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flavofasciata placida Baudi di Selve, 1870🗺
Aus Mitteleuropa gemeldete Art. Die ganze Unterseite dicht, kreideweiß beschuppt. Flügeldeckenoberseite mit kurzen auffällig verbreiterten (Binokular), in Reihen stehenden weißen Haarschuppen. Schwarz; Oberseite kaum glänzend. Auf den Flügeldecken 2 gelbe Querbinden [Abb. 1], einige gelbe Flecke vor der 1. Binde, 1 Fleck vor der Flügeldeckenspitze. Diese Zeichnung ist dadurch, daß Teile von ihr fehlen können, sehr variabel. 6,5-11-mm. B: V-VIII, auf Eichen oder Blüten. Larve unter der Rinde anbrüchiger Eichen, seltener Kastanie und Buche. D: Von Südeuropa ins südliche Mitteleuropa einstrahlend, bis Tessin und Südtirol; von Südosten her bis Österreich; dort aber nur stellenweise und selten. Bei Mainz alte Funde, keine neuen aus Deutschland mehr. (=taeniata (Fbr.)) Hierher noch eine Unterart. D: Zypern.
Halsschild etwa so lang wie breit mit vollständiger Längsfurche in der Mitte, die den Vorderrand erreicht, in Seitenansicht fast gerade. Halsschildrandung vor den Schulterbeulen am höchsten. Untergattung Omphalothorax. Sehr gestreckt und schmal [Abb. 3]. Die Zeichnung der Flügeldecken besteht aus zu Längsstreifen verschmolzenen Makeln. 5.7-6.9 mm. Habitus [Abb. 3]. D: Mittelmeergebiet [Abb. 4].







-Gedrungener. Seitenrandung des Halsschilds auch vorne deutlich, die Vorderecken vorragend, verrundet [Abb. 9]. Vorderecken der Flügeldecken zugespitzt, vorragend [Abb. 10]; die Zwischenräume breit und flach. Halsschild und Flügeldecken mit breiten, weißen Schuppenhaaren, machmal mit schmalen, braunen untermischt. 6,8-10,2 mm. Habitus [Abb. 11].


-Scheitel so breit wie der Querdurchmesser eines Auges oder schmäler. Halsschild vollständig dicht punktiert, an den Seiten dichter. Einfarbig metallisch bronzen. Fühler bei beiden Geschlechtern etwa so lang wie der Längsdurchmesser eines Auges. Flügeldeckenstreifen an der Basis in der Punktur der Zwischenräume schwer erkennbar. 4,2-7,4 mm. Habitus [Abb. 12]. Untergattung Euacmaeoderella D: Balkanhalbinsel, Naher Osten [Abb. 13].

Dunkel bronzen, Flügeldeckenockergelbmit dunklen Streifen oder schwarzbraun mit gelben Streifen, dicht mit lanzettförmigen Schuppenhaaren. 3,4-6,9 mm. Habitus [Abb. 15] [Abb. 16]. Untergattung Liogastria. ♀: Ovipositor: Die ventralen Hemisternite (Baculi) reichen nicht bis zum apikalen Rand der ventralen Klappe, die Spitze ist tief eckig oder bogenförmig ausgeprägt, die Basen der Griffel sind weit voneinander entfernt [Abb. 17]. Der Hinterleib hat eine einheitliche punktierte Skulptur, ohne mediale Anhäufungen von Mikropunkturen oder kleinen Vertiefungen auf den Sterniten 2-3. ♂: Aedoeagus: Penis breiter, apikaler Fortsatz breit, stark sklerotisiert, Basalstreben kurz [Abb. 18]. D: Vom Nahen Osten bis zur Balkanhalbinsel [Abb. 19].




-Dunkel bronzen, Flügeldecken schwarzbraun mit gelben Streifen und schmalen Schuppenhaaren bedeckt. 4.7-6 mm. Habitus [Abb. 20]. Untergattung Acmaeoderella. ♀: Ovipositor: Die ventralen Hemisternite reichen bis zum apikalen Rand der ventralen Klappe, die Spitze ist flach ausgeprägt, die Basen der Griffel sind eng beieinander [Abb. 21]; der Hinterleib weist auf den Sterniten 2-3 mediale Mikropunkturen auf [Abb. 22]. ♂: Aedoeagus: Penis schmäler, apikaler Fortsatz schmal, schwach sklerotisiert, Basalstreben lang [Abb. 23]. D: Bulgarien, Griechenland, Mazedonien [Abb. 24].




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-Halsschild nur mit einfachen, mäßig dichten Punkten, die von der Basis nach vorne feiner werden [Abb. 14]; dicht mit langen grau- bis gelbweißen Schuppenhaaren besetzt. Flügeldecken metallisch blau, glänzend, in Längsstreifen mit weißen Schuppenhaaren besetzt. Habitus [Abb. 25] [Abb. 26]. Aedoeagus und Penisspitze [Abb. 27] [Abb. 28]. Untergattung Euacmaeoderella D: Griechenland, Mazedonien, Naher Osten [Abb. 29].





Habitus [Abb. 30]. 3,8-5,9 mm. ♀: Klauen mit kurzem Zahn. Dorsale Hemisternite des Ovipositors im apikalen Drittel stark gebogen [Abb. 31]. ♂: Klauen der Vordertarsen mit langem Zahn, der die Spitze der Klaue erreicht. Lamina des Penis schmal [Abb. 32]. D: Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Türkei [Abb. 33]. Die Stammform im westlichen Mittelmeergebiet; siehe LZ >>>2v



-In beiden Geschlechtern die Klauen der Vordertarsen mit kurzem Zahn.3,7-6,1 mm. Habitus [Abb. 34]. ♀: Dorsale Hemisternite des Ovipositors im apikalen Drittel schwach gebogen [Abb. 35]. ♂: Aedoeagus [Abb. 36]. Lamina des Penis breit D: Südosteuropa, Italien. [Abb. 37].



Einfarbig bronzen. Oberseits mit langen Schuppenhaaren sehr dicht besetzt, auf den Flügeldecken sind sie doppelt so lang wie die Zwischenräume; unterseits an den Seiten viel dichter mit den gleichen Schuppen besetzt. Fühler in beiden Geschlechtern fast gleich, ab dem 5. Glied erweitert. 5,2-12 mm. Habitus [Abb. 38]. D: Bulgarien, Griechenland, Naher Osten [Abb. 39].

...2vs-Schwarz mit blauen oder bronzefarbenen, chagrienierten Flügeldecken; oberseits mit spärlichen, kurzen Haarschuppen, die auf den Flügeldecken nicht länger als die Zwischenräume sind, unterseits mit kurzen Schuppen, an den Seiten und den Brustsegmenten viel dichter und länger. Fühler vom 4. Glied an erweitert, beim ♂ die Glieder 5-10 irregulär, etwa blattartig, beim ♀ einfach [Abb. 40]. 5,2-8,9 mm. Habitus [Abb. 41]. D: Bulgarien, Griechenland, Türkei, Kaukasus [Abb. 42] #1vs Halsschild, im Profil gesehen, vorne gewölbt; mit einer oder zwei Erhebungen der Basalkante jederseits der Basis; der 9. Zwischenraum der Flügeldecken zu Ende hin kielartig erhöht. Schuppige Behaarung, die den unteren Teil verschleiert; Halsschild zumindest an der Basis mit Längsfurche in der Mitte.


...1ve-Kopf fast so breit wie der Vorderrand des Halsschildes; vordere pronotale Gibbosität; länglicherer und zylindrischer Körper; Flügeldecken dicht und unregelmäßig gelb gefleckt; 9. Zwischenraum nur einfach konvex. Untergattung Omphalothorax. #3vs Sehr kurze Fühler, die kaum bis zum vorderen Halsschildviertel reichen. Behaarung lang, flexibel, wollig; Körper, im Profil gesehen, verzogen, leicht gewölbt am Pronoto-ellitralgelenk; kurz und robust. Untergattung Euacmaeoderella.
-Lange Basalfortsätze des Penis (Abb. 75); Legebohrer mit sehr konvergenten Griffeln. Untergattung Acmaeoderella s.str.. #1va Oberfläche des Halsschild mit gleichartigen polygonalen, flachen Zellen mit einem Borstenpunkt; Flügeldecken mit gewölbter Naht; Körper bronzefarben; Flügeldecken schwarz. B: Entwicklung im Feigenbaum (·Ficus carica·). D: Iberische Halbinsel [Abb. 43].
-Halsschild einfach punktiert, ohne Netzstruktur. #2va Flügeldecken regelmäßig gewölbt, mit ungleichen Zwischenräumen, von denen die ungeraden sehr breit sind, besonders der dritte; Flügeldeckenende spitz zulaufend; schwarz, ohne gelbe Zeichnung [Abb. 44]. 4,5-7 mm.
virgulata🗺
-Der Haslsschild ist sehr ungleichmäßig, mit fünf Eindrücken entlang der Basis; die Flügeldecken mit länglichen gelben Makeln [Abb. 45] oder fast vollständig gelb; die Zwischenräume der Flügeldecken sind gleich groß. Vorderkörper mit langen, Flügeldecken mit kurzen Schuppenhaaren. 4-6 mm. ♂: 8. Sternit gezähnt. B: Entwicklung in Distelgewächsen (·Cirsium·, ·Carduus·). D: Nordafrika, Südspanien, . #1vl Die Halsschildskulptur besteht aus großen, polygonalen Waben, die gelbe Zeichnung der Flügeldecken in der hinteren Hälfte aus Makeln auf dem 3. Zwischenraum und im vorderen Teil auf dem 7., 8. und 9.. B: D:
lanuginosa Gyll. 1817🗺
-Die Halsschildskulptur besteht aus aus einzelnen Punkten, ohne Netzstruktur; hellgelbe Zeichnung der Flügeldecken in Form eines kurzen posthumeralen Seitenbandes. B: D: #1ve Flügeldecken mit einem dicht beborsteten Feld hinten an den Seiten, die ein sehr auffälliges Schuppenbüschel betont; Halsschild mit Spuren einer medialen Längsrinne; Mandibeln dreizackig; Farbe mehr oder weniger dunkelbraun. 5,5-9 mm. B: Die Larven entwickeln sich auf Doldenblütlern, insbesondere ·Ferula· und ·Thapsia·. In Nordafrika wurde sie auch auf einer Euphorbia cactiforme gefunden. Die Imaginese auf den Wirtspflanzen und auf Korbblütlern. D: Mittelmeergebiet [Abb. 46].
-Flügeldecken ohne dichter punktierten und beborsteten Bereich; Halsschild ohne mediale Längsrinne; Mandibeln zweizähnig; Färbung nicht metallisch. 4,5-6,5 mm. B: Entwicklung in Doldenblütlern (·Thapsia·, ·Ferula·). Die Imagines auf gelben Blüten und besonders ·Cistaceen·. D: Frankreich, Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien [Abb. 47]
KATALOG CYPERN s.str. A: CY.
-Habitus [Abb. 48]. E: AR GR (Kriti, Southern Sporades) TR A: CY IN IQ IS JO LE SY TR.
-A: AF KZ TD TM UZ CY?.
farinosa Reiche, 1856🗺
boryi Brulle, 1832 pseudovirgulata Volkovitsh & Bily, 1979🗺
despecta Baudi di Selve, 1870🗺
-E: AB ARA: CYIN IQ ISJO LE SY TR. subgenus Carininota Habitus [Abb. 49]. E: GRA: CYIS LE SY TR. subgenus Euacmaeoderella = villosula ?. subgenus Liogastria A: CY. subgenus Omphalothorax N: EG A: CY IN IS JO LE SY TR.
-A: CY.