Gattung: Evodinus Le Conte

CerambycidaeLepturinaeStenocorini
G. Brunne, A. Lompe
Im Habitus weitgehend mit Pachyta übereinstimmend. Flügeldecken gelb, mit schwarzen Zeichnungen, bis ganz schwarz. In Mitteleuropa nur im Gebirge, dort meist auf Blüten. 1. Glied des Hintertarsen lang, deutlich länger als das 2. und 3. GId. zusammen.
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borealis (Gyll.)🗺ColeowebFlügeldecken im ganzen eben, wenn auch dicht und fein runzelig punktiert. Beine schwarz. Gewöhnlich folgende Gelbzeichnung auf den schwarzen Flügeldecken: Querbinde hinter der Flügeldeckenbasis, nach außen offener Halbring in der Mitte und ein Fleck vor der Flügeldeckenspitze [Abb. 1]. Diese Färbungselemente können ± umfangreich sein, auch miteinander in Verbindung stehen. 7-10 mm. B: Boreoalpine Art. V-VII auf Blüten. Larve wahrscheinlich in Kiefer. D: Skandinavien, von Polen und Tschechien ostwärts.
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Abb. 1
clathratus (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken uneben, vorn mit seichten Längsfurchen, hinten mit unregelmäßigen, wabigen Vertiefungen. Kopf und Halsschild dicht und feiner, Rand gröber und runzelig punktiert. Beine ganz oder teilweise rötlich bis rotbraun, manchmal aber auch ganz schwarz. Die Fühlerglied vom 3. an gewöhnlich mit rötlicher Wurzel. Auf den schwarzen Flügeldecken netzartig zusammenhängende, unregelmäßige gelbliche Flecke, die in der Mitte oft zu 2 ± vollständigen Querbinden vereint sind [Abb. 2]. Der Umfang dieser Gelbfärbung ist verschieden. 10-12 mm. B: Montan; V-VII auf Blüten. Larvenentwicklung noch nicht geklärt. D: Europa ohne Iberische Halbinsel und Balkanhalbinsel; bei uns die häufigste Art der Gattung.
evodinus_clathratus_hab.jpg
Abb. 2
Erstellt am: 14.03.2009 · Letzte Aktualisierung: 30.12.2024 - 00:59:25
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