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-Halsschild auffallend trapezförmig, fast so lang als breit, an der Basis am breitesten [Abb. 2]; Vorderwinkelverdickung flach mit einem nadelfeinen Zähnchen; der Seitenzahn in der Mitte ebenfalls nadelfein und leicht zu übersehen; vor der Basismitte tief eingedrückt mit einem Längskiel. Flügeldecken hinter den Schultern seitlich stark gerundet erweitert, im ersten Drittel am breitesten, zur Spitze stark verschmälert, dort schmäler als an der Basis [Abb. 3]. Ausgefärbt ziemlich dunkel braun. Parameren und Penisspitze [Abb. 4]. 2,4-2,6 mm. D: Kanarische Inseln: Teneriffa.


bimaculata (Panz., 1798)
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Halsschildvorderwinkelverdickung kurz, seitlich nicht vorspringend. Halsschild gerundet, am Seitenrand kräftig gezähnelt, aber ohne größeren Zahn; etwa in der Mitte am breitesten [Abb. 5]. Wangenfortsatz vorhanden (wie bei Cryptophagus [Abb. 6]), Fühler kompakter, die Keule weniger scharf abgesetzt. Untergattung Micrambinus Reitter der Gattung. Flügeldecken gelbbraun mit einem dunklen Querband in der Mitte [Abb. 7]. Körper länglich oval, rostrot. Flügeldecken normalerweise mit einem ausgedehnten dunklen Fleck in der Mitte. 1,8-2,2 mm. ♂: Parameren [Abb. 8]. Vorzugsweise im östlichen Mitteleuropa; aus verpilztem Laubholzreisig zu sieben, an Nadelholz, an Pilzen. Ziemlich selten.



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Die längeren Haare der Flügeldecken wenig aufgerichtet und in +/- deutlichen Längsreihen angeordnet und die Oberseite daher etwas streifig erscheinend [Abb. 10]. Augen auffällig groß und mit groben Facetten (ähnlich große, grob facettierte Augen besitzt sonst nur noch acutangulus LZ >>>14). Langoval, rotbraun bis braungelb, Halsschild ein Drittel breiter als lang, an den Seiten meist deutlich gewinkelt, zur Basis stark geradlinig verengt. Vorderwinkelverdickung vorstehend, leistenförmig, hinten scharf stumpfwinklig abgesetzt, die Stirnfläche nicht aufgebogen und von oben nicht sichtbar [Abb. 11]. Halsschild ziemlich fein und dicht, Flügeldecken nicht feiner, aber etwas weitläufiger punktiert. Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13]. 2,3-2,7 mm. B: Vorzugsweise synanthrop, an den Orten ihres Vorkommens meist in erheblicher Anzahl. D: Weit verbreitet, aber nicht häufig.



Oberseite bis auf die rötliche Schulterpartie schwarz. Im Körperbau weitgehend mit punctipennis übereinstimmend, der Halsschild jedoch an den Seiten nicht gewinkelt und zur Basis sehr schwach gerundet [Abb. 19]. ♂: Parameren [Abb. 20]. 2,6 mm. B: Vermutlich an den Baumschwamm ·Sphaeria concentrica· gebunden. D: Süd- und westeuropäisch, könnte auch bei uns vorkommen. (=nigritulus Rtt.)

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Vorderschienen einfach. Lang oval, glänzend rot oder gelbbraun bis braun, Grundbehaarung der Flügeldecken etwas rauh, die längere Behaarung ist wenig aufstehend und nicht auffällig lang; sie kann ziemlich häufig fehlen (aus diesem Grunde wird die Art auch an anderer Stelle angeführt). Halsschild ziemlich quer, etwa um die Hälfte breiter als lang, die Stirnfläche der Vorderwinkelverdickung nicht aufgebogen, schräg nach vorn gerichtet. Das Lateralzähnchen in oder etwas vor der Mitte des Seitenrandes, dieser meist gewinkelt [Abb. 21]. Punktur des Halsschilds kräftig, meistens dicht, gelegentlich aber auch feiner und weitläufiger. Flügeldecken ziemlich weitläufig und meist deutlich feiner als der Halsschild punktiert. 2,3-3,2 mm. ♂: Parameren [Abb. 22]. D: Wohl überall sehr häufig. (=pilosus auct. nec Gyll., 1827) Doppelt behaarte Stücke leicht kenntlich, einfach behaarte könnten mit distinguendus oder labilis verwechselt werden. C. distinguendus ist zwar oft lang und rauh behaart, jedoch erheblich kleiner (1,6-2,3 mm), labilis besitzt gerundete, nicht gewinkelte Halsschildseiten und eine so weitläufige Halsschildpunktur, wie sie bei punctipennis nur in Ausnahmefällen vorkommt. In Zweifelsfällen muß die Genitaluntersuchung entscheiden.

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-Vorderschienen an der Spitze außen zahnförmig ausgezogen [Abb. 23] (dieses Merkmal tritt innerhalb der Gattung nur noch bei populi auf). Lang oval glänzend, rötlich bis kastanienbraun. Grundbehaarung der Flügeldecken rauh, die aufstehenden Haare auffällig lang. Halsschild wenig quer, gewölbt, mit stark gerundeten Seiten, Vorderwinkelverdickung kurz, die 4 im Trapez angeordneten Buckel meist sehr deutlich [Abb. 24]. Halsschild grob und ziemlich dicht, Flügeldecken feiner und weitläufiger punktiert. Körper robust gebaut [Abb. 25]. Aedoeagus und Parameren [Abb. 26] [Abb. 27]. 2,4-3,4 mm. B: Im Kartoffelbovist (·Scleroderma·) gemein, läßt sich leicht aus der Larve züchten; aber auch einmal an welken Lindenästen in Anzahl. D: Wohl in ganz Mitteleuropa




Halsschild ziemlich fein und weitläufig punktiert, die Punktabstände erheblich größer als die Punktdurchmesser. Langgestreckt oval, hell rotbraun glänzend. Halsschild auffällig flach, kaum (1/5) breiter als lang, seitlich kaum gerundet, die Vorderwinkelverdickung sehr schwach, nach hinten nicht gegen den Seitenrand vorspringend. Der Seitenzahn sehr undeutlich [Abb. 28]. Halsschildseitenrandung sehr schmal, Flügeldecken ebenso fein und kaum weitläufiger als der Halsschild punktiert. Körper ungeflügelt. 2,5-2,6 mm. ♂: Parameren [Abb. 29]. B: An Baumschwämmen, sehr selten; auch in Lebensmittellagern, Mühlenbetrieben etc. aufgefunden. D: Europa.

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Oberseite ziemlich matt, heller oder dunkler bräunlich, Körper geflügelt, Augen klein, asymmetrisch, stark konisch vorspringend. Halsschild wesentlich (über 1/3) breiter als lang. Vorderwinkelverdickung kräftig entwickelt, deutlich aufgebogen. Seitenzahn etwa in der Mitte, der Seitenrand von dort nach vorn und hinten deutlich verengt. Halsschild kräftig und sehr dicht, Flügeldecken feiner und weitläufiger punktiert. 1,7-2,3 mm. ♂: Parameren [Abb. 30]. D: Wohl überall ziemlich selten, lediglich im Küstengebiet der Nordsee häufig. (=milleri Rtt. partim) (=affinis Sturm) Von cellaris durch die völlig andere Augenform und geringere Größe verschieden.
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-Oberseite etwas glänzend, braungelb bis hell braunrot, Körper gelegentlich ungeflügelt. Augen gleichmäßig gewölbt, Halsschild quer, ein Drittel breiter als lang. Halsschildvorderwinkelverdickung ± leistenförmig, nicht aufgebogen. Die abgesetzte Vordereckenverdickung des Halsschilds mehr oder weniger abgerundet [Abb. 31] [Abb. 32]. Seitenzahn deutlich vor der Mitte gelegen, Halsschildseiten stark gerundet, Punktur mäßig kräftig und nicht dicht. Flügeldecken wesentlich feiner und noch etwas weitläufiger punktiert und dadurch auch von Kümmerformen des setulosus leicht zu unterscheiden. 1,9-2,3 mm. Aedoeagus [Abb. 33] [Abb. 34]. D: Südliches und mittleres Mitteleuropa, verstreut und selten. (=milleri Rtt. partim)



-Die abgesetzte Vordereckenverdickung des Halsschilds ragt vom Seitenrand in scharfem Winkel hervor [Abb. 35]. Von sporadum äußerlich nicht zu unterscheiden ist eine aus Mitteleuropa mehrfach gemeldete Art, die aber bei uns nicht vorkommen dürfte und nur durch Genitaluntersuchung von sporadum zu trennen ist. Aedoeagus [Abb. 36]. D: Südeuropa, fraglich für Mitteuropa.

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Halsschild stark quer, über 1,3-1,5 mal so breit wie lang, oft breiter als die Flügeldecken [Abb. 37] [Abb. 1]. Kurzoval, gedrungen, hell rotbraun bis dunkelbraun [Abb. 38] [Abb. 39]. Halsschild von der Mitte zur Basis gerade verengt. Halsschildvorderwinkelverdickung aufgebogen, Halsschild seitlich stark gerundet und die Seitenrandabsetzung sehr breit. Der Lateralzahn etwa in der Mitte. Halsschild sehr kräftig und ziemlich dicht punktiert, die Punktur der Flügeldecken vorn kaum schwächer und nicht oder kaum weitläufiger. Die lange Behaarung der Flügeldecken auffällig kräftig und hoch aufgerichtet. 2,3-3,2 mm. Parameren [Abb. 40] [Abb. 41]. B: Lebt vermutlich ausschließlich in den Nestern von Hautflüglern, besonders Hummeln, wird gelegentlich im Sommer abends von der niederen Vegetation gestreift oder auch beim Sieben erbeutet. D: Weit verbreitet und wohl nirgends selten. Normal ist der Halsschild von der Mitte zur Basis gerade oder leicht konkav verengt [Abb. 1]. Es kommen aber auch Tiere mit kovexem hinteren Seitenrand vor [Abb. 42]. Diese sind von schmidtii LZ >>>11 durch die gedrungenere Gestalt, kürzere mittlere Fühlerglieder und breitere Fühlerkeule zu unterscheiden.







Ungeflügelt, Halsschildvorderwinkel nach vorn deutlich vorstehend, die Vorderwinkelverdickung lang und ziemlich stark verdickt, der Seitenzahn meist etwas vor der Mitte [Abb. 43]. Halsschildseitenrandkante stärker als bei simplex, deutlich schwächer als bei schmidtii abgesetzt. Punktur der Oberseite stark, aber wenig dicht, auf den Flügeldecken kaum schwächer und weitläufiger. Aedoeagus [Abb. 44]. 2,6 mm. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend, selten.

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-Geflügelt, Halsschildvorderwinkel nicht nach vorn vorstehend und auch seitlich kaum vorragend, hinten fast ohne Absetzung in den Seitenrand übergehend [Abb. 45]. Seitenrandabsetzung [Abb. 46] fast so breit wie bei setulosus. Punktur auf dem Halsschild stark, auf den Flügeldecken meist schwächer und weitläufiger. Die Art ist im Habitus [Abb. 45] [Abb. 47] gestreckter als setulosus und hat längere mittlere Fühlerglieder und eine weniger breite Fühlerkeule. 2,6-3,3 mm. ♂: Penis [Abb. 48] und Parameren [Abb. 49] [Abb. 50]. B: In unterirdischen Nestern von Nagetieren (besonders Hamster) und Hautflüglern, jedoch auch an schimmelndem Reisig. D: In ganz Mitteleuropa, im Osten weniger selten, sonst selten,






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3-3,8 mm. Die weitaus größte Art der Gattung. Fühler sehr dick, die Mittelglieder mehr als halb so breit wie die Glieder der schwächer als gewöhnlich abgesetzten Fühlerkeule [Abb. 51] [Abb. 52]. Vorderschienen am Ende außen in einen spitzen Zahn auslaufend [Abb. 53]. Länglich parallel. Kopf und Halsschild dunkel rotbraun, Flügeldecken dunkelbraun mit helleren Schultern und Seiten; Halsschild breit, oft breiter als die Flügeldecken an den Schultern, von der Mitte zur Basis ziemlich kräftig und geradlinig verengt. Vorderwinkelverdickung kräftig vorstehend, etwas aufgebogen, nach hinten scharf rechteckig oder undeutlich gezähnt. Halsschild stark und dicht, Flügeldecken deutlich feiner und weitläufiger punktiert [Abb. 54]. Aedoeagus und Parameren [Abb. 55] [Abb. 56] [Abb. 57]. B: In hohlen Bäumen, an Lehmwänden, die von Bienen besiedelt sind, in Bienenstöcken etc. Die Entwicklung dieser Art scheint an die Nester von Hautflüglern gebunden zu sein. D: In Mitteleuropa sehr verstreut und sehr selten, vorzugsweise im Nordosten.






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Augen auffällig groß, grob facettiert [Abb. 60]. Flügeldecken lang und dicht hell behaart, so daß die Oberseite matt und manchmal etwas streifig erscheint [Abb. 62]. Länglich oval, Halsschild hell rotbraun, Flügeldecken hell braungelb. Halsschild mäßig fein und dicht, Flügeldecken sehr dicht punktiert. Halsschild an den Vorderwinkeln so breit wie die Flügeldecken an den Schultern, nach hinten sehr deutlich verengt. Seitenzahn in oder hinter der Mitte. Fühler schlank. ♂. Aedoeagus [Abb. 63] [Abb. 64] und Parameren [Abb. 65]. 1,9-2,6 mm. B: Besonders in Feldscheunen und Strohhaufen, nicht gerade häufig, aber oft in erheblicher Anzahl. D: Europa




-Augen von normaler Größe, Behaarung der Oberseite unauffällig, Oberseite etwas glänzend. Länglich oval, bräunlichrot einfarbig. Halsschild ein Drittel breiter als lang, kräftig, wenig dicht punktiert. Die Punktabstände etwa von der Größe der Punktdurchmesser, die Flügeldecken kaum merklich feiner und kaum weitläufiger punktiert. Halsschild quer, etwa so breit wie die Flügeldecken an den Schultern (durch diese Merkmale können auch Stücke mit schwach entwickelter Halsschildvorderwinkelverdickung von fallax unterschieden werden), die Vorderwinkel deutlich aufgebogen, der Lateralzahn besonders kräftig entwickelt, etwa in der Mitte gelegen. Fühler kräftig. Aedoeagus [Abb. 66]. 2,3-2,7 mm. B:in feuchtem Mulm alter hohler Eichen gelegentlich gesellig, sonst einzeln in hohlen Laubbäumen. D: Verstreut und sehr selten.


Halsschildvorderwinkelverdickung aufgebogen, Halsschild stärker quer, ein Drittel breiter als lang. Körper ziemlich kurz oval, Halsschild seitlich stark gekantet, nur schwach gerundet und nach hinten wenig verengt [Abb. 68], stark und weitläufig oder mäßig stark und etwas dichter, aber stets wenig dicht punktiert. Flügeldecken bei Stücken mit stark punktiertem Halsschild etwas schwächer, sonst ebenso stark wie der Halsschild punktiert. 1,8-2,3 mm. ♂: Parameren [Abb. 69]. B: Besonders in alten hohlen Bäumen. D: Verstreut und sehr selten. Von extrem kleinen Stücken des badius, deren Lateralzahn ausnahmsweise stärker nach vorn gerückt ist, wohl mit Sicherheit nur durch Genitaluntersuchung, sonst unsicher durch den etwas stärkeren Glanz, schwächer gerundete Halsschildseiten und meist weitläufigere Punktur zu unterscheiden.

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Halsschild mit schwach gerundeten Seiten, zur Basis leicht verengt [Abb. 70]. Flügeldecken meist etwas feiner und spärlicher, höchstens ebenso stark wie der Halsschild punktiert. Im allgemeinen leicht kenntlich, doch können selten vorkommende Stücke, bei denen die Halsschildvorderwinkelverdickung ausnahmsweise nicht in ein spitzes Zähnchen ausläuft, zu Fehlbestimmungen führen [Abb. 67]. 2-2,5 mm. ♂: Parameren [Abb. 71]. B: Vorzugsweise unter der Rinde und im toten Holz alter Bäume, gelegentlich in Gesellschaft von Ameisen. D: Weit verbreitet, aber selten.


-Halsschild mit fast parallelen Seiten, zur Basis kaum verengt [Abb. 72]. Halsschild sehr fein, stets feiner als die Flügeldecken punktiert, Seitenzahn weit vor der Mitte. 1,9 bis 2,3 mm. ♂: Parameren [Abb. 73]. D: Diese Art wurde erst 1936 beschrieben und ist daher nur wenig gemeldet, vermutlich verstreut und sehr selten und in den Sammlungen meist mit labilis vermengt.

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Oberseite des Halsschilds abgeflacht, Flügeldecken kräftig und ziemlich dicht, so stark oder stärker als der Halsschild punktiert [Abb. 76]. Bei ausgefärbten Stücken ist die Naht und der Seitenrand der Flügeldecken geschwärzt [Abb. 77], seltener ist das Tier einfarbig rotbraun. Länglich oval, Halsschild ziemlich kurz, Flügeldecken mehr als zweieinhalb mal so lang wie dieser. Der sehr kräftige Seitenzahn befindet sich fast stets deutlich hinter der Mitte [Abb. 78]. 2,1-2,3 mm. ♂: Parameren [Abb. 79] [Abb. 80]. B: An Nadelholz, vorzugsweise Kiefern. D: Weit verbreitet, im Norden und Osten nicht allzu selten, sonst verstreut und selten.




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Ziemlich klein, 1,6-2,2 mm. Halsschildvorderwinkelverdickung sehr kurz, Lateralzahn oft deutlich hinter der Mitte; Halsschild manchmal in der Hinterhälfte schwach gerundet erweitert [Abb. 81]. Punktur des Halsschilds ziemlich fein und weitläufig [Abb. 82], aber Stücke mit gröberer und dichterer Punktur kommen vor [Abb. 83]. Oberseite einfarbig hell gelbbraun oder rotbraun (Stammform), häufiger dunkelbraun, Flügeldecken rotbraun, an den Seiten und in der Mitte oft dunkler (var. umbratus Er.). ♂: Parameren [Abb. 84] [Abb. 85] [Abb. 86] (die Paramere rechts liegt schräg zur Bildebene!). Behaarung der Flügeldecken lang und oft etwas aufgerichtet und ungleich. Die helle Stammform ist im Süden häufiger und wird im Norden seltener. Hier überwiegt umbratus, dessen Häufigkeit nach Süden abnimmt. B: Die Stammform meist synanthrop in Kellern, Scheunen und Strohhaufen. Die var. umbratus vorzugsweise in hohlen Bäumen und in unterirdischen Säugetierbauten (vorzugsweise beim Dachs). D: Im ganzen weit verbreitet und nicht besonders selten.







-Oberseite deutlich zweifarbig, Flügeldecken stets heller gefärbt als der Halsschild, Halsschild rotbraun, dunkelbraun oder gelblichrot, Flügeldecken gelbbraun oder strohgelb. Lateralzahn fast stets deutlich vor der Halsschildmitte gelegen. Halsschildseitenrand stark gewinkelt [Abb. 89]. Punktur des Halsschilds gedrängt, die der Flügeldecken feiner und weitläufiger. Diese Art ist in der Gestalt dem dorsalis sehr ähnlich. 2,1-2,7-mm. ♂: Parameren [Abb. 90]. D: Südeuropäisch, aus Mitteleuropa nur wenige, zum Teil unsichere Funde, aber wohl nicht immer richtig erkannt. (=polonicus Roub.)

Halsschildvorderwinkel deutlich nach vorn vortretend; Halsschildseitenzahn klein, stets deutlich hinter der Mitte gelegen [Abb. 91]. Langoval, ± parallel, braunrot, Halsschild und ein breiter Streifen längs der Naht dunkel. Halsschild wenig quer, stärker und dichter als die Flügeldecken punktiert. 2,2-2,8 mm. ♂: Parameren und Aedoeagus [Abb. 92]. D: Eine ostsibirische Art, die in Großbritannien mehrfach in Lagerhäusern gefunden wurde und auch bei uns angetroffen werden könnte.


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Dunkelbraun, seltener hell rostrot, Halsschild nur schwach quer, Vorderwinkelverdickung lang, stark vortretend, ± hakenförmig [Abb. 94], ohne, seltener mit zugespitztem Hinterwinkel; Lateralzahn in oder hinter der Mitte gelegen. Halsschild ziemlich stark und dicht, Flügeldecken sehr fein und ziemlich dicht punktiert, durch dichte, eng anliegende gelbe Behaarung etwas matt. Von dieser Art kommen geflügelte und ungeflügelte Stücke, sowie Zwischenformen vor. 2,2-2,9 mm. ♂: Parameren [Abb. 95]. B: Vorzugsweise synanthrop, seltener in Naturbiotopen. D: Weit verbreitet, aber ziemlich selten. (=fumatus auct. nec Marsh.)

-Rotbraun, Flügeldecken, ausgenommen die Schulterpartie und die Umgebung des Schildchens dunkelbraun. Halsschild stärker quer, ein Drittel breiter als lang, Halsschildvorderwinkelverdickung hakenförmig, mit deutlich zugespitztem Hinterwinkel. Lateralzahn in der Mitte [Abb. 96]. Halsschild ziemlich fein, nicht dicht, Flügeldecken so stark oder stärker, aber etwas weitläufiger als der Halsschild punktiert. 2,6 mm. ♂: Parameren und Aedoeagus [Abb. 97]. D: Boreoalpin, bei uns in den hohen Gebirgen des östlichen Mitteleuropa und in den Alpen verstreut und selten.

Halsschildvorderwinkelverdickung seitlich ziemlich weit vorragend, hinten in deutlichem scharfen Winkel gegen den Seitenrand abgesetzt. Lateralzahn in der Mitte [Abb. 99]. Halsschild sehr dicht und ziemlich stark, Flügeldecken spärlicher, aber fast ebenso stark punktiert und fein anliegend behaart. Halsschild und Flügeldecken ein wenig flacher als bei cylindrus. ♂: Parameren [Abb. 100]. 2-2,2 mm. B: Lebt wie cylindrus. D: Ziemlich selten. (=trapezoidalis Sahlb.) (=angustus auct. nec Ganglb., 1899)

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-Halsschildvorderwinkelverdickung schmal, leistenförmig, nur schwach stumpfwinklig gegen den Seitenrand abgesetzt. Lateralzahn in der Mitte [Abb. 101] [Abb. 102]. Halsschild ebenso stark, aber weniger dicht als bei angustus punktiert und daher glänzender, Flügeldecken wesentlich feiner und weitläufiger punktiert [Abb. 98]. ♂: Parameren [Abb. 103] [Abb. 104]. 1,5-2 mm. B: Wird von Nadelholz geklopft, aus Reisig gesiebt oder ist unter Rinden in Borkenkäfergängen anzutreffen. D: Mit Ausnahme des Nordostens in ganz Mitteleuropa verbreitet, aber meist selten, in Gebirgsgegenden manchmal in Anzahl. (=cylindrus Kiesw., 1858) (=cylindrellus Johnson, 2007)




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Relativ kurze und breite Art, an Meligethes erinnernd, Flügeldecken knapp doppelt so lang wie der Halsschild [Abb. 105]. Halsschildvorderwinkelverdickung fast ohne Absatz in den Seitenrand übergehend, der Lateralzahn sehr klein, nach hinten gerichtet und kurz hinter der Mitte gelegen [Abb. 106]. Aedoeagus [Abb. 107]. 1,35-1,75 mm. D: Madeira. Anmerkung: Otero (l.c.) gibt die Länge mit 2-2,3 mm an. Bei dem etwa einen Dutzend Exemplaren die ich gesehen habe war keines länger als 1,75 mm.


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Halsschildvorderwinkelverdickung sehr kurz, nur etwa ein Achtel der Halsschildlänge messend. Länglich oval, Halsschild schwach quer, Lateralzahn sehr deutlich vor der Mitte [Abb. 108]. Einfarbig heller gelbbraun bis kastanienbraun oder häufiger Kopf und Halsschild braun, Flügeldecken gelblich [Abb. 109]. Halsschild etwas schmäler als die Flügeldecken; Punktur sehr variabel, auf dem Halsschild meist fein und weitläufig oder wenigstens nicht dicht, seltener kräftig, aber niemals sehr dicht; Punktur der Flügeldecken meist weitläufiger. Ungeflügelt. Aedoeagus [Abb. 110]. 1,5-1,8 mm. B: Besonders synanthrop in Kellern und Ställen, seltener in Tierbauten. D: Wohl überall häufig. Die Angabe 'ungeflügelt' trifft nicht immer zu, ich habe das Tier auch im Autokescher gefangen. Von dem manchmal ähnlichen distinguendus leicht durch die Lage des Lateralzahns zu unterscheiden.


Lateralzahn in oder knapp hinter der Mitte des Halsschildsseitenrands. Gesättigt rotbraun, glänzend, dünn und ziemlich lang locker behaart. Halsschild in der Mitte am breitesten, Halsschildvorderwinkelverdickung seitlich kaum vortretend, hinten allmählich in den nicht auffällig breit abgesetzten Halsschildseitenrand übergehend. Punktur mäßig fein und weitläufig, auf den Flügeldecken vorn nicht feiner. aber dichter als auf dem Halsschild; Hautflügel vorhanden. ♂: Parameren [Abb. 111]. 1,6-1,8 mm. D: Bisher nur an wenigen Orten in einzelnen Stücken gefunden: Slowakei, Groß-Britannien und Dänemark. (=westi Bruce)
-Lateralzahn etwas vor der Mitte des Seitenrandes. Hellbraun oder hell rostrot, etwas glänzend, ziemlich fein und anliegend behaart. Halsschild verhältnismäßig groß, am Lateralzahn breiter als die Flügeldecken hinter den Schultern, Halsschildvorderrandverdickung hinten gegen den Halsschildseitenrand scharf stumpfwinklig abgesetzt. Halsschildseiten auffällig dick gekantet [Abb. 112]. Punktur kräftig und spärlich, Flügeldecken ebenso stark, aber noch weitläufiger punktiert, hinter den Schultern ebenso konkav eingezogen. Ungeflügelt. Aedoeagus [Abb. 113]. 1,8-1,9 mm. D: Eine Art der Karpaten, welche bis in die Slowakei einstrahlt.



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Einfarbig rostrot mit kräftiger, anliegender gelber Behaarung. Punktur des Halsschilds auffällig grob und dicht, die der Flügeldecken kräftig und vorn sehr charakteristisch raspelartig [Abb. 115]. Halsschildvorderwinkelverdickung ziemlich groß, etwa so lang wie der Seitenrand zwischen der Verdickung und dem kräftigen Lateralzahn. Von der breitesten Stelle des Halsschilds kurz vor der Basis verengt sich der Seitenrand zur Basis in kräftiger Rundung [Abb. 114]. Letztes Fühlerglied auffällig groß [Abb. 59] [Abb. 116]. Aedoeagus und Parameren [Abb. 117] [Abb. 118]. 2-2,6-mm. B: In Hummel- und Wespennestern regelmäßig, einzeln auch von der Vegetation zu streifen oder aber auch im Winterlager zu sieben. D: Weit verbreitet und nicht allzu selten.





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-Flügeldecken bis auf die Schulterpartie bräunlich bis schwarz, letztere und der Halsschild rostrot [Abb. 119]. Halsschildvorderwinkelverdickung sehr groß, länger als der Seitenrand zwischen ihr und dem schwach entwickelten Lateralzahn. Größte Halsschildbreite näher der Mitte, Seitenrand zur Basis flacher und gleichmäßiger gerundet verengt [Abb. 120] [Abb. 121]. Letztes Fühlerglied verhältnismäßig kleiner und das 9. etwas breiter als bei pubescens [Abb. 122]. Parameren [Abb. 123]2-2,3 mm. Diese Art stimmt im übrigen so weitgehend mit pubescens überein, daß mehrere Autoren ihre Artberechtigung bezweifelten. B: Ausschließlich in Hornissennestern, dort jedoch schon mehrfach in Anzahl angetroffen. Man kann diesen Käfer gefahrlos erlangen, wenn man die verlassenen Nester des Vorjahres im Winter aussiebt. D: Weit verbreitet und nicht selten.







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Kurz oval, dunkel rotbraun, Halsschild quer. Vorderwinkelverdickung etwas aufgebogen, hinten deutlich stumpfwinklig gegen den Seitenrand abgesetzt. Lateralzahn in der Mitte [Abb. 127]. 2-2,5 mm. ♂: Parameren [Abb. 128]. B: An Nadelholz. D: Wohl überall, aber ziemlich selten.



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Halsschildvorderecken nach vorn deutlich vorragend [Abb. 130] [Abb. 129] die Verdickung mit der Stirnfläche schräg nach vorn außen gerichtet, schwach aufgebogen, hinten in schwachem stumpfen Winkel gegen den Halsschildseitenrand abgesetzt. Körper langoval, Flügeldecken in oder hinter der Mitte am breitesten, seitlich schwach gerundet. Dunkelbraun, Flügeldecken meist heller. Halsschild ein Drittel breiter als lang, Lateralzahn klein, in oder vor der Mitte gelegen, Seitenrand vor den Hinterwinkel ausgeschweift, Hinterwinkel scharfeckig. Halsschild kräftig und ziemlich dicht, Flügeldecken feiner und etwas weitläufiger punktiert. 2,1-3,1-mm. ♂: Parameren [Abb. 131]. B: Wohl ausschließlich synanthrop. D: Weit verbreitet und nicht selten,


-Die Halsschildvorderwinkelverdickung überragt markant den Vorderrand und fließt am hinteren Ende stumpfwinkelig mit dem Seitenrand zusammen. Der Lateralzahn sitzt in der Mitte der Halsschildseiten, die Punktur des Halsschilds ist dichter als die der Flügeldecken. Drittes, fünftens und achtes Glied wesentlich breiter als die übrigen Glieder der Fühlergeißel, das dritte um ein Viertel breiter als das zweite [Abb. 132]. Im vorderen Viertel der Flügeldecken eine (in Aufsicht) gut sichtbare Erweiterung, in einem Winkel von 165° seitlich geneigt. ♂: Aedoeagus [Abb. 133]. 2,4-2,65 mm. D: Tschechien (Böhmen, Zadni, Treban); vermutlich durch Vögel oder mit importiertem Getreide aus dem asiatischen Raum eingeschleppt.

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Lateralzahn sehr deutlich vor der Mitte des Halsschildsseitenrandes. Oval, kräftig gewölbt, glänzend rotbraun mit feiner anliegender Behaarung. Halsschild nur mäßig quer, etwa so breit wie die Flügeldecken [Abb. 134], kräftig, aber wenig dicht, Flügeldecken viel feiner punktiert. 1,8-2,7 mm. ♂. Aedoeagus [Abb. 135]. B: Sowohl synanthrop als auch in Naturbiotopen, dort unter schimmelndem Stroh, Laub, Rinden. D: Wohl überall eine der häufigsten Arten. Beachte auch inaequalis LZ >>>54, mit ebenfalls deutlich vor der Mitte gelegenem Lateralzahn, aber mit aufgebogener Halsschildvorderwinkelverdickung und rauher Behaarung.

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Halsschildseitenrand außerordentlich fein abgesetzt (auf dem Photo leider nicht zu erkennen [Abb. 136]). Lateralzahn in der Mitte gelegen. Mäßig lang oval, hell rotbraun bis kastanienbraun, etwas glänzend [Abb. 137]. Halsschild mit gleichmäßig +/- gerundeten Seiten und kräftiger, aber nicht sehr dichter Punktur [Abb. 138]. Flügeldecken ebenso oder fast ebenso stark, aber etwas weitläufiger punktiert, kurz und ziemlich anliegend, aber nicht dicht behaart. Halsschild je nach dem Grad der Seitenrandrundung mäßig oder stärker quer (ein Fünftel bis ein Drittel), so breit oder breiter als die Flügeldecken 1,8-2,6 mm. Parameren und Aedoeagus [Abb. 139] [Abb. 140] [Abb. 141] [Abb. 142]. B: Lebt an schimmelnden Pflanzenstoffen: Laub, Schilf, Reisig, Kompost. D: Eine südliche Art, die in Mitteleuropa im Norden an wenigen, verstreuten Punkten gefunden wurde und im Süden stellenweise nicht selten zu sein scheint. (=thomsoni Rtt., 1875)






-Lateralzahn sehr klein, hinter der Mitte des kräftig abgesetzten Seitenrandes gelegen. Kürzer oval, dunkelbraun, selten heller, nicht glänzend. Halsschild stark quer, über ein Drittel breiter als lang mit gleichmäßig gerundeten Seiten [Abb. 143] und mäßig starker, gedrängter Punktur. Flügeldecken fast ebenso kräftig, aber etwas weitläufiger punktiert, kurz und anliegend dicht behaart. 2,2-2,7 mm ♂: Parameren [Abb. 144]. B: In größeren Baumnestern, besonders vom Eichhörnchen schon in großer Menge gefunden. D: Verstreut und selten. (=validus Kr.)

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Dunkelbraun, die Nahtkante manchmal schmal geschwärzt und etwas erhaben. Körper langgestreckt, ziemlich parallel, Halsschild relativ kurz, Flügeldecken fast dreimal so lang. Halsschild und Vorderhälfte der Flügeldecken etwas abgeflacht. Halsschild und Flügeldecken dicht und stark, Flügeldecken etwas weitläufiger punktiert. Halsschildvorderwinkelverdickung leistenförmig, hinten im scharfen rechten Winkel, manchmal jedoch auch mit der Bildung einer feinen Spitze gegen den Seitenrand abgesetzt. Halsschildseiten ± gerundet, Lateralzahn in oder wenig vor der Mitte [Abb. 145]. 2,1-2,7 mm. ♂: Parameren [Abb. 146]. B: Mehrfach an brandgeschädigten und verpilzten Birken, an schimmelnder Birkenrinde und an Birkenreisig D: Verbreitung ziemlich ungeklärt, in Mitteleuropa jedenfalls nur verstreut und sehr selten.gefunden. Der in der Färbung und Größe manchmal ähnliche confertus LZ >>>50 besitzt feiner punktierte Flügeldecken und meist etwas aufgebogene Halsschildvorderwinkelverdickung sowie kräftigere Behaarung.

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Halsschild und Flügeldecken etwa in gleicher Stärke ziemlich stark punktiert. Die Punktur des Halsschilds wenig dicht, die der Flügeldecken nur geringfügig weitläufiger. Halsschildvorderwinkelverdickung stark entwickelt, seitlich kräftig vorspringend, oft fast hakenförmig und fast immer zumindest bei schräger Ansicht deutlich in eine feine Spitze auslaufend. Ihre Stirnfläche meist etwas aufgebogen. Oval, braunrot, ziemlich glänzend mit anliegender, wenig dichter Behaarung. Halsschild quer, Halsschildseiten gerundet oder leicht gewinkelt, Seitenzahn in oder etwas vor der Mitte, von dort zur Basis ± geradlinig verengt [Abb. 147]. (Der ähnliche quercinus besitzt noch stärker vorstehende Halsschildvorderwinkelverdickung mit fast vollständig aufgebogener Stirnfläche und nach hinten meist deutlich erweiterte Flügeldecken) Eine außerordentlich veränderliche Art, die oft nur durch Genitaluntersuchung zu erkennen ist. 2,1-2,8 mm. ♂: Parameren [Abb. 148]. B: Vorzugsweise in Naturbiotopen, besonders an alten Hölzern, seltener in faulendem Stroh oder Laub. D: Wohl überall, wenn auch nicht gerade häufig. Sehr kleine Stücke sind von fuscicornis durch weniger weitläufige Punktur verschieden; beachte auch die Bemerkungen bei confertus LZ >>>50 und uncinatus LZ >>>53


Halsschildvorderwinkelverdickung beträchtlich vorstehend, nach hinten breiter werdend, zumindest bei schräger Ansicht in ein spitzes Zähnchen auslaufend. Oval, dunkel kastanienbraun, fast matt, mit etwas aufgerichteter kräftiger Behaarung. Halsschild mäßig quer (1/4 bis 1/3), die Vorderwinkelverdickung nur schwach (selten nicht) aufgebogen, Lateralzahn kräftig, in oder vor der Mitte; Halsschildseitenrand etwas gewinkelt, vor dem Lateralzahn etwas konkav, in der Hinterhälfte gerade oder leicht konvex verlaufend [Abb. 150]. (Der auffällig konvexe Verlauf des Halsschildsseitenrandes zwischen Lateralzahn und Halsschildhinterwinkel, wie er bei nordischen Stücken die Regel zu sein scheint, und wie er auch bei corticinus vorkommen kann, tritt bei Stücken aus den Alpen nicht immer deutlich in Erscheinung). Halsschild kräftig und ziemlich dicht, Flügeldecken meist etwas feiner und weitläufiger punktiert. 1,9-2,9 mm ♂: Parameren [Abb. 151]. D: Boreoalpin, auch in Nordamerika. Bei uns bisher aus den Õtztaler Alpen und dem Engadin bekannt, ferner in den nördlichen Dolomiten bei Brixen gefunden. Sämtliche Fundstellen liegen in 1900 bis 2000 m Höhe. (=archangelicus Sahlb.) Die Bestimmung dieser Art sollte stets durch Genitaluntersuchung gesichert werden. Von badius meist durch die dunkle Färbung und dichtere Punktur des Halsschilds zu trennen; von corticinus LZ >>>48 wie dort angegeben, zu unterscheiden.

-Eine eigenständige, mir unbekannte Art ist der damit früher synonymisierte


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Halsschildvorderwinkelverdickung stark aufgebogen, die ganze Stirnfläche von oben gut erkennbar, hinten in stumpfem Winkel gegen den Seitenrand abgesetzt [Abb. 152] [Abb. 149]. Halsschild rotbraun, Flügeldecken gewöhnlich schwarzbraun mit helleren Schultern und in derart gefärbten Stücken stets leicht erkennbar [Abb. 154]; recht häufig jedoch auch einfarbig mit hellen Flügeldecken (a. patruelis Sturm) und dann dem reflexus recht ähnlich. Halsschild kurz und breit mit ± dick gekanteten Seiten und stark schräg gestellter Vorderwinkelverdickung; meist über der Verdickung am breitesten oder jedenfalls nicht schmäler als am Lateralzähnchen und nach hinten gerundet, schwach gewinkelt oder fast geradlinig verengt. Halsschild stark und ziemlich dicht, Flügeldecken viel feiner punktiert und fein, dicht anliegend behaart. 1,8-2,8 mm. ♂: Parameren [Abb. 155] [Abb. 156]. D: Wohl überall sehr häufig.




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Halsschildvorderwinkelverdickung schwächer aufgebogen, aber hinten deutlicher winklig abgesetzt als bei scanicus. Rotbraun bis gelbbraun, der Halsschild meist mit deutlichem rötlichen Ton [Abb. 157]. Halsschildseiten weniger kräftig gerandet, meist am Lateralzahn am breitesten und nach vorn und hinten gerundet verengt [Abb. 158] [Abb. 126]. Halsschild kräftig und dicht, Flügeldecken kaum schwächer punktiert, kräftiger und rauher behaart als bei scanicus Flügeldeckenbehaarung an den Seiten kurz abstehend. Körperform etwas robuster. 2,1-2,6 mm. ♂: Endophallus und Parameren [Abb. 159] [Abb. 160] [Abb. 161]. D: Nicht gerade selten, aber wohl vielfach verkannt. (=hirtulus Kr. part.) (=pallidusauct. nec Sturm, 1845) Reska unterscheidet 2 Formen. Siehe Anmerkung LZ ...63





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-Halsschildvorderwinkelverdickung etwas hakenförmig mit ziemlich stark aufgebogener Stirnfläche und bei schräger Ansicht hinten meist deutlich spitzig zulaufend [Abb. 162]. Rotbraun oder braun, wenig glänzend. Lateralzahn kräftig, Halsschildseitenrand nach vorn etwas konkav, nach hinten fast geradlinig verengt, am Lateralzahn gewinkelt [Abb. 163]. Halsschild kräftig und sehr dicht, Flügeldecken viel feiner punktiert, kräftig und halb aufstehend behaart, Flügeldeckenbehaarung seitlich lang abstehend. Noch robuster gebaut als pallidus; der Halsschild noch stärker quer und die Flügeldecken relativ kurz und breit [Abb. 164]. 2,2-2,9 mm. ♂: Parameren [Abb. 165]. D: Wohl vielfach verkannt, weit verbreitet, im Norden selten, nach Süden häufiger werdend. (=hirtulus Kr. part.) (=postpositus Sahlb., 1903) Abweichend punktierte Stücke des badius LZ >>>49 könnten eventuell für uncinatus gehalten werden. Die Behaarung des badius ist aber wenig dicht und anliegend, wodurch diese Art etwas glänzend aussieht. In Zweifelsfällen ist eine Genitaluntersuchung unvermeidlich. Vergleiche



-Halsschildvorderwinkelverdickung sehr schwach, nur in kaum merkbarem Winkel gegen den Halsschildseitenrand abgesetzt. Lateralzahn stets deutlich weit vor der Mitte. Halsschild stärker quer als bei den anderen Arten der Gruppe, etwa ein Drittel breiter als lang (von den unter LZ >>>51 angeführten Arten mit stärker querem Halsschild durch die Lage des Lateralzahnes leicht zu unterscheiden). Halsschild mäßig stark und nicht so dicht wie bei dentatus punktiert, Flügeldecken mit halb abstehender, rauher und ungIeicher Behaarung, die stärker aufstehenden Haare aber nicht wesentlich länger als die anliegenden. 2,7 mm. ♂: Aedoeagus und Parameren [Abb. 166]. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend. Bei dieser Art weicht Reitter und nach ihm auch andere Autoren wie so oft (beispielsweise bei Epuraea fussi, Atomaria herminae, Corticaria eppelsheimi), in später erfolgenden Diagnosen erheblich von der ursprünglichen Beschreibung ab, so, als wollte er den Namen einer Art, deren Berechtigung er zu einem späteren Zeitpunkt anzweifelte, dadurch retten, daß er diesem Namen eine völlig andere Art unterstellt. Höchstwahrscheinlich ist der inaequalis Rtt. späterer Zeit bzw. der inaequalis der Autoren identisch mit pseudodentatus, deshalb sind auch die Fundangaben für inaequalis aus dem südöstlichen Europa (Kärnten, Slowakei) zweifelhaft.


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Parameren groß und breit, nahe der Mitte am breitesten, seitlich gerundet [Abb. 169] [Abb. 170]. Heller oder dunkler rotbraun, mäßig glänzend, anliegend behaart. Länglich parallel. Halsschildvorderwinkelverdickung seitlich kräftig vorstehend, die Stirnfläche nicht oder nur schwach aufgebogen, hinten gegen den Halsschildseitenrand in deutlichem +/- rechten Winkel abgesetzt [Abb. 171]. Halsschild schwach oder mäßig quer, entweder an der Vorderwinkelverdickung am breitesten und nach hinten kräftig verengt, oder an den Vorderwinkel etwa so breit wie am Lateralzahn und von dort nach hinten verengt, seltener am Lateralzahn am breitesten. Halsschildseitenrand zwischen Vorderwinkelverdickung und Lateralzahn deutlich konkav, der Lateralzahn meist deutlich vor der Mitte, seltener in der Mitte [Abb. 153]. Punktur des Halsschilds ziemlich stark und dicht, die der Flügeldecken meist erheblich feiner. 1,9-2,9 mm. D: Weit verbreitet und nicht selten. (=dentatus auct. et FHL nec Herbst, 1793) (=fumatus Marsh.)





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Parameren breit [Abb. 172]. Einfarbig heller oder dunkler rotbraun, öfter jedoch mit etwas rötlich gefärbtem Halsschild und ± gelbbraunen Flügeldecken; kaum glänzend, etwas rauh behaart und an den Seiten und vor der Spitze mit einzelnen, stärker aufgerichteten Haaren. Halsschildvorderwinkelverdickung schwächer vorstehend, Lateralzahn häufiger in der Mitte oder nur wenig davor, die Seiten in gleichmäßiger Rundung verlaufend, seltener am Lateralzahn gewinkelt, aber zwischen Halsschildvorderwinkelverdickung und Lateralzahn fast stets gerade oder schwach konvex. Halsschild meist etwas deutlicher quer [Abb. 174] [Abb. 175]. Die Flügeldecken können kürzer und seitlich etwas mehr gerundet sein, so daß der Halsschild oft relativ schmäler erscheint. ♂: Aedoeagus und Parameren [Abb. 172] [Abb. 176] [Abb. 177]. 2-2,7 mm. B: Gern in schimmelndem Heu, auf Blüten, aber auch synanthrop. D: Wohl überall gemein. (=denticulatus Heer, 1841) (=pseudodentatus Bruce, 1934) (=pilosus Gyll., 1827)





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-Parameren zur Spitze sehr schmal [Abb. 173]. Die kleinste Art der Gruppe. Halsschild feiner und merklich weitläufiger punktiert als bei dentatus. Stark gewölbt, seitlich fast gerade, Lateralzahn in oder etwas vor der Mitte [Abb. 178], oder stärker quer, der Seitenrand gewinkelt und der Lateralzahn in oder etwas hinter der Mitte. Flügeldecken fein und weitläufig punktiert, ihre Behaarung nicht eng anliegend. ♂: Parameren [Abb. 173]. 2-2,1 mm. B: Vorzugsweise in Holzbiotopen. Wahrscheinlich an Esche gebunden. D: Verstreut und sehr selten.


Parameren lang, schmal, die Seiten gerader [Abb. 179]. Mit dentatus sehr weitgehend übereinstimmend, ebenfalls mit feiner und kurzer Behaarung der Flügeldecken und konkavem Halsschildseitenrand zwischen Halsschildvorderwinkelverdickung und Lateralzahn. Halsschild etwas stärker quer als bei dentatus [Abb. 180], die Seiten gleichmäßig gerundet oder am Lateralzahn leicht gewinkelt, Lateralzahn in oder wenig vor der Mitte. Flügeldecken verhältnismäßig länger als bei pseudodentatus, an den Seiten noch deutlicher gerundet und in dieser Hinsicht an fallax erinnernd [Abb. 181]. 2,4-3 mm. B:In England in Totholz und an Baumschwämmen, besonders an Eiche und anderen breitblättrigen Laubbäumen. D: Europa, sehr verstreut und selten; bei uns aus Hessen bekannt. (=acuminatus Coombs & Woodr., 1955)


-Parameren kurz, ziemlich breit, mit gerundeten Seiten [Abb. 182]. Ebenfalls mit dentatus sehr weitgehend übereinstimmend, in der Behaarung jedoch dem pseudodentatus stärker gleichend. Halsschild wenig quer, deutlich schmäler als die Basis der Flügeldecken, Lateralzahn in oder etwas vor der Mitte des Halsschildsseitenrandes, dieser an den Seiten schwach gewinkelt [Abb. 183]. Behaarung des Halsschilds kräftig rauh und recht auffällig. 2,3-2,8 mm. B: Vorwiegend synanthrop. D: Westliches und südliches Europa; Funde in Holstein und im Rheinland haben sich nicht bestätigt. (=rotundatus Coombs & Woodr., 1955) Diese Art ist von dem größenmäßig ähnlichen angustus durch weniger gestreckte und weniger gewölbte Körperform, sowie feinere und verstreutere Flügeldeckenpunktur verschieden.



Halsschildvorderwinkelverdickung nur als eine kleine Schwiele ausgebildet, an deren Ende sich ein feines Körnchen oder Zähnchen befindet [Abb. 186]. Halsschild gewölbter und seitlich sehr fein gerandet. Flügeldecken ziemlich kurz oval, Fühler kürzer, Glied 5-7 nicht länger als breit. ♂. Aedoeagus [Abb. 187]. 2,2-2,6 mm. B: Mehrfach unter Azaleenrasen gefunden. D: Ostalpen, sehr selten; auf der Koralpe und der Saualpe; vielleicht weiter am Alpen-Südhang verbreitet.

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-Halsschildvorderwinkelverdickung hinten in ein deutliches Zähnchen auslaufend, Halsschild flacher, seitlich kräftig gerandet, Flügeldecken gestreckter oval. Aedoeagus [Abb. 188]. 2,4-2,8 mm. D: Im südlichen Teil der Alpen im Gebiet des Mte. Baldo und des Mt. Pasubio; wahrscheinlich dort endemisch.
Flügeldecken kurz oval, Halsschildvorderwinkelverdickung sehr lang, etwa ein Viertel des Seitenrandes einnehmend [Abb. 189]. Halsschildseitenrand dick abgesetzt, zwischen Lateralzahn und Hinterwinkel ± konkav, Halsschildhinterwinkel rechteckig. ♂: Aedoeagus [Abb. 190]. 2,2-2,5 mm. D: In den Gebirgen des südöstlichen Europa und im Gebiet der Alpen, weit verbreitet, aber ziemlich selten; nordwestlich bis zum Schwarzwald.

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Fühler schlanker und länger, überragen die Halsschildhinterwinkel; Glied 4-8 länger als breit. Halsschildseiten der ganzen Länge nach gebogen, der Seitenzahn kaum sichtbar, die Halsschildvorderecken mit dem Seitenrand zusammenfließend, den Halsschildvorderrand nach vorn deutlich überragend [Abb. 191]. Oberseite mäßig oder stark und oft dicht punktiert [Abb. 192]. Flügeldecken wenig gestreckt und manchmal fast so kurz wie bei croaticus, von diesem aber durch feineren Halsschildseitenrand und viel kürzere Halsschildvorderwinkelverdickung und den weniger queren Halsschild bei einiger Aufmerksamkeit gut zu unterscheiden. ♂: Aedoeagus und Parameren [Abb. 193] [Abb. 194]. 2,2-3 mm. D: Montane Art des südöstlichen Mitteleuropa, die westlich bis ins Rheinland verbreitet ist (Bergisches Land bei Wuppertal). Kommt nach Norden in Deutschland bis zum Nordrand der Mittelgebirge vor. In den östlicheren Mittelgebirgen wohl flächendeckend vorhanden. Die Verbreitung im eigentlichen Alpenraum bedarf einer Klärung. (=silesiacus Gglb.) (=transsilvanicus Gglb.) (=deubeli Gglb.) (=okalii Reska) { Reska hat 1982 eine weitere Form (okalii Reska) beschrieben, die aber ebenfalls Synonym zu montanus ist: Fühler kürzer, nicht bis zu den Halsschildhinterwinkeln reichend. Glied 4-8 so lang wie breit. Halsschildseiten vom deutlichen Seitenzahn nach vorn und hinten mäßig und geradlinig verengt, die Halsschildvorderecken schwach abgesetzt, den Halsschildvorderrand kaum überragend [Abb. 195]. Punktur des Halsschilds etwas schwächer, die der Flügeldecken wesentlich feiner als bei deubeli. Aedoeagus [Abb. 196]. 2-2,1 mm. Aus Bosnien beschrieben, je ein Fund auch aus Niederösterreich (Ullrichskirchen) und Albanien. }













