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Halsschild deutlich zur Basis verengt, dort nicht breiter als 3/4 der größten Halsschildbreite; die Hinterecken rechtwinklig [Abb. 4]. Fühler sehr lang, zurückgelegt über die Mitte der Flügeldecken reichend. Augen relativ klein, 2/3 der Schläfenlänge erreichend. Flügeldecken langoval, flach, mit breiten, rechtwinkligen Schultern [Abb. 5] [Abb. 6]; die inneren 3 Flügeldeckenstreifen tief, die äußeren ± erloschen. Hellbraun, Kopf und Flügeldecken etwas dunkler. Flügeldecken unpunktiert und unbehaart, fein, querriefig genetzt. Aedoeagus bildet an der Spitze einen nach oben gebogenen Haken [Abb. 7]. 3,4-4,5 mm. B: In +/- feinkiesigen Uferbereichen. D: Europa ohne den Norden, nach Südosten mindestens bis zum Kaukasus und Iran. Verstreut und selten, in der Ebene sehr selten. Vielleicht ein Komplex mehrerer Arten, der sich rein morphologisch noch nicht auflösen läßt. Tiere aus dem Iran [Abb. 8] haben einen schmäleren Kopf, mehr isodiametrisch-großmaschige Mikroskulptur auf dem Halsschild und die Apophyse am 4. Glied der Mitteltarsen ist stärker entwickelt; das kommt aber auch bei Tieren aus Europa vor.




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Fühler kurz, zurückgelegt die Mitte der Flügeldecken nicht erreichend; die Endglieder 2 x so lang wie breit. Augen so lang wie die Schläfen. Dunkelbraun mit etwas hell gezeichneten Flügeldecken [Abb. 9]. Aedoeagus mit kleinem Endhaken. [Abb. 10]. 3,5-4 mm. D: Auf Madeira bei Rabacal am Ribeiro do Alecrim im Ufersand; die Tiere hielten sich in dem groben Sand (Körnung ca. 1,5 mm) auf und waren nur durch Ausschwemmen zu erbeuten. An anderen Stellen auch im Uferschotter. D: Die Art ist von allen Macaronesischen Inseln (Madeira, Kanaren) bekannt. Ungeflügelte Tiere haben sehr kleine Augen und wurden als brevipennis Jeannel, 1930 beschrieben. Nach Machado nicht als ssp. zu betrachten.

-Fühler lang, zurückgelegt die Mitte der Flügeldecken überragend; die Endglieder 4 x so lang wie breit. Augen sehr klein, nicht halb so lang wie die Schläfen. Große, robuste Art. 4,5 mm. D: Spanien, Alicante.
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Rücklaufender Streif mit dem 7. verbunden [Abb. 13]. Halsschild nach hinten gerundet verengt, Hinterecken rechtwinklig, etwas vorragend [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. D: Madeira. Bisher erst ein Fundort in der Höhle 'Furnas de Cavalun' im Osten der Insel.


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-Rücklaufender Streif der Flügeldecken mit dem 3. verbunden [Abb. 16]. Halsschild nach hinten gerade verengt, Hinterecken stumpf gewinkelt, nicht vorragend [Abb. 17]. Aedoeagus [Abb. 18]. D: Madeira. Im Westen der Insel an 2 verschiedenen Fundorten, im Gesiebe und nach starken Regenfällen in Quellbereichen; erst 3 Tiere bekannt.

