
-Prosternalfortsatz an der Spitze abgerundet, mit einem deutlichen Randstreifen. Halsschild ohne deutliche Eindrücke. Körperform weitgehend zylindrisch. Oberseite immer deutlich glänzend. Untergattung Chilostetha Jakovleff. Flügeldecken kaum breiter als die Halsschildbasis; mit regelmäßigen Punktreihen. Dunkel bronze-kupferfarben. 5-9,5 mm. Vor allem im Mittelmeergebiet, vielleicht auch im südöstlichen Mitteleuropa, aber keine neuen Funde. Larve in Wurzeln von Nelken-Arten, Käfer von VI-IX; flüchtig. (=metallica auct.)
Flügeldecken uneben, grob skulptiert (mit bloßem Auge sichtbar!) [Abb. 2]. Vorderwinkel des 2. bis 4. Sternits mit glattem, glänzendem Fleck; in den Hinterwinkeln ein Fleck mit dichter Pubeszenz, ebenso seitlich auf den Metacoxen. Halsschild ebenso breit wie die Flügeldecken. Bronzen-kupferfarben, Vorderkörper zuweilen stärker kupfern oder violett. Unterseite dunkelgrün; Sternite in der Mitte und am Vorderrand violett-purpurfarben. Von der Seite gesehen erscheint die Körper-Unterseite glänzend violett. Fühler ganz schwarz. 13-17 mm. B: Larve in Wurzeln von ·Astragalus·, ·Onobrychis· und ·Dianthus·. Entwicklung 2jährig. Käfer im V/VI, wenig flüchtig. D: Nordafrika, Kaukasus, Kleinasien, Südeuropa, bis ins südöstliche Mitteleuropa. Überall selten. Alte Angaben aus Mähren und der Slowakei. Aus Österreich aus diesem Jahrhundert keine Funde mehr.
-Flügeldecken eben, ziemlich fein skulptiert. Vorderwinkel der Hinterleibssegmente ohne Glanz oder Spiegelfleck. In den Hinterwinkeln ohne verdichtete Pubeszenz, ebenso wie auf den Seiten der Metacoxen. Halsschild deutlich breiter als die Flügeldecken; deutlich breiter als lang, fein punktiert. Flügeldecken mit 3 feinen Längsrippen, dazwischen fein punktierte Längsstreifen. Halbmatt, kupfrig. Unterseite glänzend. 1. Fühlerglied kupfrig, die übrigen schwarz-grünlich. 9-14 mm. . B: Larve in den Wurzeln von Onobrychis und Ononis. D: Nordafrika und Südeuropa. Aus Österreich alte Angaben, neue Funde und Belege unbekannt. (=gemellata Mannh.)
Zwischenräume der Flügeldecken fast eben. Flügeldeckenskulptur grob. Halsschild so breit wie die Flügeldecken. Halsschild ziemlich stark nach vorne verschmälert und abgerundet, mit einer schwachen Präscutellarfurche. Oberer Rand der Epipleuren von der Mitte an erloschen. Stirnseitige Eindrücke und Erhebungen sehr ausgeprägt. Punktierung des Halsschildes und der Flügeldecken im allgemeinen ziemlich stark. Form breit, nach hinten zugespitzt, die Spitze der Flügeldecken leicht zusammengedrückt. Unterseite größtenteils purpurfarben oder dunkelviolett. Länge: (10,5)12-15 mm. (Abb. 133, Taf. VII).
-Abwechselnde Zwischenräume der Flügeldecken erhaben. Halsschild schmaler, mit schwach nach vorn gebogenen Seiten und einer deutlichen, ganzen Längsfurche. Oberer Rand der Epipleuren bis zur Naht fortgesetzt. Stirneindruck schwach, Relief erloschen. Insgesamt etwas feinere Punktierung. Weniger breit, mehr oval, Spitze der Flügeldecken nicht zusammengedrückt. Unterseite gewöhnlich schwarzgrün, violett oder purpurfarben getönt. Länge: 9-13 mm.
Halsschild deutlich längs dreifurchig. Primäre und sekundäre Punkte der Flügeldecken ziemlich stark und dicht, in den geraden Intervallen etwas grob oder rau. Die Mittelglieder der Fühler sind ziemlich breit und nicht scharf gelappt, besonders ♂ (Abb. 138, Taf. VII). Form nach hinten abgeschwächt. Länge: 5,5-9,5 mm. ♂: Penis mit spitzer Spitze (Abb. 136, Taf. VII). D:
-Halsschild mit verloschenen Furchen [Abb. 4] [Abb. 5]. Flügeldeckenpunktur feiner und weiter auseinander stehend, in den geraden Intervallen weniger grob; Reihen leichter. Mittelglieder der Fühler länger und dreieckiger, in subakutem Zahn (Abb. 140, Taf. VIII). Länge: 11-17 mm. Form etwas mehr oval. ♂: Penis in abgerundeter Spitze. (Abb. 137, Taf. VII).

-Seitenkante des Halsschildes gerade, kaum über die Mitte der Länge hinausragend. Flügeldeckenpunktur stark, die Punkte stärker vertieft; sehr ausgeprägte, sulciforme Streifen, die über die ganze Breite sichtbar sind. Außenkante der Vorderschienen mit spinuliformen Wimpern besetzt. Apikale Sternite an der Spitze behaart. Form eher zylindrisch. Größer: 5,75-9,5 mm. ♂: Innerer apikaler Winkel der Schienen sehr kurz und unscheinbar gezähnt (Abb. 145, pl. VIII). (Abb. 147, Taf. VIII).
Augen größer, ziemlich gewölbt, deutlich aus der Kopfwölbung vorragend. Scheitel in beiden Geschlechtern 2,25-2,4 x breiter als der Querdurchmesser der Augen. Größer: 7,5-11 mm. ♂: Innenrand der Hinterschienen in der Endhälfte deutlich eingebuchtet mit einer Reihe kurzer, scharfer Zähnchen. D: Albanien, Griechenland, Mazedonien, Levante, Türkei [Abb. 7].
-Augen kleiner, wenig vorragend. Kleiner: 6-9,5 mm. ♀: Scheitel 2,7-2,8 x so breit wie der Querdurchmesser der Augen. ♂: Scheitel 2,4-2,5 x so breit wie der Querdurchmesser der Augen. Hinterschienen am Innenrand nur sehr schwach eingebuchtet, mit einer Rehe feiner Dornen, ohne Zähnchen. D: Griechenland, Türkei, Levante. [Abb. 8]
Analsternit mit wenigen weißen Haaren. Oberseite glänzender, Makropunkte auf dem Halsschild, zumindest in der Mitte, um ein Mehrfaches ihres Durchmessers voneinander entfert, der Seitenrandkiel kurz, nach vorne bis zur Mitte reichend. Flügeldeckenstreifen aus strichartigen, zum Teil verbundenen Punkten gebildet. 6-10 mm. D: Südosteuropa bis in den Südosten Mitteuropas [Abb. 12]
-Analsternit außer den weißen Haaren mit dichten, dunklen, halbaufgerichteten Borsten besetzt (von der Seite gut zu sehen). Oberseite matt, gröber skulptiert, Makropunkte auf dem Halsschild etwa um ihren Durchmesser voneinender entfernt. Seitenrandkiele länger, das vordere Drittel oder Viertel erreichend. Die strichartigen Punkte der Flügeldeckenstreifen stehen in kleinen Grübchen. 5,75-9,5 mm. D: Südeuropa [Abb. 13].
Größer: 6-7,5 mm. Gedrungener, Flügeldecken von den Schultern an nach hinten verengt. Skluptur der Oberseite gröber, Makropunkte auf dem Halsschild etwa um ihren Durchmesser voneinander entfernt. Flügeldecken an der Basis mit zahlreichen verstreuten, queren Runzeln. D: Balkanhalbinsel [Abb. 14].
cauta palea Obenberger, 1952🗺
-Kleiner: 3,8-6 mm. Zierlicher, Flügeldecken nach hinten weniger verengt, bis über die Mitte fast parallel. Skulptur der Oberseite feiner, die Makropunkte auf dem Halsschild um mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt. Flügeldeckenbasis mit wenigen, nicht so groben Querrunzeln. D: E: AR AU BH BU CR GR HU IT MC SK SP A: IN JO SY TR [Abb. 15]. Hierzu noch eine Subspezies über die ich keine Informationen habe. D: Ukraine, Südrußland, Kasachstan [Abb. 16].


Vorderrand des Halsschilds vollständig gerandet. Vorderschienen beim ♂ kräftig, beim ♀ schwach, aber deutlich gebogen. Sternite seitlich ohne Streifen dichter Behaarung, gleichmäßig, zerstreut behaart.9,5-13 mm. D: Griechenland: Thrazien, Ägaeische Inseln; Kaukasus, Naher Osten [Abb. 18]
Größer: 11-17 mm. Halsschild mit 3 gleichmäßig verteilten Längsstreifen verdichteter Punktur in der Mitte und an den Seiten, die Punktur außerhalb der äußeren Streifen wenig größer als in den Streifen selbst. Kiele über der Fühlereinlenkung unauffällig. D: Im ganzen Mittelmeergebiet [Abb. 19].
gemmata sicelidis Obenberger, 1916🗺
Oberseite glänzend, Mikropunktur auf Kopf und Halsschild sehr verstreut und fein, fast unauffälligMakropunktur des Halsschilds besonders in den Längsstreifen sehr klein, außerhalb, an den Seiten deutlich größer, aber immer noch klein. Die Flügeldeckenstreifen bestehen aus zum Teil verschmolzenen strichförmigen Punkten. 5,5-9 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet, aber auch in Aserbeidschan [Abb. 20]. Hierzu noch eine Subspezies über die ich keine Informationen habe. D: Italien (Sizilien) [Abb. 21].

-Oberseite matt, Mikropunktur auf Kopf und Halsschild dichter und deutlicher. Makropunctur des Halsschilds deutich größer und gröber, an den Seiten außerhalb der Längsstreifen sichelförmig, zum Teil zu Runzeln verschmolzenDie Flügeldeckenstreifen bestehen aus größeren Punkten die teilweise von einem Hof umgeben sind. 6,5-10 mm. D: Griechenland, Naher Osten [Abb. 22].

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Halsschild mit einer tiefen, schmalen Längsfurche in der Mitte und in der Mitte der Seitenhälften. Die Seitenrandung erreicht fast die Vorderecken, von oben vollständig sichtbar. Ungerade Flügeldeckenstreifen gewöbt, mit wenig Punkten, glänzend, die geraden flach, dicht mikroskulptiert, matt. 8-15 mm. Habitus [Abb. 23]. D: Östliches Mittelmeer (Triest) bis Kaukasus [Abb. 24].

cuprina agnoscenda Obenberger, 1927🗺
-Halsschild mit breiter, flacher Längsvertiefung, ebenso die seitlichen Streifen flach eingedrückt oder eben; die Seitenrandung reicht bis zum vorderen Drittel der Seite und ist nur in der hinteren Hälfte sichtbar. Flügeldeckenzwischenräume fast einheitlich skulptiert, manchmal die ungeraden sehr schwach gewölbt und die geraden flach. 7-14,5 mm. D: Östliches Mittelmeer, Sizilien, Kreta [Abb. 25]. Hierzu noch eine Subspezies über die ich keine Informationen habe. D: Kasachstan.
Halsschild vom 1. Drittel nach hinten schwach, aber deutlich verengt. Die Flügeldeckenstreifen bestehen aus tiefen, strichertigen Punkten, die zu +/- langen Rillen verschmolzen sind. Körper oberseits bronzefarben mit rötlichen oder dukelgrünem Schimmer, oder purpurn bis violett oder schwarz mit violetten Schimmer. Stirn vorne andersfarbig abgesetzt, hell grün, rot oder purpurn. 6,5-11,5 mm. D: Albanien, Griechenland [Abb. 27].

Europa ohne Kaukasus. Für das Kaukasusgebiet kommen noch ca. 55 Arten dazu. subgenus Chilostetha Jakovlev, 1889 E: SP.
-E: SP N: AG MO TU A:JO.
-E: IT (Sardegna) PT SP N: AG EG LB MO TU A: IS AFR.
-E: GR.
-E: SP.
-E: SP.
-subgenus Hoplistura Jakovlev, 1889 E: AB AR GG UK (Krym) A: AF IN IQ KZ TD TM TR UZ.
-subgenus Sphenoptera Dejean, 1833: E: UK (Krym).
-E: AB AR GG GR UK (Krim) A: AF IN IQ KI LE PA SYTM TR.