Gattung Carabus Linné 1758

CarabidaeCarabinaeCarabini
Von Arved Lompe (n. C.L. Blumenthal)
Große Laufkäfer von 10-40 mm. Von fast allen Arten sind zahlreiche Formen und Variationen (Unterarten, Rassen, 'Nationes', etc.) beschrieben, die aber nicht weiter aufgeschlüsselt wurden, um die Tabelle übersichtlich zu halten. Die Arten leben räuberisch am Boden und sind zum Teil extreme Nahrungsspezialisten.
Dies ist eine erweiterte Variante des Blumenthal'schen Schlüssels, die demnächst durch eine neue Tabelle, die über die Untergattungen führt, ersetzt wird >>>Carabus
#1
→ 2Flügeldeckenskulptur unregelmäßig fein [Abb. 1] bis grob granuliert, lederartig gerunzelt oder aus großen Gruben bestehend [Abb. 2]. Streifen nur andeutungsweise vorhanden.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 12-Flügeldeckenskulptur regelmäßig, aus ± deutlichen Streifen bestehend; die Streifen sehr fein oder als grobe Rippen ausgebildet.
#2
Procerus Dejean, 1826Skulptur stark erhaben, rauh, grob gerunzelt. Körper überaus robust und groß (40-60 mm), auch Halsschild stark gerunzelt. Vordertarsen bei den ♂ nicht erweitert. Siehe
→ 3-Skulptur verflacht, Oberseite der Flügeldecken flach gerunzelt, Halsschild glatt. Körpergestalt nicht robust, kleiner (20-40 mm). Vordertarsen bei den ♂ verbreitert.
#3
coriaceus L., 1758Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken grob lederartig gerunzelt [Abb. 3], ohne erkennbare Streifen oder Rudimenten davon. Mittelschienen mit einer Leiste braunroter Borsten.
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Abb. 3
→ 4-Flügeldeckenskulptur anders.
#4
→ 4aFlügeldeckenskulptur aus scheinbar unregelmäßig angeordneten Gruben bestehend, schwarz [Abb. 2].
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Abb. 2
→ 5-Flügeldeckenskulptur anders.
#4a
variolosus F., 1787Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner und schmäler, 20-30 mm. Die Gruben tief und zahlreich. Die dazwischenliegenden Rippen wenig erhaben. Aedoeagus an der Spitze breit abgestutzt, nicht verschmälert. Südosteuropa.
nodulosus Creutz., 1799-Etwas größer und breiter, 26-33 mm. Gruben flach und weniger zahlreich. Aedoeagus zur Spitze stark und gleichmäßig verengt. Westliches Europa, nach Osten bis Kärnten und Steiermark; früher bis Hamburg.
#5
Körper grob längsrunzelig, mit blauem oder grünem Metallschimmer. Halsschild länger als breit. Siehe intricatus LZ >>>20
-Flügeldeckenskulptur feiner
#5a
→ 6Körper kräftig gewölbt
→ 10-Körper recht flach.
#6
→ 7Größer, 22-34 mm, Oberseite schwarz
fabricii Panz., 1796Fundmeldungen🗺Coleoweb-Nur 18-24 mm, metallisch kupfern-bronzen, oft mit grünem Anflug.
#7
hungaricus F.🗺ColeowebFlügeldecken mit Primärgrübchen, Körperform rundlich, schwarz. Steppenart.
→ 8-Flügeldecken ohne Primärgrübchen
#8
glabratus Payk., 1790Fundmeldungen🗺ColeowebKörper auffallend hochgewölbt. Seitenränder nicht andersfarbig als die übrige Körperoberseite [Abb. 4] [Abb. 5].
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 9-Körper nicht auffallend hochgewölbt. Seitenränder metallisch glänzend.
#9
marginalis F., 1794🗺ColeowebAugen auffällig vorgewölbt, Halsschildseiten deutlich herzförmig geschwungen, Hinterecken kaum über die Basis verlängert. Seitenränder stark grün oder kupferrot glänzend. Penis endet stumpfrund. Habitus [Abb. 6]. Osteuropäische Art.
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Abb. 6
→ 9a-Augen nicht auffällig vortretend. Halsschildhinterecken deutlich hinter die Halsschildbasis verlängert. Flügeldeckenseitenrand violett, blau oder grün [Abb. 1]. Penis endet spitzig.
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Abb. 1
#9a
germarii Sturm, 1815🗺ColeowebPenis in Seitenansicht zum Ende nicht verbreitert, lang, zur Spitze stark verengt, das Endstück schmal, meist hakig nach vorn gebogen, in der Achse gedreht und bildet oft eine knopfförmige Spitze aus [Abb. 7]. Süd- bis Südosteuropa, von den Seealpen bis Jugoslawien und Wien verbreitet. 22-37 mm.
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Abb. 7
→ 9b-Penis in Seitenansicht zum Ende hin allmählich verengt, wenig seitlich gebogen und am Ende an der Spitze +/- verbreitert und abgeschrägt [Abb. 8] [Abb. 9].
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Abb. 8
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Abb. 9
#9b
violaceus L., 1758Fundmeldungen🗺ColeowebGestalt gedrungener und ziemlich stark gewölbt. Flügeldecken ungestreift, grob bis mäßig fein gekörnt, die Körner nicht gereiht, sondern dicht und unregelmäßig gestellt [Abb. 10]. Oberseite oft leicht glänzend, Seitenrand rotviolett, veilchenblau oder grün, Flügeldecken sonst schwarz. Penis an der Spitze deutlich verbreitert [Abb. 8]. 22-35 mm. Bis ins Hochgebirge und den hohen Norden verbreitet.
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Abb. 10
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Abb. 8
volffii Dejean, 1826-Etwas gestreckter und weniger stark gewölbt. Flügeldecken sehr fein gekörnt, mit stärkerem Seidenglanz als die Stammform [Abb. 11]. Osteuropäische Form. Finnland, Baltikum, Rußland, Riesengebirge, Karpaten. violaceus ssp.
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Abb. 11
purpurascens F., 1787Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schmale, langgestreckte Gestalt, Flügeldeckenskulptur meist mit gleichartigen schmalen Streifen, die durch Punktreihen getrennt sind oder ± verworren dazwischen granuliert [Abb. 12]. Halsschild blau bis rotviolett, Flügeldecken rotviolett gerandet, manchmal blau bis blaugrün. Penis in ein langes, sehr schmales Endstück ausgezogen, das am Ende weder verdickt noch gedreht ist [Abb. 9]. 20-40 mm. Westrasse, von den Pyrenäen bis zum Thüringer Wald und Oberösterreich verbreitet; entlang des Rheines, Main und Donau, zerstreut im Voralpengebiet. Nördlich des Main bis in das Wesergebirge und an die Aller verbreitet. Wärmeliebend, bevorzugt lichte, besonnte Wälder und Autäler. VI-VIII. violaceus ssp.
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Abb. 12
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Abb. 9
#10
irregularis F., 1792Fundmeldungen🗺ColeowebLinker Oberkiefer außen beulenförmig aufgetrieben. Habitus [Abb. 13].
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Abb. 13
→ 11-Linker Oberkiefer normal ausgebildet
#11
depressus Bon., 1809Fundmeldungen🗺Coleoweb1. Fühlerglied an der Basis auffallend dünn, zur Spitze keulenförmig verdickt. Halsschildmitte nur zerstreut punktiert. Habitus [Abb. 14]. West- und Zentralalpen. (=bonellii Dejean, 1826)
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Abb. 14
creutzeri F.🗺Coleoweb-1. Fühlerglied an der Basis nicht auffallend dünn, zur Spitze allmählich dicker werdend. Halsschildmitte sehr dicht punktiert. Habitus [Abb. 15] [Abb. 16]. Süd- und Ostalpen.
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Abb. 15
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Abb. 16
#12
→ 13Die Flügeldeckenskulptur besteht nur aus 3 Rippen, diese sind selten unterbrochen [Abb. 17] [Abb. 18].
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Abb. 17
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Abb. 18
→ 15-Zwischen den Primärstreifen noch weitere Streifen ausgebildet [Abb. 19].
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Abb. 19
#13
nitens L., 1758Fundmeldungen🗺ColeowebKleine Art, 13-16 mm, Außenecke der Vorderschienen zahnförmig vorgezogen. Habitus [Abb. 20] [Abb. 21].
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 14-Größer, 22-34 mm, Außenecke der Vorderschienen nicht zahnförmig vorgezogen.
#14
auratus L., 1761Fundmeldungen🗺ColeowebMandibeln kurz, Oberseite grüngolden glänzend mit jederseits 3 glatten Rippen, die goldgrün glänzen wie die Flügeldecken [Abb. 22], langoval, gewölbte Gestalt. Endglied der Kiefertaster nur geringfügig erweitert. Diese, die ersten Fühlerglieder und die Beine hellrot. 17-30 mm. Von den Pyrenäen bis an die Oder verbreitet. Westliche Tschechoslowakei. Die Art ist in der Ausbreitung nach Osten begriffen. IV-VIII. Lebhafte, tagaktive Art, wärmeliebend. In niedrigen bis mittleren Lagen, meidet reine Sandböden. Goldhenne, Goldlaufkäfer Die Art bildet in Mitteleuropa keine Rassen. Gelegentlich finden sich Exemplare mit abgeschwächter Flügeldeckenskulptur, oder rauhen Flügeldecken mit goldroter Färbung oder auch zusammenfließenden Primärrippen, dies sind individuelle Varianten.
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Abb. 22
auronitens F., 1792Fundmeldungen🗺Coleoweb → 14a-Mandibeln lang [Abb. 23], Oberseite grüngolden glänzend, Rippen schwarz [Abb. 24]. Gestalt langoval bis oval. Halsschildseiten zur Basis herzförmig verengt. Flügeldecken mit 3 stark erhabenen, oberseits glatten und schwarzen Primärstreifen, auch die Flügeldecken-Naht ist schwarz. 1. Fühlerglied und die Schenkel rotbraun bis manchmal dunkelbraun, Kopf und Halsschild rotgolden, die Flügeldecken meist grüngolden oder auch dunkelblau. 18-34 mm. Von den Pyrenäen über Mitteleuropa bis in die Karpaten verbreitet. V-IX. Wälder des Hügellandes und der Gebirge, erreicht im Norden die Elbe, steigt bis ins Hochgebirge auf. Die Art bildet mehrere Rassen; durch Humidität und Sonneneinstrahlung während der Puppenruhe bilden sich verschiedene Farbvariationen. In Mitteleuropa ist die Färbung der Oberseite kein sicheres Bestimmungsmerkmal:
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Abb. 23
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Abb. 24
#14a
auronitens F., 1792Fundmeldungen🗺ColeowebSchienen rotbraun bis gelbrot, Halsschild breit, zur Basis deutlich verengt. Flügeldeckengrund fein gekörnt. 18-26 mm. Mitteleuropa ohne Ostalpen, bis nach Südwestpolen und die Tschechoslowakei verbreitet. auronitens Unterformen: lueneburgensis Blumenthal, subignifer Mandl, zwickii Heer, helvetiae Breuning, joerini Stierlin, brevipennis Lapouge, petzi Sokolar, schwarzwaldensis Mandl. ssp.
intercostatus Gredler, 1854-Schienen und Tarsen schwarz, Halsschildseiten zur Basis wenig verengt, Hinterwinkel seitlich ausladend. Flügeldeckengrund rauher gekörnt. 21-34 mm. Ostalpen und Wiener Wald. auronitens (=kraussi Lapouge) Unterform: vindobonensis Kubinyi. ssp.
escheri Palliardi, 1825-Schienen und Tarsen schwarz, Halsschild zur Basis auffällig eingeengt, stark herzförmig geschwungen [Abb. 25]. Fühler länger als bei den anderen ssp., Flügeldecken im hinteren Drittel kräftig erweitert. 21-30 mm. Karpatenrasse, die östliche Slowakei und die Hohe Tatra erreichend. auronitens Unterformen: laevipennis Seidl, mandli Niedl. ssp.
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Abb. 25
#15
→ 16Zwischen je 2 Primärstreifen noch je ein weiterer Streifen vorhanden.
→ 20-Zwischen je 2 Primärstreifen mehr als 1 weiterer Streifen vorhanden, die Streifung oft abgeschwächt [Abb. 19].
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Abb. 19
#16
→ 17Apikalrand der Flügeldecken ausgerandet, besonders bei den ♀
→ 18-Apikalrand der Flügeldecken nicht deutlich ausgerandet
#17
cancellatus Ill., 1798Fundmeldungen🗺ColeowebPrimär- und Sekundärstreifen gleich hoch, erstere in Kettenglieder aufgelöst, die durch unauffällige Grübchen getrennt sind. Farbe hell metallisch, meist kupfrig [Abb. 26].
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Abb. 26
clatratus L., 1761Fundmeldungen🗺Coleoweb-Primärstreifen durch große, goldfarbene Gruben in undeutliche Kettenglieder getrennt [Abb. 27] [Abb. 28]. Sekundärstreifen höher, nicht unterbrochen, Farbe schwarz bis dunkelkupfrig.
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Abb. 27
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Abb. 28
#18
ullrichii Germar, 1824Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer, 22-34 mm, der 1. Sekundärstreifen neben der Flügeldeckennaht erreicht den Hinterrand der Flügeldecken [Abb. 29] [Abb. 30].
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Abb. 29
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Abb. 30
→ 19-Kleiner, 16-24 mm, der 1. Sekundärstreifen neben der Flügeldeckennaht erreicht nicht den Flügeldeckenhinterrand.
#19
menetriesi Hummel, 1827Fundmeldungen🗺ColeowebDer verkürzte 1. Sekundärstreifen überragt das 1. Flügeldeckendrittel nicht, Halsschildscheibe glatt
granulatus L., 1758Fundmeldungen🗺Coleoweb-Der verkürzte 1. Sekundärstreifen überragt das 1., erreicht oft sogar noch das 3. Flügeldeckendritte [Abb. 31] [Abb. 32]. Halsschildscheibe rauh.
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Abb. 31
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Abb. 32
#20
intricatus L., 1761Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild auffallend länger als breit, mit stark eingeprägter Mittellinie, Halsschildhinterrand halbmondförmig ausgeschnitten. Die ganze Oberseite leuchtend tintenblau, alle Flügeldeckenstreifen erhaben, aber unregelmäßig verbunden [Abb. 33] [Abb. 34].
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Abb. 33
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Abb. 34
→ 21-Halsschild kaum länger als breit oder quadratisch oder breiter als lang.
#21
scabriusculus Ol.Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterecken auffallend breit aufgebogen und stumpf dreieckig ausgezogen, sie überragen die konkav geschnittene Halsschildbasis. Alle Streifen auf den Flügeldecken in Reihen feiner Körnchen aufgelöst. Schwarz. Ost- und Südosteuropa. Steppenart.
→ 22-Halsschildhinterecken nicht auffallend breit ausgezogen, Farbe der Oberseite nicht einfarbig matt schwarz
#22
→ 23Zwischen je 2 Primärstreifen 3-5 weitere Streifen ausgebildet oder die Zwischenstreifen in Körnchen oder Schuppen aufgelöst.
→ 30-Zwischen je 2 Primärstreifen 7 weitere Streifen ausgebildet
#23
arvensis Herbst, 1784Fundmeldungen🗺ColeowebKleine, polychrome Art, 16-22 mm, meist grün oder braunkupfrig glänzend. Primärstreifen als deutliche Kettenstreifen ausgebildet, diese meist flacher als die Sekundärstreifen, Tertiärstreifen oft in Körnchen aufgelöst [Abb. 35] [Abb. 36]. (=arcensis Hbst., 1784)
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Abb. 35
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Abb. 36
→ 24-Größer, stets über 20 mm, Primärstreifen, wenn überhaupt deutlich, in gleicher Höhe wie die Sekundärstreifen
#24
→ 25Die untere Partie des Kinns ist querwulstig verdickt
→ 26-Die untere Partie des Kinns nicht auffallend verdickt
#25
montivagus Palliardi🗺ColeowebZwischen je 2 Kettenstreifen sind 3 weitere Streifen unregelmäßig ausgebildet und oft in Körner aufgelöst, doch bleibt die Anordnung in Reihen durch kräftig eingestochene Punkte erhalten. Halsschild groß, viereckig, grob gerunzelt, mit weit hinter die Halsschildbasis reichenden Hinterecken. Südosteuropa.
nemoralis Müll., 1764Fundmeldungen🗺Coleoweb-Zwischen je 2 Kettenstreifen sind die weiteren Streifen oft ganz in irreguläre Körnchenreihen aufgelöst, nur die Sekundärstreifen sind besser erhalten [Abb. 37] [Abb. 38]. Halsschild in der Mitte kräftig gewölbt, Hinterecken nicht spitzig ausgezogen, mit deutlichen Gruben in den Hinterwinkeln.
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Abb. 37
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Abb. 38
#26
problematicus Herbst, 1786Fundmeldungen🗺Coleoweb belgicus Lapouge diluvialis Blumenthal & Nüßler gallicus GéhinFlügeldecken kurzoval, hochgewölbt, Primärstreifen als Kettenstreifen noch erkennbar, die Skulptur in den Zwischenräumen stark zerhackt und unterbrochen [Abb. 39] [Abb. 40]. Einfarbig veilchenblau. Die bisherige Subspecies problematicus gallicus Géhin wurde in 4 selbständige Rassen aufgeteilt: In Ostbelgien und Westdeutschland westlich des Rheins zwischen Maas und Mosel: Im Bergland östlich des Rheins und nördlich des Mains: ssp. ...harcyniae Sturm Im Anschluß an ssp. harcyniae im Norden, besiedelt die Ebene bis nach Holstein, ohne jedoch im Westen den Rhein zu erreichen: In Mitteleuropa im Gebiet zwischen Main und Donau, erreicht nach Osten die Grenze zur Tschechischen Republik: ssp. ssp. ssp.
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Abb. 39
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Abb. 40
→ 27-Flügeldecken langoval, nicht besonders hochgewölbt
#27
purpurascens F., 1787Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken dicht gestreift, in den Streifen nicht unterbrochen, Teile der Streifung können gelegentlich netzartig zusammenfließen [Abb. 12]. Blau oder schwarz, hell messingfarben oder leuchtend violett gerandet. violaceus Siehe LZ >>>9b ssp.
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Abb. 12
→ 28-Streifen durch Grübchen oder eingestochene Punkte unterbrochen.
#28
obsoletus Sturm🗺ColeowebHalsschildhinterecken spitzig, auffallend nach abwärts gebogen, Oberseite in leuchtenden Farben. Habitus [Abb. 41]. Karpaten.
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Abb. 41
→ 29-Halsschildhinterecken nicht auffallend nach abwärts gebogen
#29
scheidleri Panz., 1799Fundmeldungen🗺ColeowebAlle Streifen durch Grübchen in Abschnitte zerlegt, zwischen den Streifen feine, aber deutliche Punktreihen [Abb. 42]. Aus der Tschechoslowakei gemeldet: ssp. ...hampei Küster ssp. ...zawadzkii Kr.
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Abb. 42
monilis F., 1792Fundmeldungen🗺Coleoweb-Nur die Primärstreifen durch Gruben in Kettenstreifen zerlegt, Punktierung zwischen den Streifen wenig auffällig [Abb. 43] [Abb. 44]. Manchmal sind die Tertiärstreifen zurückgebildet.
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Abb. 43
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Abb. 44
#30
→ 31Alle Streifen bilden feine und regelmäßige Rippen
→ 32-Die Streifen weniger regelmäßig ausgebildet, durch große Primärgrübchen, die 3 Streifen unterbrechen, aus der Parallellage abgedrängt [Abb. 19].
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Abb. 19
#31
hortensis L., 1758Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer, Oberseite kupferbraun, die Primärstreifen durch große, goldgrüne Gruben unterbrochen, alle übrigen Streifen glatt [Abb. 45] [Abb. 46].
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Abb. 45
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Abb. 46
convexus F., 1775Fundmeldungen🗺Coleoweb-Klein, schwarz, die Primärstreifen durch kaum sichtbare Grübchen unterbrochen, alle übrigen Streifen gekerbt [Abb. 47]. Ovale Gestalt.
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Abb. 47
#32
linnaei Duftschmid, 1812FundmeldungenHalsschild schmal, vor der Basis deutlich herzförmig geschwungen, Körper flacher. Habitus [Abb. 48]. (=linnei auct.)
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Abb. 48
→ 33-Halsschild breit, vor der Basis wenig geschwungen, Körper gewölbt.
#33
carinthiacus Sturm🗺ColeowebFlügeldeckenskulptur verworren, die sekundären und tertiären Streifen vielfach unterbrochen und seitlich miteinander verfließend oder in unregelmäßige Körnchen aufgelöst. Oberseite stets schwarz mit schwachem Bronzeschimmer. Penis breit, zum Ende kaum verjüngt. Hochgebirgsart.
→ 34-Flügeldeckenskulptur regelmäßiger, die Streifen seitlich nicht oder nur selten verfließend
#34
sylvestris Panz., 1796Fundmeldungen🗺ColeowebPenis zum Ende nicht oder kaum verjüngt [Abb. 49]. Halsschildhinterecken nur wenig hinter die Basis reichend, Halsschildscheibe rauh, Gebirgsart. Habitus [Abb. 50].
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Abb. 49
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Abb. 50
→ 35-Penis zum Ende deutlich verjüngt.
#35
concolor F., 1792🗺ColeowebPenis schmal, in ein langes, sehr schmales Endstück auslaufend, am Ende hakenförmig nach vorn gebogen und dort verbreitert. Gestalt und Skulptur ähnlich dem vorigen, aber Halsschild weniger zur Basis eingezogen, daher weniger herzförmig erscheinend. Schultern stärker ausgeprägt. Hochgebirgsart, Zentral- und Westalpen
alpestris Sturm, 1815Fundmeldungen🗺Coleoweb-Penis zum Ende stark verjüngt, Ende spitz [Abb. 51]. Gestalt gewölbter [Abb. 52], Halsschildhinterecken recht lang hinter die Basis verlängert. Halsschildscheibe glatter. Hochgebirgsart, Südzentral- und Ostalpen
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Abb. 51
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Abb. 52
Enthaltene Taxaalpestris arvensis auratus auronitens belgicus cancellatus carinthiacus clatratus concolor convexus coriaceus creutzeri depressus diluvialis escheri fabricii gallicus germarii glabratus granulatus hortensis hungaricus intercostatus intricatus irregularis linnaei marginalis menetriesi monilis montivagus nemoralis nitens nodulosus obsoletus problematicus Procerus purpurascens scabriusculus scheidleri sylvestris ullrichii variolosus violaceus volffii
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 21.12.2020 - 00:50:31
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