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apfelbecki Müller-Motzfeld, 1986🗺
-Oberseite dunkel erzgrün, Flügeldecken im Apikalteil rötlich [Abb. 4]. Halsschild schmäler [Abb. 5] und die Flügeldecken gewölbter als bei minimum, mit weniger vortretenden, breiter verrundeten Schultern und gröberen Punktreihen. Fühler braun mit rötlichgelbem Basalglied. Halsschild knapp vor dem schmal gewulsteten Basalrand mit einer Reihe ungleich großer Punkte; Postangularfältchen vorhanden. Stirnfurchen wie bei minimum. 2,5-3,2 mm. Westliches Mittelmeergebiet, atlantische Küsten Europas bis zur Ostsee. Im östlichen Mittelmeergebiet eine weitere Form, die mir nicht bekannt ist. normannum ssp.

-Art von den Kanarischen Inseln. Neben der apikalen Makel sind die Flügeldecken auch im Schulterbereich +/- hell gefärbt. Sehr ähnlich dem latiplaga und vielleicht synonym zu diesem. 2,6 mm. Bisher nur der Typus bekannt. Teneriffa.


Basalhälfte der Flügeldecken größtenteils bräunlichgelb, im hinteren Drittel ein großer heller Fleck. Halsschildbasis ähnlich wie bei moeoticum skulptiert, Postangularfältchen rudimentär oder fehlend. Von B. moeoticum und lais, abgesehen von der Färbung, durch breitere und flachere Flügeldecken, vorn ersteren auch durch die längeren und kräftigeren Dorsalstreifen verschieden. 2,5-3 mm. (1) Zirkummediterran. In Mitteleuropa nur im Südosten als große Seltenheit in Niederösterreich, Slowakei, Polen; am Neusiedler See fraglich.
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Oberseite schwarz erzglänzend [Abb. 9], Palpen, Fühler und Beine ebenfalls schwarz oder dunkelbraun, bisweilen die Flügeldeckenspitze ± gebräunt. Halsschild viel breiter als lang, vorne stark erweitert, zur Basis sehr stark verengt [Abb. 10]. 2,5-2,8 mm. Nord- und Mitteleuropa, Sibirien. In Mitteleuropa sporadisch, an den Küsten der Nord- und Ostsee und an Binnenlandsalzstellen häufig, nach Süden selten Es kommen Tiere vor, bei denen der Clypeus völlig glatt ist (Normalform) und solche, bei denen ganz feine konvergierende Linien auf dem Clypeus vorhanden sind; diese lassen sich von tenellum durch die weniger abgeschrägte Basis neben den Halsschildhinterwinkeln unterscheiden.

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Schwarz, höchstens schwach erzglänzend, aber stark irisierend. Die Flügeldecken mit kleiner, rundlicher Präapikalmakel (ab. pseudotenellum Net.), selten bloß mit bräunlicher Spitze (moeoticum Kolen.) [Abb. 11]. Halsschild schmaler [Abb. 12], Flügeldecken gewölbter als bei minimum, mit kürzeren Punktreihen. Halsschild knapp vor der Basis mit einer feinen Punktreihe und davor, jederseits der Mittellinie, mit einem größeren, rundlichen Grübchen; Postangularfältchen undeutlich. Aedoeagus [Abb. 13]. 2,3-2,8 mm. Östliches Mittelmeergebiet, vom Kaukasus bis Südfrankreich, stellenweise auch in Ungarn und Deutschland. Halophil, an Salzstellen stellenweise häufig, besonders in Mittel- und Norddeutschland, Österreich und der Tschechoslowakei. Von minimum, bei dem auch Tiere mit ganz feinen Fortsetzungen der Stirnfurchen auf den Clypeus vorkommen, durch schmäleren Halsschild, gewölbtere, fast stets gefleckte Flügeldecken und kürzere Punktstreifen derselben - der 2. reicht nur bis zum hinteren Borstenpunkt - und viel stärker abgeschrägte Basis neben den Halsschildhinterecken verschieden. Von azurescens fast nur durch die hinter dem Clypeus parallelen Stirnfurchen zu unterscheiden.


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-Kiefertaster dick. Schwarz mit ± blaugrünem Metallschimmer, Flügeldecken zur Spitze oft bräunlich, die Praeapikalmakeln - wenn vorhanden - scharf rundlich [Abb. 14]. Halsschildhinterrand fast gleichmäßig konvex, zu den Hinterecken nicht winklig abgeschrägt, Hinterwinkel fast rechtwinklig [Abb. 15]. Fühler und Beine braun, gelegentlich angedunkelt. 2,5-2,9 mm. Mittel-, Osteuropa, südliches Nordeuropa bis Sibirien. Montane Art, im südlichen und mittleren Mitteleuropa verbreitet, im Norden sehr selten.
