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Halsschildvorderrand fast gerade abgeschnitten, ohne vorragende Zähnchen, sondern nur mit kleinen angedeuteten Höckerchen. Halsschildseitenhöcker stumpf, Klauen ungezähnt. Schwarz, Fühler, Schienen und Tarsen rötlichgelb. Flügeldecken fleckig weißlich beschuppt, die Beschuppung mit winzigen kupferigen Härchen durchsetzt [Abb. 1]. Pygidium schwarz, fein hell gerandet. Rüssel kurz, nicht länger als der Halsschild; Halsschildmittellinie schwach eingedrückt. 2,0-2,6 mm. B: Käfer auf nassen Wiesen und an Gewässerrändern oligophag auf krautigen Rosaceen: ·Comarum·, ·Sanguisorba·, ·Alchemilla·. Wird auch von ·Lythrum· angegeben. D: Von Vorderasien westlich über Europa weit verbreitet; in Mitteleuropa überall nicht selten. (=comari (Hbst., 1795))
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Klauen innen gezähnt. Schwarz, Fühler und Beine rotbraun, Schenkel ± geschwärzt. Flügeldecken nur mit länglichem weißen Schildchenfleck, sonst ungefleckt [Abb. 2]. Halsschildscheibe gewölbt, ohne tief eingedrückte Mittellinie, die äußeren Flügeldeckenzwischenräume in der Hinterhälfte mit gereihten spitzen Körnchen. ♂: Stermite in der Mitte mit einem Kahlfleck, Analsternit und Pygidium mit einem Grübchen [Abb. 3]. Aedoeagus [Abb. 4], Spermatheka [Abb. 5]. 2,5-3 mm. B: An Gewässerrändern auf ·Persicaria aphibia· an der f. terrestre, an der sich auch die Larve entwickelt. Wird auch von ·Persicaria lapathifolia· angegeben. D: Von Sibirien westlich über fast ganz Europa verbreitet; in Mitteleuropa weit verbreitet. (=quadricornis (Gyll.))



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Rüssel länger und ziemlich schlank, etwa 3 x so lang wie breit und die Art dadurch auch von allen folgenden Arten unterschieden. Schwarz, Fühler und Beine rötlich, Schenkelmitte oft ± geschwärzt. Halsschildseiten und -Mittellinie hell beschuppt. Flügeldecken mit hellen Schuppenflecken und einer in ihrer Hinterhälfte hellen Scutellarmakel [Abb. 6]. ♂. 5 Sternit hinten in der Mitte mit einem Kahlfleck [Abb. 7], der aber auch fehlen kann [Abb. 8]; Pygidium nach hinten zipfelig ausgezogen. Aedoeagus [Abb. 9]; ♀: Spermatheka [Abb. 10]. 2,1-2,8 mm. B: Käfer in Wäldern an Feuchstellen und an Ufern an ·Persicaria mite· und besonders ·Persicaria hydropiper·, an dem auch die Larvenentwicklung festgestellt wurde. D: Von Vorderasien westlich über ganz Europa verbreitet: in Mitteleuropa weit verbreitet, aber ziemlich selten.




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-Rüssel kurz, nur 2 x so lang wie breit. Schwarz, auch Fühler und Beine umfangreich angedunkelt und nur die Schienen hell. Halsschildseiten und -Mittellinie sowie zahlreiche Flecken auf den Flügeldecken hell beschuppt, die Skutellarmakel lang und in ihrer Hinterhälfte samtschwarz [Abb. 11]. Penis [Abb. 12]. 1,9-2,4 mm. B: Käfer an Ufern und Schwimmpflanzen. Larvenentwicklung an den Lufttrieben von ·Myriophyllum· nachgewiesen. Käfer vom Herbst bis Frühjahr im Detritus der Ufer. D: In Europa, den Süden ausgenommen, weit verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, aber selten.

Die Raspelhöcker der äußeren Flügeldeckenzwischenräume reichen nach vorn nicht über die Mitte; der Nahtstreifen der Flügeldecken läuft nach vorn gerade zur Basis, ohne sich dem Schildchen zu nähern. ♂: Analsegment mit umrandeter, am Grunde glänzender Quergrube. Braunschwarz, Beine gelblich, Knie und Tarsen, manchmal auch die Schenkel geschwärzt. Flügeldecken verstreut grau beschuppt mit einigen verdichteten hellen Schuppenflecken. 2,2-2,4 mm. B: Die meisten Funde wurden an der vermutlichen Entwicklungspflanze ·Saxifraga aizoides· gemacht, doch könnte die Art in tieferen Lagen auch andere Pflanzen befallen. D: Bisher aus den Pyrenäen, Mittelfrankreich (Limousin), den hohen Tauern (Fuschertal) und dem Kanton Wallis bekannt; sicherlich weiter verbreitet, aber nicht erkannt, da Wagner die Art nicht in seiner Monographie erwähnt. Die Fundstellen liegen zwischen 450 m (Limousin) und 1300 m (Tauern).
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Habitus [Abb. 13]. Schwarzbraun, Halsschild und Flügeldecken mit zahlreichen kupferigen oder metallisch grün glänzenden kleinen Schuppenhaaren besetzt; die feine, gedrängte Punktur der Halsschildscheibe dadurch undeutlich. Auf der Halsschildscheibe höchstens eine schmale Mittellinie aus größeren hellen Schuppen. Flügeldecken ungleichmäßig grau beschuppt. Beine ziemlich hell, Schenkelbasis, Schienen und Tarsen rötlich aufgehellt. ♂: 2. Sternit mit einem nach hinten offenen, bogenförmigen, dicht gelblich beschuppten Wulst, und dadurch von den sehr ähnlichen folgenden Arten sicher zu unterscheiden. ♀: 3.+4. Sternit zusammen kürzer als das 5. [Abb. 14]. Spermatheka [Abb. 15]. 2,4-2,8 mm. B: Auf dem Schlick überschwemmt gewesener Sandufer an den Trieben ihrer dort in die Landform übergehenden Entwicklungspflanze ·Persicaria amphibia·. D: In Europa weit verbreitet, aber gebietsweise, besonders im Süden und Südosten sehr selten oder fehlend; in Mitteleuropa weit verbreitet aber selten und besonders im Westen noch nicht nachgewiesen.


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Stirn, Scheitel und Halsschildscheibe umfangreich mit kurzovalen grauen Schuppen besetzt; die Punktur an den beschuppten Stellen verdeckt. Flügeldecken wolkig grau beschuppt, ohne deutliche Flecken, dazwischen zahlreiche kurze metallische Schuppenhaare eingestreut; etwas gestreckter als quadrituberculatus [Abb. 16]. Fühler und Beine heller, Schienen stets vollständig gelbrot, oft auch die Schenkelbasis und die Tarsen aufgehellt. ♂: Mitte des 2. Sternits mit einem abstechend schwarzen Schuppenfleck [Abb. 17], Penis [Abb. 18], Spermatheka [Abb. 19]. 2,2-2,6 mm. B: Auf sandigem Salzboden zwischen ·Glaux maritima·, seiner Entwicklungspflanze, manchmal zahlreich. D: Bisher nur an der Nordseeküste zwischen Jütland und Borkum an zahlreichen Stellen gefunden, bei Oldesloe auch an einer Binnenlandsalzstelle.



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Habitus [Abb. 20]. Raspelung der Flügeldecken stärker ausgeprägt, die abwechselnden Flügeldeckenzwischenräume etwas stärker erhaben. Rüssel 1,7-2 x so lang wie breit. Fühler und Beine gestreckter. ♂: Mitte des 2. Sternits wie bei zumpti mit einem abstechend schwarzen Schuppenfleck. Spitze der Mittel- und Hinterschienen mit einem nach innen gerichteten Dorn. Penis [Abb. 21] [Abb. 22]. 2,1-2,9 mm. B: An feuchten und trockenen Standorten an den verschiedensten ·Persicaria·-Arten; an der Nord- und Ostseeküste mehrmals auch an ·Glaux maritima· gefunden. D: Paläarktisch verbreitet; in Mitteleuropa überall häufig.


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-Habitus [Abb. 23]. Flügeldeckenraspelung schwächer, Flügeldeckenzwischenräume gleichmäßiger erhaben. Rüssel 1,5-1,7 x so lang wie breit. Fühler und Beine kürzer. ♂: 2. Sternit gleichmäßig hell beschuppt, ohne besondere Auszeichnung [Abb. 24]. Nur die Mittelschienen mit deutlichem Enddorn. Penis [Abb. 25] [Abb. 26]. ♀: 3.+4. Sternit etws länger als das 5. [Abb. 27]. Spermatheka [Abb. 28]. 2,1-2,7 mm. B: Entwicklungspflanze (·Peplis portula·) D: 1972 aus Schweden beschrieben, inzwischen auch in Mitteleuropa mehrfach nachgewiesen und bei uns vermutlich weit verbreitet, aber wegen der Unscheinbarkeit seiner Entwicklungspflanze nicht beachtet.




