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Vorderschienen an der Außenseite nicht gefurcht [Abb. 10]. Schwarzbraun, relativ klein: 3-3,5 mm. Kopf zwischen den Augen und Halsschild ohne Mikroskulptur. Halsschildhinterecken mit einem ± deutlichen Zähnchen. Flügeldecken gestreckt [Abb. 11], etwas parallel, fein gestreift, verloschen querriefig genetzt. Aedoeagus: [Abb. 12] [Abb. 13]. B: In allen Höhenlagen bis 3000 m. D: Östliches Süd- und Mitteleuropa, Kleinasien; im Alpengebiet westlich bis Vorarlberg. (=tristis (Duftschmid, 1812)) 




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Halsschild mit deutlicher abgesetzten Hinterwinkeln (dieses Merkmal kommt auch bei obtusus und quadristriatus vor, solche Tiere sind von cuniculorum sicher nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden); seine Basis an den Seiten nach vorne kaum abgeschrägt [Abb. 15]. Flügeldecken kürzer, an den Seiten stärker gerundet, gleichmäßig gewölbt [Abb. 16]; die 4-5 inneren Streifen deutlich. 2. Fühlerglied so lang wie das 4. oder etwas länger. Kopf wie der übrige Körper gefärbt. Geflügelt. Aedoeagus: [Abb. 17] [Abb. 18]. Größe:3,7-4 mm. B: Die Art lebt möglicherweise in Erdbauen von Nagetieren und wird selten gefunden. D: Südwesteuropa: Frankreich, Iberische Halbinsel. Horion (1951) führt die Art in seinem Verzeichnis für Niederösterreich auf; diese Angabe muß überprüft werden, ein Vorkommen dort ist wenig wahrscheinlich.




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Die hintere Augenborste dicht neben der Stirnfurche gelegen [Abb. 20]. Flügeldecken weniger gestreckt, weniger tief gestreift [Abb. 21]. Halsschild und Kopf oft angedunkelt. Es kommen geflügelte und ungeflügelte Tiere vor. 3,5-4,5 mm.; Aedoeagus: [Abb. 22] in Seitenansicht und [Abb. 23] in Aufsicht. B: Mehr an feuchten, schattigen Orten. D: Südliches Nordeuropa, Mittel- und Südeuropa., montan und in der Ebene, nicht selten.



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-Die hintere Augenborste fast in der Mitte zwischen Augenhinterrand und Stirnfurche gelegen [Abb. 24]. Flügeldecken meist etwas flacher, deutlicher parallel [Abb. 25]. Flügeldeckenstreifen etwas tiefer, schärfer begrenzt. Größe und Färbung wie der vorige. Geflügelt. Aedoeagus: [Abb. 26] in Seitenansicht und [Abb. 27] in Aufsicht. B: Mehr auf offenem, sonnigem Gelände (Äcker, Ödflächen, Stranddünen). D: Europa und Westasien, in der Ebene und im Gebirge, allgemein verbreitet und häufig.



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Der 5. Flügeldeckenstreifen ohne Unterbrechung in den Trechusbogen übergehend. Flügeldeckenstreifen tief und vollzählig, auch die äußeren nach hinten nicht schwächer werdend. Augen flach, etwa so lang wie die Schläfen. Flügeldecken gestreckt, abgeflacht, mit parallelen Seiten [Abb. 29]. Der ganze Körper gelbbraun. Größe: 4,8-5,8 mm. Aedoeagus: [Abb. 30]. B: An Gewässerufern, feuchten Stellen und Höhlen auf der lberischen Halbinsel sowie an felsigen Küsten des Nordatlantiks. D: Marokko, Madeira, Frankreich, Britische Inseln, Südnorwegen. In den 50er Jahren (vor dem Bau der Westmauer) auch auf Helgoland zweimal je 1 Exemplar gefunden. Nachsuche bisher erfolglos.

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Halsschild sehr groß und breit, nur wenig schmäler als die Flügeldecken an der Basis [Abb. 31] [Abb. 32], querüber gewölbt, die Seiten bis zur Basis gleichmäßig konvex gerundet, scheibenförmig. Kopf groß, mit vorstehenden Augen und backenartigen Schläfen [Abb. 33]. Flügeldecken gestreckt, langoval, mit etwas parallelen Seiten und dachförmig erhabener Naht. Flügeldeckenstreifen tief, vollzählig, der 6. und vor allem der 7. deutlich schwächer; tief punktiert und mit deutlich gewölbten Zwischenräumen. Pechbraun oder schwarzbraun, Flügeldecken blau irisierend, Naht und Seitenrand meist etwas heller, Fühler, Beine und Taster rotbraun. Größe: 4,5-5,2 mm. Aedoeagus: [Abb. 34] [Abb. 35]. B: Montane Art. D: Östliches Mitteleuropa: Tatra, Riesengebirge, Beskiden, Sudeten, Sächsische Schweiz; auch aus Südbayern gemeldet, aber zweifelhaft; kürzlich eine Meldung aus Mecklenburg die ich aber nicht überprüfen konnte. In Westeuropa aus Frankreich (Jura) bekannt, vermutlich weiter verbreitet. Verstreut und nicht häufig.




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3,5-4 mm groß [Abb. 36], 7. bis 11. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie breit. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten [Abb. 37]. Gelbbraun, Kopf und Halsschild angedunkelt. Aedoeagus: [Abb. 38]. B: Oft aus Kellern, Kleintierbauen und Höhlen gemeldet, sonst unter Steinen. D: Kleinasien, Südosteuropa und südliches Mitteleuropa, nördlich bis Bayern, aber auch aus der Mark Brandenburg (Berlin) und Mecklenburg bekannt. Verstreut und selten.


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-5-6,5 mm groß [Abb. 39], 7. bis 11. Fühlerglied 2,5-3 mal so lang wie breit. Flügeldecken langoval mit parallelen Seiten [Abb. 40], zur Spitze etwas verbreitert. Heller oder dunkler rotbraun. Aedoeagus: [Abb. 41]. B: An Bach- und Flußufern, an Torfgewässern, oft im Hochwassergenist oder im Autokätscher. D: Nord- und Mitteleuropa, in den Mittelgebirgen und den Alpen nicht selten, in der Ebene selten oder sehr selten.


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Größere, etwas schlankere Art: 4,5-5,3 mm. 1. Hintertarsenglied viel breiter als das 2., die Abflachung deutlich konkav und matt [Abb. 43] und a in [Abb. 45]. Braunschwarz, Naht und Seitenrand der Flügeldecken ein wenig aufgehellt, Taster, Beine und Fühler hell, letztere zur Spitze etwas verdunkelt. Aedoeagus: [Abb. 46] [Abb. 47]. B: Hygrophile Waldart. D: Östliches Mitteleuropa: Tatra, Ostkarpaten.



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-Etwas kleinere, mehr gedrungene Art: 4-5 mm [Abb. 48]. Die Abflachung des 1. Hintertarsengliedes weniger deutlich ausgeprägt [Abb. 42] und b in [Abb. 45]. Augen weniger gewölbt als bei dem vorigen, dem er sonst sehr ähnelt. Ebenso gefärbt. Aedoeagus: [Abb. 49]. D: Östliches Mitteleuropa: Beskiden, Karpaten, Hohe Tatra; Bihar-Gebirge.



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Aedoeagus [Abb. 53] [Abb. 54], vor allem die Innenstrukturen beachten! Halsschild quer, die Seiten gerundet, mit ziemlich großen, scharf recht- oder spitzwinkligen Hinterecken. Flügeldecken breitoval mit gerundeten Seiten [Abb. 55]. Die inneren 3 Flügeldeckenstreifen tief, die folgenden nach außen schwächer werdend. Hinterschienen breit, flach, etwas S-förmig gebogen, besonders beim ♂ (a in [Abb. 51]). B: In der oberen Waldregion an Bachrieseln unter Steinen. D: Kärnten, Endemit der Koralpe.



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-Aedoeagus [Abb. 56]; Halsschild etwas weniger quer, nach vorne meist schwächer verengt. Flügeldecken etwas tiefer gestreift . Hinterschienen schmäler, weniger stark gebogen. D: Ostalpen: Kärnten bis Slowenien. (=arcuatus Jeannel, 1927) Von dieser Art ist noch 1 Rasse beschrieben, deren taxonomischer Status noch zu überprüfen ist. (Schweiger, 1955). D: Slowenien, Bachergebirge: longicollis ssp. ...slovenicus Schweiger, 1950 



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Kleinere Art: 3,8-4 mm [Abb. 60]. Spitze der Hinterschienen etwas zahnförmig nach innen gebogen [Abb. 61], die Kontur des Innenrandes bildet mit der Endkante einen spitzen Winkel. Hinterschenkel der ♂ auf der Unterseite vor der Spitze beulenartig verdickt [Abb. 58]. ♀: Vorderschenkel nur sehr schwach winklig erweitert, Hinterschenkel normal. Halsschild schlank, nach hinten gerade verengt, Hinterwinkel stumpf. Kopf wenig schmäler als der Halsschild, Augen flach, viel kürzer als die Schläfen. Gelbbraun. Aedoeagus: [Abb. 62]. B: Alpin. D: Kärnten, Endemit der Seetaler Alpen, Zirbitzkogel.



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-Vorderschenkel beim ♂ stark verdickt, die winkelige Erweiterung mit einer Kante [Abb. 57]. Augen so lang wie die Schläfen. Halsschild kaum breiter als der Kopf, flach, etwas quer, zur Basis wenig und geradlinig verschmälert, Hinterecken eher stumpfwinklig. Flügeldecken rötlichbraun, Halsschild etwas heller, Kopf angedunkelt. Größe: 4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 64] [Abb. 65], Habitus: [Abb. 66] [Abb. 59]. B: Tief eingebettet (30-50 cm) im schieferigen Untergrund, besonders in Karen, in denen der Schnee länger liegenbleibt und daher auch später im Jahr noch ausreichend Feuchtigkeit enthält. D: Endemisch auf dem Schneibstein bei Berchtesgaden in ca. 2000 m Höhe; bisher nur auf der österreichischen Seite.




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Augen relativ groß, fast so lang wie die Schläfen. Hell gelbbraun. 4,5-5 mm [Abb. 67]. Aedoeagus: [Abb. 68]. B: Hochalpin unter tief eingebetteten Steinen. D: Kärnten, Koralpe; selten.

-Augen flacher, deutlich kürzer als die Schläfen. D: Steiermark, Stubalpe, Ameringkogel. rudolphi var.
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Augen aus der Kontur des Kopfes vorstehend [Abb. 69]. Schläfen stark backenförmig, fast im rechten Winkel vom Hals abgesetzt. Größere, rotbraune Art von 5-5,7 mm [Abb. 70]; Aedoeagus: [Abb. 71] [Abb. 72]. D: Schweiz, Tessin, Lago d'Efra.



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Größere Art: 4,3-4,5 mm, dunkler rotbraun [Abb. 73]; Aedoeagus: [Abb. 74] [Abb. 75] [Abb. 76]. B: Alpin D: Endemisch im Nordwesten des Lago Maggiore, auf den Bergen zwischen dem Valle Maggia und dem Val Vigezzo.



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Trechusbogen gegen den 8. Streif auffallend stark faltig abgesetzt, lang. Das Ende des Trechusbogens überragt den apikalen Porenpunkt etwa um dessen Abstand zur Flügeldeckenspitze [Abb. 77]. Aedoeagus: [Abb. 78] [Abb. 79]. B: Hochalpin (1800) 2000-2500 m. D: Relativ weit verbreitet: vom Saastal (Distelalp) auf dem Kamm nach Nordosten bis zum Albrunpass im italienisch-schweizerischen Grenzgebiet sowie in Italien (Piemont, Valsesia)


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-Habitus [Abb. 80]. Trechusbogen gegen den 8. Streif weniger stark, aber noch deutlich faltig abgesetzt, kurz. Das Ende des Trechusbogens überragt den apikalen Porenpunkt nur ganz wenig [Abb. 81]. Aedoeagus: [Abb. 82] [Abb. 83] [Abb. 84] [Abb. 85]. B: Hochalpin 2200-2500 m. D: In der Schweiz im Saastal (Distelalp) zusammen mit strigipennis, auf italienischem Gebiet am Osthang des Monte Rosa: Monte Moro, Colle d'Egua.







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-Hinterschienen innen von der Mitte zur Spitze mit dicken Borsten dicht, fast bürstenartig besetzt (b in [Abb. 91]). Halsschild weniger breit, nach hinten stärker verengt, die Hinterwinkel groß, spitzwinklig, der Seitenrand davor etwas ausgeschweift [Abb. 92]. Augen und Schläfen sehr stark gewölbt. Größe: 4-4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 93] [Abb. 94], Endophallus [Abb. 95]. B: Alpin und hochalpin. D: Ostkarpaten und Slowakei.




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sudeticus Pawlow., 1975
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Halsschild nach hinten gleichmäßig gerundet verengt, vor den kleinen Hinterwinkeln etwas deutlicher ausgeschweift [Abb. 96]. Augen und Schläfen stärker gewölbt, der Winkel zwischen Hals und Schläfen weniger stumpf, ca. 118°. Flügeldecken einfarbig dunkelbraun [Abb. 97], Größe: 4-4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 98] [Abb. 99], die Kopulationsstücke nur schwach sattelförmig gebogen*). B: Feuchtigkeitsliebende Waldart, montan. D: Ostalpen von Kärnten bis Bayern; Süddeutsche Mittelgebirge, westwärts bis zum Vogelsberg. *) Pawlowski hat hierzu eine ssp. beschrieben, die nach mir vorliegenden Tieren aus dem Riesengebirge, wo nur diese ssp. vorkommen soll, etwas größer sind, aber sonst in die Variationsbreite der Stammform fallen. Halsschild nach hinten gleichmäßig gerundet verengt, vor den kleinen Hinterwinkeln kaum ausgeschweift [Abb. 100] [Abb. 101]. Unterschiede im Genital [Abb. 102] sind ebenfalls nicht signifikant vorhanden. In Polen zwischen 15° östlicher Länge und 18°20' östlicher Länge. Die Tiere in den Gebirgen weiter östlich sollen zur Stammform gehören. pilisensis ssp.






-Halsschild nach hinten ebenfalls gleichmäßig gerundet verengt, aber vor den größeren Hinterwinkeln etwas mehr ausgeschweift. Augen und Schläfen nur schwach gewölbt, der Winkel zwischen Hals und Schläfen sehr stumpf, ca. 145°. Flügeldecken oft mit hellen Flecken hinter den Schultern und/oder vor der Spitze, der Seitenrand an der Basis etwas winklig vorstehend [Abb. 103]. Größer: 4,5-5 mm. Aedoeagus: [Abb. 104] [Abb. 105], die Kopulationsstücke stärker sattelförmig gebogen. B: In montanen, bewaldeten Gebieten. D: Südrand der Alpen, erreicht Mitteleuropa nicht. (=fairmairei auct.)


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Größe: 4-4,5 mm. Flügeldecken sehr kurzoval, hochgewölbt, an den Seiten gleichmäßig gerundet [Abb. 106]. Halsschild groß, quer. herzförmig, mit großen spitzwinkligen Hinterecken, der Seitenrand davor ausgeschweift; Basalgruben tief. Aedoeagus: [Abb. 107] [Abb. 108] [Abb. 109]. (Rasseneinteilung siehe Schweiger 1955). B: Subalpin und alpin. D: In den Ostalpen weit verbreitet, nicht selten.




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Flügeldecken relativ schmal, gestreckt, nur wenig breiter als der Halsschild [Abb. 111]. Dieser an der Basis mit einer manchmal nur wenig deutlichen Querfurche, die in der Mitte etwas vorgezogen und dort nicht unterbrochen ist; Basalgrübchen nur sehr klein oder fehlend. Etwas heller gefärbt: dunkel rotbraun bis pechbraun. Größe: 3,2-3,8 mm; Aedoeagus [Abb. 112] [Abb. 113]. B: Montan bis subalpin. D: Sudeten, Nordwestkarpaten, Böhmerwald, Bayerischer Wald.


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-Halsschild kleiner, schmäler als die Flügeldecken [Abb. 114], diese an den Seiten stärker gerundet. Halsschild mit einer wenig deutlichen, in der Mitte unterbrochenen Querfurche an der Basis und mit tiefen Basalgrübchen. Pechbraun bis pechschwarz mit auffallendem irisierenden Schein. Sehr variable, aber durch die gerade abgeschnittene Flügeldeckenbasis [Abb. 115] [Abb. 86] auch sehr typische Art. Größe: 3,3-4 mm; Aedoeagus [Abb. 116] [Abb. 117]. B: Höhere Lagen der Mittelgebirge. D: Südöstlich des Thüringer Waldes; Sudeten, Westkarpaten, Tatra, Ostalpen.




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Ausgefärbt dunkel- oder schwarzbraun, mit irisierendem Schein. Größe: 3,5-4 mm. Flügeldecken kurzoval, die Seiten gleichmäßig gerundet [Abb. 88] [Abb. 110]. Mikroskulptur auf den Flügeldecken sehr fein querriefig, bei 100-facher Vergrößerung kaum erkennbar. Kopf und Halsschild klein und relativ schlank. Halsschild herzförmig, mit großen, scharf spitzwinkligen Hinterecken. Fühler und Beine schlank, gestreckt, auch beim ♂ die Vorderschenkel nur wenig dicker als die übrigen. Aedoeagus: [Abb. 118] [Abb. 119]. B: Hygrophile Art sehr feuchter Waldgebiete. D: Ostalpen: Slowenien, Steiermark, Kärnten, Salzburg; nach Nordwesten bis Ostbayern.



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→ 29a-Flügeldecken flach, langoval [Abb. 120] und etwas parallelseitig. Halsschild herzförmig, nach hinten stark verengt, die Basis neben den verrundet stumpf- bis rechtwinkligen Hinterecken etwas nach vorn abgeschrägt. Kopf und Halsschild nur mit wenig tiefer Netzung, daher ziemlich glänzend. Aedoeagus [Abb. 121]. 3-3,5 mm groß. B: Alpin und subalpin. D: In den Ostalpen weit verbreitet, Von dieser Art sind 2 Rassen beschrieben (Schönmann, 1937).

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Aedoeagus [Abb. 122] [Abb. 123] [Abb. 121]. D: Niedere Tauern, Totes Gebirge, Sengsengebirge, Hochschwab, Gleinalpe; (=peneckei Gangl., 1896)


-Habitus [Abb. 124]. Aedoeagus [Abb. 125] [Abb. 126]. D: Schneealm, Hohe Veitsch, Schneeberg, Rax; ovatus ssp.


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Größer: 3,3-3,8 mm. Halsschild zur Basis stark verengt, die Hinterecken scharf spitzwinklig. Kopf und Halsschild matt. Aedoeagus: [Abb. 127] [Abb. 128] [Abb. 129]. B: Subalpin bis hochalpin. D: Ostalpen: Grünauer Alpen, Sengsengebirge, Schoberstein, Haller Mauern; nördlich bis Berchtesgaden (Untersberg).


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♂: Innensack des Aedoeagus in Aufsicht mit einer dreieckigen, querüber gewölbten Platte (a) und links davon und in Längsrichtung dazu eine schmale dunkle Struktur (b); die Platte (a) erscheint in Seitenansicht als eine längere dorsale Struktur, die Struktur (b) je nach Drehung in der Längsachse als dunkler Streifen [Abb. 130] oder als schmale dreieckige Platte, die +/- tief unter der großen Platte liegt [Abb. 131] [Abb. 132]. Seitlicher Halsschildseitenrand vor den kleineren und weniger ausgeprägten Hinterwinkeln flacher ausgerandet. Flügeldecken etwas stärker gewölbt und mit stärker konvexen Seitenrändern [Abb. 133], oft etwas dunkler als der Halsschild gefärbt. B: In Waldgebieten > 1000 m. D: Ostrand der Ostalpen, häufig [Abb. 134].





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Im Durchschnitt etwas größer: 2,8-3,3 mm [Abb. 136]. Aedeagus in Seitenansicht größer und breiter [Abb. 137]. Körperfarbe gleichmäßig rötlich blaß, oft mit hellerer Flügeldeckenspitze. Augen klein, nicht hervorstehend [Abb. 138]. B: Obere subalpine und alpine Zone. D: Saualpe, Seetaler Alpen, Packalpe und Gleinalpe, lokal und selten [Abb. 134].



-Durchschnittlich kleiner: 2,6-3 mm [Abb. 139]. Aedeagus in Seitenansicht kleiner, schlanker [Abb. 140] [Abb. 141] [Abb. 135]. Körper gelblich blaß, kaum Kontrast zu den Beinen. Flügeldecken auf der Scheibe noch stärker abgeflacht. Augen im Durchschnitt kleiner, oft leicht vorstehend [Abb. 142]. B: Alpine und hochalpine Zone. D: Tauern und Nockberge [Abb. 134]. Diese beiden Formen sind wohl nur durch die Verbreitung bestimmbar. Ich empfehle, an frischem Material den Innensack zu präparieren und diesen sowie die 'pièces copulatrices' direkt zu betrachten; bei meinem alten, getrockneten Material ist mir das nicht gelungen.





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Halsschild zur Basis stark, gerade verengt, dort viel schmäler als zwischen den Vorderwinkeln [Abb. 9]. Halsschildhinterecken nicht zähnchenartig abgesetzt, sondern verrundet, stumpf gewinkelt. Augen so lang oder etwas kürzer als die Schläfen. Hellbraun, Halsschild etwas aufgehellt [Abb. 143]. Größe: 3,5-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 144] [Abb. 145]. B: Alpin. D: Ostalpen: Salzkammergut (Schafberg, Sarstein), Totes Gebirge, Sengsengebirge,



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Halsschild an der Basis mit einer scharf begrenzten, ziemlich tiefen Querfurche, die an den Hinterwinkeln in die Seitenrandfurche übergeht; Basalgruben sehr klein. Halsschildseiten zur Basis nur wenig verengt, Hinterecken klein [Abb. 146]. Augen groß, vorstehend, doppelt so lang wie die Schläfen. Flügeldecken hochgewölbt, gestreckt oval [Abb. 147] [Abb. 148], etwas matt durch die deutliche, grob quermaschige Netzung. Vorderschienen an der Außenseite ohne Längsfurche, höchstens etwas abgeflacht. Dunkelbraun bis braunschwarz, die kleinste der dunklen Arten. Aedoeagus [Abb. 149] [Abb. 150], Innenlamelle [Abb. 151]. Größe: 2,5-3 mm. B: In Tallagen und hochalpin. D: Südliche Ostalpen: Steiermark, Kärnten.








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Flügeldecken kürzer oval, grob quermaschig genetzt, ohne irisierenden Schimmer. Augen in der Kontur des Kopfes gewölbt. Größe: 3,5-4,3 mm. Aedoeagus: [Abb. 154] [Abb. 155]. B: Alpin. D: Südalpen, nördlich bis Kärnten: Karnische Alpen (Wolayersee).

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-Flügeldecken länger oval, fein quermaschig genetzt, mit leichtem irisierenden Schimmer. Augen von den Schläfen abgesetzt, keine gleichmäßige Kontur bildend. Größe: 4-4,7 mm. Aedoeagus: [Abb. 156] [Abb. 157]. B: Hochalpin. D: Südrand der Bernina-Gruppe.

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Halsschild sehr schmal und nach hinten stark verengt [Abb. 158]. Halsschild und Flügeldecken mit auffallend breiter Seitenrandkehle. Schultern seitlich stark abgeflacht mit deutlichem Knick im Bereich desr 1. Umbilicalborste. Netzung der Flügeldecken weniger grob quermaschig. Größe: 3-3,3 mm; Aedoeagus: [Abb. 159] [Abb. 160], Innenstrukturen [Abb. 161]. B: Alpin. D: Südalpen: Monte Sernio; Karnische Alpen: Roßkofel.



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-Eine von dieser Art äußerlich durch viel schlankere Flügeldecken mit stärker vorstehenden, gleichmäßig gerundeten Schultern und relativ breiteren Halsschild zu unterscheidende Art aus den Südostalpen (Slowenien, Venetien) ist aus Mitteleuropa noch nicht bekannt geworden, vielleicht im äußersten Südosten. Vergleiche Aedoeagus [Abb. 162] [Abb. 163] [Abb. 164].


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Körper gleichmäßig rötlichgelb gefärbt [Abb. 165]. Aedoeagus: [Abb. 166] [Abb. 167]. B: In höheren Lagen (über 1500 m). D: Westkarpaten (Mala Fatra, Chlieb).





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Hinterschienen von der Mitte zur Spitze auffallend abgeflacht und erweitert, an der Spitze gut 2 mal so breit wie an der Basis (a in [Abb. 171]). Halsschild zur Basis stärker verengt, die Hinterwinkel scharf stumpf- oder auch fast rechtwinklig. Flügeldecken breiter oval [Abb. 172]. Heller oder dunkler rötlichbraun, Halsschild meist etwas heller, Fühler und Beine gelbbraun, vorletztes Glied der Kiefertaster nicht angedunkelt. Größe: 3-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 173] [Abb. 174]. B: Hochalpin. D: Karawanken und Steiner Alpen.



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-Hinterschienen zur Spitze wenig und gleichmäßig erweitert (b in [Abb. 171]). Halsschild zur Basis mäßig verengt, Hinterwinkel sehr stumpf, etwas verrundet [Abb. 175]. Flügeldecken schlanker oval [Abb. 176]. Rötlichbraun bis pechbraun mit dunklem Kopf und meist etwas hellerem Halsschild. Fühler und Beine rötlichbraun, vorletztes Kiefertasterglied meist etwas verdunkelt. Größe: 3-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 177] [Abb. 178]. B: Alpin. D: In den nördlichen und östlichen Kalkalpen, nach Westen bis Umgebung Salzburg (Untersberg bei Berchtesgaden). * Auf den Haller Mauern kommt eine Form mit dunklem, vor der Basis leicht ausgerandetem Halsschild vor. Der Halsschildseitenrand ist schmäler abgesetzt. Auch die Form des Aedoeagus ist deutlich verschieden. [Abb. 179]. Ob diese Form eine eigene Art oder Subspecies zu hampei ist, muß noch geprüft werden.





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Große Art von 4-4,5 mm. Flügeldecken breitoval [Abb. 180], Streifen bis zum 7. deutlich. Aedoeagus: [Abb. 181]. B: Alpin. D: Lepontinische Alpen im Tessin.

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Flügeldecken etwas eiförmig, nach hinten breiter werdend. Oberseite etwas stärker gewölbt. Kleinere Art von 3 mm. Aedoeagus: [Abb. 182] [Abb. 183], Innenstrukturen [Abb. 184]. D: Endemisch auf dem Monte Generoso (Tessin).


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Halsschildseitenrand vor den Hinterwinkeln lang und in deutlicher Kurve ausgerandet [Abb. 185]. Pechbraun, Flügeldecken deutlich quermaschig genetzt. Aedoeagus: [Abb. 186] [Abb. 187]. D: In den Südalpen östlich und westlich vom Gardasee verbreitet.


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-Halsschildseitenrand fast gerade zur Basis verengt, nur kurz vor den Hinterwinkeln seicht ausgerandet, sonst wie der vorige. Aedoeagus: [Abb. 188] [Abb. 189] [Abb. 190]. B: Alpine Art. D: Am Ursprung des Hinterrheins, Splügenpass.


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-Halsschildhinterwinkel nicht oder undeutlich abgesetzt. Halsschild gestreckter, zur Basis ± gerade verengt, Hinterwinkel stumpf, nicht abgesetzt. Pechbraun. Kopf relativ groß. Größe: 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 191] [Abb. 192]. B: Alpin an feuchten, offenen Stellen. D: Berner und Glarner Alpen und deren Voralpen.

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Matur schwarzbraun, Fühler an der Basis und Beine rötlichbraun, vorletztes Kiefertasterglied und die Fühler vom 4. Glied an verdunkelt. Halsschild zur Basis mäßig, gerundet verengt, an der Basis kaum schmäler als an den Vorderecken. Flügeldecken etwas schlanker oval [Abb. 193], glänzend, die quermaschige Netzung ± verloschen, ohne irisierenden Schein. Größe: 3,2-3,7 mm; Aedoeagus: [Abb. 194] [Abb. 195]; Endophallus aus verschiedenen Richtungen [Abb. 196]. B: Alpin. D: In den nördlichen Kalk- und den Ostalpen weit verbreitet und nicht selten; * Hierher noch eine Form, die sicher in diesen Artkreis gehört. Aedoeagus [Abb. 197] [Abb. 198]. Ich habe 6 Tiere mit der Fundortangabe 'Riesengebirge' aus der Sammlung Benick; als Sammler ist v. Korschetzky angegeben, bestimmt waren sie als striatulus. Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, daß glacialis auch im 500 km von den Ostalpen entfernten Riesengebirge verbreitet ist (striatulus kommt dort vor), es könnte aber durchaus ein Glazialrelikt sein. Ob ein Gebirgszug mit dieser Bezeichnung in den Ostalpen existiert oder früher so genannt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Weitere Stücke habe ich bisher nicht gesehen. (numeratorrapae Lompe i.l.) ...sp-riesengebirge 







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Aedoeagus: [Abb. 201] [Abb. 202]. Kopf relativ breiter, Augen größer und stärker gewölbt. Halsschild größer, zur Basis mäßig, gerundet verengt. Hell rötlichbraun [Abb. 203]. Größe: 3,5-4 mm. B: Oberhalb 1900 m. D: Kärnten, Endemit der Koralpe;


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-Aedoeagus: [Abb. 204] [Abb. 205] (beachte die zähnchenartige Absetzung an der Spitze). Größe und Färbung wie der vorige [Abb. 206]. Kopf etwas schmäler, Augen kleiner und flacher. Halsschild zur Basis stärker, weniger gerundet verengt. Nach äußeren Merkmalen vom vorigen nicht sicher zu trennen. B: Oberhalb 1900 m. D: Steiermark: Packalpe, Stubalpe, Gleinalpe.


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→ 51aHinterschienen zur Spitze wenig, gleichmäßig verbreitert und kaum abgeflacht, dort etwa 1,5x so breit wie an der Basis (b in [Abb. 171]). ♂: Mittel- und Hinterschenkel ziemlich dick, breiter als das 1. Hintertarsenglied lang. Augengröße und -wölbung sehr variabel. Halsschild zur Basis ± stark, gerade verengt, Hinterecken klein, scharf spitz- oder rechtwinklig. Hell rötlichbraun bis pechbraun. Größe: 3-4 mm; Aedoeagus: [Abb. 207] [Abb. 208]. Sehr variable Art, von der mehrere Rassen beschrieben sind, die sich allein nach äußeren Merkmalen nicht sicher unterscheiden lassen. B: Hochalpin. D: Karawanken, Steiner Alpen, Julische Alpen; Anmerkung:Jeannel (l.c.) hat für diese Art verschiedene Rassen aufgestellt und dabei den schon von Ganglbauer selbst synonymisierten schusteri und den als Varietät beschriebenen carniolicuszu Subspecies erhoben; die verschiedenen Formen mögen in machen Populationen vermehrt auftreten, kommen aber nach meiner Erfahrung überall im Verbreitungsgebiet der Art vor und sind entweder Extremformen einer, auch im ♂ Genital, sehr variablen Art oder mehrere Arten. Hier eine Tabelle nach Jeannel (l.c.) und Schönmann (l.c.) die die verschiedenen Formen unterscheidet.



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Aedoeagus mit sehr kurzer Spitze, ventral etwas erweitert, die rechte Seitenwand am Ostium sehr hoch gewölbt [Abb. 209] [Abb. 210] [Abb. 211] [Abb. 208]; die Variabilität an einem Fundplatz zeigt [Abb. 212].. Hell gelbbraun. Etwas gestreckter, die Flügeldecken mehr parallel mit stärker gerundeten Schultern. Halsschildseiten vor der Basis kaum ausgerandet, die Hinterecken rechtwinklig, zur Seite wenig vorragend. Streifen der Flügeldecken stark punktiert. D: Karawanken. Stammform. Ein Tier mit derartig kurzer Aedoeagusspitze wie von Schönmann (l.c.) dargestellt, habe ich noch nicht gesehen.








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Habitus [Abb. 217]. Spitze des Aedoeagus kürzer, am Ende ventral etwas S-förmig und die Seitenwand am Ostium höher gewölbt. Kleiner. 3,5-3,8 mm. Flügeldecken weniger breit mit gerundeten Schultern und deutlich punktierten Streifen. Aedoeagus [Abb. 218]. D: Petzen. elegans ssp.

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-Aedoeagusspitze etwas länger, am Ende nicht verdickt, ventral gerade, die Seitenwand am Ostium flacher gewölbt [Abb. 219] [Abb. 220]. Größer: 4 mm. Flügeldecken breiter gebaut mit ausgeprägten Schultern und fast glatten Streifen. D: Karnische Alpen. elegans var.



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Fühler und Beine relativ kurz und gedrungen, Hinterschienen kürzer als der Halsschild breit [Abb. 222] [Abb. 223]. Augen etwa doppelt so lang wie die Schläfen. Flügeldeckenseitenrand an den Schultern in flacher Rundung nach innen gebogen, in einem ± stumpfen Winkel zur Längsachse gerichtet (wie b in [Abb. 152]). Flügeldecken höher gewölbt und etwas feiner gestreift als bei rotundipennis, eiförmig. Pechbraun, Halsschild, Naht und Seitenrand der Flügeldecken heller, Fühler, Beine und Taster hell rötlichbraun. Ohne oder nur mit sehr schwachem irisierenden Schein. Größe: 3,2-3,7 mm; Aedoeagus: [Abb. 224] [Abb. 225]. D: In den Ostalpen weit verbreitet und dort nicht selten; nach Norden bis in den Bayerischen Wald.*) (=koralpicus Franz, 1969) *) Franz (Ent.Bl., 1985) bezweifelt das Vorkommen im Bayerischen Wald und vermutet Verwechslung mit striatulus. Die Art kommt dort aber vor (am Arber, am Rachel, im Böhmerwald am Boubin). Mir vom Arber vorliegende Stücke unterscheiden sich von Tieren aus Kärnten [Abb. 226] durch seitlich weniger vorragende Halsschildhinterwinkel [Abb. 227]; die relativ große Auslöschungszone zu den Vorkommen in den Ostalpen läßt vermuten, daß es sich um eine klar abzugrenzende Rasse handelt.






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Flügeldecken breitoval, hinter der Mitte etwas schlanker als vor der Mitte [Abb. 228], die Oberseite vom Schildchen bis zur Spitze gleichmäßig hoch gewölbt. 1. und 2. Flügeldeckenstreifen deutlich, der 3. schwächer, die übrigen verloschen. Fühler kurz und gedrungen, die vorletzten Glieder wenig länger als breit. Augen relativ klein. Halsschild zur Basis etwas herzförmig verengt, wenig quer, die Seiten schwächer gerundet [Abb. 229]. Hellbraun. Größe: 3 mm; Aedoeagus: [Abb. 230], Parameren schmal, schlank; Innenstrukturen [Abb. 231]. D: Slowakei, Rumänien.



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-Dem vorigen sehr ähnlich [Abb. 232]. Augen relativ größer, Halsschild deutlicher quer, nach vorne etwas mehr verengt und an den Seiten stärker gerundet. Hell bis dunkel rotbraun. Sehr variable Art. Größe: 2,5-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 233]. Parameren breit, fast trapezförmig. Im bearbeiteten Gebiet nur die Stammform. B: Subalpine Waldart. D: Sudeten, Karpaten, Rodnagebirge, Tatra, Bihargebirge;




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Halsschildseitenrand von der Mitte zur Basis gerade oder schwach konkav verengt; die Halsschildhinterecken nicht als deutliche, seitlich vorstehende Zähnchen abgesetzt*) oder deutlich abgesetzt (wie a in [Abb. 221]. Der 4. Flügeldeckenstreifen etwa so stark wie der 3., die äußeren - vor allem zwischen Flügeldeckenmitte und Spitze - ziemlich deutlich. Dunkel rotbraun bis pechbraun [Abb. 237], Halsschild, Flügeldeckenseitenrand und Naht etwas aufgehellt. Beine hell rötlichbraun, Fühler vom 2. Glied an und vorletztes Kiefertasterglied etwas verdunkelt. Größe: 3,2-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 238] [Abb. 239] [Abb. 240]. B: Subalpin. D: Böhmerwald (?), Bayerischer Wald (?), Sudeten, Karpaten, Transsylvanische Alpen. Ein isoliertes Vorkommen in den Südalpen: Norditalien, Provinz Trient. Möglicherweise weiter verbreitet. *) Anmerkung: die Tabelle wurde ursprünglich nach Tieren aus der Tatra und den Sudeten mit seitlich nicht vorragenden Hinterecken angefertigt [Abb. 241]. In den Karpaten Rumäniens kommt eine pechschwarze Rasse mit seitlich deutlich vorragenden Hinterecken [Abb. 242] und kürzeren Flügeldecken vor; Aedoeagus [Abb. 243].








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Flügeldecken an den Seiten flacher gerundet, der Seitenrand an den Schultern stärker gekrümmt [Abb. 89]. Augen flach, Schläfen gewölbt. Hell rötlichbraun, Fühler, Beine und Taster einfarbig hell. Größe: 3,5-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 244] [Abb. 245], Kopulationsstücke [Abb. 246]. Südostalpen, nach Norden bis Kärnten: Karawanken; subalpin.




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-Aedoeagus: [Abb. 247] [Abb. 248]. Seitenrand der Flügeldecken breit abgesetzt. Von großen Exemplaren des pulchellus sonst kaum verschieden: Hinterschienen etwas breiter, mit kräftigeren, dichter gestellten Borstenhaaren an der Innenseite. In der Färbung ein wenig dunkler als dieser, vor allem der Kopf meist ± stark verdunkelt. Im Durchschnitt größer: 3,3-3,8 mm. D: Karpaten, Transsylvanische Alpen, Slowakei.
