parallelus (F., 1801)Hinterbrust an den Seiten vor den Hüften und Metepisternen leicht vertieft. Beim ♂ die Kante der Vertiefung mit einem stumpfen Zähnchen
[Abb. 1], beim ♀ nur einfach flach gekantet
[Abb. 2]. ♂: Flügeldecken an den Seiten des Absturzes plattenförmig nach hinten verlängert
[Abb. 3], Flügeldecken gröber punktiert, mit vertieften Streifen und erhabenen Zwischenräumen. ♀: Mycetangien paarig neben der Halsschildmittellinie am Beginn des hinteren Drittels gelegen
[Abb. 4]. Flügeldecken glänzend mit sehr feinen Punktreihen
[Abb. 5], der 3. Zwischenraum an der Basis verbreitert, erhaben und mit runzeliger Oberfläche; Flügeldecken an der Spitze mit senkrechtem Absturz, die Enden lappig vorgezogen
[Abb. 6]. 1832 aus England von Stephens als Platypus linearis beschrieben; 1973 ein Wiederfund in England am Licht im Süden Londons. Die Art ist über die Tropen der ganzen Welt verbreitet und aus zahlreichen Holzarten gemeldet. Eine Ansiedlung erscheint unwahrscheinlich, es werden aber immer wieder Tiere mit unverarbeitetem Holz aus den Tropen importiert (z.B. 1977 Hamburger Hafen, Waltershof, in Stämmen aus Guinea (Westafrika)).