oryzae Wtrh., 1880
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Kopf groß. Augen von der Seite gesehen nierenförmig, vorn scharf, jedoch nicht tief ausgerandet. Fühler mit deutlich abgesetzter 5-gliedriger Keule
[Abb. 1]. Endglied der Kiefertaster zylindrisch. Halsschild quadratisch. Flügeldecken mit sehr feinen Punktreihen, die Zwischenräume flach
[Abb. 2]. Beine dünn. Gelblichbraun, schmal, glänzend und kahl. Kopf und Halsschild fein, spärlich punktiert, die Zwischenräume der Punkte glatt und glänzend, die Punktreihen der Flügeldecken kräftig, die Zwischenräume nicht punktiert, glatt. Augen grob fazettiert und flach. 2-2,8 mm.
D: Kosmopolit, nach Deutschland oft aus den Tropen - meist mit Reis - importiert. Inzwischen wohl gebietsweise eingebürgert; in Umgebung Nienburg regelmäßig im Autokescher und am Licht. Die vermutliche Heimat ist Indien. Bei Nienburg ist mir ein Exemplar mit völlig symmetrischer Mißbildung der Fühler untergekommen: das 9. Fühlerglied ist zu einem kleinen Stummel, der seitlich zwischen dem 8. und 10. sitzt, reduziert, die Fühler erscheinen also 10-gliedrig mit nur 4-gliedriger Keule
[Abb. 3]. Ansonsten stimmt das Tier äußerlich mit anderen Exemplaren überein.