Gattung: Tetratoma Fabr.

ColeopteraPolyphagaHeteromeraTetratomidae
Von Arved Lompe (n. E. Reitter, Z. Kaszab)
Kopf von oben kaum sichtbar, bis zum Hinterrand der Augen in den Halsschild eingezogen. Wangen gut entwickelt. Halsschild quer, seitlich mit scharfem und meist aufgewölbtem Rand. Die Flügeldeckenbasis breiter als der Halsschild. Beine kurz, die Enddorne der Schienen kurz. Die Arten entwickeln sich in Pilzen und sind nicht häufig bis äußerst selten. 6 Arten der Gattung in Europa.
In der Tabelle nicht enthalten sind die mir unbekannten
Spanien, Portugal, Frankreich. ...baudueri Perris, 1864
Zypern. ...crenicollis Baudi, 1877
Italien ...tedaldi Reitter, 1887
#1
→ 2Die Glieder der Fühlerkeule doppelt so breit wie die Geißel. Vorderrand des Halsschilds fein gerandet.
ancora F., 1790-Die Glieder der Fühlerkeule nur wenig breiter als die Geißel. Vorderrand des Halsschilds nicht gerandet. Oberseite kahl, kräftig aber spärlich punktiert. Kopf und Halsschild meist gelb, Flügeldecken braun mit gelber Zeichnung, die sehr veränderlich ist [Abb. 1]. 3-3,5 mm. In Nord- und Mitteleuropa, besonders im Osten weit verbreitet, an verpilzten Laubbäumen, meist selten.
tetratoma_ancora_hab.jpg
Abb. 1
#2
fungorum Fabricius, 1790Halsschild schmäler als die Flügeldecken, die Basis beiderseits ausgebuchtet. Oberseite kahl; Halsschild, die Glieder der Fühlergeissel, Beine und Kopf vorn sowie die Unterseite rotgelb. Kopf und Fühlerkeule schwarz. Flügeldecken glänzend blau [Abb. 2]. Kopf und Halsschild grob punktiert, Flügeldecken feiner und gegen die Spitze erloschen punktiert. 4-4,5 mm. In Nord- und Mitteleuropa, stellenweise in Südeuropa verbreitet; an Baumschwämmen der Laubbäume, ziemlich selten; Imagines im Herbst und im zeitigen Frühjahr.
tetratoma_fungorum_hab.jpg
Abb. 2
desmarestii Latreille, 1807-Halsschild in der Mitte so breit wie die Flügeldecken, die Basis fast gerade. Körper mit dichter, feiner, anliegender Behaarung. Unterseite dunkelbraun. Oberseite einfarbig schwarzgrün[Abb. 3]. Flügeldecken etwas gröber punktiert als die Scheibe des Halsschilds. 3,5-4,2 mm. Sporadisch in fast ganz Europa, in Mitteleuropa sehr selten. In verpilzten alten Eichenstämmen.
tetratoma_desmarestii_hab.jpg
Abb. 3
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