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Halsschild in der abgeschnürten Furche vor der Basis glatt oder nur mit einzelnen größeren, an den Seiten strichelartigen Punkten und Vertiefungen in der Mitte, am Rand aber immer ein glatter Steg; Stirn gleichmäßig gewölbt, mit einem tiefen, länglichen Grübchen in der Mitte; Flügeldecken gröber punktiert als bei erichsonii. Färbung blau, seltener grün oder schwarz [Abb. 1]. 3-4 mm. Aedoeagus [Abb. 4]. Spermatheka: [Abb. 5]. Europa. Sehr häufig. An verschiedenen Gräsern, als Getreideschädling gemeldet, „ Getreidehähnchen". IV-VIII. (=cyanella auct. non L.) (=lichenis (Voet.)) (=gallaeciana (Heyden, 1870))


-Nur die hintere Hälfte des Halsschilds fein und tief punktiert. Aedoeagus schmäler [Abb. 7] [Abb. 8]; Flagellum kürzer und weniger gewunden als bei erichsonii [Abb. 9], an der Spitze abgerundet oder abgestutzt. Sehr schlank (ähnlich melanopus), von tief himmelblauer Färbung; Halsschild dunkler, fast schwarz; Kopf gewöhnlich grünlich; Einschnürung des Halsschilds deutlich tiefer und schmaler als bei erichsonii und wenig dicht mit großen, tiefen Punkten besetzt, diese Punktierung wird an den Seiten, wo sich der Quereindruck erweitert und verflacht, feiner, dichter und gleichmäßiger. 3,5-4,5 mm [Abb. 10]. Nordeuropa, südlich bis Schlesien, Brandenburg, Oldenburg, Rheinland.



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Aedoeagus vorn +/- scharf zugespitzt [Abb. 11] [Abb. 12], die Spitze seitlich betrachtet etwas S-förmig aufwärts gebogen; Flagellum länger und stärker gewunden als bei septentrionis [Abb. 13], an der Spitze fein ausgezogen. Nicht ausgesprochen schlank; Oberseite stark glänzend. grünlich-blau bis tief schwarz mit grünlichem Seitenrand; Quereindruck des Halsschilds breit und tief, nach den Seiten merklich erweitert und verflacht, gleichmäßig dicht, matt, fein und schwach runzelig punktiert; Flügeldecken fein punktiert [Abb. 14]. Spermatheka (verschiedene Ansichten) [Abb. 15] [Abb. 16]. 4-4,5 mm. Europa. Als Fraßpflanzen werden ·Nasturtium·-Arten angegeben. VI- VIl. (weisei Seidlitz, 1891). Anmerkung: Die Arten erichsonii und septentrionis lassen sich nach äußeren Merkmalen nur bei 'typischen' Tieren unterscheiden. Sichere Trennung bietet nur die Genitaluntersuchung der ♂; über die Spermatheka der ♀ kenne ich noch keine Untersuchungen. Das hier abgebildete Tier ist nach äußeren Merkmalen bestimmt worden, also kritisch zu betrachten.





Halsschild dunkel, gewölbt; vor dem Hinterrand quer eingeschnürt, die Seiten von den Vorderecken bis zur Einschnürung allmählich verengt, Einschnürung mit dichter, feiner Punktierung, die sich an den Seiten weit über die Mitte nach vorn ausdehnt und auf dem Rücken einen langen Mittelfleck frei läßt. Beine gelbrot, Tarsen an der Spitze angedunkelt [Abb. 3]. 3,5 mm, Süd- und Mitteleuropa, nördlich bis Schlesien, (?) Pommern, (?) Danzig. Als Fraßpflanzen werden ·Oplismenus crus galli·, ·Panicum italicum· und ·Panicum miliaceum· angegeben. IV- VIl.

Habitus [Abb. 25]. Flügeldecken vergleichsweise kurz, ca. 2,8x bis 3,3x länger als breit [Abb. 26], Punkte der Streifen relativ grob, Zwischenräume meist ± gewölbt, Flügeldecken in der Regel rein blau, Halsschild auch an der Basis rot. Aedoeagus [Abb. 27], Spermatheka [Abb. 28]. 4-4,5 mm. Südeuropa, nördlich bis Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Slowakei, Baden, Württemberg, Bayern, Rheinland, Franken; überall sehr selten. IV-IX.



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Habitus [Abb. 32]. ♂: Aedoeagus in Aufsicht [Abb. 33], Flagellum: [Abb. 34], ♀: Seitenast der Spermatheka kürzer, mit nur 1 Schleife, die verschieden gewunden sein kann: [Abb. 35] [Abb. 36] [Abb. 37] [Abb. 38]. 4-4,5 mm. Europa. Sehr häufig. An verschiedenen Gräsern, als Getreideschädling gemeldet. IV-VI.






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-Dem melanopus sehr ähnlich [Abb. 2] und nur nach dem Genital sicher zu unterscheiden. ♂: Aedoeagus in Aufsicht [Abb. 39], Flagellum: [Abb. 40], ♀: Seitenast der Spermatheka länger, in mehreren Schleifen gewunden: [Abb. 41] [Abb. 42] [Abb. 43] [Abb. 44]. Im Vergleich zu rnelanopus tendenziell: Fühler und Tarsen etwas schlanker; Augen stärker vorspringend; Längsgrube des Scheitels länger; basale Querfurche des Halsschilds etwas dichter punktiert; Punkte der Flügeldecken im Mittel eher rundlich als länglich und Zwischenräume der Streifen geringfügig schmaler, weniger flach und eher verrunzelt. 4-4,5 mm. Lebensweise wohl ähnlich wie melanopus. Andere spezifische Unterschiede in der Bionomie sind bisher nicht bekannt. Verbreitung noch unklar, da früher nicht von melanopus getrennt.





