viridicoerulea (Geoffroy, 1785)
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-Oberseite ziemlich dicht abstehend behaart
[Abb. 3], vor allem auch am Seitenrand der Flügeldecken. Stets geflügelt. Kopf etwas schmäler als der Halsschild, dieser etwa so lang wie breit, seitlich schwach gerundet, vor der Mitte am breitesten, oberseits grob und gedrängt punktiert, die Zwischenräume auf schmale Runzeln reduziert. Fühler kurz, die Glieder kaum länger als breit. Beine schlank, die Tarsen wenig kürzer als die Schenkel.
♂: Pygidium mit kleinerer V-förmiger Ausrandung
[Abb. 4], letzte Sternite
[Abb. 5]. Aedoeagus
[Abb. 6]. 4,8-6,6 mm.
B: Entwicklung: anfangs ernährt sich die Larve von toten Insekten am Boden, wird dann phytophag und bohrt sich in Halme von Gräsern (
Ferula, Magydaris, Carlina, Cirsium, etc.). Verpuppung im Halm der von den Imagines nach dem Schlüpfen im Frühjahr verlassen wird.
D: In Europa vorzüglich im Süden und Westen, nördlich bis zum südlichen Skandinavien. In Mitteleuropa nur im Westen, selten und in neuerer Zeit kaum noch gefunden. Auf den Nordseeinseln zeitweilig in Anzahl auf gelbblühenden Kompositen. (=
cyaneus (Oliv.))