Tribus Anobiini

ColeopteraTerediliaAnobiidae
Von Arved Lompe (n. E. Reitter, G.A. Lohse)
Espanol, F. (1960): Los Anobium Europeos. Publ. Inst. Biol. Aplicada, Barcelona, XXXII, p. 165 ff.
Fühler 11-gliedrig, fadenförmig, die 3 letzten Glieder erheblich verlängert. Halsschild gehöckert, die Seiten vollständig gerandet, die Randung selten in der Mitte unterbrochen. Flügeldecken dicht und kurz, anliegend behaart, mit deutlichen Punktstreifen. Vorderhüften getrennt. 2,5-7,5 mm lange Arten. Umfaßt weitgehend die Gattung Anobium der früheren Autoren die in mehrere Gattungen aufgespalten ist.
#1
→ 2Unterseite mit einer tiefen Aushöhlung zwischen den Mittelhüften welche die ganze Mittelbrust und oft fast die ganze Hinterbrust durchsetzt und seitlich steil abfällt [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 3-Die Aushöhlung zwischen den Mittelhüften weniger ausgedehnt, die Hinterbrust nur im vordersten Teil oder gar nicht ausgehöhlt; im Zweifelsfall die Eindrücke seitlich allmählich abfallend [Abb. 2].
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Abb. 2
#2
Anobium Fabr.Das 1. Bauchsegment länger als das 3.. Halsschild mit einem Höcker, dessen Seiten nach hinten konvergieren, und der eine feine Mittellinie besitzt, vorne nicht eingedrückt. Von der Seite gesehen fällt der Halsschild im hinteren Drittel zur Basis steil ab [Abb. 3].
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Abb. 3
Hadrobregmus Thomson, 1859-Das 1. Hinterleibssternit kürzer als das 3. und der Halsschildhöcker vorne ausgerandet bzw. eingedrückt oder durch ein Grübchen geteilt und zur Basis flach abfallend [Abb. 4]. Hinterleibssternite in der Mitte verwachsen, die Nähte unterbrochen. Halsschildvorderwinkel stumpf, Hinterecken nicht weit nach vorn gerückt [Abb. 5]. (=Coelostethus Lec.) (=Dendrobium Muls. Rey) Nahverwandt mit Priobium und bildet zusammen mit diesem den Tribus Hadrobregmini.
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Abb. 4
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Abb. 5
#3
→ 41. Hinterleibssternit so lang oder länger als das 3. [Abb. 6]. Halsschild wie bei Anobium mit gerundeten Seiten und nach vorn stärker verengt; der Höcker in Seitenansicht meist wie dort, seltener weniger hochgewölbt und nach hinten sanfter abfallend. Hinterbrust schwach ausgehöhlt.
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Abb. 6
Microbregma Seidlitz, 1889-1. Hinterleibssternit kürzer als das 3.; in der Mitte nicht verwachsen, die Nähte deutlich und vollständig. Mittelbrust schwach, Hinterbrust nicht eingedrückt. Halsschild in der Mitte parallelseitig oder nach hinten schwach verengt [Abb. 7], die Vorderwinkel in der Anlage rechtwinklig, die Hinterecken scharf rechteckig, weit nach vorn vorgerückt.
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Abb. 7
#4
Hemicoelus LeConte, 1861Halsschildhöcker kräftig erhoben, wie bei punctaturn gebildet, zur Halsschildbasis in Seitenansicht steil abfallend [Abb. 8]. Flügeldecken erst im letzten Drittel zur Spitze steiler abfallend, jede Flügeldecke am Ende stumpf abgestutzt. Bei oberflächlicher Betrachtung dem Anobium punctatum sehr ähnlich.
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Abb. 8
Cacotemnus LeConte, 1861-Halsschildhöcker weniger erhoben, seitlich nicht zusammengedrückt, zur Basis sanfter abfallend [Abb. 9], jede Flügeldecke am Ende zugespitzt gerundet [Abb. 10]. Flügeldecken (in Seitenansicht) schon kurz hinter der Mitte zur Spitze allmählich abfallend.
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Abb. 9
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Abb. 10
Enthaltene TaxaAnobiumCacotemnusHadrobregmusHemicoelusMicrobregma
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 05.10.2020 - 14:55:13
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