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Halsschild mit M-förmiger, schwarzer Zeichnung, die zumeist (nicht immer) einen kleinen gelben Punkt einschließt, manchmal ist dieser Punkt von der schwarzen Zeichnung überdeckt [Abb. 2] [Abb. 3]; Flügeldecken mit 5 schwarzen Makeln (in der schematischen Zeichnung vereinfacht dargestellt [Abb. 4]), von denen 4 meist mit 5 und 3 verbunden ist, Makel 3 meist bis zum Seitenrand ausgedehnt, Makel 1 den gelben Seitensaum der Flügeldecken zumeist unterbrechend. Aedoeagus [Abb. 5]. 3-4,5 mm. B: An ·Salix alba·. V-VII. D: Mittel- und Südeuropa, in den deutschen Nordbezirken meist fehlend oder nur alte Meldungen.



-Ähnlich hieroglyphicus, aber schlanker und meist heller gefärbt; Halsschild deutlich schmaler, mit fast geradem, gelbem Seitenrand, der in den oberen Ecken der M-förmigen Zeichnung eingeschlossene gelbe Punkt immer deutlich, größer, näher dem Seitenrand gerückt als bei hieroglyphicus; Flügeldecken mit 5 Makeln, 1, 3 und 5 ziemlich klein, 3 und 5 oft in einzelne Striche aufgelöst, 2 und 4 eine gleichbreite Längsbinde parallel zur Naht bildend, 4 nur selten und dann kaum wahrnehmbar mit 5 oder 3 verbunden, 3 nie bis zum Seitenrand ausgedehnt, 1 den gelben Seitenrand nicht unterbrechend [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7]. 3,5-4 mm. B: Wird von ·Salix·-Arten gemeldet. VII. D: Mitteleuropa: Baden, Elsaß, Württemberg, (?) Bayern, (?) Rheinland, (?) Thüringen, Böhmen, Slowakei. (=suturalis Ws.)

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Pygidium schwarz mit 2 gelben Makeln [Abb. 8]; Makeln der Flügeldecken scharf begrenzt, reliefartig erhöht und nicht punktiert; sehr plump, breit gebaute Art. Habitus [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10]. 3,8-4 mm. B: An ·Quercus·-Arten. VI-VIII. D: Süd- bis Mitteleuropa, nördlich bis (?) Westfalen, (?) Harz, Mittelelbe.


Halsschild schwarz, Vorderrand, Seitenrand und Seitenrandkante meist gelb, an den Seiten neben dem gelben Saum mit kleiner gelber Punktmakel, die sich mit dem in den Vorderecken erweiterten gelben Saum verbinden kann [Abb. 12]; Flügeldecken zum größten Teil verworren punktiert [Abb. 13] [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. 3,5-4 mm. B: Auf ·Hippophaë rhamnoides·. V-VIII. D: Südliches Mitteleuropa, nördlich bis Baden, Württemberg, Bayern.



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-Halsschild schwarz, Seitenrandkante geschwärzt [Abb. 16], an den Seiten neben dem gelben Seitensaum meist ohne gelbe Punktmakel [Abb. 17]; Flügeldecken fast überall gereiht punktiert. Habitus [Abb. 18] [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. 3-4 mm. B: An ·Salix·-Arten. D: Südliches Mitteleuropa, nördlich bis Thüringen, (?) Harz, Mittelelbe. (=haliciensis Mill.)




Größere Art: 3-3,8 mm; der gelbe Seitensaum der Flügeldecken meist nicht ohne Unterbrechung von der Schulterbeule um die Spitze zur Mitte der Naht laufend, meist nur vor der Spitze deutlich [Abb. 21]; Seitenrandkante des Halsschilds unter dem gelben Seitensaum gelb. Aedoeagus [Abb. 22]. B: Von ·Corylus avellana· und ·Rosa·-Arten angegeben. VI-VII. D: Nordspanien, Frankreich, Ugarn und südliches Mitteleuropa, nördlich bis (?) Thüringen, Sachsen.

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-Kleinste mitteleuropäische Art: 2,3-3 mm; der gelbe Seitensaum der Flügeldecken meist von der Schulterbeule um die Spitze bis zur Mitte der Naht laufend [Abb. 23]; Seitenrandkante des Halsschilds unter dem gelben Seitensaum schwarz. Aedoeagus [Abb. 24]. D: Südliches Mitteleuropa, nördlich bis Pfalz, Hessen, Thüringen. V-VIII

Untergattung Chloropachys Der Seiten der Flügeldecken zumindest hinten gelb und vor der Spitze eine gelbes Quermakel [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26]. 2,7-3,3 mm. D: Im Süden der Iberischen Halbinsel.

Flügeldecken stellenweise in Reihen punktiert, vor allem im vorderen Drittel. Halsschild stark quer. Aedoeagus [Abb. 29] [Abb. 30]. 3,3-3,8 mm. D: Iberische Halbinsel, Marokko. Die Abbildungen der Aedoeagi nach Warchalowski und nach Borowiec passen nicht zusammen. Für Hinweise, welche Abbildung die richtige ist wäre ich dankbar.

Ventrale Ausbuchtung des Ardoeagus in Seitenansicht nicht winkelig [Abb. 35]. Oberseite hell, Fühlerglieder 6-11, Tarsen und Flügeldeckennaht +/- angedunkelt. Habitus [Abb. 36]. Unterseits die Seitenränder der Mittelbrust und der Hinterleib zum Teil geschwärzt. 3-3,5 mm. D: Auf den Balearen und auf Sardinien.

-Ventrale Ausbuchtung des Ardoeagus in Seitenansicht gewinkelt [Abb. 37]. Färbung wie anoguttatus, aber etwas dunkler; Halsschild oft mit unscharfer, M-förmiger Zeichnung. Bei Variationen können Ober- und/oder Unterseite stärker verdunkelt sein. 2,6-3,5 mm. D: Sardinien und Korsika.
Stirn breit, der Abstand zwischen den oberen Augenrändern nicht kleiner als der Abstand zwischen dem Vorderrand des Clypeus und der Stirnmitte. Halsschildpunktur weniger dicht, gleichmäßig verteilt. Hell gefärbt, die letzten 5 oder 6 Fühlerglieder angedunkelt, selten braun. Unterseite schwärzlich, Episternen der Mittelbrust und Hinterränder der Sternite gelblich. Pygidium schwarz, der hintere Teil gelb. Habitus [Abb. 41]. Aedoeagus [Abb. 42], Medianlobus vor der Spitze verengt. 2,4-3,5 mm. Bei Variationen können Ober- und Unterseite heller oder dunkler sein. D: Südrußland, Kaukasus bis Iran.

Aedoeagus [Abb. 46], Medianlobus an den Seiten der Spitze scharf gewinkelt. Kopf schwarz mit gelber Zeichnung, Halsschild gelb mit großem M-förmigem Fleck, dessen Seitenäste meist mit einer gelben Makel. Flügeldecken gelb, kräftig punktiert, die Punkte schwarz ineinanderlaufend und so schwarze Längsstreifen bildend; die Zwischenräume gelb. Epimeren der Mittelbrust gelblich. Pygidium schwarz, zumindest beim ♂ ohne gelbe Flecken. 2,5-3,5 mm. D: Iberische Halbinsel.
Aedoeagus [Abb. 47], Medianlobus abgestutzt mit einem Mittelspitzchen und eng gerundeten Seitenkanten. Kopf hellbraun mit schwarZeichnung, die aus einem Fleck jederseits neben der Fühlereinlenkung, eine Längsmakel auf der Stirn und einer Quermakel auf dem Scheitel besteht. Epimeren der Mittelbrust gelb, Pygidium schwarz mit nierenförmigem gelben Fleck. 2,6-2,9 mm. D: Nur von den Pontinischen Inseln im Golf von Neapel bekannt (Isola Pontiane).
Aedoeagus [Abb. 49], Mittelspitzchen deutlich, leicht ventralwärts gebogen. Kopf schwarz mit gelber Zeichnung, Halsschild gelb mit großem M-förmigem Fleck [Abb. 50], dessen Seitenäste meist mit einer gelben Makel. Flügeldecken gelb, kräftig punktiert, die Punkte schwarz ineinanderlaufend und so schwarze Längsstreifen bildend; die Zwischenräume gelb. Die inneren Streifen im vorderen Bereich stärker gestört als bei lineolatus LZ >>>23. Unterseite schwarz, Epimeren der Mittelbrust und Seitenränder der letzten Sternite gelblich. Pygidium schwarz mit gelbem Hinterrand. 2,5-3,5 mm. D: Italien, Sizilien, Sardinien, Korsika.

Seitenränder des Medianlobus bis zur Spitze parallel [Abb. 52]. Kopf schwarz mit gelber Zeichnung, Halsschild gelb mit großem M-förmigem Fleck, dessen Seitenäste meist mit einer gelben Makel. Flügeldecken gelb, kräftig punktiert, die Punkte schwarz ineinanderlaufend und so schwarze Längsstreifen bildend; die Zwischenräume gelb. Unterseite schwarz, das letzte Sternit mit einem ockergelben Längsstreifen in der Mitte; Pygidium gelblich. 2,5-3 mm. D: Nordspanien.
Aedoeagus [Abb. 53]. Halsschild ungleich punktiert, zum Teil sehr grob. Färbung wie schriptus LZ >>>27; dunkler Schulterfleck meist vorhanden. Die schwarzen Streifen vor allem hinten teilweise zusammenfließend und dunkle Flecke bildend. Beine ziemlich dunkel: Schenkel braun mit weißlichen Flecken, Schienen geschwärzt. 2,2-2,8 mm. D: Spanien.
Epimeren der Mittelbrust schwarz. Färbung wie scriptus LZ >>>27, aber die Unterseite völlig schwarz. Beim ♂ das letzte Sternit mit einem großen, glänzenden Eindruck mir 2 weißen Haarsträhnen. Aedoeagus [Abb. 56]. 2,8-3,5 mm. D: Im Süden Portugals und im Südwesten Spaniens.
Hinterrand des Pygidiums tief eingeschnitten. Habitus [Abb. 62]. Aedoeagus [Abb. 63]. 3-3,5 mm. D: Bulgarien, Kleinasien.

-Pygidium nicht eingeschnitten. Kopf gelb mit schwarzen Fühlereinlenkungen und 2 schmalen schwarzen Streifen auf der Stirn am Innenrand der Augen und einem schwarzen Fleck auf dem Scheitel. Halsschild tief und stark punktiert, mit großer M-förmiger Zeichnung. Habitus [Abb. 64]. Aedoeagus [Abb. 65]. 3,2-3,7 mm. D: Südosteuropa, von Griechenland bis Norditalien, Ungarn und Österreich.

Augen klein, ihre Länge höchstens so groß wie der Augenabstand. Körper gedrungen mit sehr kurzem Halsschild [Abb. 68]. Flügeldecken gelb mit schwarzen Punktreihen die stellenweise zu +/- großen Flecken verdichtet sind bis zur fast völligen Schwazfärbung; Beine hell. Aedoeagus sehr charakteristisch [Abb. 69]. 3,2-3,5 mm. D: Endemisch auf Kreta.

Aedoeagus vor der Spitze plötzlich verschmälert und aufgebogen [Abb. 72]. Halsschild mit schwarzer M-förmiger Makel, der seitliche Ast fast immer mit einem gelben Punkt. Die Schwarzfärbung der Flügeldecken bildet 2 Streifen, die aber auch +/- reduziert sein können [Abb. 73]. 3,0-3,2 mm. D: Westasien bis Mittelmeergebiet.

Die Gelbfärbung bildet durchgehende Streifen [Abb. 77], die seitlichen schwarzen Makeln am Rand miteinander verbunden. Aedoeagus [Abb. 78]. 3,5-4 mm. D: Spanien.



Die gelbe Apikalmakel der Flügeldecken weder an der Naht noch am Seitenrand nach vorne verlängert. Halsschild schwarz, vorne und an den Seiten schmal gelb gerandet. Flügeldecken schwarz mit gelber Vorderrandkante, einigen gelben Flecken auf den Zwischenräumen 6-8 und gelber, halbmondförmiger Apikalmakel. Aedoeagus [Abb. 86]. 2,5-3 mm. D: Italien.
Von der nahtspitze zieht ein schmaler gelber Streifen schräg in Richtung auf die Schulterbeule [Abb. 87]. Aedoeagus [Abb. 88]. 3-5 mm. Bei Variationen können Epimeren der Mittelbrust schwarz sein. D: Südfrankreich, Spanien.

Kleiner: 3-3,5 mm. Aedoeagus mit 3-spitzigem Medianlobus [Abb. 89]. Kopf gelb mit schwarzem Scheitel und 2 gelben Flecken zwischen den Augen. Halsschild schwarz mit gelben Vorder- und Seitenrändern, einem gelben Mittelstrich in der vorderen und zwei seitlichen in der hinteren Hälfte. Flügeldecken schwarz, der Vorderrand, die Seitenränder und die Naht in der hinteren Hälfte gelb. 3-3,5 mm. Verschieden Farbvariationen. D: Spanien.





Das letzte Viertel der Flügeldecken ganz gelb, davor bilden die schwarzen Flecken ein H-förmiges Muster [Abb. 95]; es kommen auch hellere Formen fast ohne Zeichnung vor. Aedoeagus [Abb. 96]. 3,3-3,8 mm. D: Kleinasien.



-Art aus Kleinasien. Habitus [Abb. 101]. 2,8-3,2 mm. Ungenügend bekannt, vielleicht nur eine Form von scripticollis LZ >>>45
sibillinus Burlini, 1959Aedoeagus [Abb. 102], Habitus [Abb. 103]. 3-3,5 mm. D: Süd- und Mittelitalien. Die Verschlankung der Spitze kann bei einer endemischen (?) Form von den Monti Sibillini noch länger werden. ssp.

Aedoeagus [Abb. 104]. Habitus [Abb. 105]. 3-3,6 mm. D: Im Nordosten Italiens.


Die Flügeldecken jeweils schwarz und breit gelb gerandet [Abb. 107]. Aedoeagus [Abb. 108]. 2,3-2,8 mm. D: Endemisch auf Korsika und Sardinien.



Das Endglied der Vordertarsen beim ♂ am Ende verdickt. Habitus [Abb. 110]. Aedoeagus [Abb. 111]. 2,5-2,8 mm. Vielleicht nur eine Rasse des fimbriolatus (siehe folgende LZ). D: Frankreich, Spanien.

-Das Endglied der Vordertarsen beim ♂ nicht verdickt. 2,5-2,8 mm. D: Westalpen, Piemont. danieli ssp.

Aedoeagus apikal deutlich ventralwärts gebogen [Abb. 113]. Punktur auf dem Halsschild feiner und weniger dicht verteilt. Auf den Flügeldecken ein kleiner gelber Fleck hinter der Mitte. 2,4-2,9 mm. Vielleicht nur eine Rasse des fimbriolatus. D: Zentralasien, aber auch aus Kleinasien gemeldet.
-Aedoeagus apikal eher leicht dorsalwärts gebogen [Abb. 109]. Punktur auf dem Halsschild gröber und dichter. Allgemein etwas heller als fimbriolatus [Abb. 114]. 2,3-2,8 mm. Stücke mit gelben Epimeren der Mittelbrust kommen vor. D: Ukraine, Kleinasien, Kaukasus bis Zentralasien.

Kleiner: 2-2,5 mm. Aedoeagus [Abb. 115]. Ähnlich gefärbt wie fimbriolatus LZ >>>8. D: Im Osten Spaniens.
-Größer: 2,5-3 mm. Aedoeagus [Abb. 116]. Habitus [Abb. 117]. 2,5-3 mm. D: Italien, Istrien, Dalmatien.



Aedoeagus am Ende dreispitzig [Abb. 118]. Habitus [Abb. 119]. 3,4-4,3 mm. D: Südtürkei.

Aedoeagus [Abb. 92]. Schwarz mit gelb gerandeten Rändern an Halsschild und Flügeldecken [Abb. 120], mitunter auch eine gelbe Mittellinie am Halsschild und ein gelber Fleck in der Mitte der Flügeldecken. Unterseite völlig schwarz. Mittel- und Hinterbeine geschwärzt. 3,2-3,8 mm. D: Balkabländer, Kleinasien.

Aedoeagus [Abb. 121]. Habitus [Abb. 122]. D: Art der ostägeischen Inseln (Dodekanes): Rhodos, Kos

-Aedoeagus [Abb. 123]. Habitus [Abb. 124]. D: Südtürkei, Syrien, Jordanien.

Medianlobus zur gerundeten Spitze gleichmäßig verengt [Abb. 125]. Mittel- und Hinterschenkel mit apikaler gelbfärbung. 3-3,5 mm. D: Aus Griechenland beschrieben.




Aedoeagus [Abb. 128]. Äußerlich nicht von tesselatus zu unterscheiden. D: Nordspanien und Pyrenäen.
etruscus Weise, 1886Aedoeagus [Abb. 129]. Habitus [Abb. 130]. Die Seitenäste der M-förmigen Makel des Halsschilds ohne gelben Fleck. 3,5-4 mm. Zahlreiche Farbvarianten. D: Südeuropa von Frankreich bis Dalmatien. In Italien eine Form mit etwas breiterem Penis und völlig schwarzem Analsternit. ssp.

Größer als 3,2 mm. Aedoeagus [Abb. 131], manchmal in der Mitte der Spitze mit einem feinen Zähnchen. Habitus [Abb. 132]. 3,4-4,1 mm. D: Spanien.

albarracinus Wagner, 1927-Kleiner als 3,2 mm. Aedoeagus [Abb. 133]. Habitus [Abb. 134]. 2,8-3 mm. D: Spanien, die Stammform im Südwesten. Im Nordosten Spaniens eine Form mit 2 gelben Flecken an den Seiten des Halsschilds etwas abseits des Hinterrands. Auf den Flügeldecken nur der Vorderrand und ein kleine Makeln auf den Schultern gelb. ssp.
