

🗺
-Eine sehr kleine Art: 2,8-3,3 mm. Halsschild sehr schmal und die Flügeldeckenkräftig punktiert. D: Nordostpaläarktische Art, von Finnland über Sibirien bis Japan vorkommend.
🗺
Sehr häufige Art Mitteleuropas, unter den gelben Arten am plumpesten gebaut [Abb. 3]; Halsschild breit, seitlich vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift verengt, Quereindruck ziemlich flach, nicht schmal und furchig vertieft; Längsstrichel ziemlich kurz, nicht länger als die zwischen Hinterecke und Strichel gelegene Strecke; von der folgenden Art mit Sicherheit nur durch die Form des Aedoeagus zu unterscheiden. Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5]. Spermatheka [Abb. 6]. 3-3,5 mm, seltener 2,4 oder 4 mm. B: Ende V-X. D: Europa.



🗺
-Seltenere, vorwiegend nördliche und nordöstliche Art, etwas weniger plump als die vorige, die ♂ oft ziemlich schlank [Abb. 7], Schulterbeule deutlich abgesetzt; Halsschild des ♂ hinten zumeist etwas ausgeschweift verengt [Abb. 8]. 2,5-3,8 mm. Aedoeagus [Abb. 9]. D: Nordeuropa, südlich bis Mark Brandenburg, Sachsen (Moor im Erzgebirge); Rheinland; Alpen: Tirol, Steiermark, Oberösterreich; Westkarpaten: Tatra und Fatra; selten, wahrscheinlich weiter verbreitet und verkannt. (=sublaevis Motsch.)


Ostalpin (Karawanken, Steiner Alpen); länglich eiförmig, einer kleinen ferruginea ähnlich, doch ohne Schulterbeule. Halsschild nach vorn stärker gewölbt, nach hinten etwas mehr verengt, äußerst fein punktiert; Färbung meist dunkler, rötlichbraun bis schwärzlich mit helleren Rändern; Aedoeagus nach der Spitze zu allmählich, fast geradlinig, sehr schwach verbreitert, am Ende etwas stumpfer als halbkreisförmig abgerundet, mit ausgeschweift vorgezogenem Mittelspitzchen, die Aushöhlung der Unterseite beginnt nahe der Basis; von der Seite gesehen ist der Aedoeagus vor dem Ende leicht nach unten gebogen und das äußerste, blechdünne Spitzchen geradeaus oder merklich aufwärts gerichtet. 2-2,5 mm. D: Karawanken (Obir).
-Der vorigen Art sehr ähnlich, durchschnittlich etwas größer und schlanker, die Flügeldecken auch bei ausgefärbten Stücken mit dem Halsschild rötlich-gelbbraun; Aedoeagus wenig von der Stammform verschieden. 2,5 mm. D: Westalpen (Piemont) obirensis ssp.
obtusangula J. Dan.-Quereindruck des Halsschilds schmal und tief, plumper gebaute Art der Mittelmeerländer; Oberfläche glatter, Punktierung schwächer (Halsschild oft nur im Grunde der Querfurche punktiert, sonst fast punktlos); Färbung roströtlich bis hell kastanienbraun; Halsschild nach hinten weniger verengt als bei transversa, vordere Borstenpore zahnförmig vorspringend. 4-5,5 mm, selten kleiner. B: Auf Disteln (Cirsium). D: Westliche und mittlere Mittelmeerländer. Mit verrundeten Halsschildvorderecken im Ostteil der Balkanhalbinsel die ssp.
🗺
Im mittleren Europa nicht seltene Art; schlanker, fast parallel gebaut [Abb. 10]. Halsschild weniger breit als bei den verwandten südlichen Arten, die vordere Borstenpore meist als zahnförmige Ecke vortretend, Längsfältchen lang, oft wenig kürzer als die halbe Halsschildlänge. Aedoeagus im Profil fast gerade, in eine lange, geradeaus gerichtete, blechdünne Spitze auslaufend [Abb. 11] [Abb. 12]. 4-5 mm, seltener nur 3,5 mm. B: An Cirsium-Arten. D: Nördliches Südeuropa bis südliches Nordeuropa.


-Seltene, anscheinend auf das östliche Alpengebiet (nördlich noch bis München) und den Apennin beschränkte Art; durchschnittlich etwas kleiner als transversa oder impressa, weniger schlank als transversa, in den Flügeldecken gerundeter, Halsschild vor der Mitte am breitesten, nach hinten deutlich ausgeschweift verengt, Hinterecken scharf nach außen gerichtet; Aedoeagus im Profil gesehen schwach wellig, im Endteil leicht nach unten gebogen [Abb. 13]. D: Südliches Mitteleuropa, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, nördlich bis Bayern und Allgäu.
🗺
Halsschild einfarbig rot, hinter dem Quereindruck nicht schwärzlich, seitlich stark gerundet, nach hinten und vorn ausgeschweift verengt, die vordere Borstenpore verrundet, Vorderecken etwas lappig nach vorn gezogen. Aedoeagus [Abb. 14]. 3-4,5 mm. B: An feuchteren Orten auf ·Galeopsis tetrahit·. V-X. D: Die in Berggegenden Nord- und Mitteleuropas am weitesten verbreitete zweifarbige Art.
-Halsschild hinter der Querfurche, zwischen den Längsstricheln schwärzlich; Fühler heller gelbrot, Schienen und Tarsen gelbrot, das Eckchen an der vorderen Borstenpore des Halsschilds stets fehlend; Aedoeagus dem von femorata, mehr noch dem von melanostoma ähnlich. 3,2-4 mm. D: Westalpin.
🗺
-Halsschildseitenrand an der vorderen Borstenpore meist ± eckig, oft scharfzähnig vorspringend, von femorata durch fast stets dunkle Beinfärbung, nicht vorn und hinten ausgeschweiften Seitenrand des Halsschilds usw. unterschieden; Flügeldecken kornblumenblau bis grünblau, messingglänzend grünlich oder schwarzblau bis schwarz mit violettem Schimmer. Aedoeagus [Abb. 15]. 3,5-4,5 mm. D: Im ganzen Alpengebiet; Schwarzwald, (?) Riesengebirge, vorwiegend über der Waldgrenze, nur ausnahmsweise auch in Talregionen.
🗺
Stirnkiel schwarz, manchmal auch der Scheitel dunkel, Fühlerwurzeln und Stirnhöcker rötlich; ähnlich melanostoma, von gleicher Größe und Gestalt, durch den ausgesprochen schwarzen, gewöhnlich schärfer ausgeprägten Stirnkiel, verdunkelte Vorder und Mittelschenkel und die meist mehr grünlich-metallisch überlaufenen Flügeldecken zu trennen; Aedoeagus in seiner Bauart dem von melanostoma sehr ähnlich [Abb. 16]. 2,5-3,3 mm. D: West- und Mittelalpen, von den Ligurischen Alpen bis Tirol; hochalpin.
Kopf und Halsschild normal gelbrot gefärbt, der größte Teil der Fühler, die Vorder und Mittelschienen sowie Tarsen rotgelb; Art aus den Westalpen, der melanostoma und frigida sehr ähnlich, durch die auffällige, bei keiner Art wiederkehrende Aedoeagusgestalt von diesen zu unterscheiden [Abb. 17]. 2,3-3,3 mm. D: Ligurische- und Seealpen.
Taster hellfarbig, rotgelb bis rotbraun, ebenso die neben der Oberlippe sichtbaren Seitenrand der Kiefer; plump gebaute Art, Halsschild meist glänzend glatt oder sehr fein punktuliert, verhältnismäßig breit, nach vorn stärker als nach hinten verengt, Seiten vor den Hinterwinkel nicht oder kaum ausgeschweift; Flügeldecken zumeist rein schwarz, Punktreihen stark, weitläufig gestellt, hinten abgeschwächt. Aedoeagus [Abb. 18]. 3,5-4,5 mm. D: Westalpen (Hautes Alpes bis Grajische Alpen), Sizilien, Balkan; hochalpin.
🗺
Durchschnittlich etwas kleinere Art (2,5-3,3 mm) von weiter Verbreitung, in den Ostalpen die häufigste Berg-Crepidodera; in Größe und Halsschildform sowie Färbung sehr veränderlich; Vorder und Mittelschenkel seltener, Hinterschenkel zumeist angedunkelt, oft aber auch, besonders bei den Formen der Ostalpen, alle Schenkel hell; Flügeldecken schwarz mit metallgrünlichem oder bläulichem Schimmer. Aedoeagus [Abb. 19]. B: An Cirsium-Arten. D: Alpen, Vogesen, Balkan.
-Durchschnittlich etwas größere Art (3-4,5 mm) von beschränkter Verbreitung; Hinterschenkel, oft auch die Mittelschenkel, Vorderschenkel und Tarsen dunkel. Von melanostoma ziemlich schwierig durch etwas bedeutendere Größe, nach vorn weniger gewölbten, stärker punktierten Halsschild, hauptsächlich aber durch etwas stärker verbreitertes und kürzeres Glied 1 der Hintertarsen, das höchstens so lang wie 2 und 3 zusammen ist, unterschieden (bei melanostoma ist dieses Glied auffallend schlank, länger als die beiden folgenden zusammen), von ligurica durch die Aedoeagusform zu trennen [Abb. 20]. D: Grajische, Savoische und Penninische Alpen, Cottische Alpen, Monte-Rosa-Gebiet.
Halsschild dicht und ziemlich kräftig punktiert, Flügeldeckenpunkte bis fast zur Spitze deutlich, nicht verloschen; Art der West- und Mittelalpen; Halsschild nach hinten beträchtlich schwächer als nach vorn verengt. Aedoeagus [Abb. 21]. 3-4,3 mm. D: West- und Zentralalpen, Basses Alpes und Cottische Alpen bis in die Dolomiten, Innsbruck, Bayerische Alpen.
-Halsschild meist spärlich und sehr fein punktiert, oft fast spiegelblank, Flügeldeckenpunktreihen gegen das Ende zu verloschen; Halsschild stark gewölbt, nach vorn und hinten fast gleichstark verengt, vor den Hinterecken kurz ausgeschweift. Aedoeagus [Abb. 22]. 2,8-3,8 mm. D: Südliche Ostalpen, von Südtirol ostwärts bis Kroatien; vorwiegend subalpin.

Oberseite gleichmäßig bronzefarben mit einem Stich ins Grünliche; Halsschildquereindruck sehr seicht, in der Mitte fast ganz erloschen; Hinterschenkel auffällig schwach verdickt; gestreckter gebaut als die folgende Art; Fühler und Beine vollkommen pechschwarz, Stirnhöcker nach oben eine Spur deutlicher begrenzt als bei den übrigen Arten, Stirn darüber mit einzelnen Punkten; Flügeldecken ohne Schulterbeule. Aedoeagus [Abb. 24]. 2,8-3 mm. B: Hochalpin, mit Vorliebe am Rande von Schneeflecken. D: Seltene Art; Vorkommen beschränkt auf die Gipfel des Tauernzuges und das Grenzgebiet Steiermark-Salzburg-Kärnten.
🗺
-Die kleinste Crepidodera-Art: 1,5-2,8 mm; gedrungen, gewölbt (etwas an Hermaeophaga mercurialis erinnernd) [Abb. 25]; Beine schwärzlich oder dunkelbraun, Fühler etwas heller; Halsschild gewölbt, fein punktiert, Quereindruck ziemlich flach; Flügeldeckenpunktierung weitläufig, vorn grob, hinten verloschen; Schulterbeule fehlend, Unterflügel verkümmert. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27]. D: Mittleres und südliches Europa, westlich bis zum Rhein, südlich bis in die Südalpen verbreitet, Tier der Ebene, in den Gebirgen in Tallagen.


Durchschnittlich etwas größer: 3-4 mm, selten kleiner, dunkelblau oder grünlich; Halsschild ebenso gefärbt, oft allerdings eine Schattierung schwärzlicher als die Flügeldecken, aber nicht so schwarz von ihnen abstechend wie bei der folgenden Art; Fühler bis zur Spitze und Schienen meist rötlichgelb oder hell bräunlichrot; plumper gebaut als die folgende; Fühler und Beine heller, Stirnhöckerchen und Halsschildvorderecken nicht rötlich durchscheinend, sondern gesättigt metallisch dunkel. Aedoeagus [Abb. 28]. B: Auf ·Aconitum·. D: Ostareal: ostwärts von Tirol, Beskiden, Karpaten, Transsylvanien; Westareal: von den Ligurischen Alpen bis in die Penninischen Alpen.
🗺
-Durchschnittlich eine Spur kleiner (2,5-3 mm), mit schwarzem Halsschild, der keine Spur eines bläulichen oder grünlichen Tones aufweist, aber oft eine Neigung zum Rötlichwerden zeigt; Vorderecken und Teile des Vorderrand des Halsschilds oft rötlich durchscheinend; Fühler und Schienen wenigstens bei der Alpenform zumeist angedunkelt, etwas schlanker als die vorige, Decken weniger lebhaft blau, oft mehr grünlich; Kopf und Halsschild können rotbraun werden. Aedoeagus [Abb. 29]. D: Südalpen, Ligurische bis Penninische Alpen, Steiermark, Kärnten, Krain, Transsylvanische Alpen, nicht aber aus dem übrigen Karpatenzug und der Balkanhalbinsel bekannt.