Gattung Sclerophaedon Ws.

ColeopteraPhytophagaChrysomelidaeChrysomelinae
Von Arved Lompe
Stärker gewölbt als Phaedon und meistens größer; Punktierung in den Reihen viel gröber und weitstehender, ausgesprochen montane Arten.
#1
orbicularis (Suffr., 1851)Nur das Metasternum mit groben Nabelpunkten. Prosternum mit viel zarteren Punkten oder fast glänzend; Fühler und Beine wenigstens teilweise gelbbraun; Körper bronzen oder schwach kupfern, manchmal metallisch schwarz; fast halbkugelige Art [Abb. 1]; Halsschild etwa dreimal so breit wie lang. Aedoeagus [Abb. 2]. 3-4,5 mm. V-VII. Mittleres Europa, nördlich bis (?) Westfalen, Harz. Wird von ·Stellaria nemorum· und ·Malachium aquaticum· gemeldet.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Auch das Prosternum mit ziemlich groben Punkten; Körper sehr breit eiförmig: Halsschild doppelt so breit wie lang.
#2
carpathicus (Weise)Habitus [Abb. 3]. Beine pechbraun, Spitze der Schienen, Tarsen und Fühler bräunlichrot; Vorderecken des Halsschilds spitzer; Aedoeagus nach vorn allmählich, aber deutlich verengt und an der Spitze gerundet abgestutzt [Abb. 4] [Abb. 5]. 4-5,5 mm. Karpaten.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
carniolicus (Germ., 1824)-Habitus [Abb. 6]. Beine und Fühler schwarz, Tarsen bisweilen pechbraun; Vorderecken des Halsschilds rechtwinkelig, oft abgerundet; Aedoeagus dicht vor der Spitze am breitesten, Spitze breit, bogenförmig ausgerandet [Abb. 7]. 3-4,5 mm. Entwickelt sich an ·Caltha palustris·, wird auch von Stellaria-Arten gemeldet. Alpen, Karpaten, mitteldeutsche Gebirge.
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Abb. 6
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Abb. 7
Erstellt am: 09.08.2018 · Letzte Aktualisierung: 09.08.2018 - 15:52:24
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