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Größte Halsschildbreite an der Basis. Untergattung Gressnerium Ganglb. Basalgrübchen des Halsschilds vollständig erloschen. Basalfurche des Schildchens nur mit einem sehr kleinen Mittelfältchen [Abb. 1]. Behaarung des Halsschilds und der Flügeldecken aus sehr kurzen Haaren bestehend. ♀: Spermatheka [Abb. 2]. 0,87-0,97 mm. B: In faulem Holz, bisweilen bei Lasius oder Camponotus. D: Europa.








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Halsschild und Flügeldecken gleichartig, auffallend sehr kurz behaart [Abb. 14]. Halsschildseitenrand schmal [Abb. 15]. Basalfurche des Schildchens mit 2 allgemein gut markierten Punkten, die den Seitenwinkel ein wenig näher liegen als dem Mittelfältchen [Abb. 16]. Schwarz bis schwarzbraun. 1,05-1,18 mm. B: In faulenden Pflanzenabfällen; oft in liegengebliebenem Heu. D: Europa, Nordafrika.


-Haare des Halsschilds mittellang, diejenigen der Flügeldecken ziemlich kurz. Halsschildseitenrand deutlich breiter. Basalfurche des Schildchens mit 2 allgemein seichten Punkten, die in annähernd gleicher Entfernung von den Seitenwinkel und dem Mittelfältchen liegen [Abb. 3]. Färbung heller, ± rötlichbraun. ♀: Spermatheka [Abb. 8]. 0,9-1,05 mm. B: In der Schweiz nicht selten in hohlen Tannenstümpfen. D: Europa.

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Jedes Haar des Halsschilds aus dem Grunde eines kleinen Punktes entspringend; diese Haare sind etwas weniger lang als diejenigen der Kopfoberseite. Halsschild etwas weniger breit als die Flügeldecken; äußere Basalgrübchen des Halsschilds seicht. ♀: Spermatheka [Abb. 9]. 0,95-1,05 mm. B: Nicht selten an sumpfigen Stellen. D: Europa.
-Halsschild nicht punktiert, die Haare höchstens halb so lang wie diejenigen der Kopfoberseite. Halsschild deutlich weniger breit als die Flügeldecken [Abb. 17]; äußere Basalgrübchen des Halsschilds gut markiert. 0,85-0,95 mm. B: An Flußufern. D: Kaukasus, Griechenland, Basses-Pyrénées, Hoch-Savoyen, Schweiz (in den Kantonen Genf, Waadt, Bern und im Tessin).
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Halsschild mit großen Punkten übersät [Abb. 18], aber doch mit einer ziemlich breiten unpunktierten Mittellinie; Punktierung von Kopfoberseite, Flügeldecken und Metasternum deutlich, aber weniger stark als die des Halsschilds. Allgemeine Form ziemlich flach. Flügeldecken schwärzlich. Spermatheka [Abb. 19]. 0,8-0,95 mm. B: An der Küste zwischen Tangablagerungen; häufig. D: Meeresküsten Europas, ausnahmsweise im Binnenland.

Oberseite besonders dicht behaart, Haare ziemlich lang, auch auf den Flügeldecken. Fühlergeißel braun. Basalfurche des Schildchens zwischen dem Mittelfältchen und den Seitenpunkten mit einigen ± deutlichen, sehr kleinen Punkten. Flügeldecken schwärzlich. 0,8-0,95 mm. B: In Sümpfen nicht selten. D: Europa.
Innere Basalgrübchen des Halsschilds besonders gut markiert [Abb. 20], größer und tiefer als die äußeren. Allgemeine Form robuster und gewölbter. Halsschildseitenrand schmal. Epipleuren durch ein sehr feines Kielchen abgetrennt. Fühlergeißel hellgelb. Flügeldecken braun, wenig dunkel. Seiten des Metasternums lederartig gerunzelt. 1 mm. D: Mecklenburg: Kalkhorst, 1 ♀ (1). (1) Die Behaarung dieses Exemplares ist fast vollständig abgerieben; sie scheint indessen dünn gesät wie die von longicorne zu sein. Ptenidium myrmecophilum, longicorne, pusillum und obotrites scheinen eng verwandt zu sein; die Spermathecae sind praktisch identisch.
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Habitus [Abb. 21]. Behaarung der Oberseite ziemlich dicht, aus etwas längeren Haaren bestehend (~50µm [Abb. 22]), auf den Flügeldecken schräg rückwärts aufgerichtet. Halsschildseitenrand schmal. Epipleuren durch ein sehr feines Kielchen abgetrennt. Fühlergeißel hellgelb. Flügeldecken meist dunkel braun. Seiten des Metasternums lederartig gerunzelt. ♀: Spermatheka [Abb. 13]. 0,9-1,1 mm. B: Sehr gemein in faulenden Pflanzenabfällen und Mist. D: Europa, Nordafrika. (=apicale Er.) (=punctulum (Steph.)) Zusätzliche Merkmale, die für andere Arten noch nicht geprüft sind.: Vor den Mittelhüften jeweils ein zapfenförmiger Vorsprung [Abb. 23], Schulterwinkel der Flügeldecken sehr stark gezähnt. Das 2. Glied der Fühlerkeule flaschenförmig [Abb. 24] [Abb. 25].





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Halsschildseitenrand schmal. Epipleuren durch ein sehr feines Kielchen abgetrennt. Fühlergeißel hellgelb. Flügeldecken meist rötlich braun. Seiten des Metasternums nicht lederartig. 0,85-1 mm. B: Nicht selten in Nestern von Formica-Arten der rufa-Gruppe, aber auch bei Lasius niger. D: Mittel- und Nordeuropa. (=myrmecophilum (Motsch.))
-Halsschildseitenrand etwas breiter. Epipleuren durch ein nach vorn deutlich verbreitertes Kielchen abgetrennt. Fühlergeissel gelb, ein wenig ins bräunliche spielend. Flügeldecken meist schwärzlich. Seiten des Metasternums lederartig gerunzelt. 0,9-1,05 mm. B: An Flußufern nicht selten. D: Europa. (=brisouti Matth.)
Oberseite und Metasternum lederartig gerunzelt. Halsschild auf jeder Seite etwas hinter der Mitte mit einem deutlichen borstentragenden Grübchen, das den Seitenrand berührt [Abb. 26]; dieser breit, rötlich braun. Allgemeine Form etwas abgeflacht. 0,8-0,9 mm. B: An Flußufern. D: Kaukasus, Dalmatien, Toskana, Korsika, Basses-Pyrénées und Kanton Waadt.
Halsschildseitenrand von oben deutlich sichtbar. Epipleuren durch ein Kielchen abgetrennt, das von oben wenigstens in der vorderen Flügeldeckenhälfte gut sichtbar ist. Alle Basalgrûbchen des Halsschilds gut entwickelt, tief, meist gleichmäßig [Abb. 27]. 0,8-0,9 mm. B: Sümpfe D: Südfrankreich, Balearen und Ostspanien; Mitteleuropa? (=punctulum auct. nec Steph.) Anmerkung: Flach bildet das Schildchen extra ab, hier hat es aber nur 3 Punkte (statt 4 wie in der Habitus-Abbildung). Auch die Größe der Halsschildpunkte ist völlig anders als in der Habituszeichnung. Im Text verliert er aber kein Wort darüber; vermutlich ein Versehen des Lithographen.
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-Halsschildseitenrand von oben wenig deutlich. Epipleuren durch ein Kielchen abgetrennt, das von oben höchstens im vorderen Flügeldeckendrittel sichtbar ist. Äußere Basalgrübchen des Halsschilds gut entwickelt, tief; innere kleiner und seichter [Abb. 6]. ♀: Spermatheka [Abb. 7]. 0,8-0,9 mm [Abb. 28]. B: In faulenden Pflanzenabfällen und Mist, gemein. D: Europa.

