Kurz zylindrisch, robust gebaut, fast schwarz. An Cis comptus erinnernd. Halsschild dicht punktiert und anliegend unauffällig kurz beschuppt, sein breit abgesetzter Seitenrand und der Vorderrand mit hellen Haarschuppen lang bewimpert. Flügeldecken dicht, an den Seiten querrunzlig punktiert, überall mit aufstehenden, ungleich langen Haarschüppchen bedeckt, von denen die längeren vor dem Flügeldeckenabsturz undeutlich reihig angeordnet sind. 2,4 mm. D: Beschrieben aus Aschaffenburg 'in Schwämmen an einem Eichenplankenzaun', auch in der Slowakei festgestellt? Nach dem letzten Katalog der Paläarktischen Käfer nur aus Bayern (nur die Typen?) bekannt.
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Die dicht gestellten, goldbraunen, rauh aufstehenden kurzen Schuppenhaare der Flügeldecken sind in wenig deutlichen Längsreihen angeordnet [Abb. 1]. Rostrot oder rotgelb, etwas glänzend, Fühler und Beine zum Teil gelb. Oberseite dicht und deutlich punktiert. Flügeldecken gut eineinhalb mal so lang wie zusammen breit. 1,4-2 mm. ♂: Vorderrand des Halsschilds in 2 Zipfel ausgezogen, Kopfschild jederseits mit einem breiten Zahn [Abb. 2]. D: Weit verbreitet, aber nicht häufig.

Halsschildseitenrand sehr deutlich abgesetzt, beide Seitenränder von oben gleichzeitig in voller Länge sichtbar. Halsschildseiten in der hinteren Hälfte ziemlich geradlinig und parallel. Halsschild flach und mäßig dicht punktiert, Flügeldecken fein verrunzelt, etwas ungleich, flach und ziemlich dicht punktiert und mit unauffälliger, fast staubartiger Beschuppung. Dunkelbraun, Halsschildvorderrand, Fühler und Beine rostrot. ♂: Kopf ohne Auszeichnung. 1-1,9 mm. B:Wurde in Skandinavien unter verpilzter Lindenrinde gefunden, sonst in dürren Lindenästen zusammen mit Ernoporus tiliae. D: Im südlichen Europa verbreitet, in Mitteleuropa bisher nur in Mähren gefunden.
-Sehr klein und zart gebaut: 1,1-1,4 mm. Halsschild und Flügeldecken mäßig fein und ziemlich locker, zum Teil recht unregelmäßig punktiert, wenig dicht mit kurzen, aufstehenden Schüppchen besetzt, etwas glänzend. Dunkelbraun. ♂: Clypeus mit 2 stumpfen dreieckigen Zähnchen, 1. Sternit mit einer punktförmigen Auszeichnung. B: In Schweden unter warmfeuchter Buchenrinde gefunden. D: Nach Stücken aus Schweden beschrieben. Sie kommt auch bei Wien vor. Die aus Mitteleuropa als E. filum Ab. gemeldeten Stücke aus Mähren, Schlesien und der Slowakei dürften ebenfalls hierher gehören.
-Noch kleiner: 0,6-1,1 mm. Unterscheidet sich von palmi, außer durch noch geringere Größe, durch weitläufigere Punktur, dickere Schienen, ein dickeres Klauenglied, sowie die dem Hinterrand des Sternites stärker genäherte punktförmige Auszeichnung des ♂. D: Südwesteuropa