Gattung Eucnemis Ahrens

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5Eucnemidae
Von Arved Lompe (n. E. Reitter)
Muona, J. (2019): A review of the genus Eucnemis Ahrens ( Coleoptera, Eucnemidae) - Entomologische Blätter, 115:91-100 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Muona2019 Eucnemis.pdf"
Körper gestreckt, Halsschild kräftig gewölbt, Vorderbrust auf der Unterseite unmittelbar neben der Seitenkante mit tiefer Fühlerfurche. Kopf mit feinem Mittellängskiel. Schenkeldecken nach außen stark verschmälert. Schienen und Tarsen nicht erweitert, aber abgeplattet. 4. Tarsenglied einfach. Für die Bestimmung wichtig ist auf der Hinterbrust die jederseits mittig verlaufende Furche zum Einlegen der Mitteltarsen, die auch von der Seite beurteilt werden kann, wenn die Mitteltarsen nicht anliegen. Die Larve [Abb. 1] hat - wie viele Eucnemidae - im Fraßstadium einen ganz eigentümlich gebauten Sägekopf [Abb. 2] mit dem sie sich durch das Substrat arbeitet. 2 Arten in Europa, 1 weitere in Nordamerika..
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Abb. 1
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Abb. 2
#1
capucinus Ahrens, 1812Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken an den Schultern gerundet, ohne glänzende Kante (Vorsicht! Ein kurzer glänzender Kiel kann manchmal vorkommen [Abb. 3], dann passen aber die übrigen genannten Merkmale nicht). Metasternalfortsatz zwischen den Mittelhüften vorne ohne Furche. Die Tarsenfurche (MTR) etwa halb so lang wie die Hinterbrust, diese deneben und nach hinten weitgehend punktfrei [Abb. 4] [Abb. 5]. Länglich, schwarz, glänzend [Abb. 6], das ♀ etwas matt, beim ♂ fein dunkel, beim ♀ überall fein gelblich behaart, dicht und fein punktiert, die Tarsen und Schienen rotbraun; Stirn mit feiner Längskante. Halsschild so lang als breit, von der Basis nach vorne gerundet verengt, an der Basis mit einem Quereindruck, vor dem Schildchen mit kurzer Längsfurche, manchmal mir jederseits 2 Eindrücken in und hinter der Mitte. Flügeldecken ohne deutliche Längsstreifen, der Nahtstreif seicht, aber an der Spitze stärker vertieft, die Seiten daneben mit einer groben Punktreihe. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. 4,3-6,5 mm. B: An alten, dürren Bäumen: Eichen, Buchen, Linden, Pappeln, Obstbäumen, auch in Baumschwämmen (Fomes), an warmen Sommertagen an den befallenen Stämmen oft in Anzahl umherlaufend. D: Von Südschweden im Norden bis Mittelitalien sowie von den Pyrenäen bis zum Schwarzen Meer verbreitet. (=carinata Billb.) (=macrotis Beck.)
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
zaitzevi Mamaev, 1976🗺Coleoweb-Flügeldecken an den Schultern mit einer glänzenden Kante (im wechselnden Licht betrachten) [Abb. 9]. Hinterbrust zwischen den Mittelhüften mit einer tiefen Furche am Vorderrand des Metasternalfortsatzes. Die Tarsenfurche (MTR) auf der Hinterbrust etwa 2/3 bis 3/4 so lang wie diese [Abb. 10], daneben und dahinter dichter punktiert. Größe und Habitus wie bei der vorigen Art [Abb. 11]. Aedoeagus [Abb. 12]. D: Ferner Osten, nach Westen bis Finnland, Estland, Ukraine; nach Muona (l.c.) könnte die Art auch in Polen im Gebiet bei Bialowieza vorkommen.
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
Erstellt am: 13.06.2010 · Letzte Aktualisierung: 19.12.2023 - 23:38:39
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