formicarius Aubé, 1833Hell kastanienbraun
[Abb. 2] [Abb. 3], glänzend, sehr kurz und spärlich behaart, Punktierung auf Halsschild und Hinterleib sehr fein
[Abb. 4] bis deutlich
[Abb. 5]. Fühler weniger dick, die mittleren Glieder nur eine Spur breiter als lang
[Abb. 6] oder +/- kugelig
[Abb. 7], die drei Endglieder vergrößert, das neunte und zehnte quer, das Endglied zugespitzt oval, beim ♂ unten ausgehöhlt und am Grunde der Aushöhlung mit einem kräftigen, gekrümmten Zahn bewehrt
[Abb. 8]. Kopf fein und dicht gerunzelt, glanzlos, an den Seiten ungekielt, der Scheitel beulig erhoben, von einem vorn seichten, hinten jederseits grubig vertieften, hufeisenförmigen Eindruck umschlossen, hinten mit einem Grübchen oder einer Furche, die Stirn vorn abgestutzt. Halsschild in der Mitte der Seiten gerundet beulig erweitert, zwischen den Basalgrübchen gerunzelt, ohne dornartige Höckerchen. Flügeldecken fein punktiert, zwischen dem Naht- und Rückenstreifen an der Basis mit einer sehr kurzen Furche. Erstes freiliegendes Dorsalsegment mit drei gleichbreiten
[Abb. 4], durch zwei kräftige, flache, dreieckige Basalfältchen voneinander getrennten Basalgruben, am Außenrand der seitlichen Basalgruben mit einer schrägen, wenig gekrümmten, die Mitte des Segmentes kaum überragenden Kiellinie. Zweites und drittes freiliegendes Dorsalsegment seitlich ungerandet. Das 2. Tarsenglied deutlich länger als das 3.. Mittelschenkel des ♂ in der Mitte des Innenrandes mit einem sehr kleinen Dorn, die Mittelschienen im basalen Drittel scharf zahnförmig, im apikalen Drittel stumpf erweitert, an der Spitze mit einem geraden, nach innen gerichteten Dorn bewehrt. Das große zweite Ventralsegment ist beim ♂ hinten grubig eingedrückt. Aedoeagus
[Abb. 9]. 3-3,5 mm. Mitteleuropa, bei Lasius brunneus. Selten. Offensichtlich kommen bei dieser Art Tiere ohne
[Abb. 10] und mit
[Abb. 11] Endsporn an den Hinterschienen vor.