Gattung Caecoparvus Jeannel, 1937

ColeopteraCarabidaeTrechinaeAnilliniCaecoparvus-gruppe
Von Arved Lompe (n. R. Jeannel)
Arten aus Griechenland. Man findet die Tiere im Bodengesiebe und unter tief eingebetteten Steinen in Gebieten, die wohl auch im Sommer immer noch eine Restfeuchte haben, also im Gebirge auf der Nordwestseite in der Wolkenzone (1500-188 m) oder in der Nähe von Gewässern, besonders quelligen Stellen. Die Tiere bewegen sich oft erst sehr spät (nach 5 min!) und sind dann im lehmigen Untergrund kaum zu entdecken.
Weitere Arten, die noch nicht in der Tabelle aufgeführt sind:
Aedoeagus [Abb. 1]. Oros Vardousia ...berrutii Giachino & Vailati, 2010
caecoparvus_berrutii.jpg
Abb. 1
Aedoeagus [Abb. 2]. Oros Iti ...hercules Giachino & Vailati, 2010
caecoparvus_hercules.jpg
Abb. 2
Mittlere Fühlerglieder kugelig. Aedoeagus [Abb. 3]. Oros Oxia ...lompei Giachino & Vailati, 2010
caecoparvus_lompei.jpg
Abb. 3
Aedoeagus [Abb. 4]. Oros Kallidromo ...leonidae Giachino & Vailati, 2010
caecoparvus_leonidae.jpg
Abb. 4
#1
→ 2Halsschild so lang wie breit, nach hinten verschmälert.
→ 3-Halsschild quer, nach hinten wenig verengt, die Hinterwinkel immer verrundet.
#2
muelleri Gglb., 1900Halsschildseiten nach hinten lang und seicht ausgerandet [Abb. 5], die Hinterecken stumpfwinklig aber scharf; der Basalrand am äußersten Ende neben den Hinterwinkeln kurz ausgerandet [Abb. 6]. Mittlere Fühlerglieder ein ganz bischen länger als breit. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. 1-1,2 mm. Griechenland, Peloponnes (Taygetos-Gebirge).
caecoparvus_muelleri_hab.jpg
Abb. 5
caecoparvus_muelleri_vk.jpg
Abb. 6
caecoparvus_muelleri.gif
Abb. 7
caecoparvus_muelleri.jpg
Abb. 8
parnassicus Breit, 1923-Halsschildseiten nur kurz vor den Hinterecken ausgerandet, letztere verrundet [Abb. 9]. 1-1,2 mm. Griechenland (Parnass-Gebirge).
caecoparvus_parnassicus.gif
Abb. 9
#3
arcadicus Müller, 1935Gestreckter, etwas größer als muelleri, gewölbt. Halsschild an den Seiten ziemlich stark zur Basis verengt. 1,3-1,4 mm. Griechenland, Peloponnes (Mainalon-Gebirge).
meschniggi Winkler, 1936-Deutlich gröpßer und weniger gewölbt. Halsschild viel ausladender, zur Basis sehr wenig verengt, Netzmaschen auf der Stirn viel deutlicher. 1,5 mm. Griechenland: Peloponnes (Chelmos-Gebirge).
Enthaltene Taxaarcadicus meschniggi muelleri parnassicus
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