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Halsschild rotbraun, fast einfarbig. Flügeldecken fast parallseitig [Abb. 6]. Kinn mit 3 basalen Borsten. Aedoeagus [Abb. 7]. D: Kanarische Inseln: Teneriffa, Gran Canaria.




Zungenspitze unterseits gekielt oder nicht, aber immer ohne erhabenes Körnchen, annähernd kreuzförmig, die Borsten oberhalb des Querbalkens eingefügt [Abb. 11] [Abb. 5]. Aedoeagus nach links gewandt, an der Spitze nicht auffällig gestaltet, die dorsale Öffnung des Medianlobus nahe der Spitze [Abb. 12] [Abb. 13]. - Seiten des Halsschildes zur Mitte breit oder sehr breit verflacht [Abb. 14]. Endglied der Maxillarpalpen +/- abgestutzt. Dunkelbraun bis pechschwarz oder metallisch, grün oder blau; selten hell rotbraun. Untergattung








Zunge am Ende mit 3 kleinen Spitzen die viel kürzer sind als die Zungenbreite an dieser Stelle [Abb. 16]. Kehlnähte gekerbt. Medianlobus des Aedoeagus vorne einfach zugerundet verlängert [Abb. 19]. Untergattung Sardoleistus. - Vorderwinkel des Halsschilds geschwunden, die Seiten stark vorstehend, regelmäßig gebogen. Hlasschildhinterwinkel klein, kurz abgesetzt. Braunrot mit blauem Schein auf der Oberseite. Geflügelt, 7-8 mm. Sardinien, Korsika, Sizilien?, Nordafrika: Tunesien, Algerien

♂: Spitze des Medianlobus verlängert, am Ende abgeflacht oder bei Seitenansicht spatelförmig verbreitert [Abb. 18], ohne Kiele und Gruben aber meist mit einer Rinne längs der Mitte. Hier nur Arten aus dem Fernen Osten, die hier nicht weiter behandelt werden. Untergattung

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danieliFlügeldecken breitoval, Schultern stärker vortretend. Halsschild sehr kurz und breit, mit durch kleinen, stark konkaven Schwung des Seitenrandes seitlich spitz vortretender Hinterecke [Abb. 23]. Mit ± deutlichem Blauschimmer. 6-7,5 mm. Aedoeagus in Seitenansicht [Abb. 24] und Aufsicht [Abb. 25]. Nordafrika, West- und Südeuropa bis Kleinasien. In Westeuropa bis England, Holland, Elsaß, Eifel. (Leistus) Sardinien: ssp.


Nicht metallisch. Flügeldecken mit etwas unregelmäßig und unscharf punktierten Reihen, mehr elliptisch [Abb. 27]. Schultern sehr flach gebogen. 6,5-7,5 mm. Montan in der Slowakei (Karpaten), Rumänien. (Leistus)
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romanus-Mit Bronzeschimmer oder bläulich metallisch [Abb. 28]. Vorderwinkel des Halsschilds stark vorstehend. Flügeldecken mit regelmäßig und scharf punktierten Reihen, nicht elliptisch. Halsschild über 1,5 x so breit wie lang, seine Hinterwinkel lang rechtwinklig abgesetzt [Abb. 29]. 3. Fühlerglied deutlich kürzer als das 5.. Flügeldeckenstreifen wenigstens im 1. Drittel etwas feiner und gedrängter punktiert, Intervalle breiter und flacher gewölbt. Grünlich metallisch, Körperanhänge gelbrot. 6-8 mm. Montan bis alpin in Mittel- und Südeuropa, bei uns in den Alpen Österreichs und Bayerns und hier sehr selten. In Waldstreu und (hochalpin) unter Steinen. (Leistus) Auf Sardinien, Korsika und in Mittelitalien die etwas robustere ssp.

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Seitenrand des Halsschilds vor und hinter der Mitte etwa gleichartig gerundet, d.h. etwa halbkreisförmig [Abb. 34]. Die Flügeldeckenstreifen nur bis kurz hinter die Mitte grob punktiert, die Punkte vor der Spitze nur angedeutet, nicht breiter als die Streifenfurche [Abb. 35]. Aedoeagus [Abb. 36]. Spanien. (Leistus)


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-Halsschildseiten vor der Mitte stärker gerundet als hinter der Mitte, in der Mitte etwas lappenförmig vorgezogen [Abb. 37]. Die Flügeldeckenstreifen bis zur Spitze grob punktiert, die Punkte vor der Spitze breiter als die Streifenfurche [Abb. 38]. Aedoeagus [Abb. 21]. Spanien, Portugal. (Leistus)


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Oberseite schwarz oder dunkelbraun, ohne Metallglanz. Flügeldecken deutlich hinter der Mitte am breitesten [Abb. 41]. Halsschild schwach quer, nur etwa 1/3 breiter als lang, sein Vorderrand vollständig fein gerandet, an den Seiten halbkreisförmig gerundet. Einfarbig dunkelbraun bis pechschwarz, Fühler und Beine heller rotbraun. 5,5-9,5 mm. Montan bis alpin von den Ardennen und Vogesen bis zu den Karpaten; ein isoliertes Vorkommen im Baltikum (Leningrad bis Nordwestpolen). Vorwiegend in Wäldern tieferer Lagen, aber bis über der Baumgrenze gefunden. (Leistus) Hierzu auch die aus den Gebirgen der Tschechoslowakei/Ukraine von Maran 1941 beschriebene ssp. pseudalpicola, ähnlich alpicola, dunkel, mit kürzeren Beinen und Fühlern, die zur Stammform gehört.
-Heller pechbraun mit hellerem Kopf. Im Durchschnitt kleiner: 5,5-7,5 mm. Hochalpin in den Südkarpaten (Siebenbürgen, Rumänien), Ungarn. ssp.
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Kopf schwarz, Körper braungelb, zur Abdomenspitze etwas dunkler. Halsschild stärker quer, über 1,5 x so breit wie lang, Hinterwinkel stumpf [Abb. 22]. Flügeldecken etwas höher gewölbt, die Reihenpunkte weitläufiger, nur wenig kräftiger als bei der folgenden Art [Abb. 42]. 5-7 mm. Von Nordfrankreich über Nord- und Mitteleuropa bis Westsibirien verbreitet. Im Süden von Mitteleuropa sehr selten. In Sümpfen und feuchten Wäldern. (Leistus)

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-Ganz rötlichgelb. Halsschild nicht ganz 1,5 x so breit wie lang, Hinterwinkel rechtwinkelig [Abb. 43]. Flügeldecken nicht ganz so hoch gewölbt, die Reihenpunkte etwas dichter und wenig feiner als bei rufescens. [Abb. 40] 5,5-7 mm. Von Nord- und Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen und dem nördlichen Südeuropa, zum Kaukasus und bis Sibirien verbreitet, meist häufig, im Süden seltener. Auf warmem, besonders sandigem Boden, auch fern von Gewässern. (Leistus)


