechinaTrechus
Von Arved Lompe (n. R. Jeannel, veränderte Übersetzung)
Jeannel Monographie II:369
#1
→ 2Halsschild nach hinten stark verengt, an der Basis 0,8-0,9 x so breit wie am Vorderrand [Abb. 1]. Flügeldecken gedrungen, kurzoval [Abb. 2].
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 3-Halsschild an der Basis so breit wie zwischen den Vorderecken, nach hinten weniger stark verengt [Abb. 3]. Flügeldecken gestreckt, langoval [Abb. 4].
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Abb. 3
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Abb. 4
#2
wagneri Ganglb., 1906Augen so lang wie die Schläfen. Halsschildseiten vor den Hinterecken nicht [Abb. 1] oder nur wenig ausgeschweift, letztere stumpf, verrundet. Flügeldecken gewölbt, mit feinen, seichten Streifen; die 1. Diskalborste am 3. Streifen. Aedoeagus [Abb. 5] [Abb. 6]. 3,5 mm [Abb. 7]. Österreich: Sengsengebirge, Schafberg.
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Abb. 1
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
ovatus Putzeys, 1845 dispar Schönm., 1937 peneckei Gangl., 1896-Augen kürzer als die Schläfen. Halsschildseiten vor den Hinterecken ausgeschweift, diese verrundet rechtwinklig. Flügeldecken weniger gewölbt, die inneren Streifen eingedrückt. Die 1. Diskalborste im 4. Zwischenraum. 3,2-3,5 mm [Abb. 2]. Ostalpen. Stammform: einfärbig hellbraun oder Kopf und Flügeldecken dunkelbraun (v. pallescens). Flügeldecken länger und die inneren Streifen tiefer eingedrückt, die äußeren geschwunden, aber noch sichtbar. Spitze des Penis lang und schmal, parallel: [Abb. 8] [Abb. 9]. 3,5 mm. Niedere Tauern, Totes Gebirge, Sengsengebirge, Hochschwab, Gleinalpe. Spitze des Penis an der Basis breiter als vorne, keilförmig [Abb. 10]. Schneealm, Hohe Veitsch, Schneeberg, Rax. T. ovatus ssp. Am Hochlantsch eine weitere ssp., die sich durch auffallend geringe Größe von der Stammform unterscheidet. Aedoeagus wie bei der Stammform. T. ovatus ssp.
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Abb. 2
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
#3
ochreatus Dej., 1831Kleinere Art: 3,8-4 mm [Abb. 11]. Spitze der Hinterschienen etwas zahnförmig nach innen gebogen [Abb. 12]. ♂: Hinterschenkel auf der Unterseite vor der Spitze beulenartig verdickt [Abb. 13]. Penis: [Abb. 14]. ♀: Vorderschenkel nur sehr schwach winklig erweitert, Hinterschenkel normal. Halsschild schlank, nach hinten gerade verengt, Hinterwinkel stumpf. Kopf wenig schmäler als der Halsschild, Augen flach, viel kürzer als die Schläfen. Gelbbraun. Kärnten, Endemit der Seetaler Alpen, Zirbitzkogel.
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 4-Größere Arten: 4,5-5 mm. Hinterschienen innen an der Spitze gerade.
#4
rudolphi Ganglb., 1891Vorderschenkel beim ♂ sehr stark verdickt, die winkelige Erweiterung mit einem Dorn an der Spitze. Letztes Sternit des ♂ mit einem Grübchen. Halsschild herzförmig, zur Basis konkav verengt, Hinterecken etwa rechtwinklig. Hell gelbbraun. Penis: [Abb. 15]. 4,5-5 mm [Abb. 16]. Hochalpin, unter tief eingebetteten Steinen, selten. Augen relativ groß, fast so lang wie die Schläfen: Stammform. Kärnten, Koralpe. Augen flacher, deutlich kürzer als die Schläfen. Steiermark, Stubalpe, Ameringkogel. var. neumanni Jeannel, 1921.
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Abb. 15
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Abb. 16
latibuli Jeannel, 1948-Vorderschenkel beim ♂ stark verdickt, die winkelige Erweiterung mit einer Kante. Augen so lang wie die Schläfen. Halsschild kaum breiter als der Kopf, flach, etwas quer, zur Basis wenig und geradlinig verschmälert, Hinterecken eher stumpfwinklig. Flügeldecken rötlichbraun, Halsschild etwas heller, Kopf angedunkelt. Penis: [Abb. 17] [Abb. 18], Habitus: [Abb. 4]. 4,5 mm. Endemisch auf dem Schneibstein bei Berchtesgaden in ca. 2000 m Höhe.
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 4
Enthaltene Taxadispar latibuli ochreatus ovatus peneckei rudolphi wagneri
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